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bf-infra/docs/tp16.1-warp-mesh-native-crs326.md
Christoph Emsenhuber bb2c87c68e Compliance 68/68 + TP24 (USV) ausgeloest + Doku auf den Stand nach dem Core-Cutover
Zwei Straenge, die sich dieselben Dateien teilen — deshalb ein Commit.

1) COMPLIANCE-DRIFTS BESEITIGT (User: "beseitige autonom alle") -> 68/68, 0 Drifts

Entfernt wurden die 4 verbliebenen `extra`-Drifts (der fuenfte, core 10.40.41.211,
war schon ueber TP19-vlan1-core-address gefallen):
- ap1 + ap2: Werks-defconf `/ip dns static router.lan -> 192.168.88.1`. Auf beiden
  APs der einzige statische Eintrag, die IP existiert im Netz nicht. Der Core hat
  sein eigenes, korrektes router.lan -> 10.40.99.1 (im Template, compliant).
- crs326-branch: Bring-up-Rest SVI vlan10 + 10.40.10.2, Adresse zuerst.

Richtung bewusst "am Geraet entfernen" statt "ins Template aufnehmen" — genau so
steht es seit 2026-08-13 im Switch-Zweig des Templates. Der frueher notierte
Vorbehalt "potenzielle Rettungspfade" ist per User-Entscheid aufgehoben; der
Mgmt-Fallback aus VLAN10 auf dem branch entfaellt damit (Rueckweg = MAC-Winbox am
selben Draht).

Weg: 3 manuelle GC-ConfigPlans, kein Direkt-Write. Vorher /system backup je Geraet.
Deploy gestaffelt — erst die APs, am Geraet gegengeprueft, dann branch.

Verifikation am GERAET, nicht am Job: DNS-Statics total=0 bei unveraenderten 28
bzw. 3 WLAN-Clients; branch nur noch vlan99 + 10.40.99.2/24; Ping vom Core 4/4.
Entscheidende Gegenprobe: /interface bridge vlan/export byte-identisch — `bridge`
steht dort statisch als tagged-Member von VLAN10, das Entfernen des SVI hat also
weder Traffic-Wirkung noch neuen Drift. Danach Backup -> Intended -> Compliance,
alle 4 Geraete mit frischem Success-Datum.

Neue API-Falle, die erklaert warum es bisher kein Skript gab:
POST /plugins/golden-config/config-plan/ ist 405 — das ViewSet ist read-only.
ConfigPlans entstehen nur ueber den Job "Generate Config Plans" (plan_type=manual
+ commands-TextVar). plan_type=missing erzeugt ausserdem nur add-Zeilen, also muss
alles Entfernende zwangslaeufig ein manueller Plan sein.

Neu: nautobot/gc-configplan.py — loest Device-UUIDs einzeln per Name auf und
assertet plan.device UND config_set gegen das Ziel (die alphabetische
Sortier-Falle aus TP21.1 kann damit nicht wiederkommen), verweigert config_sets
mit <<REDACTED>> (Regel 1) und print-Zeilen, kann gestaffelt deployen
(--deploy-ids) und kapselt Backup -> Intended -> Compliance (--refresh-compliance).
Dry-Run ist Default.

2) TP16.1: GATE OFFEN, Runbook ausfuehrungsreif, Governance-Ausnahme #4

Die Bedingung "gated bis TP21 den CRS326 abdeckt" ist seit der Adoption am
2026-08-13 erfuellt. §3 neu gemessen, §4.3 von Platzhalter auf echte Werte.
Die letzte inhaltliche Unbekannte hat sich erledigt: "Rueckweg-Routing TBD" —
der Core IST L3-Gateway aller VLANs, es braucht keine Zusatzroute. wg-hub liegt
auf demselben Geraet und ist damit direktes Vorbild statt fernes Muster.

Klarstellung, weil leicht zu verwechseln: das Mesh ersetzt die Tunnel NICHT. Es
loest nur den privaten Zugang (10.40.0.0/16 per IP, inkl. ICMP); die oeffentlichen
FQDNs bleiben auf cloudflared. Relevant dabei: die Route 10.40.0.0/16 zeigt auf
bf-pve — und der faehrt derzeit nur einen Connector.

Ausnahme #4 (User 2026-08-16): die WG-Zeilen des Mesh-Bring-ups auf crs326-core
duerfen direkt gesetzt werden. Grund ist strukturell, nicht bequem — TP22-Regel 1
schliesst jede <<REDACTED>>-Sektion vom Push aus, ein Privkey ist ueber Golden
Config gar nicht deploybar. Auflage: Backup vorher, intended config danach zurueck
nach Nautobot. Scope: nur dieser Bring-up.

