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bf-infra/docs/teilprojekte.md
Christoph Emsenhuber 863990f4d0 TP17.1: Drucker-Klarstellung, weihnachten-Korrektur und Funkbild in teilprojekte.md
Nachtrag zum vorigen Commit -- diese drei Aenderungen sind dort durch einen
fehlgeschlagenen Textanker nicht mitgeschrieben worden, nur Runbook und CLAUDE.md
waren drin.

- Zwei Drucker: P750W = Etikettendrucker VLAN30 (stimmte), Brother MFC = der
  eigentliche Drucker auf VLAN10, live bestaetigt 10.40.10.6 (OUI Brother,
  statisch). Beide Angaben waren richtig, sie meinten verschiedene Geraete.
- s1/s2/s3 sind in HA DEAKTIVIERT, nicht fehlend -- meine Formulierung war falsch.
- Das vollstaendige 2,4-GHz-Bild (Thread 15 / ZHA 20 / Z2M 25 gegen WLAN 1+11)
  samt dem einen Konflikt: ZHA ch20 auf der Unterkante von WLAN ch11.
- Der Z2M-Vorbehalt aus 2024 als das, was er ist: die schwerste offene Frage des
  Zigbee-Wegs, mit Blast-Radius-Trennung als Mitigation ohne Ursachenkenntnis.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-23 10:05:15 +02:00

113 KiB
Raw Blame History

BF-Netzwerk — Teilprojekte (kanonische Steuerung, Stand 2026-06-10)

Zweck: Das große Netz-Projekt in einzeln durchziehbare Teilprojekte (TP) zerlegt — jedes mit klarem Scope, aktuellen Entscheidungen, Abhängigkeiten und Status. Jedes TP ist so geschnitten, dass es eine frische Session mit sauberem Kontext straight abarbeiten kann. Architektur/Historie: ~/.claude/plans/ich-will-das-delegieren-atomic-sunrise.md.

📚 Diese Datei führt den Ist-Stand, den kritischen Pfad und die OFFENEN Teilprojekte. Abgeschlossene TPs stehen im Archiv — im Volltext, unverändert, mit Inhaltsverzeichnis. Für den Einstieg reicht diese Datei; ins Archiv sieht man, wenn man wissen will, warum etwas so entschieden wurde. (Aufgeteilt am 2026-08-23, Doku-Session Punkt F: 2217 Zeilen waren zu 49 % Historie erledigter TPs.)

Kanonisches VLAN-Modell (gültig — überschreibt ältere Tabellen)

VLAN Name Subnetz (Ziel) Zweck
10 MAIN 10.40.10.0/24 Trusted (Handy/Laptop/Apple Watch)
20 INFRA 10.40.20.0/24 NAS/VMs/Docker/HA
30 IOT 10.40.30.0/24 Smart-Home (HA-managed), Waage, Fitness-Tracker
40 MEDIA 10.40.40.0/24 Sonos, AppleTV, TV, VuPlus, Cast-Ziele (getauscht ggü. früher)
50 UNTRUSTED 10.40.50.0/24 Spielekonsole, eBook-Reader, Low-Trust-Internet
90 GUEST 10.40.90.0/24 nur Internet
99 MGMT 10.40.99.0/24 Switch/AP/Hypervisor-Mgmt
100 WAN (Arris-Transfer) zum Arris-Kabelmodem (Liwest, Bridge-Mode, Public-IP an crs326-core)
IP-Blöcke: .1–10 Router/Gateways · .11–20 Switches/APs. GW je VLAN = .1 (crs326-core).
Mgmt (VLAN99, Ist 2026-08-16): core .99.1 · branch .99.2 · ap1 .99.11 · ap2 .99.12.
(Historisch, überholt: „ap1=.1, ap2=.2 · ALLNET=.11, Omada=.12" — aus der Zeit vor dem Core-Cutover.)

Ist-Stand (Kurz)

Stand 2026-08-18 — live gegen die Geräte geprüft (MikroMCP/REST), nicht aus der Doku abgeschrieben. Die Compliance-Zeile unten ist am 2026-08-23 gegen die Nautobot-API nachgezogen. (Die Fassung vom 2026-08-16 stand bis zum 18. hier und war an vier Stellen überholt — Standalone-APs, RouterOS-Versionen, „plain 1.1.1.1", 68/68. Wer diesen Block liest, liest ihn als Erstes: er wird ab jetzt bei jeder Änderung mitgezogen, nicht nur die TP-Abschnitte.)

  • Alle vier MikroTik laufen auf RouterOS 7.24 (stable, 2026-08-17 von Christoph selbst gehoben, TP27), RouterBOOT ebenfalls 7.24 auf allen vieren (current-firmware = upgrade-firmware, geprüft 08-18).
  • L3 + WAN-Edge = crs326-core (CRS326-24G-2S+, Technik UG): Routing, DHCP (7 Server, 54 Reservierungen), DNS, NAT, NTP-Server für den Standort und der WG-Hub (TP10, Peers fm/dw) laufen hier. Mgmt-SVI 10.40.99.1 (vlan99), Gateway .1 je VLAN. WAN = vlan100 — DHCP-Client hält die öffentliche Liwest-IP 90.146.33.177/24 direkt vom Arris (Bridge-Mode) → kein Double-NAT. DNS-Upstream = DoH zum CF-Gateway mit verify-doh-cert=yes (TP23 Stufe 1 ✅ 08-18); servers=1.1.1.1 steht nur noch als Bootstrap für den DoH-Hostnamen.
  • 🔥 Die Firewall ist deny-by-default — in BEIDEN Ketten (TP5 E3/E4 ✅ 08-18). TP10-seal-lan ist disabled; Mgmt-Input kommt nur noch aus VLAN10, von HA (8728), von Nautobot (22) und über cf-mesh. Ein neuer Dienst über eine VLAN-Grenze braucht ab jetzt eine explizite Regel.
  • L2-Branch = crs326-branch (Technik OG): reiner L2-Switch, Mgmt 10.40.99.2, Uplink ether1 → core ether8.
  • WLAN = CAPsMAN auf dem Core (TP28 ✅ 08-17, GC-Modell nachgezogen 08-18): ap1 10.40.99.11 (an core ether15), ap2 10.40.99.12 (an branch ether24), beide reine CAPs — cap enabled=yes, discovery-interfaces=vlan99. Die APs halten keine eigene WLAN-Config mehr; Kanäle, SSIDs, Security und Steering kommen vom Manager. 802.11r/k/v aktiv, ft-over-ds=yes.
  • SSDP-Relay (TP7.1 ✅ 08-18): LXC 108 mcast-relay auf pve, zweibeinig 10.40.10.21 (VLAN10) + 10.40.40.21 (VLAN40) — dafür trägt core ether13 beide VLANs. Die macOS-Sonos-App findet damit ihr System; mDNS macht weiterhin der Core.
  • Ausgebaut / gelöscht: ALLNET-sw1 und Omada-sw2 sind physisch weg (2026-08-08 bzw. 2026-07-23, in Nautobot Decommissioned); Omada-Controller + omada-mcp gelöscht (2026-07-16); FritzBox 6660 raus seit 2026-07-01 (Liwest-Tausch auf Arris). VLAN1 ist leer (/ip arp auf bridge = 0 Einträge, 08-18) — TP19 ist geschlossen; cudy1 hängt stromlos an core ether11, physischer Ausbau ist hands-on.
  • Kontrolle / Governance: MikroMCP für Reads/Debug (alle 4 Geräte in der Registry), Config-Änderungen ausschließlich über Nautobot Golden Config (TP21/TP22 — Deploy-Pipeline scharf, 104/104 Compliance-Checks grün, 0 Drifts bei 26 Rules × 4 Geräten — live gegen die API geprüft am 2026-08-23; zuletzt dazugekommen: wifi-access-list (08-22), queue (08-23, TP6) und ip-firewall-mangle (08-23, TP6.1), s. TP22-Nachtrag im Archiv). (Hier stand bis zum 08-23 „100/100 bei 25 Rules" — eine Zählung, die TP6.1 am selben Tag überholt hat. Die Merkregel gilt: der Ist-Stand-Block wird bei jeder Änderung mitgezogen, nicht nur der TP.)
📜 Historische Fassung (Stand bis 2026-08-08, Topologie vor dem Core-Cutover — bewusst erhalten, nicht als Ist lesen)

ALLNET-Core .11 (FW2.2.1, VLANs 10/20/30/40/50/90/99/100; GE1/GE2/GE8 Trunk; TP1 ✅ 2026-06-15). Omada-Switch .12 (adopted, TP2 ✅ 2026-06-15; Trunk-ALL auf P1+P2, Access-Profile auf P3-P8; Profile noch PVID=1 bis Omada-PVID-Fix). Omada-Controller .175 (DS923/macvlan, mbentley 6.2, 🟢 live). omada-mcp .176 (pve-LXC, StreamableHTTP, 🟢 live, 84 read-Tools; Controller-API v2 intern via christoph@emsenhuber.com). 2× hAP ax² (7.23.1): ap1 .1 (ALLNET P1) — TP4 ✅ 2026-07-01: Router + WAN-Edge (VLAN-Subinterfaces, DHCP, DNS, NAT, Public-Edge). ap2 .2 (Omada P2 — Trunk). Edge-Cutover ✅ 2026-07-01: FB6660 physisch entfernt (Liwest-Kabelmodemtausch, kein Zurück), Arris-Kabelmodem im Bridge-Mode; WAN = sw1 gi16 Access VLAN100 → gi15 Trunk → ap1 ether2 → vlan100 auf bridge (NICHT ether1); ap1 hält Public-IP direkt (Liwest, kein CGNAT), Double-NAT weg. Telefonie war auf der FB und wird nicht weitergeführt. Vorarbeit: TP10-Kern durch (2026-06-27, WG-Hub live) → Bridge-Gate vorher gelöst. Runbook: routeros/wan-cutover-runbook.md. Kontrolle: MikroMCP (MikroTik) live · ALLNET = Klickanleitungen · Omada → Controller + omada-mcp 🟢.

Nächster Schritt (Stand 2026-08-23): Christoph entscheidet — der kritische Pfad ist LEER.

🎯 Das Projekt ist in seinem Kern fertig. deny-by-default steht (TP5), Golden Config steht und meldet 104/104 compliant bei 0 Drifts (live geprüft 2026-08-23), WLAN steht über CAPsMAN auf dem Core (TP28), VLAN1 ist leer (TP19) — und TP6 ist beantwortet statt offengelassen: CAKE gebaut, gemessen, wieder ausgebaut. Nichts blockiert mehr etwas. 🟢 Was zuletzt wirklich etwas gebracht hat, war TP6.1 (2026-08-23): nicht Shapen, sondern Klassentrennung — NAS-Bulk priority=8 gegen interaktiv priority=1 drückt dieselbe Strecke unter derselben Sättigung von 40,8 auf 11,0 ms (−73 %). Die zuerst notierte DOCSIS-Erklärung aus TP6 ist damit widerlegt; der Fehler lag in der Messmethode (Last und Messung vom selben Host). 📋 Offen und ohne Blockadewirkung: TP25 (Fund F = 5:05-Takt bei IoT, plus die Entscheidung „5 GHz auf 20 MHz") · TP16 (CF-Tunnel-HA degradiert, vier tote Alt-Tunnel) · TP16.2/16.3 · TP23 Stufe 2 · TP24 (DC-USV) · TP13/TP14.4 (beide mit fertigem Runbook) · TP17.1 (Shelly Gen4 → Thread, aktiviert 08-23 — läuft im HA-Projekt) · 🔑 Rotation des MikroTik-Admin-Passworts — seit 08-23 bewusst hinter TP17.1 eingereiht. Zugeschnittene Sitzungsvorschläge: handoff-20260822-naechste-schritte.md. ✅ crs326-core ist transaktionsfrei (seit 2026-08-22, geprüft): ein gemeldeter Drift ist ab jetzt echt, nicht beabsichtigt — python3 nautobot/gc-transaktion.py status.

📜 Vorherige Fassungen dieses Absatzes (2026-07-22 → 2026-08-21, bewusst erhalten)

Fassung 2026-08-21 abends (erledigt — TP25s Dead Spot ist am 08-22 repariert, TP6 am 08-23 geschlossen): Nächster Schritt: TP25 — Steering-Test in den Schlafräumen. 📋 Einstieg: handoff-tp25-session-20260821.md — dort steht der verifizierte Ist-Stand, die Messfallen und der nächste Test. ✅ crs326-core ist transaktionsfrei (2026-08-22). TEST-ether3-trunk-ap1-sideboard und TEST-infra-ssid-matter-pairing sind beide zurückgerollt und geschlossen; ap1 hängt wieder auf ether15, ether3 ist wieder untagged VLAN40. Ein gemeldeter Drift ist ab jetzt echt, nicht beabsichtigt — python3 nautobot/gc-transaktion.py status. 🆕 TP29 (Anwesenheitserkennung fürs Energiesparen) ist als Idee angelegt, nicht auf dem Pfad. 📌 Die TP6-Prämisse ist am 2026-08-20/21 gemessen (Runbook §5): formal Fall B (+28…+47 ms unter Dauer-Upload), aber im Videocall nicht wahrnehmbar — kein einziger Problem-Klick über sechs Lastphasen. Laut war stattdessen der Funk: Sticky Client + Band-Ping-Pong, zwölf Wechsel in neun Minuten, je Wechsel bis zu 4 s ohne Durchsatz → tp25-wlan-roaming-messung-20260820.md. Deshalb steht jetzt TP25 vor TP6; TP6 bleibt offen und begründet, aber nachrangig.

