Der Split-Horizon-Entscheid (AdGuard statt Core) macht aus 'ein paar Eintraegen' eine Verschiebung der DNS-Aufloesung des ganzen Standorts in einen Container -- heute liefert der DHCP in allen sieben VLANs den Core. Das gehoert nicht ans Ende einer langen Sitzung (Lehre aus TP28). Handoff enthaelt: Ausgangslage (Caddy produktiv, 16 Sites/17 Zertifikate), den Auftrag in fuenf Schritten inkl. der IP-Kollision .30 (Nautobot) und der Vorgabe, AGH als Paar 110/111 zu bauen statt als DNS-SPOF, sowie die Staffelung VLAN fuer VLAN mit VLAN30 zuletzt. Vier Fallen mitgegeben, alle in dieser Session bezahlt: Statuscode vom oeffentlichen FQDN beweist nichts (grafana), pvesm free scheitert an geschuetzten Snapshots stillschweigend, Startreihenfolge haengt nicht an der VMID, und Core-Config braucht Golden Config. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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# Übergabe — nächste Session: AdGuard als Resolver + Split-Horizon (TP23 Stufe 2 ∥ TP31 Schritt 4)
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> **Einstieg:** diese Datei, dann [`teilprojekte.md`](teilprojekte.md) → **TP31** und **TP32**.
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> **Zustand am Netz: stabil.** Caddy läuft produktiv, nichts steht halb offen, keine Config-Transaktion.
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## Warum eine eigene Session
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Der Schritt verschiebt die **DNS-Auflösung des ganzen Standorts** vom Core in einen Container. Heute
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liefert der DHCP in **allen sieben VLANs** `dns-server = <VLAN>.1`; AdGuard auf `10.40.20.16` bekommt
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**niemand**. Ein Fehler trifft sofort jedes Gerät — und ist schlecht zu diagnostizieren, wenn die
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Auflösung selbst das Kaputte ist. **Nicht ans Ende einer langen Sitzung legen** (Lehre aus TP28).
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## Ausgangslage (Stand 2026-08-25, live geprüft)
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- ✅ **Caddy produktiv**: LXC **130** `caddy-bf1`, **`10.40.20.40`**, Debian 13, `onboot=1`,
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`startup order=10`, im Backup-Job. Caddy **v2.11.4** mit `dns.providers.cloudflare`.
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**16 Sites, 17 Zertifikate** per DNS-01. Config im Repo: **`caddy/Caddyfile`**,
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Ausrollen mit **`caddy/deploy.sh`** (liest `CF_DNS_API_TOKEN` aus `~/.secrets`, nie auf stdout).
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- ✅ **Aufgeräumt**: LXC `120/121/128/129/130(alt)/131` **und `104`** zerstört, PBS-Snapshots der
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ersten sechs restlos weg (72/72). **Die 14 Snapshots von `ct/104` stehen bewusst noch** — einzige
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Kopie etwaiger Grafana-Dashboards.
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- ✅ **Startreihenfolge auf pve repariert** (TP32): fünf Stufen, HA startet jetzt **nach** MariaDB,
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Docker, MQTT und z2m25.
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- 🟡 **Zwei bekannte Baustellen**, beide **vor** der CNAME-Umstellung fällig:
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- **`hass` → 400**: Home Assistant braucht `10.40.20.40` in `http.trusted_proxies` +
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`use_x_forwarded_for: true`.
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- **`grafana` ist tot** und aus dem Caddyfile entfernt (s.u.).
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## Der Auftrag
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**User-Entscheid 2026-08-25:** Split-Horizon **nicht** auf dem Core, sondern **in AdGuard, zusammen mit
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TP23 Stufe 2** — „nichts zweimal bauen".
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1. **LXC 110 `agh-bf1` und 111 `agh-bf2` bauen.** Muster: exakt wie LXC 130 (Debian 13, `tag=20`,
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`onboot=1`, `startup order=10`, im Backup-Job `backup-6dcf5c10-610f`).