Damit das ein einmaliger Bootstrap bleibt, ist das Secret-Handling-Design
dokumentiert: ein privater Schluessel ist Geraete-Identitaet, keine Konfiguration
(wie ein SSH-Hostkey). Der private Teil entsteht am Geraet und geht nie weg, nur
der oeffentliche kommt in die SoT und wird in die Peer-Configs gerendert.
Stufe 2 (nautobot-secrets-providers + Vault) lohnt bei 4 Geraeten und einem Key
nicht. Nebenbefund: die WG-Peers fm/dw stehen mit hartkodierten public-keys im
Jinja-Template — Public Keys sind Daten, keine Templatezeilen.

3) TP24 — USV aus TP15 herausgeloest (User-Entscheid)

Die DC-USV war der letzte offene Rest in TP15 und hat mit Switching/Routing
sachlich nichts zu tun (eigene Einkaufs-, Verkabelungs- und Elektrik-Logik).
TP15 ist damit inhaltlich zu. TP24 traegt jetzt 48V-Bus, MeanWell/LiFePO4,
Laufzeiten, DC-Eingangs-Tabelle und die 5 offenen Entscheidungen — darunter neu
die Standortfrage, die sich durch den Core-Umzug ins UG neu stellt.

4) DOKU-AUFRAEUM-SESSION A-E abgearbeitet

- Ist-Stand-Block neu geschrieben, live gegen die Geraete geprueft. Alte Fassung
  als ausklappbare Historie, ⚠️-Provisorium entfernt.
- Reihenfolge-Abschnitt auf den echten Rest-Pfad TP5 -> TP6 eingedampft (Punkt 3
  sagte noch "Jetzt: Omada-PVID-Fix").
- Stale ap1-als-Router-Aussagen in TP3/TP4/TP15/TP16.1/TP21/TP-R korrigiert —
  fortgeschrieben, nicht ueberschrieben.
- CLAUDE.md: Mac mini .41.167 -> .20.167 (war stale, live per ARP bestaetigt),
  branch-Uplink "sw1 GE8" -> "core ether8", ALLNET-/Omada-Gotchas als Historie.
- switch/ als Archiv gekennzeichnet (Geraet ausgebaut, Runner nicht ausfuehrbar).
- omada-mcp + CF-Ingress live gegengeprueft: beides sauber, Punkt abgehakt.

Nebenbefund, eingetragen aber nicht angefasst: das CF-Tunnel-HA ist degradiert
(bf-nas und bf-pve mit je nur einem Connector), und vier tote Alt-Tunnel tragen
VLAN1-Origins — darunter die Aufloesung des "unidentifizierten VLAN1-Geraets
.41.133" aus TP19 (es ist das coolify-Origin).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-16 19:28:50 +02:00