Vorherige Fassung (Stand 2026-08-18, erledigt): TP6 wird hier seit Monaten als „DAS Ziel" geführt, aber docs/call-quality-diagnosis.md hat den Bufferbloat 2026-06-16 bereits gemessen (A/A+, „CAKE wäre marginal, nicht deployt"). Die Messung stammt aus der FritzBox-Ära, der Edge ist seither getauscht — also einmal gegen den heutigen Edge nachmessen und dann entscheiden. Blocker gibt es keine mehr. TP5 ist in der Nacht auf den 18. abgeschlossen worden (Etappe 3 + 4: deny-by-default in forward und input, MGMT isoliert, seal-lan abgeschaltet), TP23 Stufe 1 (DoH auf dem Core) ebenfalls. Nebenher offen, blockiert nichts: TP25 (Signal-Boden + Re-Walk), TP28-Rest (die fünf wifi-*-Features vom AP-Scope auf den Core umhängen — die einzigen verbliebenen Compliance-Drifts), TP7.1 (SSDP-Relay für die macOS-Sonos-App), TP16.3, TP24. Vorherige Fassung (Stand 2026-08-14, überholt): „TP5 — Deny-by-default am Ende von forward." Alles Davorliegende ist durch: CRS326-Bring-up + L3-Umzug ap1→crs326-core (TP15/TP21.1 ✅ 2026-08-08), WLAN-Neuprovisionierung ohne CAPsMAN (TP3 ✅ 2026-08-08), Nautobot-Plattform + Fleet-Adoption + Deploy-Pipeline (TP21/TP22 ✅ 2026-08-13). Danach TP6 (CAKE) = das Projektziel. Kleine Follow-ups nebenher: DoH-Cloudflare auf core, DC-USV (TP24, seit 2026-08-16 eigener TP). ⚪ Omada-PVID-Fix ist obsolet (User-Entscheid 2026-07-22 — Omada spielt seit der TP15-Korrektur keine Rolle mehr im Netz, nie mehr aufgreifen). Vorherige Fassung (Stand 2026-07-22, erledigt): „TP15 CRS326-Bring-up als neuer L3-Core, danach WLAN-Neuprovisionierung ohne CAPsMAN; TP5 folgt nach TP21/CRS326-Adoption."

🎯 Ziel: sauberes System „from scratch", keine Leichen/Altlasten. Migrations-Session-Endstand = VLAN1 + altes cudy-WLAN komplett weg (VLAN1 nur noch Mgmt, defconf-Client-DHCP zurückgezogen, cudy-Uplinks aufs Ziel-Client-VLAN getaggt oder cudy abgebaut). Unterpunkte/Aufräum-Liste bei Migration: (a) die Interim-Härtung ap2 wifi1/wifi2 frame-types=admit-only-vlan-tagged (TP3.1, 2026-07-06) bleibt gültig — verschwindet automatisch mit VLAN1; (b) st-main rrm/wnm = reines Roaming-Provisorium → kein Provisorium mehr (2026-08-13, TP3.3): Steering ist fester Bestandteil des Golden-Config-Templates + ComplianceFeature wifi-steering — es war die Neuprovisionierung, die es stillschweigend verloren hatte; (c) cudy1 = verbleibender aktiver VLAN1-Leak → ERLEDIGT (User-bestätigt + verifiziert 2026-08-14): cudy1 ist offline. core ether11 trägt kein Link (kein R-Flag), Nautobot-Status Offline (TP22 Schritt 5). Damit existiert kein aktiver VLAN1-Leak mehr; der Dual-DHCP-Race aus project_vlan1_dhcp_incident ist Historie. Der formale Teardown (Gerät ausbauen, Doku/Inventar) bleibt TP19. ⚠️ HW-Constraint hAP ax²: 1 GB RAM, aber nur 128 MB Flash + KEIN USB → Container auf dem Router NICHT praktikabel. Folge: native RouterOS-Features bevorzugen (z.B. Built-in-mDNS statt Container); Container (mDNS-Reflector, BIND9-DNS, Omada-Controller) laufen auf NAS/pve, nicht am hAP. 🔒 Governance-Entscheid (User, 2026-07-16, ausgeweitet 2026-07-16): Config ausschließlich über Nautobot — keine Direkt-Changes mehr an einzelnen im Netz verstreuten Geräten. Ursprünglich als ap1/ap2-Config-Freeze bis TP21 formuliert, noch am selben Tag verallgemeinert: jede Netz-Gerätekonfiguration (Router, APs, künftig auch die CRS326-Switches) läuft ab jetzt exklusiv über Nautobot Golden Config (TP21), sobald das steht — keine ad-hoc MikroMCP-Writes/UI-Klicks mehr an Einzelgeräten. TP19.1 war die letzte Ausnahme (ap1-DNS-Fix + ap2/sw1/sw2-Mgmt-VLAN-Umzug, s.u.) — davon ist nur der risikolose ap1-Teil noch direkt gemacht worden, ap2 wurde bewusst auf „nach Nautobot" vertagt. Macht Nautobot + alle Prerequisites (TP18→TP20→TP20.1→TP21, jetzt auch Komodo) zum aktuell kritischen Pfad, vor TP5/TP6. Betrifft nicht Software-Migrationen auf NAS/pve (anderes Substrat) und die Frage, ob sw1/sw2 vor der CRS326-Ablösung noch angefasst werden (offen, s. TP15/TP19.1). ✅ Genehmigte Ausnahme (User, 2026-07-17): der zentrale CF-Tunnel-Zugang auf ap1 (TP16/TP16.1). Alle für den zentralen Cloudflare-Zugang auf ap1 notwendigen (Vor-)Arbeiten dürfen direkt via MikroMCP/CF-API gemacht werden, ohne auf Nautobot GC zu warten — konkret die nativen WireGuard-Mesh-Zeilen aus TP16.1 (und analoge cloudflared/WG-Anpassungen am ap1-Edge). Begründung: Remote-Erreichbarkeit ist die Voraussetzung, um überhaupt sicher am Netz zu arbeiten (Henne-Ei zu Nautobot). Scope-Grenze: Die Ausnahme gilt nur für ap1. Sobald der zentrale Zugang später auf die CRS326 wandert (TP15), gilt die Ausnahme dafür vorerst NICHT — CRS326-Config läuft dann regulär über Nautobot GC (oder braucht eine eigene, dann neu zu erteilende Ausnahme). Nachtrag der ap1-Ausnahmezeilen in die GC als Follow-up, sobald Nautobot steht. ✅ Genehmigte Ausnahme #4 (User, 2026-08-16): die WireGuard-Zeilen des Cloudflare-Mesh-Bring-ups auf crs326-core (TP16.1). Dürfen direkt via MikroMCP/REST gesetzt werden. Begründung ist strukturell, nicht bequem: TP22-Regel 1 schließt jede Sektion mit <<REDACTED>> generell vom GC-Push aus, und /interface wireguard ist genau so eine — ein privater Schlüssel ist über Golden Config nicht deploybar. Damit ist die frühere TP16.1-Zusage „CRS326-Zeilen laufen regulär über GC" gegenstandslos. Auflage: vorher /system backup, danach Ist-Stand als intended config zurück nach Nautobot. Scope-Grenze: nur der Mesh-Bring-up auf crs326-core — nicht spätere WG-Änderungen, nicht andere Geräte, und sie verlängert sich nicht automatisch. Langfristige Auflösung = das Secret-Handling-Design in TP16.1 (Privkey ist Geräte-Identität, nicht Config). ✅ Genehmigte Ausnahme #2 (User, 2026-07-22): der CRS326-Bring-up (TP15). Die Grundkonfiguration beider CRS326 — Management-IP, Bridge, VLAN-Filtering, Trunks/Access-Ports — darf direkt via MikroMCP/Winbox gemacht werden. Begründung = Henne-Ei: Golden Config kann nicht auf ein Gerät pushen, das im Werkszustand keine erreichbare IP hat, und die GC-Templates existieren noch nicht (TP21 „offen: Templates/intended config"). Auflage: der so entstandene Ist-Stand wird anschließend als intended config nach Nautobot zurückgeschrieben, danach übernimmt GC — die Ausnahme deckt das Bootstrapping, nicht den Dauerbetrieb. Scope-Grenze: gilt für die beiden CRS326 im Bring-up. Sie hebt die Regel für ap1/ap2 nicht auf (deren Neuprovisionierung läuft weiterhin über GC) und verlängert sich nicht automatisch auf spätere CRS326-Änderungen. Damit ist die frühere Formulierung in TP16.1 („CRS326-Config läuft regulär über Nautobot GC oder braucht eine eigene, dann neu zu erteilende Ausnahme") erfüllt — dies ist diese Ausnahme.


Offene Teilprojekte

Alles hier hat noch offene Arbeit. Abgeschlossenes steht im Archiv (Volltext, mit Inhaltsverzeichnis) — die Zuordnung ist mechanisch: ein TP wandert erst dann ins Archiv, wenn nichts mehr daran zu tun ist. Wo nur ein Sub-TP offen war, steht dieses hier und das erledigte Eltern-TP im Archiv (so bei TP17.2 ↔ TP17 und TP20.1 ↔ TP20).

TP5.1 — DNS-Visibility & Flow-Observability für Low-Trust-Geräte (Airfryer-Fall) ▸ vorgemerkt

  • Kontext (2026-07-08/09): Airfryer „airschreier" (Philips/Versuni, ESP, 10.40.30.180) bekam per DHCP-Option 6 dns 1.1.1.1 als Override, weil das OTA-Update über den ap1-DoH-Gateway-Pfad nicht durchging (DoH-Latenz beim primitiven ESP-Stack — kein Content-Block, via Gateway-Logs bewiesen, s. memory/ref_esp_ota_doh_not_block). Nebenwirkung: public 1.1.1.1 = anonymer Consumer-Resolver ≠ accountgebundener Gateway-DoH (px35ynlol3.cloudflare-gateway.com) → DNS-Sicht auf das Gerät weg, Gerät umgeht zudem die Filterung.
  • (a) DNS-Redirect statt Geräte-Override (der dauerhafte Fix): dst-nat „UDP/53 (+TCP/53) von Low-Trust-Src → auf einen plain Resolver umbiegen" gibt Logging zurück UND funktionierendes OTA (kein langsamer DoH-Pfad fürs Gerät). Redirect-Ziel-Optionen: (i) ap1-Resolver mit nicht-DoH-Upstream für dieses Src-Set, (ii) direkt public 1.1.1.1 (dann nur Flow-Logging), (iii) eigener plain-Resolver. Sauberer als „Gerät verschwindet auf 1.1.1.1". Verortung: Teil des UNTRUSTED-Internet-only-Pinnings (TP5-„Offen"); Entscheidung v50-DNS-Policy (gefiltert vs. plain) hängt dran.
  • (b) Live-Torch als Ad-hoc-Observability: DNS ist bei direktem 1.1.1.1 blind, Flows nicht (NATen über ap1). torch auf vlan30/vlan50 gefiltert auf die Geräte-IP zeigt Ziel-IPs live (Versuni → AWS eu-west-1 IoT erkennbar). Voraussetzung: Gerät aktiv. Merkregel: Airfryer nur online wenn er kocht → Capture ans Einschalten koppeln.
  • Abh.: UNTRUSTED-Move des Airfryers (Kandidat, s. VLAN50) + TP5-Deny-by-default. Kein Blocker.

TP8 — Identity & Access-Control ▸ research-gated

  • RADIUS = FreeRADIUS auf der NAS (✏️ User-Manager v5 kann KEIN LDAP → openldap nur via FreeRADIUS anbindbar).
  • EAP-TLS (Zert) je Gerät + dynamische VLAN-Zuweisung (RADIUS-Attribut Tunnel-Private-Group-ID). Einfachste Heim-Alternative: pro VLAN eine SSID mit WPA3-PSK (kein RADIUS) — Abwägung Komfort vs. Admin-Aufwand.
  • Abh.: TP3. (Research erledigt, s. TP-R.)

TP11 — Monitoring & Mgmt-Control-Plane ▸ research-gated

  • MikroMCP + omada-mcp + SNMP/icinga-mikrotik, RoMON, NTP, E-Mail-Alerts, Netwatch. → Teil von docs/research/routeros-capabilities.md.
  • CF-Tunnel #1033 Track A ✅ live (2026-06-30): Round-Robin-1033er über 3 asymmetrische Connectors behoben durch Reduktion auf pve-only Connector (NAS + macmini scheiterten an pve-lokalen/stalen Origins). SSoT: docs/cf-tunnel-mapping.md. Track B/C läuft über TP14 (Ingress bereits v116 .41→.20 für NAS; pve-Connector→VLAN20 via TP14 Session B = #1033-Zielbild).

TP12 — IPv6 (intern + extern, 3 Standorte) ▸ research-gated

  • Konzept für FM/BF/DW. → TP-R.

TP12.1 — IPv6 im LAN (ULA) + v6-Firewall ▸ 🟠 KONKRET GEWORDEN (2026-08-22), Treiber: Matter/Thread

Anlass: der runde IKEA-Fühler TIMMERFLOTTE (Matter over Thread) ließ sich nicht anlernen — „pairing failed" in der Companion-App. Ursache ist nicht die Firewall, sondern dass zwischen VLAN10 und VLAN20 überhaupt kein IPv6 geroutet wird. Damit ist TP12 vom Konzept-TP zu einem Punkt mit einem konkreten, wiederkehrenden Schaden geworden.

