Audit-Trail zum fehlgeschlagenen DTU-Pin. state=rolledback, closed 2026-08-23. access-list ist wieder leer, Snapshot-Vergleich 0 zu 0 Zeilen, keine offenen Transaktionen mehr auf crs326-core. Abnahme am Geraet statt am Job-Status: DTU wieder erreichbar, und die Telemetrie fliesst -- 385,8 W, Tagesertrag 613, Zeitstempel 14:48. Die Unterbrechung hat rund zehn Minuten gedauert. Hinweis fuer spaetere Leser: das reason-Feld der Akte nennt noch die Annahme, ueber ap2 wandere der DTU-AP auf ch11. Genau die ist widerlegt worden -- das Geraet hat eine feste Kanalwahl und kann auf ch11 nicht assoziieren. Die Akte bleibt bewusst unveraendert (sie ist ein Protokoll, kein Dokument); die Aufloesung steht im Runbook unter "Versuch DTU an ap2 binden -- FEHLGESCHLAGEN". Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Transaktionen — Teständerungen mit Ablaufdatum
Hier liegen die Akten offener und geschlossener Config-Transaktionen. Werkzeug:
nautobot/gc-transaktion.py.
Wozu
Eine Änderung, die am Gerät steht, aber nicht in der SoT, ist Drift — und Drift sieht bisher immer gleich aus, egal ob er ein Versehen ist oder ein laufender Versuch. Wer testen wollte, hatte die Wahl zwischen „Compliance kaputt" und „gar nicht testen".
Eine Transaktion macht die Absicht sichtbar, ohne die Governance aufzuweichen: der Change geht
weiterhin ausschließlich über Golden Config (gc-manual-plan.py), und die Compliance meldet den
Drift weiterhin. Neu ist nur, dass status ihn zuordnen kann.
| SQL | hier |
|---|---|
BEGIN |
Snapshot des Scope-Abschnitts + Akte mit Gerät, Scope, Grund und Ablaufdatum |
| uncommitted | Change ist am Gerät wirksam und im Testumfeld sichtbar, aber nicht in der SoT |
COMMIT |
Template/Config-Context nachziehen → Compliance grün → Akte schließen |
ROLLBACK |
Rückbau-Vorschlag aus dem Snapshot, prüfen, deployen, Akte schließen |
Drei Regeln, die das Werkzeug erzwingt
--expiresist Pflicht. Eine offene Transaktion ohne Frist ist undokumentierter Drift mit besserem Gewissen.statusmarkiert überfällige Akten.- Der Scope ist eine ComplianceRule, kein Freibrief. Driftet etwas außerhalb des Scopes, meldet
statusdas ausdrücklich als nicht abgedeckt. - Eine offene Transaktion je Gerät — sonst ist beim Rollback nicht mehr entscheidbar, wohin zurück.
Zwei bewusste Grenzen
- Der Rollback pusht nicht selbst. Er schreibt einen Vorschlag aus dem Snapshot;
add-Zeilen aus einem/exportlegen neu an, statt zu ändern, und brauchen meist einset [find …]. Ein Rückbau, den niemand gelesen hat, ist genau die Sorte Automatik, die hier schon zweimal teuer war. - Der Snapshot enthält nur den Scope-Abschnitt. Ein voller
/exportenthält Firewall, Adressen, Benutzerliste und Skriptquellen — nichts davon wird für den Rückbau gebraucht, und diese Akten liegen im Git. Für den Ernstfall gibt es das binäre/system backupauf dem Gerät (--device-backup).
Dateien je Transaktion
| Datei | Inhalt |
|---|---|
<change-id>.json |
die Akte: Gerät, Scope, Grund, Fristen, Status |
<change-id>.snapshot.rsc |
der Scope-Abschnitt vor der Änderung |
<change-id>.commands.rsc |
was deployt wurde |
<change-id>.rollback.rsc |
erst nach rollback — der Vorschlag zum Prüfen |