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# TP16.1 — Private Access via native Cloudflare Mesh (WARP Connector) auf dem CRS326 Core-Switch
> **Status 2026-08-16: 🟢 GATE OFFEN, ausführungsreif.** `crs326-core` ist seit 2026-08-08 der produktive L3-Router und seit 2026-08-13 in Nautobot adoptiert (68/68 compliant) — die Bedingung „gated bis TP21 den CRS326 abdeckt" ist **erfüllt**. §3 am 2026-08-16 neu gemessen, §4.3 von Platzhalter auf **ausführungsreif** gezogen, **Governance-Ausnahme #4 erteilt** (WG-Zeilen direkt, weil ein Privkey über Golden Config strukturell nicht deploybar ist). Scharfschalten bleibt eine **eigene Session** — es fasst account-weite WARP-Einstellungen an.
> *Historie: Konzept + Runbook 2026-07-16 · Recherche verifiziert + gehärtet 2026-07-17 · Ziel-Device von ap1 auf CRS326 retargeted 2026-07-22.*
> ⚠️ **Retarget-Hinweis (2026-07-22, Stand 2026-08-16 aufgelöst):** Alles unten war ursprünglich für **ap1** geschrieben und wurde auf den **CRS326 Core-Switch** ummünzt. ~~Der CRS326 ist aktuell noch Werkszustand — Management-IP/Interface-Zuordnung TBD, §4.3 ist ein Platzhalter.~~ → **überholt:** `crs326-core` ist produktiver L3-Router mit Mgmt `10.40.99.1`, §4.3 trägt jetzt echte Werte. Grund für den Retarget: TP15-Endstand (kein RB5009, Router bleibt ap1/ap2 rein für L3/WLAN) + TP21s Modell "ganzer Kabel-Fabric via RouterOS" — der CRS326 wird ohnehin Nautobot-verwaltet, ap1 bleibt Public-Edge/WLAN-Anker.
> Selbst-tragend: eine frische Session kann das mit diesem Doc + `docs/cf-tunnel-mapping.md` straight bauen — vorausgesetzt der CRS326-Bring-up (TP15) und die Nautobot-Adoption (TP21) stehen.
> SSoT-Kontext: `docs/cf-tunnel-mapping.md` §13/§14, Memory `project_cf_tunnel_1033`.
> Härtungs-Delta 2026-07-17 (gilt unabhängig vom Zielgerät): Split-Tunnel auf BEIDEN Profilen (§4.1.4), vnet-Gotcha + Weg B beim Route-Umzug (§4.4),
> v4-only-Entscheid (IPv6-site-to-site laut Guide broken), Quellen verifiziert (§2). **Korrektur:** ICMP-Proxy ist bereits AN
> (fm-Ping `10.101.0.0/24` beweist es) — kein To-Do, s. §4.1.5.
## 1. Warum überhaupt / Root Cause
**Incident 2026-07-16 (unterwegs):** keine BF-IPs über WARP. Diagnose:
- **TCP über den CF-WARP-Pfad funktioniert** (SSH, alle Web-UIs, MCP-Endpoints erreichbar) —
- **ICMP ist strukturell kaputt.** Dreiländer-Ping-Befund: fm **36 % Loss** (ICMP-Proxy über QUIC-Connector,
funktioniert aber mies), bf **100 %** (macmini-Connector läuft seit dem http2-Fix von heute = QUIC-los →
ICMP-unfähig; zusätzlich cloudflared-Container ohne Ping-Sockets), dw **100 %** (192.168.0.0/16 steht in der
WARP-Split-Tunnel-Exclude → Pings betreten den Tunnel gar nicht).
**Kernursache:** cloudflared ist **kein** WireGuard, sondern ein QUIC/HTTP2-L7/L4-Proxy. ICMP darüber ist
Zusatz-Gefrickel (Account-ICMP-Flag + QUIC-Transport + `ping_group_range`-sysctl je Host) und war nie
zuverlässig eingerichtet. **Der WARP-Client selbst spricht WireGuard** — die passende Gegenstelle für einen
*sauberen* privaten L3-Zugang ist deshalb **Cloudflare Mesh (WARP Connector)**, ebenfalls WireGuard.
## 2. Entscheidungsweg (was verworfen wurde und warum)
- **WG-Roadwarrior (eigene WG-Peers je Gerät):** ❌ verworfen — User will KEINE Extra-App/kein Profil pro Gerät.
„Ein Client = WARP für alles" bleibt Anforderung.
- **Alle ZT-Anbieter mit Helper-Host** (CF WARP Connector als Daemon-Host, Tailscale, NetBird, Twingate):
brauchen dauerhaft einen Linux-Host → verletzt „Router = einziger SPOF, keine Abhängigkeit zu anderen Rechnern".
- **Connector als RouterOS-Container:** ❌ nicht möglich — RouterOS-7-Container haben **kein `/dev/net/tun`-
Passthrough**; der WARP-Connector-Daemon braucht ein TUN-Device. Gilt auf **jeder** Router-/Switch-HW (hAP ax²/ax³/CRS326/RB5009 — RB5009 mittlerweile ohnehin nicht mehr geplant, s. TP15).