  • Befund am crs326-core (live gelesen 2026-08-22):

    • IPv6-Adressen: ausschließlich Link-Local (fe80::…) auf jedem Interface. Keine ULA, keine GUA.
    • IPv6-Routing-Tabelle: nur ::1/128 und fe80::/64 je Interface. Keine Route auf den Thread-OMR-Prefix fd92:505a:c64e:1::/64 und keine auf fd03:cace:953f:e13d::/64 (den On-Link-Prefix, den der OTBR auf VLAN20 wirbt).
    • /ipv6 nd: Default-Eintrag, advertise-dns=no — es gibt aber ohnehin keine Prefixe zu werben.
  • 🔴🔴 Der eigentliche Kostenpunkt ist nicht IPv6, sondern die Firewall: /ipv6 firewall filter ist komplett leer. Heute harmlos, weil ohne Adressen nichts geroutet wird. In der Sekunde, in der Adressen vergeben werden, steht IOT→MAIN offen, GUEST→INFRA offen — an TP5 vorbei. Das gesamte TP5-Regelwerk muss vorher in v6 nachgebaut sein, sonst reißt dieser TP genau die Segmentierung auf, die TP5 am 2026-08-18 geschlossen hat. Das ist die Arbeit, nicht die Adressvergabe.

  • 🔎 Warum Matter das braucht: Commissioning läuft in zwei Etappen. Etappe 1 (BLE zum Gerät) ist netzunabhängig. In Etappe 2 muss der Commissioner — das iPhone — das Gerät auf dem operativen Thread-Netz wiederfinden (DNS-SD _matter._tcp, dann CASE). Dafür braucht das Telefon eine IPv6-Route in den OMR-Prefix hinein. iPhone hängt auf VLAN10, OTBR auf VLAN20 → Etappe 2 bricht ab. Die ~30 bereits laufenden Matter-Knoten widersprechen dem nicht: HA und OTBR sitzen auf demselben Host (wpan0 ist lokal), im Betrieb quert nichts die VLAN-Grenze. Nur das Anlernen tut es.

  • ⚠️ Zwei Fallen, die den naiven Weg verbauen:

    • (a) Der OMR-Prefix ist generiert und wandert. Am 2026-08-22 um 17:33 (OTBR-Neustart) sind alle Knoten von fd92:505a:c64e:1::/64 auf Mesh-Local fd66:986:170:bb1a::/64 gefallen — und Mesh-Local ist per Definition nicht off-mesh routbar. Eine statische Route auf den OMR-Prefix ist also nur so stabil wie der nächste Neustart. Ihn im Thread-Dataset festzunageln formiert das Netz neu — mit 30+ produktiven Knoten daran kein Nebenbei-Change.
    • (b) RouterOS lernt fremde RAs nicht. Der OTBR wirbt den OMR-Prefix per RA mit Route-Information-Option auf VLAN20. Der Core müsste die annehmen — als forwardender Router für dieses Interface tut er das nicht sauber.
  • 📡 Dritter Baustein: DNS-SD über die VLAN-Grenze. mdns-repeat-ifaces am Core (vlan10/20/30/40/90) ist IPv4. Für Matter-Discovery bräuchte es zusätzlich einen v6-fähigen Reflector — der mcast-relay-LXC (108) kann das prinzipiell, aber als zweite Instanz mit Beinen in VLAN10+VLAN20 (SSDP-Instanz ist VLAN10+VLAN40, s. Gotcha in CLAUDE.md).

  • ✅ Der Workaround, der das umgeht statt löst: iPhone zum Anlernen auf VLAN20 — dann sind Telefon und Border Router auf demselben L2-Link, der OTBR wirbt dort On-Link-Prefix und Route, und iOS wertet beides aus. cfg-infra / SSID dirtyvader-infra (dp-infra, VLAN20, sec-infra mit PSK) existiert am Manager bereits, ist nur in keiner provisioning-Zeile als Slave hinterlegt. Runbook: docs/matter-pairing-infra-ssid-runbook.md.

  • ✅ 2026-08-22 durchgefuehrt und wieder zurueckgebaut. dirtyvader-infra temporaer auf ap2 (Transaktion TEST-infra-ssid-matter-pairing, Scope wifi-provisioning), iPhone dort hinein, TIMMERFLOTTE per Companion-App angelernt — liefert 25,44 °C / 53,1 % rF / Batterie 100 % (Bereich Technik UG). Danach SSID deaktiviert; cfg-infra/dp-infra/sec-infra bleiben auf User-Wunsch inaktiv am Manager stehen, damit der Weg beim naechsten Thread-Geraet ein Zweizeiler ist. Beide Akten geschlossen, crs326-core transaktionsfrei. ⇒ Der Workaround ist damit bewiesen — und TP12.1 bleibt trotzdem offen: er umgeht das fehlende IPv6-Routing, er behebt es nicht.

  • ✅ Der Weg, der das Problem dauerhaft erledigt: Matter-Server-Option ble_proxy: true (ab HA 2026.06, hier 2026.8.3). Dann kommissioniert HA selbst über seinen Bluetooth-Stack; das Telefon ist raus und die VLAN-Grenze wird nie berührt. Braucht eine connectable BLE-Quelle — Shelly-Proxies sind reine Advertisement-Scanner (kein GATT), ein ESP32 als ESPHome-BT-Proxy (active: true) reicht. Der ESPHome Device Builder ist bereits installiert. Damit wäre TP12.1 für Matter optional. 🔴 User-Entscheid 2026-08-22: ESP32 wird NICHT angeschafft. Damit bleibt ble_proxy zwar an (schadet nicht, kostet nichts), ist aber wirkungslos — HA hat keine connectable BLE-Quelle und wird auch keine bekommen. Konsequenz, die man beim nächsten Thread-Gerät kennen muss: der Weg ist dann wieder die temporäre -infra-SSID nach dem Runbook. Die ist inzwischen ein Zweizeiler, weil cfg-infra/dp-infra/sec-infra am Manager stehen bleiben — aber sie ist jedes Mal ein Config-Change am Core plus eine Transaktion. Wer das dauerhaft loswerden will, muss TP12.1 bauen (v6-Firewall zuerst); ein dritter Weg ist damit nicht mehr vorgesehen.

  • 🔎 Nebenbefund 2026-08-22, gehört zur Thread-Gesundheit, NICHT zu IPv6: drei Matter-Knoten flappen dauerhaft — @1:a („Diele OG/Treppenauge"), @1:f und @1:10. Muster im Matter-Server-Log: IpServiceStatus … Resolving (address is unreachable), dann offline grace period expired, marking unavailable, im Abstand von 15–30 Minuten, über Stunden. Die übrigen ~20 Knoten sind stabil, es ist also kein Border-Router- oder Fabric-Problem. ⚠️ Vor einer Diagnose die Sonderlage von heute abziehen: der OTBR ist am 2026-08-22 um 17:33 neu gestartet (Knoten fielen kurzzeitig von OMR fd92:… auf Mesh-Local fd66:… zurück), und ap1 war zwischenzeitlich vom Netz. Erst nachsehen, ob das Flappen danach noch besteht — sonst diagnostiziert man das Nachbeben eines Umbaus. Erste Verdachtsrichtungen, wenn es bleibt: Thread-Routing/Parent-Wechsel dieser drei Knoten, schwache Funkstrecke zum nächsten Router-Knoten, oder eine ICD-/Sleepy-End-Device-Eigenheit dieser Geräteklasse.

  • Abh.: hängt an nichts. Blockiert nichts — außer künftige Thread-Geräte, solange weder ble_proxy noch die -infra-SSID steht. Reihenfolge innerhalb des TP ist zwingend: v6-Firewall nachbauen → dann erst Adressen vergeben. Gehört unter TP12 (Gesamtkonzept 3 Standorte), ist aber allein für BF ausführbar.

TP13 — „Botschafts-WLANs" ▸ 🔜 AUSFÜHRBAR (Runbook 2026-08-19) — docs/tp13-botschafts-wlan-runbook.md · fun/low-prio

📌 Am 2026-08-19 überarbeitet: der Technikteil beschrieb noch Standalone-APs (SSIDs entstehen seit TP28 am Manager, also ein Deploy statt zwei), und der Entwurf „nur ssid=, kein Security" war ein Denkfehler — eine SSID ohne Security ist ein offenes WLAN, also genau der Fall, den der Rechtsvorbehalt ausschließen soll. Richtig: PSK, den niemand kennt. Dazu die Datapath-Falle (Slave-VAP ohne vlan-id landet ungetaggt in der Bridge — dieselbe Mechanik wie der 14-h-Ausfall).

  • Idee: eine/mehrere Broadcast-only-SSIDs als „schwarzes Brett" an die Funk-Nachbarschaft — der SSID-Name ist die Botschaft (z.B. Kanal-11-bitte-freihalten, WLAN-Tuning-siehe-Portal). Optional ein offenes WLAN mit Captive-Portal auf eine statische Info-HTML (Kanalabsprache, Auto-Kanalwechsel-Bitte). Leitgedanke: wer die SSID sieht, kann auch stören → die Infoseite erreicht genau die Zielgruppe.
  • Technik (jetzt einfach, da WLAN standalone seit TP3-Rebuild): reine Namens-SSIDs = zusätzliche /interface/wifi Slave-VAPs auf wifi1/wifi2 mit eigener configuration (nur ssid=, kein Security/Datapath) ⚠️ Überholt 2026-08-19, in zwei Punkten:
    • (a) WLAN ist seit TP28 nicht mehr standalone. SSIDs entstehen am Manager crs326-core (9 configuration-, 6 datapath-Objekte, 4 provisioning-Zeilen — live gelesen 08-19). Das ist für TP13 sogar einfacher: ein Deploy statt zwei.
    • (b) 🔴 „kein Security" ist ein offenes WLAN — genau das, was der Rechtsvorbehalt unten ausschließen will. Richtig ist eine SSID mit WPA2/WPA3-PSK, den niemand kennt: sie beacont den Namen, ist aber nicht beitretbar.
    • Captive-Portal-Variante (RouterOS-Hotspot, isoliertes VLAN, walled-garden) bleibt als Option bestehen — s. Rechts-Gate unten.
  • Umsetzungs-Skizze: … Beacon-SSIDs in routeros/.secrets/ap{1,2}-prov-base.rsc ergänzen … → diese Dateien sind für den WLAN-Teil Historie (die CAPs sind auf die cap-Zeile eingedampft). Aktuelle Umsetzung: docs/tp13-botschafts-wlan-runbook.md (2026-08-19).
    • 🔴🔴 Die Falle, die dort ausführlich steht: ein Slave-VAP ohne explizite vlan-id am Manager landet ungetaggt in bridge — weil der CAP vom Manager-Datapath nur die vlan-id übernimmt. Das ist dasselbe Leck wie TP3.1 (cfg-main-2g ohne datapath) und dieselbe Mechanik wie der 14-h-Ausfall vom 08-18. Die Botschafts-SSID braucht deshalb einen Datapath mit totem vlan-id — PSK und toter Datapath, nicht eines von beidem.
    • ✅ VAP-Budget geprüft (live 08-19), unkritisch: max-interfaces=16 je Radio, belegt sind 4 (5 GHz) bzw. 5 (2,4 GHz). Die Grenze ist Airtime, nicht die Zahl — jeder VAP beacont eigenständig. Empfehlung: genau eine SSID, auf 2,4 GHz (mehr Reichweite = mehr Nachbarn, und 5 GHz bleibt für Nutzverkehr frei).
  • ⚠️ Recht vor Scharfschalten prüfen (User privat, AT): offenes WLAN + Portal berührt Impressumspflicht/Störerhaftung — reine Namens-SSIDs ohne offenen Zugang sind unkritisch (kein Fremd-Datenverkehr); im Zweifel nur die Beacon-Variante.
  • Abh.: TP3-Rebuild ✅ (Standalone-APs — SSID-Änderung = 1 Deploy/GC-Job) → TP28 ✅ (CAPsMAN auf dem Core) + TP22 ✅ (GC-Deploy-Pipeline). SSID-Änderung = ein Deploy auf den Core; Direkt-Edit am Gerät ist durch den Governance-Entscheid ausgeschlossen.

TP14.4 — Session D: CF-Access-Profil für Claude ▸ 🔜 AUSFÜHRBAR (Runbook 2026-08-19) — docs/tp14.4-cf-access-token-runbook.md · nicht cutoff-kritisch

📌 Ist-Stand geprüft: in mcp/cloudflare/.env stehen weder CF_ACCESS_CLIENT_ID noch _SECRET — es ist also nichts halb erledigt. ⚠️ Das Secret existiert nur im Moment der Rotation. Abnahme braucht beide Fälle (mit Headern antwortet / ohne Header 403), sonst ginge ein bypass-Hostname wie vw fälschlich als Erfolg durch. Kein CF-Write erfolgt.