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🔑 **Als Paar, nicht einzeln** — TP32 reserviert `110–119` für DNS, und die gelöschten Altlasten
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hießen `adguard-bf1`/`adguard-bf2`: die Redundanz war schon einmal geplant. **Ein einzelner AGH wäre
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ein DNS-SPOF auf pve.**
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⚠️ **IP-Kollision klären:** TP32 will DNS auf `.3x`, aber **`.30` ist Nautobot** und `.31` der
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nautobot-worker. Vorschlag `.36`/`.37` als Interim.
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2. **Konfiguration übernehmen** aus dem laufenden Docker-AdGuard (`adguard_bf1`, `10.40.20.16`, in
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**LXC 400 → Docker**, Netz `vlan20` = ipvlan). Dort stehen bereits DoH zum CF-Gateway und die
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conditional upstreams `[/bf.lan/]10.40.20.1` und `[/40.10.in-addr.arpa/]10.40.20.1`.
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Backup laut TP23: `AdGuardHome.yaml.bak-tp23-20260817`.
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3. **Die 16 Rewrites setzen** — alle Service-FQDNs aus `caddy/Caddyfile` → **`10.40.20.40`**.
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4. **Erst testen, dann ausliefern.** Direkt gegen die neuen Resolver abfragen (`dig @<agh-ip>`),
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**bevor** irgendein DHCP angefasst wird.
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5. **VLAN für VLAN umstellen, nicht alle sieben auf einmal.** Vorschlag: VLAN20 zuerst (dort sitzt die
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Infrastruktur und man merkt Fehler sofort), dann VLAN10, der Rest zuletzt. **VLAN30 (IoT, 26 Geräte)
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als letztes** — dort ist ein Reconnect am teuersten.
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## Fallen, die schon bezahlt sind
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- 🔴 **Ein Statuscode vom öffentlichen FQDN beweist nichts.** `grafana.emsenhuber.net` lieferte
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monatelang **302** — das war der **Access-Login**, während der Dienst gar nicht existierte (LXC 104
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gestoppt, konfigurativ auf VLAN1 `10.40.41.109`, Ingress zeigte auf `10.40.20.109`, das es nie gab).
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**Immer gegen das Origin messen**, nicht gegen die Fassade.
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- 🔴 **`pvesm free` scheitert an geschützten PBS-Snapshots stillschweigend** („cannot remove protected
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snapshot"). Wer nur Erfolgszähler liest, hält ein halbes Aufräumen für fertig.
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Entschützen: `pvesh set /nodes/pve/storage/pbs/content/<volid> --protected 0`.
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- 🔴 **Startreihenfolge auf pve hängt NICHT an der VMID**, solange ein Gast ein explizites
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`startup: order=` trägt: Proxmox startet erst alle mit `order=`, dann den Rest nach VMID.
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- ⚠️ **Core-Config läuft über Nautobot Golden Config.** Die DHCP-`dns-server`-Änderung ist eine
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Core-Änderung ⇒ Template **und** ComplianceRule, sonst Drift. Aktuell **104/104, 0 Drifts**.
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- ⚠️ **Caddy in LXC 130 hat einen eigenen Netzwerk-Namespace** und ist deshalb nicht von der
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macvlan/ipvlan-Blindheit betroffen. Ein AGH **im Docker-LXC 400** wäre es — ein weiterer Grund für
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eigene LXCs.
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## Danach offen (TP31 Rest)
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Tunnel `bf-public` + cloudflared auf **ap1/ap2** (arm64, 95 MB Flash frei — ⚠️ braucht je einen
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**physischen** `device-mode`-Wechsel am Gerät), CNAMEs umhängen (`n8n` → `gitea` → `hass` → `vw`),
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dann `bf-nas`/`bf-pve`/`bf-mm` löschen und die sechs alten Container entfernen.
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