→ **hAP ax³ löst das NICHT** (und ist zudem Wi-Fi 6, nicht 7 — kein WLAN-Gewinn ggü. ax²). HW-Kauf ist vom
Tunnel-Fix **entkoppelt**.
- **✅ Gewählt: Cloudflare Mesh als NATIVES WireGuard-Interface auf dem CRS326 Core-Switch** (Retarget 2026-07-22, ursprünglich ap1). Cloudflare Mesh spricht WireGuard,
RouterOS kann natives WireGuard (der TP10-Hub auf ap1 *ist* schon einer, Muster überträgt sich). Ein Mesh-Node wird als WG-Peer zu einem
CF-PoP registriert — **kein Container, kein TUN, kein LXC, keine neue HW.** Der CRS326 ist der zentrale Kabel-Fabric-Knoten
und sieht ohnehin alle VLANs; ap1 bleibt Public-Edge/WLAN-Anker, übernimmt aber nicht mehr die Mesh-Node-Rolle. ICMP/TCP/UDP nativ.
Quelle/Vorlage: animmouse „Setup Cloudflare Mesh on MikroTik" + „Setup Cloudflare Mesh using WireGuard".
Ehrliche Einschränkung: **von uns noch nicht gebaut** — starker, technisch schlüssiger Lead; echter Beweis = bauen+pingen.
**✅ Recherche verifiziert (2026-07-17, Primärquellen gelesen + offizielle CF-Docs + OpenAPI-Spec):**
- **Produkt-Status:** „WARP Connector" heißt seit **2026-04-14 offiziell „Cloudflare Mesh"** (Rebranding, kein Migrationszwang);
Node-Limit **50/Account**; neues Dashboard unter **Networking → Mesh** (interaktive Map, Route-Config, Setup-Wizard).
Die API-Pfade heißen weiterhin `/accounts/{id}/warp_connector` — im OpenAPI-Spec bestätigt: POST (create),
GET `…/{tunnel_id}/token` (Register-Token), dazu sogar **HA-Endpoints** (`…/configurations` active-passive-Replicas,
`…/failover`) — für uns nicht nötig (ap1 = bewusster SPOF), aber gut zu wissen.
- **CIDR-Routes für Mesh-Nodes** laufen über dieselbe `teamnet/routes`-API wie cloudflared (`POST {network, tunnel_id: <mesh_node_id>}`,
Token-Scope `Cloudflare One Networks Write` oder `Cloudflare Tunnel Write`) — unser `CF_API_TOKEN`-Pfad passt.
- **animmouse-MikroTik-Rezept bestätigt** (alle Kommandos gegengelesen, s. §4.3): CF-Wellknown-PublicKey, Endpoint-Substitution
`162.159.192.x → 162.159.193.x` (Latenz), MTU 1420, `100.96.0.0/12 → cf-mesh`-Route. Guide nutzt `persistent-keepalive=1m`
(unser Entwurf sagte 25s — beides ok, 25s konservativer hinter NAT; wir sind Public-Edge → 1m reicht).
- **IPv6-Befund (animmouse):** Mesh-site-to-site-IPv6 war beim Guide-Test **broken** (NAT66-Workaround nötig) → **wir bauen bewusst v4-only**
(kein v6 auf `cf-mesh`, kein NAT66 — BF nutzt intern eh kein v6, s. Memory `project_ipv6_state`).
- **Sources:** [Setup Cloudflare Mesh on MikroTik](https://www.animmouse.com/p/setup-cloudflare-mesh-on-mikrotik/) ·
[Setup Cloudflare Mesh using WireGuard](https://www.animmouse.com/p/setup-cloudflare-warp-connector-using-wireguard/) ·
[wgcf-connector (GitHub)](https://github.com/AnimMouse/wgcf-connector) ·
[CF-Changelog „Introducing Cloudflare Mesh"](https://developers.cloudflare.com/changelog/post/2026-04-14-cloudflare-mesh/) ·
[CF-Docs Mesh Routes](https://developers.cloudflare.com/cloudflare-one/networks/connectors/cloudflare-mesh/routes/)
## 3. Ist-Stand Account (**neu gemessen 2026-08-16**, read-only — CF-API + MikroMCP)
> Die Messung vom 2026-07-16 ist auf der **CF-Seite unverändert** geblieben; auf der **Geräteseite** hat
> sich alles geändert (Core-Cutover 2026-08-08, Nautobot-Adoption 2026-08-13). Beides unten getrennt.
**Cloudflare (alle Werte am 2026-08-16 gegengeprüft, identisch zu 2026-07-16):**
- Team-Domain: **`emsenhuber.cloudflareaccess.com`** → Mesh-Node-Identität = `warp_connector@emsenhuber.cloudflareaccess.com`
- **Noch KEIN** `warp_connector`-Tunnel (`GET /accounts/…/warp_connector` = `[]`). Wichtig: der GET **antwortet**
(kein 403) — die Plan-Frage entscheidet sich also erst am `POST` (§4.0).
- `devices/settings`: **`use_zt_virtual_ip: false`** → Unique-Device-IP weiterhin **AUS**, muss für Mesh AN.