  • CF-Token „claude code mcp" hat jetzt Access: Service Tokens: Write+Read → claude-mcp rotieren (POST …/access/service_tokens/{id}/rotate) → CF_ACCESS_CLIENT_ID/_SECRET in mcp/cloudflare/.env (chmod600). Memory ref-cf-access-claude-profile.
  • 📋 Runbook: docs/tp14.4-cf-access-token-runbook.md (2026-08-19). Ist-Stand verifiziert: mcp/cloudflare/.env enthält bisher weder CF_ACCESS_CLIENT_ID noch _SECRET — es ist nichts halb erledigt. 🔴 Das Secret wird nur bei der Rotation ausgegeben, wer es nicht sofort schreibt, muss erneut rotieren. Abnahme = ein Aufruf mit den Headern (antwortet) und einer ohne (403) — der Erfolgsfall allein beweist nichts, der Hostname könnte auf bypass stehen.

TP16 — CF-Tunnel: Round-Robin killen + reziprokes HA ▸ ✅ KERN UMGESETZT (2026-07-10) — ⚠️ HA aktuell degradiert (Live-Befund 2026-08-16) — docs/cf-tunnel-mapping.md §10, #1033

  • 🟠 BEFUND 2026-08-16 (beim Doku-Aufräumen live über die CF-API erhoben, kein Eingriff): das reziproke HA läuft nur noch auf einem von drei Tunneln.
    • bf-mm = 2 Connectoren (je 4 conns) ✅ · bf-nas = 1 Connector (3 conns) 🟠 · bf-pve = 1 Connector (4 conns) 🟠.
    • Bedeutung: die Dienste hinter bf-nas (gitea, grafana, pve-mcp, vw, ds-bf, nautobot) und bf-pve (pve, ccu, iobroker, z2m25, portainer, hass, ha-mcp) hängen jeweils an einem einzigen cloudflared-Prozess. Fällt dessen Host aus, sind sie weg — genau der Zustand, den TP16 beseitigt hat. Kein 530/Round-Robin-Problem (das bleibt strukturell gelöst), sondern Redundanzverlust.
    • Bekanntes Muster: identisch zum Incident vom 2026-07-16 (macmini-Connectoren flappten unter QUIC → Fix TUNNEL_TRANSPORT_PROTOCOL=http2). Diesmal sind die macmini-Connectoren oben (bf-mm hat 2), es fehlt je ein Gegenstück auf NAS/pve. Nächster Schritt (eigene Session): auf NAS und pve nachsehen, welcher der beiden cloudflared-Container nicht läuft, und ob es der http2-Konventionsfall ist.
  • 🧹 Nebenbefund beim selben Sweep — Alt-Tunnel mit VLAN1-Origins (alle down, 0 Connectoren, daher aktuell harmlos): openclaw (→ 10.40.41.147/.148/.139), coolify (→ 10.40.41.133), johnny2, TeilzeitCharlie. ⚠️ openclaw beansprucht n8n.emsenhuber.net, das produktiv auf bf-mm läuft — käme der Tunnel je wieder hoch, entstünde exakt das alte Round-Robin-Muster auf diesem Hostname. Empfehlung: die vier toten Tunnel löschen (user-gated, Löschen ist nicht umkehrbar) — gehört fachlich zu TP19 (VLAN1-Retirement: .41.133 war eines der „unidentifizierten VLAN1-Geräte" aus TP19 B1.2 — hiermit als coolify-Origin identifiziert).

✅ Umgesetzt (2026-07-10, eigene Session): reziprokes 3-Tunnel-HA live (bf-nas 70d6a4cf / bf-pve f7fdf3a6 / bf-mm 7a322261), 6 Connectoren (2/Host, je Fremdhost), 19 FQDNs Loop-Smoke 0×530, HA per Host-Ausfall-Sim bewiesen. Round-Robin-#1033 strukturell weg. As-Built = docs/cf-tunnel-mapping.md §10. Schritt 5 Access-Strang: vw bypass→geschützt via WARP — 🔴 GESTRICHEN (User-Constraint 2026-08-14, s. TP16.2). Verbleibend offen: hass/ha-mcp 400/403; gateway-dw (WG→404) klären.

  • Symptom (User): FQDNs über CF werden sporadisch / „sehr unsicher" aufgelöst = #1033-Muster zurück („jeden 3. Schuss eine Niete"). User hat alle 3 cloudflared-Images + Container aktualisiert/neu gestartet.

  • ✅ Root-Cause endgültig (User-Diagnose bestätigt): macvlan/ipvlan-Host-Isolation. Ein cloudflared-Connector ist blind für macvlan/ipvlan-Container auf seinem EIGENEN Host (Linux-Kernel-Regel), erreicht aber Fremdhost-L2 + co-lokierte Bridge-Container. Mehrere Connectoren auf EINEM Tunnel = geteilter Ingress + CF-Round-Robin → jede Origin, die auf dem Host eines Connectors liegt, fällt bei ~1/N aus. Strukturell, nicht durch „Origins fixen" heilbar. Bsp: omada .20.175/pve-mcp .20.173/gitea .20.157/grafana .20.109 = NAS-macvlan → vom NAS-Connector NICHT erreichbar.

  • Invariante: innerhalb EINES Tunnels ist kein Route→Connector-Pinning möglich (alle Connectoren teilen Ingress, CF round-robined). „Ausgewählte Routen für ausgewählte Connectoren" = getrennte Tunnel.

  • Ziel-Design (HA): reziproke Per-Host-Tunnel — jeder Host-Dienst wird von den Connectoren der ANDEREN Hosts bedient (nie vom eigenen):

    Tunnel (= Dienste eines Hosts) Connectoren auf HA
    pve-Dienste NAS + macmini 1 abdrehbar
    NAS-Dienste (omada/pve-mcp/gitea/grafana/…) pve + macmini 1 abdrehbar
    macmini-Dienste (.20.167) pve + NAS 1 abdrehbar

    3 Tunnel, jeder Host fährt 2 cloudflared → Host-Ausfall ⇒ jeder Tunnel ≥1 Connector = voll HA. Voraussetzung: jede Origin L2-erreichbar.

  • Ist-Inventory (live 2026-07-10, s. cf-tunnel-mapping.md §9): Ingress v119, 24 Hostnames, 2 live Connectoren. DOWN/stale: pbs .20.135, nginx-bf .41.123 (noch VLAN1!), hermes+hermes-geli .20.167. Zu klären (Host/Netz): vw .20.127/ccu .20.232/iobroker .20.107/z2m25 .20.106 — ggf. vw/ccu auf VLAN20-macvlan heben. gateway-dw (192.168.178.1) = WG-Sonderfall.

  • CF-Access-Strang (verzahnt, s. TP11 Track-B): hass-400 in der HA-iPhone-App = CF-Access davor (Companion-App kann Access-Login nicht) → Fix ohne Passthrough: iPhone in WARP enrollen (Device-Identity erfüllt Access; „Warp Login App" existiert bereits allow:christoph). ⚠️ vw = aktuell bypass (öffentlich!) → von bypass auf geschützt heben. 🔴 Überholt (2026-08-14): vw BLEIBT bypass — harter User-Constraint, Härtung stattdessen über TP16.2. „Passthrough-Hosts sind die kritischen" (User).

  • Umsetzungs-Reihenfolge (für die eigene Session): (1) Reachability-Matrix je Host (pve/NAS/macmini → jede Origin, read-only) BEVOR gruppiert wird; (2) Interim-Sofortfix: bf-Tunnel auf pve-only (pve erreicht alles außer gateway-dw) → 0×1033, reversibel; (3) reziprokes 3-Tunnel-HA bauen (CNAMEs re-pointen, 6 Connectoren, Token je Tunnel; NAS/macmini-Alt-Token entfernen); (4) tote Origins bereinigen; (5) Access-Strang (WARP + vw); (6) Loop-Gegentest.

  • Abh.: TP14.1/14.2 ✅. Verwandt: TP11 (CF-Tunnel-Track-B/C + Access), #1033. SSoT: docs/cf-tunnel-mapping.md. Memory project_cf_tunnel_1033.

  • ✅ Incident 2026-07-16 (User unterwegs, WARP „spinnt", keine BF-IPs mehr) ▸ Public-FQDN-Teil gefixt: macmini-Connectoren (cloudflared-bfnas/-bfpve) flappten live unter QUIC/UDP (Docker-Desktop-Bridge-NAT) → bf-nas/bf-pve von 2 auf 1 Connector degradiert (HA faktisch weg, nicht down). Fix: beide auf TUNNEL_TRANSPORT_PROTOCOL=http2 umgestellt (rollend, 0 Downtime), wieder voll HA. Konvention: macmini-Connectoren künftig immer http2. ICMP-Befund (getrennt, strukturell): TCP über die WARP-Route ging überall, ICMP nicht (fm 36 %/bf 100 %/dw 100 % Loss) — cloudflared ist QUIC-Proxy, kein WireGuard. Kurz als „bf-pve-Route wegen USV" notiert (Commit 1c1a676) → REVIDIERT (Begründung invertiert: bf-pve-Connectoren laufen auf NAS+macmini, nicht pve). Details: docs/cf-tunnel-mapping.md §13. → Richtungswechsel für Private Access = TP16.1.

TP16.2 — Härtung der öffentlich erreichbaren Dienste (bypass-Strang) ▸ 📋 KONZEPT (2026-08-14), Umsetzung offen

  • 🔴 HARTER CONSTRAINT (User 2026-08-14): vw wird NICHT WARP-/Access-geschützt. Gilt dauerhaft, nicht „vorerst". Begründung (technisch belastbar, nicht Bequemlichkeit): die Bitwarden-Clients (Browser-Extension, Mobile, Desktop) können den interaktiven Access-Login nicht durchführen — dasselbe Muster, das die HA-Companion-App auf 400 laufen lässt. Ein Passwortmanager hinter einem Client, den man im Notfall (fremdes Gerät, Neuinstallation, Handyverlust) nicht installieren kann, ist ein Aussperr-Risiko gegen den eigenen Schlüsselbund — und damit gefährlicher als das, wovor die Maßnahme schützen soll. Die frühere TP16-Schritt-5-Absicht „vw von bypass auf geschützt heben" ist damit gestrichen.
  • Ziel stattdessen: Schutz erhöhen, ohne Clients zu brechen — gilt für alle bypass-Dienste (vw, hass, gitea).
  • ✅ Schicht 0 — bereits vorhanden, nicht unterschätzen: keine offenen Ports, alles ausschließlich über CF-Tunnel (3-Tunnel-HA, TP16), TLS terminiert an der Edge, DDoS-Schutz. Der Origin ist nicht direkt erreichbar. Das ist bereits mehr als bei den meisten Selfhostern.
  • ✅ Schicht 1 — chirurgisch: Access nur auf die Pfade, die kein Client anfasst. CF Access wertet die spezifischere Application zuerst → man kann eine zweite Access-App auf vw.emsenhuber.net/admin* legen (echte Policy) und den Host im Übrigen auf bypass lassen. Das Admin-Panel wird ausschließlich per Browser bedient — dort funktioniert der Access-Login einwandfrei, während /api, /identity und /notifications (die Client-Pfade) unberührt bleiben. Kein Client bricht, das wertvollste Ziel ist weg.
    • Alternativ noch härter: Admin-Panel ganz aus (ADMIN_TOKEN leer lassen) und nur bei Bedarf temporär aktivieren.
    • Analog für gitea: /admin* + Registrierung path-scoped schützen (Git-über-HTTPS mit Token bleibt offen).
  • ✅ Schicht 2 — App-eigene Bremsen (kostenlos, sofort): Vaultwarden hat Rate-Limits per Default an (LOGIN_RATELIMIT_SECONDS=60, LOGIN_RATELIMIT_MAX_BURST=10, dazu ADMIN_RATELIMIT_*) → Werte prüfen/verschärfen; SIGNUPS_ALLOWED=false, INVITATIONS_ALLOWED=false, SHOW_PASSWORD_HINT=false, 2FA erzwingen. HA hat ip_ban_enabled + login_attempts_threshold. Gitea: Registrierung aus.
  • ✅ Schicht 3 — Edge-Regeln (CF), wirkt für alle Dienste gemeinsam: WAF-Custom-Rules + Rate Limiting gezielt auf die Login-Endpunkte (/identity/connect/token bei vw, /auth/login bei HA, /user/login bei Gitea); optional Geo-/ASN-Filter. ⚠️ Free-Plan-Kontingente vorher im Dashboard prüfen (nicht belegt).
  • ✅ Schicht 4 — ein Mechanismus für alle: CrowdSec (oder fail2ban) mit Cloudflare-Bouncer. Bans landen dann an der Edge statt erst am Origin. Vaultwarden hat ein offizielles Fail2Ban-Setup-Wiki (Log-Muster für Login und Admin-Panel).
  • 🔴 Voraussetzung für Schicht 2–4, und der eigentliche Knackpunkt: die echte Client-IP muss am Origin ankommen. Hinter dem CF-Tunnel sieht die Anwendung sonst nur die IP des cloudflared-Containers → jede IP-Sperre bannt den Tunnel statt den Angreifer = Selbstaussperrung aller Nutzer, und Rate-Limits greifen ins Leere. Genau dieser Defekt ist bereits offen dokumentiert: HAs trusted_proxies fehlen .20.10/.20.167 (TP16, hass-400-Strang). ➡️ X-Forwarded-For/CF-Connecting-IP sauber durchreichen ist Schritt 1 dieses TPs, alles andere baut darauf auf.
  • Reihenfolge: (1) Client-IP-Weitergabe fixen (inkl. HA trusted_proxies) → (2) /admin-Pfade path-scoped schützen → (3) App-Limits + 2FA → (4) Edge-Rules → (5) CrowdSec/fail2ban mit CF-Bouncer.
  • Abh.: TP16 ✅ (Tunnel-HA). Verwandt: TP20.1 (vw wandert auf Platform-Postgres — DB-HA ≠ Access, getrennt halten), TP23 (dessen WARP-Managed-Network-Idee ist durch diesen Constraint entlastet: vw verlangt keine Device-Identity, also kollidiert „WARP zuhause aus" nicht mehr mit dem Access-Strang).

TP16.3 — cloudflared-Reduktion: was der Mesh als Datenpfad kann (und was nicht) ▸ 🔜 AUSFÜHRBAR (Runbook 2026-08-19) — docs/tp16.3-nautobot-mesh-only-runbook.md

📌 Der Schnitt (nautobot aus dem bf-nas-Ingress) ist ausformuliert inkl. Vorbedingungen, PUT-Ablauf und Rollback. Zwei Punkte stehen dort explizit, weil sie den TP sonst kippen: Mesh-Hostname-Routes sind Egress und veröffentlichen nichts (wer das verwechselt, baut den Public-Strang ab), und Nautobot ist nicht nur Web-UI, sondern die Deploy-Pipeline → zur Abnahme gehört ein Job-Lauf, nicht nur ein Browser-Aufruf. Christophs Frage (2026-08-17): „recherchiere, ob unser neuer wg-tunnel/cf mesh als datenpfad für die server/services genutzt werden kann. die containerpflicht als offizieller weg ist für mich unlogisch."

  • ✅ Die Container-„Pflicht" gibt es für den privaten Zugang tatsächlich nicht — und wir nutzen sie schon nicht mehr. CF-Docs (Mesh↔Tunnel-Vergleichstabelle) sind eindeutig: Mesh = bidirektional, L3/L4, TCP+UDP+ICMP, jeder Teilnehmer bekommt eine Mesh-IP, Connector = warp-cli oder ein nativer WireGuard-Peer (unser Fall). Tunnel = inbound zum Origin, Veröffentlichen von Hostnames, Connector = cloudflared, Protokolle HTTP/S·TCP·SSH·RDP·SMB über WebSocket geproxied. Für „Server hinter dem Node erreichbar machen, die keinen Client laufen lassen können" nennen die Docs ausdrücklich CIDR-Routes auf dem Mesh-Node als den Weg — wörtlich für „servers, databases, printers, IoT devices".
  • 🎯 Das ist bei uns seit TP16.1 bereits scharf: die vnet-Route 10.40.0.0/16 zeigt auf bf-core-mesh (§4.4, Weg A). Der gesamte private Datenpfad läuft schon über natives WireGuard auf dem Core, ohne jeden Container. Und er ist im TP5-Log-Lauf belegt, nicht vermutet: 137 Zeilen in:cf-mesh, Quelle 100.96.0.1 → Nautobot .20.30:8080 (62×), NAS .20.10:6690 (46×), macmini :22, NAS :5000/:5001/:443/:22, pve .20.100:8006, pve-mcp .20.173:3000, branch/ap1/ap2 :22. Christophs Instinkt war richtig.
  • 🔴 Wo die Container-Pflicht echt ist — und warum sie nicht willkürlich ist: für einen öffentlichen Hostname, den jemand ohne WARP im Browser aufruft, braucht es einen Reverse-Proxy an der Edge. Das ist cloudflared. Achtung Verwechslungsfalle: Mesh kennt seit 2026-07-02 ebenfalls Hostname-Routes, und die können auch public hostnames — aber das ist Egress: „route that hostname's traffic through the node and egress via the node's public IP". Es veröffentlicht nichts. Wer das verwechselt, baut den Public-Strang ab und ist überrascht.
  • ✅ Der reale Gewinn ist trotzdem groß, weil die meisten Dienste keinen öffentlichen Hostname brauchen. Kriterium: hat der Dienst einen Client, der keinen interaktiven Access-Login kann? (dieselbe Logik wie der TP16.2-Constraint bei vw)
    Muss öffentlich bleiben (cloudflared) Grund Kann auf Mesh-only
    vw Bitwarden-Clients, harter TP16.2-Constraint pve, nautobot, portainer, grafana
    hass Companion-App (400-Muster) pve-mcp, ha-mcp, gitea-mcp, ds-bf
    n8n eingehende Webhooks von Dritten ccu, iobroker, z2m25
    gitea Git-Clients / CI von außen — zu prüfen
    → Für die rechte Spalte ist der Mesh funktional gleichwertig und operativ einfacher (keine Ingress-Zeile,
    kein Connector-Paar, keine HA-Frage). Sie erreicht man ohnehin schon per privater IP.
  • 📌 Zwei Nebeneffekte, die den Fall stärken: (1) die TP16-HA-Degradierung (bf-nas/bf-pve je nur ein Connector) verliert an Gewicht, sobald nur noch die vier Public-Dienste an cloudflared hängen — weniger Dienste pro SPOF; (2) ICMP + beliebiges UDP gehen über den Mesh und über cloudflared grundsätzlich nicht (der QUIC-Proxy war genau die Lücke aus TP16.1).
  • ⚠️ Grenzen, ehrlich benannt: (a) der Mesh-Weg setzt WARP auf dem Client voraus — für Christophs eigene Geräte gegeben, für Gäste/Fremdgeräte nicht; (b) IPv6-CIDR-Routes brauchen MASQUE und funktionieren mit einem WireGuard-Device-Profil nicht — deckt sich mit dem v4-only-Entscheid aus TP16.1, wäre aber ein Blocker, falls TP12 später v6 über den Mesh wollte; (c) es bleibt eine Cloudflare-Abhängigkeit — der Mesh ersetzt cloudflared, nicht Cloudflare.
  • Vorgeschlagener Umsetzungsschnitt (klein anfangen, reversibel): einen Dienst der rechten Spalte als Probe aus dem CF-Ingress nehmen (Kandidat: nautobot — nur Christoph nutzt es, im Mesh-Log mit 62 Treffern der am häufigsten per Mesh angefasste Dienst, und ein Fehlschlag kostet nichts Produktives), eine Woche fahren, dann entscheiden. Rollback = eine Ingress-Zeile zurück.
  • 📋 Runbook: docs/tp16.3-nautobot-mesh-only-runbook.md (2026-08-19) — der Schnitt oben, ausführbar ausformuliert: Vorbedingungen (Mesh-Route, Zugriff über 10.40.20.30:8080 mit WARP von außerhalb), Ingress-PUT über CF_API_TOKEN (nicht über den CF-MCP, der ist read-only), Rollback aus der gesicherten Config.
    • 🔴 Der Abnahmepunkt, den man übersieht: Nautobot ist nicht nur Web-UI, sondern die Deploy-Pipeline. Nach dem Schnitt gehört ein Job-Lauf zur Abnahme, nicht nur ein Browser-Aufruf — der Netmiko-Deploy kommt von 10.40.20.31 (nautobot-worker), nicht von .20.30.
    • ⚠️ Beim Kürzen des ingress-Arrays muss die Catch-all-Regel die letzte bleiben, sonst greift der Ingress für alle übrigen Hostnames nicht mehr.
  • Abh.: TP16.1 ✅ (Mesh live), TP16 (Public-Strang + dessen HA-Degradierung), TP16.2 (der vw-Constraint liefert das Entscheidungskriterium). ⚠️ Berührt TP5: der Mesh-Verkehr braucht bei deny-by-default eine explizite forward-Zeile — s. TP5 Etappe 2.

TP17.1 — Shelly Gen4 raus aus dem WLAN (Thread oder Zigbee) ▸ 🔜 ENTSCHEIDUNGSREIF (2026-08-23) — 📋 docs/tp17.1-shelly-gen4-funkmigration-runbook.md

User-Formulierung (2026-08-23): „wir lassen das pwd vorerst wie es ist. wir werden alle shelly gen4 auf thread umstellen — neue firmware. das machen wir im ha-projekt. das sehe ich als subpunkt zu pwd ändern. der vorteil: wir müssen dann weit weniger geräte umstellen, steigern thread-stabilität und bringen zudem mehr ruhe ins wifi."

📋 Runbook: tp17.1-shelly-gen4-funkmigration-runbook.md — Bestand, die drei Wege im Vergleich, Ablauf, Abnahme, Verzahnung mit der PSK-Rotation. 📌 Wohnort ist das Netz-Projekt (User-Entscheid 2026-08-23). Eine erste Fassung lag kurz im HA-Projekt (ha-xstate); sie ist dort entfernt, damit es keine zweite Wahrheit gibt. HA ist Betroffener, nicht Eigentümer: die Entities brechen, aber die Entscheidung ist eine Funk- und Netzentscheidung. (Der Titel sagt jetzt „Thread oder Zigbee" — der ursprüngliche Thread-Zuschnitt hat den heute tatsächlich verfügbaren Weg ausgeschlossen, s. Nachtrag unten.)