`gateway_proxy_enabled: true`, `gateway_udp_proxy_enabled: true` (ICMP-Flag ist Dashboard-only, s. §4.1.5).
- **Genau EIN Device-Profil** (das Default-Profil `0197d1b3-d98a-7c24-b70c-a4d89df7583b`, `service_mode_v2: warp`).
➡️ Der „auf BEIDEN Profilen"-Hinweis in §4.1.4 meint deshalb: **Default jetzt, Mesh-Profil sobald es in Schritt 3
angelegt ist** — es gibt aktuell kein zweites, auf dem man etwas vergessen könnte.
- Split-Tunnel-Modus = **Exclude**; die Liste enthält weiterhin **`100.64.0.0/10`** (schluckt die Mesh-Overlay-Range
`100.96.0.0/12`) und **kein** `10.0.0.0/8` → `10.40.0.0/16` läuft schon heute über WARP (= warum TCP geht).
Nebenbefund: `192.168.0.0/16` steht drin — das ist die Erklärung für die 100 % Ping-Loss nach **dw**, unabhängig von diesem TP.
- vnet-Route `10.40.0.0/16` (vnet `1480b545…` = `vnetemsenhuber`, **default**, Route-ID
**`5546dcb6-5901-4da6-8d91-b17f94703f71`**) zeigt weiterhin auf **cfd_tunnel `bf-pve`** (`f7fdf3a6…`).
Bleibt der **Fallback**, bis Mesh bewiesen ist — vorher nichts löschen.
⚠️ **Neu zu wissen:** `bf-pve` fährt aktuell nur **einen** Connector (statt zwei, s. TP16-HA-Befund 2026-08-16) —
der private Pfad hängt damit heute an einem einzelnen cloudflared-Prozess. Ein weiteres Argument für das Mesh,
aber **kein** Ersatz für die HA-Reparatur der öffentlichen Tunnel.
- `CF_API_TOKEN` ist `active` (verify OK). Ob er die separate Permission **„Cloudflare One Connector: WARP"** trägt,
lässt sich nur durch den `POST` in §4.0 feststellen — genau dort schlug es am 2026-07-17 mit `10000` fehl.
**Geräteseite — die alten Zeilen hier waren überholt, Neufassung 2026-08-16:**
- ~~„CRS326 = Werkszustand, keine WireGuard-Config, keine Management-IP"~~ → **falsch seit dem Core-Cutover.**
`crs326-core` ist der **produktive L3-Router** (RouterOS 7.19.5): Mgmt `10.40.99.1` (vlan99), Gateway `.1` in
**jedem** VLAN, WAN `vlan100` mit der öffentlichen `90.146.33.177`, NAT, DHCP, DNS.
- ~~„ap1-WireGuard: 1 Interface `wg-hub`"~~ → **wg-hub liegt seit 2026-08-08 auf dem Core**, nicht mehr auf ap1
(listen 51821, MTU 1412, Peers `fm` 10.101.0.0/24 + `dw` 10.95.10.0/24, beide handshaken). Das ist TP10 und
bleibt unangetastet — aber es ist jetzt das **direkte Vorbild auf demselben Gerät**: das Mesh-Interface entsteht
daneben, nicht auf einem fremden Blatt.
- ✅ **Die offene Frage „Rückweg-Routing TBD" aus §4.3 ist damit beantwortet:** der Core *ist* der L3-Router aller
VLANs, Rückverkehr aus `10.40.0.0/16` zum Mesh-Interface braucht **keine** Zusatzroute.
- `crs326-core` ist seit 2026-08-13 in Nautobot adoptiert und compliance-verwaltet (68/68) — damit ist das
Gate „gated bis TP21 den CRS326 abdeckt" **erfüllt**.
## 4. Runbook (nächste Session — Reihenfolge)
### 4.0 Plan-Probe (billig, reversibel) — ZUERST
`POST /accounts/{account_id}/warp_connector {name:"bf-ap1-mesh"}` via `CF_API_TOKEN` (curl/Bearer — der `cloudflare`-
MCP ist read-only, s. §11 der Mapping-Doc). Erfolgt der Create → Mesh ist im Free-ZT-Plan erlaubt. Scheitert er mit
Plan-/Auth-Fehler → **Stopp, Fallback = LXC-auf-pve-WARP-Connector** (alter Plan, ebenfalls dokumentiert).
Token danach: `GET /accounts/…/warp_connector/{tunnel_id}/token` → das ist das `eyJhIjoi…In0=`-Register-Token.
**⚠️ Token-Permission-Gotcha (2026-07-17, real erlebt):** `POST /warp_connector` schlug mit `code 10000
"Authentication error"` (HTTP 403) fehl, obwohl der `CF_API_TOKEN` gültig ist und `teamnet/routes` PATCHen kann.
Ursache: Cloudflare hat beim WARP-Connector→Mesh-Rebranding (2026-04-14) eine **eigene, separate Permission-Group**
eingeführt — `Cloudflare One Connector: WARP` (Read/Edit) — „Grants write access to Cloudflare Mesh nodes". Das ist