  • 🔀 Die Reihenfolge ist der eigentliche Entscheid: die PSK-Rotation (Follow-up unten) wird nachgelagert, nicht vorgezogen. Begründung des Users: jedes Gerät, das vorher auf Thread wandert, muss beim PSK-Wechsel nicht mehr angefasst werden. Damit ist die Rotation Nachfolger von TP17.1, nicht mehr eigenständig. (Sie war nie dringend — Anlass war ein Passwort in einem Sitzungstranskript, kein Vorfall.)
  • 📊 Bestand live gesweept 2026-08-23 (mcp/shelly/discover.py, read-only, VLAN30): 22 von 26 erreichbar, davon 12 Gen4 (9× 2PM Gen4 S4SW-002P16EU, 1× 1PM Gen4, 2× Plug S Gen4), 8 Gen3, 2 Gen2 — alle auf Firmware 2.0.0. Nicht erreichbar: s1/s2/s3 (weihnachten_*, saisonal) und s4 kueche_mikrowelle (Metallgehäuse, RSSI −93 — der Härtefall des WLAN-Betriebs).
  • 🔴 Die Prämisse „neue Firmware" trägt so nicht, und das ändert die Rechnung: Shelly unterstützt Matter over Thread offiziell nicht und plant es nicht. Gen4 kann offiziell nur Matter over WiFi — was hier nutzlos wäre, weil das Gerät im WLAN bliebe und den PSK weiter bräuchte. Thread geht nur über Dritt-Firmware (die ESP32-C6-Hardware kann es). Das brauchbare Projekt (hencou/shelly_gen4_matter_module) deckt 1/1 Mini/1PM/2PM Gen4 ab = 10 der 12 Geräte; die zwei Plug S Gen4 fallen raus. Preis: Garantie und Shelly-Cloud weg, Rückweg nur mit UART-Vollbackup je Gerät, PM-Kalibrierung zunächst Platzhalter. ⇒ Selbst bei vollem Erfolg blieben 12 Shellys im WLAN (8 Gen3 + 2 Gen2 + 2 Plug S + die 4 ausgesteckten). Die Rotation wird kleiner, nicht überflüssig — und Gen3 kann nie folgen, dort fehlt 802.15.4. Das ist Christophs Abwägung vor dem ersten Flash, nicht die des Umsetzenden.
    • 📊 Und die Rechnung ist noch etwas ungünstiger, als „Shellys" nahelegt (live 2026-08-23): auf dirtyvader-iot hängen 26 der 27 WLAN-Clients des ganzen Netzes — darunter Drucker (P750W), Airfryer, SwitchBot, Twinkly, DTUBI und ein SONOFF-NSPanelPro, die von Thread nichts haben. Nach zehn migrierten Gen4 blieben also grob 16 Geräte auf dem IoT-SSID, nicht 12. Der WLAN-Ruhe-Effekt ist real (−38 % Clients), der PSK-Effekt ist es halb.
  • ✅ Was netzseitig schon steht und nicht nochmal gebaut werden muss: Thread-Border-Router läuft mit ~30 produktiven Matter-Knoten; der Commissioning-Weg ist erprobt — temporäre SSID dirtyvader-infra (VLAN20) nach matter-pairing-infra-ssid-runbook.md, am 2026-08-22 mit dem TIMMERFLOTTE bewiesen. cfg-infra/dp-infra/sec-infra stehen dauerhaft am Manager, das Anlernen ist ein Zweizeiler plus eine Config-Transaktion.
  • 🔴 Der Umweg bleibt nötig, weil TP12.1 offen ist (kein IPv6-Routing VLAN10↔VLAN20 → Matter- Commissioning-Etappe 2 bricht ab), und ble_proxy ist wirkungslos, seit der ESP32-BT-Proxy ausgeschlossen wurde. Je mehr Thread-Geräte kommen, desto öfter zahlt man diesen Umweg — das ist das stärkste neue Argument für TP12.1, das bisher nur an einem einzigen Fühler hing.
  • Abnahme (aus TP28 gelernt): pro Gerät ein frischer Thread-Knoten und eine funktionierende HA-Entity — nicht die Anzeige in einer Tabelle. Ein Gerät, das in Thread hängt und in HA halbtot ist, ist ein Rückschritt.
  • 🔬 Nachtrag 2026-08-23 (abends) — die Geräte selbst befragt (Shelly.CheckForUpdate, read-only). Ergebnis: es gibt heute KEIN Thread-Update, aber die offizielle Alt-Firmware-Schiene existiert — sie liefert bisher ZIGBEE.
    Was Stand am Gerät
    Stable 2.0.0 auf allen 22 — für keines ein stabiles Update verfügbar
    Beta 2.0.1-beta1 (Build 2026-08-19) für alle, auch Gen3
    Alt-Varianten (nur Gen4!) S2PMG4ZB „Shelly 2 PM Gen4 with Zigbee" · S1PMG4ZB (1 PM Gen4) · PowerStripZB (Power Strip Gen4) — je stable 2.0.0 + beta
    Gen3 (S3PL-*) kein alt-Eintrag → Alternativfunk ist eine reine Gen4-Sache, wie erwartet
    • 🎯 Das ist die wichtigste Erkenntnis für die Planung: Shelly liefert alternative Funk-Firmware für Gen4 über den normalen Update-Kanal, nicht über einen Bastelpfad. Käme eine Thread/Matter-Variante, erschiene sie mit hoher Wahrscheinlichkeit genau dort als weiterer alt-Eintrag. ⇒ Billiger Frühindikator statt Warten auf Pressemeldungen: Shelly.CheckForUpdate auf einem Gen4 pollen und auf einen …MT/Thread-Eintrag warten.
    • 📰 Presselage (recherchiert 08-23): Shellys offizielle Linie ist „wird evaluiert", nicht „ist angekündigt" — Stand Juli 2026, mit Flash-Platz als genanntem Engpass. Ein Release-Datum gibt es nicht. (Die Thread-Firmware, die im Mai 2026 als „für Gen4 verfügbar" durch die Presse ging, ist die Dritt-Firmware von automatous-io, nicht Shelly.)
    • 💡 Und daraus folgt eine Option, die vorher nicht auf dem Tisch lag: ZIGBEE statt Thread. Sie erfüllt alle drei Ziele von TP17.1 — Geräte raus aus dem WLAN (PSK-Rotation wird billiger), Mesh-Stabilität, Funkruhe im 2,4-GHz-WLAN — und zwar heute, mit Hersteller-Firmware über den offiziellen Kanal, also ohne Garantieverlust, ohne UART-Backup, ohne Test-VID. Die Infrastruktur steht bereits: Zigbee2MQTT läuft als LXC 112 (10.40.20.106, z2m25). ⚠️ Zu prüfen, bevor das zur Empfehlung wird: (a) ob die Alt-Firmware genauso zurückrollbar ist wie ein normales Update (Wechsel des Funkstacks, nicht nur der Version) — offen; (b) der Entity-Bruch ✅ entschärft (User 2026-08-23): der Umbau behält die Entity-Namen — damit fällt der teuerste Posten der Abwägung weg, für Zigbee und Thread gleichermaßen (zwei Fallen dazu im Runbook: die alte entity_id ist erst nach dem Entfernen frei, und unique_id/Statistiken sind trotzdem neu); (c) Kanalplanung ✅ erhoben 2026-08-23 — es gibt drei 802.15.4-Netze, nicht eines: Thread 15 (~30 Matter-Knoten), ZHA 20 (52 Geräte, SONOFF Dongle-M über socket://10.40.30.137:6638), Z2M 25 (Sonoff Dongle Plus). Gegen WLAN ap1 ch1 / ap2 ch11 ist das sauber — außer ZHA ch20 (2450), das direkt auf der Unterkante von WLAN ch11 (2451) sitzt, ausgerechnet 52 Geräte gegen den AP mit 26 Clients. Die Lücke 2423–2451 (ZB 16/17/18) ist unbenutzt; ⚠️ ein ZHA-Kanalwechsel müsste von 52 Geräten mitgemacht werden, schlafende und ältere Router folgen nicht zuverlässig → erst Energy-Scan, dann entscheiden. 🔴 Und der Vorbehalt, der schwerer wiegt als alle drei: Christophs Z2M-Vorfall von 2024 („Lichterdisko", Installation unsteuerbar, Neuaufbau). Fehlerklasse ist benennbar (Broadcast-/Routing-Sturm — trifft ZHA genauso), Root Cause nicht mehr rekonstruierbar. ⇒ Mitigation ohne Ursachenkenntnis = Blast Radius trennen: die zehn neuen Router komplett in ein Zigbee-Netz, und zwar in das, das nicht Licht und Fernbedienungen trägt. Details und Abbruchkriterium im Runbook.
  • 🩺 HA-Gegencheck 2026-08-23: genau EIN Shelly ist offline — s4 kueche_mikrowelle (23 Entities unavailable). Deckungsgleich mit dem Netz-Sweep, und es ist dasselbe Gerät, das bei RSSI −93 hinter Metall hängt. s1/s2/s3 (weihnachten_*) sind in HA nur DEAKTIVIERT, nicht gelöscht (Christoph 2026-08-23) — deaktivierte Entities haben keinen Zustand und tauchen deshalb in keiner Zustandssuche auf. Die Entities gibt es also zu Recht; sie kommen mit den Geräten zurück. (Meine erste Formulierung „existieren gar nicht" war falsch.) ⇒ Für die PSK-Rotation heißt das: drei Geräte, die niemand vermisst, aber die beim nächsten Einstecken mit dem alten PSK kommen. Genau dafür ist die Übergangs-access-list da.
  • 🖨️ Es gibt ZWEI Drucker — geklärt 2026-08-23, beide Angaben waren richtig: (1) P750W = Etikettendrucker, VLAN30 (10.40.30.5, Reservierung auf dhcp-v30, ARP vlan30; am 08-23 aus, last-seen 3d15h — deshalb nicht unter den 26 assoziierten Clients). (2) Brother MFC = der eigentliche Drucker, VLAN10 — live bestätigt 10.40.10.6, MAC 30:05:5C:78:86:20 (OUI Brother Industries), ARP delay = aktiv, statisch konfiguriert, keine DHCP-Reservierung. 📌 Folge für TP5: die Merkregel „Drucker fällt mit udp/161 (SNMP) aus, nicht mit 631" (ref_printer_snmp_before_ipp) gilt dem VLAN-übergreifenden Fall. Der MFC steht im selben VLAN wie die Macs — dort greift die forward-Kette gar nicht.
  • 🔀 Reihenfolge revidiert (User 2026-08-23): PSK-Rotation und Thread-Umstellung laufen PARALLEL. Sie blockieren einander nicht — der Passphrase-Override je MAC (/interface wifi access-list, s. Follow-up) macht den Flag-Day überflüssig: neuer PSK aufs Profil, die noch nicht migrierten Geräte übergangsweise per MAC mit dem alten weiter. Einzige Regel, damit die Parallelität nichts kostet: ein Gerät, das ohnehin auf Thread/Zigbee wandert, bekommt den neuen PSK gar nicht — es kommt auf die Override-Liste und verschwindet später ganz. (Die frühere Formulierung „blockt die Rotation" war zu streng; die Reihenfolge war nie technisch nötig, nur ökonomisch.)
  • Abh.: keine harten fürs Netz. Läuft parallel zur PSK-Rotation (User-Entscheid 08-23, vorher als Blocker geführt). Verwandt: TP12.1 (IPv6/Matter — profitiert direkt), TP25 (jedes Gerät weniger im 2,4-GHz-Band ist Funkruhe), TP17 im Archiv (Migrationshistorie + mcp/shelly/-Werkzeug).

TP17.2 — einheitliches Geräte-Passwort (Shelly SetAuth) ▸ ⏸️ ZURÜCKGESTELLT (Kosmetik, User 2026-07-13)

  • Was: je Gerät Shelly.SetAuth (User admin, realm-individueller ha1 = sha256("admin::"), einheitliches Klartext-PW) via mcp/shelly/migrate.py auth --go. SHELLY_DEVICE_PW liegt in mcp/shelly/.env (gesetzt, len 13). Runner + Digest-Auth-Fallback in _rpc fertig.
  • Warum zurückgestellt: rein kosmetisch/Härtung; bricht die HA-Shelly-Integration, bis pro Config-Entry (22×) das Credential neu eingetragen ist → disruptiv, kein Mehrwert im abgeschotteten IOT-VLAN. Erst nach dem Netz-Teardown (TP19) neu bewerten.

TP18 — Souveräner Objektspeicher (Garage, Multi-Site, S3-Cold-Tier) ▸ 🔜 KONZEPT (2026-07-12)

  • Auslöser: 9-TB-Syno-Backup-Volume zu 2/3 voll; reine Daten ~3 TB, Tendenz steigend, „schlagartiger" Bedarf nicht ausgeschlossen. „Wenn skalieren, dann jetzt Syno-Nachfolger mitdenken."
  • Kriterien (User-priorisiert): (1) keine Fremd-Abhängigkeit / kein Cloud-Lock-in (Cloud-Opex abschreckend); (2) Multi-Site BF/FM/DW; (3) HA (Standort-Verlust überlebbar); (4) billig/teuer trennen — Variante „kalt = Objektspeicher, heiß = lokal" genügt (kein Hot/Cold innerhalb des Stores nötig); (5) horizontal + vertikal skalierbar; (6) S3-API als Branchenstandard, den jedes Backup-Tool spricht.
  • Entscheid Engine = Garage (Deuxfleurs, Rust): einziger Kandidat, der geo-verteilt über offenes Internet/WAN latenztolerant ist (CRDT-Metadaten, eventually consistent) → passt aufs 3-Keller-Modell BF/FM/DW. Ceph verworfen (will Sub-ms-LAN, Single-Cluster-über-WAN = Anti-Pattern; zu schwer, ~1 GB RAM/TB). MinIO (AGPL + Console/Feature-Abbau 2025) und SeaweedFS (kann Hot/Cold + Erasure-Coding, aber komplexer, Multi-Site async) = Fallback, falls später feingranulares Tiering / EC-Effizienz bei zweistelligen TB dominant wird.
  • Entscheid Disk-Layout = JBOD, KEIN RAID. Redundanz gehört in eine Schicht: Garage RF=3 über 3 Sites ist die Redundanz. RAID 1 darunter = Doppelt-Bezahlen (3 Sites × 2 Mirror = 6× roh für 1× nutzbar, absurd). RAID 0 verworfen (1 Platte tot = ganzer Node-Rebuild über WAN). JBOD = jede Platte eigenes Garage-Data-Dir (v1 Multi-HDD): Failure-Domain = 1 Platte, Rebuild nur deren Anteil, kein Kapazitätsverlust. Merksatz: distributed store = „just a bunch of disks", Redundanz ausschließlich über die Sites.
  • Was man dafür bezahlt: Plattentod triggert Re-Replikation über WAN (durch Upload-BW gedeckelt). Bei ~3 TB/Site tolerabel; wenn Bedarf „schlagartig" auf zweistellige TB springt → mehr/kleinere Platten (Blast-Radius) oder 4. Node, ggf. Wechsel auf SeaweedFS-EC.
  • Dimensionierung (Planungsanker 10 TB nutzbar; heute 3 TB unique / 6 TB Backup-used): RF=3 → 30 TB roh gesamt = 1 volle Kopie ~10 TB/Site (provisionieren ~16 TB roh/Site: 2 Platten = halber Blast-Radius + Headroom). Linear skalierend.
  • Kostenmodell (Annahmen: HDD neu CMR ~€18/TB · recert ~€10/TB · Strom €0,25/kWh · Lean-Node Mini-PC/pve 12 W + 2 HDD ~20–28 W):
    • Capex kumulativ (3 Sites): Platten €540 (recert) – €900 (neu) + Nodes €400 (BF=pve €0; FM/DW je Mini-PC €200) = **€600–1.300**. Vergleich: ein resilienter Syno-Nachfolger für 10 TB = €1.000–1.600 capex ohne Geo-HA → Garage-3-Node gleich teuer/billiger mit HA.
    • Opex kumulativ: ~€135–185/J Strom — aber getrennt gerechnet: FM/DW laufen über fremde Zähler, auf Christophs Zähler landet nur der BF-Node ≈ €50–60/J (Gegenleistung: er hostet deren Kopie, reziprok wie TP16).
    • JBOD-vs-RAID1-Ersparnis: Strom bloß €9–22/J (Christophs Zähler) → kein Entscheidungsgrund; der Hebel ist Capex ~€900 (nicht gekaufte Spiegelplatten) + architektonische Korrektheit. (Reicht nicht für ein BW-Upgrade €120–240/J, taugt aber als Seed für HW-Rückstellungen.)
  • Konzeptioneller Bruch (Syno-Nachfolger): Kein großes resilientes NAS mehr nötig — die kollektive 3-Site-Redundanz ist die Garantie. Syno-Rolle splittet: Hot/SMB/VM-Disks bleiben lokal (Syno oder ZFS auf pve, klein/schnell); Backup/Cold wandert in Garage über BF/FM/DW → das 9-TB-Volume wird aufgelöst statt ersetzt (aus 1 SPOF werden 3 geo-redundante Kopien). Backup-Tool (restic/Kopia) sprechen S3 nativ.
  • Impacts auf Bestand (Kurz): (a) Storage-Redundanz-Philosophie kippt — weg von SHR/RAID pro NAS, hin zu 3× JBOD; (b) Backup-Kette Hyper-Backup/SMB → S3-Bucket umstellen; (c) Container-Host-System (TP14) kriegt Garage als LXC/Container je Site, aber auf rohen Platten, nicht auf bestehenden SHR-Volumes; (d) Upload-BW wird Durchsatz-/Rebuild-Limit; (e) HW-Planung verzahnt mit TP15 (Node-HW, pve-Standort) und TP24 (Stromversorgung je Site), FM/DW brauchen je 1 Node.
  • Startpfad (inkrementell/reversibel): ① BF zuerst — Garage-Container auf pve, 2 HDDs JBOD, Backups lokal auf Bucket (sofort Nutzen, noch keine Redundanz). ② FM/DW nachziehen (Mini-PC + 2 Platten), RF→3, ab jetzt geo-redundant+HA. ③ Syno entlasten (Backup-Last abgeben).
  • Offen (Modell scharfstellen): realer Strompreis; ob FM/DW eigene Nodes stellen oder Christoph HW hinstellt; Backup-Tool-Wahl (restic vs Kopia); ob heißes Zeug künftig auf ZFS/pve statt Syno.
  • Abh.: TP10 (WG-Multi-Site = Transport, Upload-BW-Constraint), TP14 (Container-Hosts), TP15 (Node-HW) / TP24 (Stromversorgung), Muster von TP16 (reziprokes Per-Host-HA). Kein Blocker für laufende TPs. SSoT dieser Session.

TP20.1 — Vaultwarden → Platform-Postgres + Cross-Site-HA ▸ 🔜 KONZEPT (2026-07-14, ausgelagert aus TP20)

  • Ziel: vw (.20.127, heute MariaDB) auf den Precious-Tier holen und das eigentliche User-Ziel erfüllen: DB-Replikation über 2 Sites (Standort-Verlust überlebbar).
  • Phase 1 — Migration (single-site): vw MariaDB→Postgres (Export → Import in Tier-1-DB vaultwarden → DATABASE_URL umstellen → verifizieren). Danach ist vw precious + im pgBackRest/PITR-Schirm von TP20. (Alternative verworfen: vw auf MariaDB lassen + MariaDB-Repl — zugunsten EINER Replikations-/Backup-Mechanik im Precious-Tier.)
  • Phase 2 — Cross-Site-Standby: db-platform-standby-LXC am 2. Standort → pg_basebackup/Streaming-Replication über WG (TP10) → manuelles Promote-Runbook. Repliziert den ganzen Tier-1-Cluster (vw = HA-Ziel, Nautobot bekommt Gratis-DR-Kopie). Patroni + 3. Witness nur, falls später Auto-Failover statt manuellem Promote gewünscht.
  • Verwandt/Abgrenzung: vw ist auch in TP16 offen (CF-Access: bypass→WARP-geschützt) — DB-HA ≠ Access, getrennt behandeln. Reziprokes 2-Site-Muster analog TP16/TP18.
  • Abh.: TP20 (Tier-1 Postgres muss stehen), TP10 (WG-Transport für Phase-2), TP18 (Backup-Schirm). Kein Blocker für TP21.

TP23 — DNS-Policy & Self-Service-Ausnahmen ▸ ⏳ STUFE 1 DURCH, STUFE 2 VORBEREITET (2026-08-18)

  • ✅ Stufe 1 — DoH auf dem Core scharf (routeros/tp23-stufe1-doh-core.rsc), schliesst zugleich TP21.1 TODO 1. use-doh-server=https://px35ynlol3.cloudflare-gateway.com/dns-query, verify-doh-cert=yes. servers=1.1.1.1 bleibt als Bootstrap fuer den DoH-Hostnamen stehen.
    • 🔑 Die alte Begruendung „core hat kein CA-Bundle, verify also unmoeglich" war zu pessimistisch. Es braucht kein Bundle, sondern genau einen Root: die Kette ist Leaf → GTS WE1 → GTS Root R4, importiert wurde nur R4 (~1 KB, gueltig bis 2036) — bei 2,8 MB freiem Flash ist das der Unterschied zwischen geht und geht nicht. Fingerprint lokal und am Geraet gegengeprueft (349dfa40…3c7d).
    • 📌 Der Zertifikatsimport steht bewusst nicht im GC-Template: er braucht die Datei am Geraet und ist einmaliger Bootstrap, kein Sollzustand. Im Template steht nur die /ip dns set-Zeile.
    • ⚠️ Der Deploy meldete FAILURE, obwohl alles sass. /certificate import gibt failed: 0 aus, und der Job scannt den Geraete-Output stumpf nach dem Wort. Wieder ein Beleg fuer die TP22-Regel: Job-Status ist kein Wirksamkeitsnachweis, nur die Gegenpruefung am Geraet zaehlt.
  • ⏳ Stufe 2 — AdGuard eingerichtet, aber bewusst NICHT scharf geschaltet (User-Vorgabe 2026-08-18). adguard_bf1 (10.40.20.16) macht bereits DoH zum selben CF-Gateway. Ergaenzt wurden: conditional upstreams [/bf.lan/]10.40.20.1 und [/40.10.in-addr.arpa/]10.40.20.1 (ohne die zweite Zeile wuerden interne Reverse-Lookups zu Cloudflare abfliessen), sechs CIDR-Client-Gruppen (ein VLAN = eine Gruppe) und die permanente Ausnahmegruppe dns-bypass-exempt (aktuell 10.40.10.183). Abnahme per dig: core.bf.lan → 10.40.99.1, nas.bf.lan → 10.40.20.10, extern ueber DoH. Backup AdGuardHome.yaml.bak-tp23-20260817.
    • Kein DHCP-Scope wurde angefasst — alle sieben liefern weiter 10.40.X.1 aus. Das Scharfschalten ist damit spaeter ein reiner DHCP-Change; die passende Firewall-Zeile (TP5-E2: LAN->AGH dns (Vorrat)) steht bereits, damit dabei die scharfe Firewall nicht angefasst werden muss.
    • ⚠️ AGH schreibt die YAML beim Start neu (eigene Schluesselreihenfolge, Kommentare weg, time_zone: Local → UTC). Wer die Datei patcht, muss danach am laufenden Stand pruefen, nicht am eigenen Entwurf.
  • 🔜 Offen bleiben Stufe 3–6 (zweite AGH-Instanz, per-Lease Option 6, HA-Buttons, und zuletzt die Bypass-Sperre). Ausdruecklich keine HA/zweite Instanz (User 2026-08-18).
  • Auslöser: sobald gefiltertes DNS scharf ist, gehen einzelne Seiten/Dienste kaputt. Es braucht Ausnahmen ohne Admin-Eingriff — per User/Client/Gruppe/global, temporär oder permanent, mit Oberfläche. Bedarf ist belegt, nicht vermutet: der bisherige Workaround war „Client von Hand auf 1.1.1.1 stellen", regelmäßig (User 2026-08-14).
  • 🔴 Zentrale Reihenfolge-Regel: genau dieser Workaround IST der DNS-Bypass, den TP5 schließen will → erst der Ersatz, dann die Sperre. Ohne funktionierende Ausnahme-Oberfläche verliert u.a. der Entwicklungsrechner samt Agenten-Toolchain seinen Ausweg — und DNS-Blocks äußern sich dort nicht als klare Meldung, sondern als diffus kaputte Build-Umgebung.
  • Zwei Befunde, die die Architektur bestimmen:
    1. DoH ist nicht das Problem. Clients sprechen plain mit dem lokalen Resolver, der macht DoH nach oben — die empfohlene Auflösung des DoH/Split-Horizon-Konflikts, bf.lan bleibt heil. Was Seiten blockiert, ist die Policy. ➡️ Nie einen „DoH aus"-Schalter bauen, sondern Policy-Ausnahmen.
    2. Identität existiert nur dort, wo die Client-IP sichtbar ist. Router-DoH aggregiert alle Clients hinter einer Quelle — CF sieht nur den Core. Per-User-Identität bei CF verlangt einen Agent (WARP; bei NextDNS/ControlD deren CLI) → auf Shelly/Sonos/TV unmöglich. RouterOS kann keine per-Client-Ausnahme (keine DNS-Views; /ip dns static wirkt domain-weit — verifiziert). ➡️ Ein lokaler Resolver mit Client-Policy ist unvermeidbar.
  • ✅ Architektur-Entscheid: Filter zentral bei CF, Identität + Ausnahmen lokal. Die Filterliste bleibt vollständig bei Cloudflare (Core via DoH, unterwegs via WARP); lokal wird nie eine Filterliste vorgehalten, nur die Diffs. Vorteile: kein RAM-Thema auf dem Core (eine Adlist kostet ~1,9 KB/Domain, 50k ≈ 95 MB — Konkurrenz mit Conntrack/DHCP/WG), eine Policy-Quelle statt zweier, gleiche Regelbasis zuhause wie unterwegs.
  • ✅ Resolver-Wahl: AdGuard Home (läuft bereits, 10.40.20.16). Vergleich gegen die realen Anforderungen:
    • Pi-hole disqualifiziert: spricht kein DoH → bräuchte cloudflared/unbound als Sidecar (vierte QUIC-Komponente neben den drei TP16-Connectoren). Dazu belegtes Bruchrisiko v5→v6 (FTL/API/Web neu, Docker-Env-Variablen tot).
    • AGHs „keine Gruppen"-Schwäche verschwindet hier, weil Clients als CIDR eintragbar sind → 10.40.30.0/24 = die IoT-Gruppe. Die VLAN-Segmentierung ist bereits die Policy-Grenze. Dazu natives DoH, per-Device-ID auch bei wechselnder IP, „Unblock for this client", API + HA-Integration.
    • Technitium = ernsthafte Alternative (autoritativer DNS + DHCP + Apps, networkGroupMap); seine IP/Subnet-Bindung trifft uns kaum, weil die IPs per Reservierung faktisch statisch sind. Neubewertung legitim (die TP4-Ablehnung galt einer anderen Frage) — sinnvoller Anlass wäre, DNS und DHCP zusammenzuführen. Eigener TP, nicht dieser.
    • Verworfen: eigene Self-Service-UI bauen · per-Device-DoH via NextDNS/ControlD (Agent-Zwang, bricht bf.lan) · Umbrella ($30–45/User/Jahr) · Cloudflare verlassen (wirft TP16/TP16.1 weg) · Adlist auf dem Core.
  • Zuweisung ist nativ möglich: /ip/dhcp-server/lease hat die Property dhcp-option (verifiziert) → Option 6 pro Lease, bei 54 Reservierungen ein Konfigurationsschritt. (Nebenfund: Leases haben address-lists → automatische Aufnahme in eine Firewall-Liste, direkt nützlich für die TP5-JIT-Gruppe.)
  • ✅ WARP im LAN abschalten — Mechanismus: Cloudflare „Managed Networks". Der Client sucht bei jedem Netzwechsel einen selbst gehosteten TLS-Endpunkt, prüft dessen SHA-256-Fingerprint und zieht ein Device-Profil, das WARP deaktiviert. Beacon auf NAS/pve, nicht auf den Core (certs=0). Beseitigt die ICMP-Falle vom 2026-08-13 (ref_warp_local_icmp_trap) an der Wurzel.
    • ✅ Kollision aufgelöst (2026-08-14): die frühere Sorge war, dass TP16-Schritt 5 vw auf WARP-geschützt hebt und damit „WARP zuhause aus" bricht. Der User-Constraint aus TP16.2 streicht genau das — vw bleibt bypass und verlangt nie Device-Identity. Damit steht der Managed-Networks-Weg frei. Rest-Risiko nur für Dienste, die künftig doch Device-Identity verlangen sollten → dann Access-Policy zusätzlich auf die Heim-IP (bf4-home-ip existiert bereits).
    • ✅ Kein Verlust beim Fremdnetz-Zugriff: FM/DW laufen über den WG-Hub (TP10), nicht über WARP. Managed Networks schaltet nur im Heimnetz ab.
    • ⚠️ Free-Plan-Verfügbarkeit des Features nicht belegt → im Dashboard gegenprüfen. Holzhammer-Alternative (WARP-Endpunkte per Firewall sperren) nicht empfohlen: bricht still, Client probiert Transport-Fallbacks, trifft auch Gäste.
  • Umsetzung in Stufen — Sperre zuletzt:
    1. DoH auf dem Core scharf → schließt TP21.1-TODO 1 (heute plain 1.1.1.1); CA-Bundle nötig.
    2. WARP-Managed-Network (Beacon auf NAS/pve) → WARP zuhause aus.
    3. AGH in den Pfad, zweite Instanz + Config-Sync, beide per DHCP als DNS 1 + 2.
    4. Client-Gruppen per CIDR (ein VLAN = eine Gruppe); per-Lease Option 6 nur für Abweichler.
    5. HA-Buttons für temporäre Freigaben + JIT (AGH-API, RouterOS-REST, CF-API), RouterOS-scheduler als Backstop, damit Ablauf auch ohne HA greift.
    6. 🔴 Erst jetzt (in TP5): DNS-Bypass sperren — Vorbedingung: Freigabe über HA funktioniert nachweislich, und die permanente Ausnahmegruppe dns-bypass-exempt (Entwicklungsrechner + Build-/Agent-Tooling) steht. Dann: nur Resolver dürfen 53/853 nach außen (schließt Geräte, die eigene Resolver hardcoden — Smart-TV mit 8.8.8.8 ist der Klassiker).
  • Grenzen, offen benannt: ein Resolver im Datenpfad ist unvermeidbar (zwei Instanzen federn ab, ⚠️ AGH hat kein natives HA → Config-Sync ist Betriebsaufwand, sonst gilt nach Failover eine andere Policy) · keine Blockseite bei HTTPS (gilt für jede DNS-Filterlösung, auch Umbrella) · CF-Log-Retention 24 h im Free-Plan — laut User ausreichend, weil Ausnahmen JIT entstehen und ältere Fälle reproduziert werden.
  • ⚠️ 802.1X löst die IoT-Identität NICHT: Consumer-IoT (Shelly, Sonos) hat keinen 802.1X-Supplicant; der Standardweg ist MAB = wieder MAC-basiert → kein Identitätsgewinn gegenüber der DHCP-Reservierung. TP8 bleibt richtig, aber als Sicherheitsthema (dynamische VLAN-Zuweisung, kein MAC-Spoofing bei Managed-Geräten), nicht als DNS-Identitätsquelle.
  • Abh.: TP21.1 TODO 1 (DoH auf core), TP5 (Firewall/Bypass-Sperre — Reihenfolge s.o.), TP16 Schritt 5 (Access-Kollision), TP16.1 (falls WARP zuhause bleiben soll), TP8 (nur Sicherheit). Kein Blocker für TP5 → TP6, aber TP5 darf die Bypass-Sperre nicht vorziehen.