**nicht** dasselbe wie `Cloudflare Tunnel Write` (nur für cloudflared) oder `Cloudflare One Connectors Write`
(Sammel-Permission, deckt aber laut Doku nicht zuverlässig Mesh ab). Verifiziert gegen
`developers.cloudflare.com/fundamentals/api/reference/permissions/` (aktuelle Tabelle, nicht die älteren
tunnel-spezifischen Doc-Seiten, die noch die alten Namen zeigen). Im Token-Editor unter **Account**-Permissions nach
**„Cloudflare One Connector: WARP"** suchen (nicht „Tunnel"), **Edit** wählen. Für §4.4 zusätzlich
**„Cloudflare One Networks"** → Edit (Routes/vnets).
### 4.1 CF-Prerequisites setzen (⚠️ account-weit, trifft LIVE-Geräte → 1× kurzer WARP-Reconnect einplanen)
1. **Unique Device IP AN:** `PATCH /accounts/…/devices/settings {use_zt_virtual_ip:true}` (Dashboard: Team & Resources →
Devices → Management → „Assign a unique IP address to each device").
2. **„Allow all Cloudflare One traffic to reach enrolled devices" AN** (gleiche Seite).
3. **Device-Profile „Cloudflare Mesh"** anlegen: Match `identity.email == warp_connector@emsenhuber.cloudflareaccess.com`,
Tunnel-Protokoll = **WireGuard** (`POST /accounts/…/devices/policy`).
4. **Split-Tunnel-Exclude anpassen** (`PUT /accounts/…/devices/policy/exclude` — ⚠️ ersetzt die GANZE Liste, erst GET,
dann editiert zurückschreiben): `100.64.0.0/10` **raus**, dafür `100.64.0.0/11` + `100.112.0.0/12` **rein**
(= 100.64/10 minus 100.96/12 → Mesh-Overlay `100.96.0.0/12` läuft nun durch WARP statt als „local" behandelt zu werden).
⚠️ **Auf BEIDEN Profilen** (Default **und** dem neuen „Cloudflare Mesh"-Profil aus Schritt 3 — per-Profile-Endpoint
`…/devices/policy/{policy_id}/exclude`); animmouse macht das explizit auf beiden.
5. **ICMP-Proxy — ✅ bereits AN, KEIN To-Do** (Korrektur 2026-07-17, User): Die offiziellen Mesh-Docs listen „Gateway proxy
mit TCP, UDP, ICMP" als Prerequisite. TCP+UDP sind an (`gateway_proxy_enabled`/`gateway_udp_proxy_enabled`=true);
**ICMP ist ebenfalls schon angehakt** — **Beweis: `ping` ins FM-Netz `10.101.0.0/24` funktioniert** (über den fm-QUIC-Connector).
Das ICMP-Flag ist nur nicht im public OpenAPI-Spec sichtbar (Dashboard-only), daher hatte ich es fälschlich als „fehlt" geführt.
→ **Nichts zu klicken.** Dass bf-Ping im Incident 100 % verlor lag NICHT am Flag, sondern daran, dass die macmini-Connectoren
nach dem http2-Fix QUIC-los sind (cloudflared-ICMP-Proxy braucht QUIC). Mit dem nativen WG-Mesh-Node ist ICMP ohnehin
nativ (kein Gateway-ICMP-Proxy im Pfad). **Trotzdem: nach dem Scharfschalten Ping gegengeprüft** (§4.5) — falls wider
Erwarten doch tot, hier zuerst schauen.
### 4.2 WireGuard-Config extrahieren (einmalig, ephemer)
Auf macmini oder pve (Docker vorhanden):
```
docker run --rm -v $(pwd):/app/output ghcr.io/animmouse/wgcf-connector <REGISTER_TOKEN>
```
→ erzeugt `wgcf-connector-<registration_id>.conf` mit: **PrivateKey**, **Address** (`100.96.x.y/32` **+ eine IPv6** —
ignorieren, wir bauen v4-only), **DNS** (CF-Resolver — ignorieren, ap1 hat eigenes DNS), **MTU 1420**, Peer-**PublicKey**
(= CF-Wellknown `bmXOC+F1FxEMF9dyiK2H5/1SUtzH0JuVo51h2wPfgyo=`), **Endpoint** (`162.159.193.x:2408`).
Registriert den Node via CF-API (macht Netz-Call), läuft danach nie wieder. **PrivateKey nach `mcp/cloudflare/.env`
o. `~/.secrets`** (nicht committen).
### 4.3 `crs326-core` nativ konfigurieren ✅ ausführungsreif (Werte finalisiert 2026-08-16)
> Der frühere Platzhalter-Vorbehalt („Management-IP/Interface-Zuordnung fehlt") ist erledigt: Zielgerät ist
> **`crs326-core`** (Mgmt `10.40.99.1`, MikroMCP-routerId `crs326-core`). Offen bleibt nur, was erst zur Laufzeit
> existiert: der PrivateKey und die `100.96.x.y`-Adresse aus §4.2.
```
/interface wireguard add name=cf-mesh mtu=1420 private-key="<PrivateKey aus .conf>" comment="TP16.1 Cloudflare Mesh"
/interface wireguard peers add interface=cf-mesh name=cf-pop \
public-key="bmXOC+F1FxEMF9dyiK2H5/1SUtzH0JuVo51h2wPfgyo=" \
endpoint-address=162.159.193.1 endpoint-port=2408 \
allowed-address=0.0.0.0/0,::/0 persistent-keepalive=25s
/ip address add address=<100.96.x.y>/32 interface=cf-mesh comment="TP16.1 Mesh-Overlay"
/ip route add dst-address=100.96.0.0/12 gateway=cf-mesh comment="TP16.1 Mesh"
```
- **Endpoint:** falls die Config `162.159.192.x` liefert → `162.159.193.x` nehmen (Latenz-Tuning laut Guide).
- **MTU:** 1420 aus dem Guide. Direkter Vergleichswert steht jetzt **auf demselben Gerät**: `wg-hub` läuft mit
**1412**. Bei Path-MTU-Symptomen (TCP baut auf, große Transfers hängen) zuerst auf 1412 angleichen.
- ✅ **Rückweg-Routing — erledigt, keine Zusatzarbeit.** `crs326-core` ist der L3-Router **aller** VLANs
(`vlan10/20/30/40/50/90/99` mit `.1`), Rückverkehr nach `10.40.0.0/16` läuft also ohne Zusatzroute. Das war
beim ursprünglichen CRS326-Retarget die einzige echte Unbekannte.
- **Namenskollision vermeiden:** auf dem Gerät existiert bereits `wg-hub` (TP10). Das neue Interface heißt
`cf-mesh` — ⚠️ **Bindestrich in `name=` hat RouterOS beim GC-Push schon einmal abgelehnt** (Memory
`ref_gc_push_gotchas_routeros`); beim Direkt-Write über MikroMCP war das nie ein Problem, aber falls die Zeilen
später doch durch die GC laufen, ist `cfmesh` der sichere Name.
- **Firewall:** die `forward`-Kette endet derzeit **ohne Drop** (TP5 steht aus) → der Mesh-Verkehr passiert ohne
Zutun. ⚠️ **Für TP5 vormerken:** sobald deny-by-default greift, braucht es explizit
`forward accept 100.96.0.0/12 ↔ 10.40.0.0/16`, sonst kappt die Firewall den privaten Zugang. Gehört in die
TP5-Whitelist, nicht hierher.
- ✅ **Governance — Ausnahme #4 erteilt (User, 2026-08-16).** Die frühere Zeile („läuft regulär über Nautobot GC")
trägt **nicht mehr**: TP22-Regel 1 schließt jede Sektion mit `<<REDACTED>>` generell vom Push aus, und
`/interface wireguard` ist genau so eine Sektion — ein Privkey ist über GC gar nicht deploybar. Diese vier Zeilen
dürfen daher **direkt** (MikroMCP `plan_changes` dryRun → `apply_plan`). **Auflage wie bei Ausnahme #2:** danach
Ist-Stand als intended config zurück nach Nautobot. **Scope:** nur der Mesh-Bring-up auf `crs326-core`, nicht
spätere WG-Änderungen, nicht andere Geräte. Vorher `/system backup` (TP22-Regel 3).
#### Und wie hält man Secrets langfristig aus der Config raus?
Die Ausnahme soll ein **einmaliger Bootstrap** bleiben, kein Dauerzustand. Der Denkfehler, den man vermeiden
muss, ist, einen privaten Schlüssel als *Konfiguration* zu behandeln — er ist **Geräte-Identität**, wie ein
SSH-Hostkey. Die branchenübliche Regel:
> Der private Teil entsteht auf dem Gerät und verlässt es nie. Nur der **öffentliche** Teil geht in die Source of
> Truth — und wird von dort in die Configs der **Gegenstellen** gerendert.
| Was | Klasse | Wo verwaltet |
|---|---|---|
| PrivateKey | Geräte-Identität | nur am Gerät — nie in Git, nie in der intended config, nie in einem ConfigPlan |
| PublicKey | öffentliche Information | Nautobot (Custom Field/Data) → in die Peer-Configs gerendert |
| `listen-port`, `mtu`, `comment`, Peers, `allowed-address`, Routen, Firewall | Konfiguration | Golden Config, ganz normal |
RouterOS unterstützt das direkt: `/interface wireguard add` **erzeugt den Privkey selbst**, `print` gibt den
Pubkey aus. Compliance bleibt trotzdem grün, weil die `ConfigReplace`-Regel aus TP22 Schritt 0 den Privkey im
Backup auf **byte-identisch dieselbe** Maske normalisiert, die das Template emittiert.
⚠️ **Vorbehalt genau hier:** bei Cloudflare Mesh erzeugt **CF** das Schlüsselpaar (§4.2 holt es per `wgcf-connector`).
Wenn der Flow keinen eigenen Pubkey akzeptiert, fällt die On-Device-Erzeugung weg — das Prinzip („nie in Git, nie
in der intended config") hält trotzdem, der Key wird dann einmalig eingespielt und lebt danach nur am Gerät.
**Stufe 2, falls Secrets doch verwaltet werden müssen** (mehr Geräte, Rotation, PSKs): `nautobot-secrets-providers`
nachinstallieren (Vault/AWS SM/Azure KV/1Password; Core kann schon Env-Var + Text-File) und den echten Wert erst
**bei der ConfigPlan-Erzeugung** einsetzen — gespeicherte intended config behält den Platzhalter, der Plan wird
nach dem Deploy gelöscht. Preis: Klartext liegt transient in Postgres, braucht Retention-Disziplin. Bei vier
Geräten und einem Key lohnt das nicht; **das ist ein TP für die Zeit nach TP18/TP20.1.**
*(Nicht verwechseln: `CredentialsNautobotSecrets` + SecretsGroup „RouterOS Nornir" sind schon im Einsatz — das
sind die **Login**-Credentials für Nornir, nicht Secrets *im Config-Inhalt*.)*
**Sofort fälliger Modellierungs-Nachzug, unabhängig vom Mesh:** die WG-Peers `fm` und `dw` stehen heute mit
hartkodierten `public-key="…"`-Werten im Jinja-Template (`nautobot/mikrotik_routeros.j2`). Public Keys sind Daten,
keine Templatezeilen — die gehören nach Nautobot und von dort gerendert.
### 4.4 Subnetz-Route + vnet-Route umziehen
- Ziel: die CIDR-Route `10.40.0.0/16` zeigt auf den **neuen Mesh-Node** statt auf `bf-pve`.
- **Weg A (zuerst versuchen):** `PATCH /accounts/…/teamnet/routes/5546dcb6… {tunnel_id: <warp_connector_id>}` —
gleiche `teamnet/routes`-API wie cloudflared, per CF-Docs auch für Mesh-Nodes gültig.
- ⚠️ **Neu-Fund vnet-Gotcha:** CF-Docs sagen „**Virtual networks are only supported for cloudflared tunnels**" —
unsere Route hängt am vnet `1480b545…` (`vnetemsenhuber`, ist aber das **default**-vnet des Accounts). Möglich,
dass der PATCH auf einen `warp_connector`-Tunnel deshalb mit 4xx abgelehnt wird.
**Weg B (Fallback):** `DELETE` der alten Route `5546dcb6…` + `POST /teamnet/routes {network:"10.40.0.0/16",
tunnel_id:<mesh_node_id>}` **ohne** vnet-Angabe (landet im default). Kurze Lücke (Sekunden) dazwischen ist ok —
Reihenfolge DELETE→POST zwingend (CIDR-Kollision verhindert POST-vor-DELETE).
- **Rollback jederzeit:** PATCH (bzw. DELETE+POST) zurück auf `f7fdf3a6…` (bf-pve) — cloudflared/bf-pve bleibt die
ganze Zeit bestehen. **Wichtig fürs Remote-Arbeiten:** alle CF-API-Writes laufen über die öffentliche API
(api.cloudflare.com), NICHT über WARP → Rollback funktioniert auch, wenn der private Pfad gerade tot ist.
### 4.5 Verifikation (Abnahme)
- MacBook, WARP **connected**: `ping 10.40.20.105`, `ping 10.40.10.1`, `ping 10.40.99.12` → **verlustfrei**
(Regressions-Gegenprobe zu heute: fm 36 % / bf 100 %).
- TCP-Gegenprobe inkl. NAS-macvlan-IP direkt: `ssh 10.40.20.167`, `https://10.40.20.100:8006`, `10.40.20.157:3000`
(gitea) mehrfach → Beweis „keine Blindheit".
- FQDN-Smoke (Stichprobe gitea/hass/pve über `*.emsenhuber.net`) → der cloudflared-Public-Teil (3-Tunnel-HA) blieb unberührt.
## 5. Danach (Cleanup, teils ins „vertagt"-Gespräch)
- Nach Mesh-Beweis: `warp-routing` auf bf-nas/bf-pve/bf-mm ggf. auf `false` (Hygiene — Public-Tunnel bedienen keine
privaten Netze mehr). CF-vnet-Route-Historie bereinigen.
- **Vertagt (User „müssen wir noch reden, hat Zeit"):** 4 tote Tunnel (TeilzeitCharlie/coolify/johnny2/openclaw),
Ghost-Connector-Session bf-pve (arm64-Leiche vom 12.07.), `gateway-dw`-CNAME.
## 6. Risiken / Fallbacks
- Einziger Eingriff mit Nutzer-Impact = vnet-Route-Umzug → Rollback = 1 PATCH zurück auf bf-pve.
- CF-Prerequisites sind account-weit (Unique-IP-ReIP, Split-Tunnel) → 1× kurzer WARP-Reconnect; alle reversibel.
- Plan-Gate: wenn `warp_connector`-Create scheitert → LXC-auf-pve-WARP-Connector als Fallback (TUN-Passthrough
`c 10:200 rwm`, `warp-cli connector new`, ap1-Static-Route `100.96.0.0/12`→LXC).
- ax³/ZeroTier/Tailscale = separate Eval-Fußnoten, nicht Teil dieses Fixes.