TP24 — Unterbrechungsfreie Stromversorgung (DC-USV, 48V-Bus) ▸ 🔜 KONZEPT — aus TP15 herausgelöst (User-Entscheid 2026-08-16) — docs/hw-refresh-requirements.md §9

  • Warum ein eigener TP: Die USV hing bisher als Unterpunkt in TP15 (HW-Refresh Switching/Router) mit. TP15s Kernauftrag — CRS326-Beschaffung, Bring-up, Core-Tausch — ist seit 2026-08-08 durch; die Stromversorgung ist als einziger Rest übrig geblieben und hat mit Switching sachlich nichts zu tun. Sie ist ein eigenständiges Infrastruktur-Thema mit eigener Einkaufs-, Verkabelungs- und Entscheidungslogik (Elektrik, Batterie, Standort) und blockiert nichts auf dem kritischen Pfad. Darum eigener TP.

  • Was es ist (Begriffsklärung): eine Pufferbatterie für die Netz-/Infrastruktur-Hardware — keine klassische AC-USV mit 230-V-Steckdosen. Ein 48-V-Gleichspannungsbus versorgt die Geräte direkt an ihrem DC-Eingang; die Batterie hängt am selben Bus und übernimmt bei Netzausfall ohne Umschaltlücke. Der Umweg AC→DC→AC→DC (und damit dessen Dauerverlust) entfällt.

  • Zielbild (Aufbau, unverändert gültig aus der TP15-Recherche):

    Teil Typ Preis Wirkungsgrad
    Netzteil MeanWell LRS-150-48 (150 W, 48 V) ~€30 ~88 %
    DC-USV-Modul MeanWell DDR-120-48 (120 W) ~€80 ~95 % (pass-through)
    Batterie LiFePO4 12,8 V / 20 Ah (256 Wh) ~€50 —
    DC-DC 12 V MeanWell SD-100A-12 (100 W, für NAS/pve) ~€30 ~85 %
    Summe ~€190

    230 V AC → LRS-150-48 → 48-V-Bus → Switches direkt · → DC-DC 12 V → DS923/pve · → DDR-120-48 → LiFePO4.

  • Warum 48 V: PoE-Technik arbeitet nativ mit 44–57 V (kein Wandler nötig), höhere Spannung = kleinere Ströme = weniger Leitungsverlust, und 48 V ist der Telecom-/USV-Standard.

  • Laufzeit (256 Wh): ~2,5 h bei 100 W reiner DC-Last · ~5,5 h wenn nur Switch + PoE (45 W) · ~2 h wenn ein Inverter für den Mac mini mithängt.

  • Effizienz-Argument (der eigentliche Grund für DC statt AC): eine AC-USV verheizt bei 100 W Dauerlast ~25–40 W (≈ €66–105/Jahr), die DC-Variante 5–12 W (≈ €13–32/Jahr) — bei praktisch gleicher Anschaffung (€190 vs. €150–250). Der Mehrpreis amortisiert sich über den Dauerbetrieb.

  • ✅ DC-Eingang vorhanden (geprüft): crs326-core + crs326-branch (12–57 V, DC-Jack) · ap1/ap2 hAP ax² (12–57 V, alternativ PoE-in). ⚠️ Adapter/Sonderfall: DS923+ (externes 12 V/7 A, 4-Pin Mini-Fit JR) · pve/N100 (12 V Hohlstecker) · Mac mini hat gar keinen DC-Eingang (eingebautes Netzteil → nur über Inverter).

  • Offene Entscheidungen (aus TP15 mitgenommen, unverändert offen):

    1. Mac mini auf USV? Braucht einen Inverter (~15–20 % Verlust + Komplexität). Vorfrage: läuft er überhaupt 24/7? Wenn nein, reicht ein Graceful-Shutdown-Script auf USV-Warnung.
    2. Standort/Verkabelung: Der Bus soll laut Skizze im Arbeitszimmer/Technik OG sitzen — der L3-Core steht aber in Technik UG. Entweder zweiter Zweig nach unten oder Bus dorthin, wo der Core steht. Diese Frage ist durch den Core-Umzug neu zu stellen (die Skizze stammt aus der Zeit, als oben der Verteiler geplant war).
    3. Arris-Kabelmodem: vorentschieden auf Grid (muss ohnehin am Netz bleiben, DC-Zweig nach unten wäre Aufwand für ~1–2 W).
    4. Batteriegröße: 20 Ah als Startwert; 50 Ah wenn die gepufferte Last über Switch+AP hinaus wächst.
    5. Monitoring/Shutdown: wie meldet die USV einen Netzausfall an NAS/pve (Signalkontakt vs. nichts)? Ohne das gibt es kein sauberes Herunterfahren, nur Durchhalten bis die Batterie leer ist.
  • Nutzen konkret: bei Stromausfall bleiben Core-Switch, Branch-Switch und beide APs online → Netz, WLAN und der WG-Hub überleben (der WAN-Uplink nur, solange auch der Arris Strom hat, s. Entscheidung 3). Für NAS/pve zählt vor allem das kontrollierte Herunterfahren statt des harten Abschaltens.

  • Abh.: keine harten. TP15 ✅ (die zu versorgende Hardware steht und hat DC-Eingänge). Verwandt: TP18 (Garage-Nodes brauchen je Site eine Stromversorgung), TP11 (USV-Zustand ins Monitoring). Kein Blocker für TP5/TP6.

  • Historie: war bis 2026-08-16 Unterpunkt von TP15 („🔋 DC-USV: MeanWell LRS-150-48 + DDR-120-48 + LiFePO4 20Ah (~€190), 48V-Bus; CRS326 DC-input passt"). Vollständige Recherche inkl. Schaltbild, Effizienzvergleich und Gerätetabelle: docs/hw-refresh-requirements.md §9 (+ §10 D/E/F für die offenen Fragen).

TP25 — WLAN-Stabilisierung ▸ 🟢 KERN ERLEDIGT (2026-08-22): Dead Spot Terrasse repariert (43 % → 9 % Verlust, 20,4 s → 1,0 s). Offen nur noch Fund F (5:05-Takt IoT) und die Entscheidung 5 GHz auf 20 MHz. Nicht mehr kritischer Pfad — Sammel-TP für Christophs Beobachtungen 1–6

📚 Kondensiert am 2026-08-23 (Doku-Session, Punkt F). Dieser Abschnitt war mit 394 Zeilen 18 % der Datei. Die Langfassung steht vollständig und unverändert im Archiv: teilprojekte-archiv.md → TP25 (Langfassung) — Messchronik (A)–(G), Funde A–E im Volltext, die beantworteten Fragen (Beobachtung 5, ch149-Herkunft, 2ghz-g, Deckenmontage), Umsetzungsreihenfolge mit allen Deploy-Gotchas. Hier steht: Stand, Offenes, Merkregeln. Wer an TP25 weiterarbeitet, kommt mit diesem Abschnitt aus; wer wissen will warum etwas so entschieden wurde, liest die Langfassung.

Stand 2026-08-22, 23:30 — die Terrasse ist repariert. Erster Lauf mit beiden Ping-Strecken (tp25-runde-20260822-2330-auswertung.md): 43 % Verlust / 20,4 s längste Lücke (08-21) → 9 % / 1,0 s bei gleichem Gerät und gleicher Rolle. Wirksam war das Anheben von ap2 auf 2,5 m; 1,0 s liegt unter der Hörbarkeitsschwelle im Call. Der Dead Spot, der TP25 seit dem 08-20 getragen hat, ist damit weg.

🔎 Kernbefund, der bleibt: das Netz ist gut, die Redundanz ist es nicht. Die frei roamende Referenz hat in 17 von 21 Raumabschnitten 0 % Verlust; der Gegen-AP liefert Schlafzimmer −84,6/38 %, Bad −82,3/24 %, Küche −82,0/23 %, Terrasse −78,7/19 %. Fällt ein AP aus, ist die halbe Wohnung „verbunden, aber tot". ⇒ Ein dritter AP ist nach Christophs eigener Randbedingung derzeit NICHT begründet — er kaufte Redundanz, keine Abdeckung. Das ist eine andere Frage und Christophs.

Offen — nur noch zwei Punkte:

  1. 🟡 Fund F — IoT-Clients trennen exakt alle ~5:05 bei gutem Signal (−59 dBm, vier Messpaare, auf 3 s reproduzierbar → ein Timer, kein Funk). Muss am Manager nachgemessen werden, die AP-Tabellen sind unter CAPsMAN leer. Kandidaten und der Test, der sie trennt: (a) periodischer VAP-Re-Apply (Fund D war die Ursache → prüfen, ob es nach dem Fix weg ist); (b) DHCP-lease-time der beiden MACs (38:A5:C9:C0:73:1E, 38:A5:C9:BC:33:31) gegen die Periode legen; (c) das Gerät selbst mit 5-min-Duty-Cycle → dann bleibt es unverändert. 🚫 Nicht die alte Power-Save-Merkregel wiederbeleben — die ist am 2026-08-13 als Fehldiagnose zurückgezogen (ref_wifi_powersave_multicast).
  2. ⚖️ Entscheidung 5 GHz auf 20 MHz (statt heute 20/40): +3 dB Link-Budget, für einen 1,2-Mbit-Call an Durchsatz irrelevant. Ein-Wort-Change im Template. Steht seit dem Terrassen-Fix ohne Dringlichkeit da — Christophs Entscheidung, keine Empfehlung mehr. ⚠️ 2,4 GHz NICHT vorschnell drosseln — dort hängen ~20 IoT-Geräte.

Fund E (signal-range-Boden am Manager) — abgestuft, NICHT umsetzen. Der Sticky-Client vom 08-20 reproduzierte sich am 08-22 nicht (Treppe: sauberer Wechsel ap2→ap1, 0 % über 57 s). Und auf der Terrasse würde ein Boden schaden, weil es dort keinen besseren AP gibt, auf den gesteuert werden könnte. ⇒ Erst wieder aufgreifen, wenn ein Sticky-Fall erneut gemessen ist. (Der Defekt ist nicht gegenstandslos, nur unbelegt: Fund B/C wurden am 08-20 mit ap1 auf ether15 gemessen — also in genau der Stellung, in der ap1 heute wieder hängt. Er ist platzierungsunabhängig.)

✅ Erledigte Funde — Ergebnis und Merkregel (Volltext im Archiv):

Fund Ergebnis Merkregel, die bleibt
A 2,4 GHz fuhr 40 MHz statt der profilierten 20 ✅ 08-17: Inline-channel.* auf wifi1/wifi2 geleert → 2412/2462 @ 20 MHz Inline-Overrides gewinnen gegen das verlinkte Profil — die SoT war die ganze Zeit richtig, das Gerät hat sie nicht befolgt
B ap2 sendete 5 GHz mit 9 statt 18 dBm ✅ 08-17: 5220/ax/Ce/I, 18 dBm Der Fix ist gemessen, der Mechanismus nicht — beide ersten Erklärungen (ETSI-Band C, „80 MHz kostet generell") sind widerlegt. Resthypothese + diskriminierender Test (ap2 auf 5180/Ceee) stehen im Archiv und gehören vor einen Hardwarekauf
C 80 MHz kostete Randabdeckung ✅ 08-17: ch-5g auf 20/40mhz; ap1 5180/Ce, ap2 5220/Ce, überlappungsfrei Unter ETSI gibt es im Indoor-Band nur einen 80-MHz-Block — zwei APs können dort nicht beide 80 MHz fahren. Genau deshalb war ap2 je auf 5745 gelandet
D w2-iot trug einen Channel-Override auf einem Slave-VAP ✅ 08-17: Overrides auf beiden APs entfernt, w2-iot seither BR band ist eine Eigenschaft des Radios, nicht eines Slave-VAPs. War der Mechanismus hinter „alle SSIDs da, -iot beharrlich nicht"
Drift-Lücke — genau diese Overrides lagen außerhalb jeder ComplianceRule ✅ 08-18 mit dem TP28-GC-Umbau: wifi-*-Features hängen am Core, drei neue Rules; ein CAP hat keine Inline-Overrides mehr „Compliant" heißt nur: die abgedeckten Sektionen sind sauber. Fund A und D blieben seit 08-08 unentdeckt, während die Flotte durchgehend compliant meldete

🔴 Deploy-Gotchas aus derselben Arbeit (kosten sonst zwei Deploys, Volltext im Archiv): /interface/wifi/set <if> !channel löscht die Inline-Sub-Properties NICHT — es wirft nicht, es tut nichts; richtig ist einzeln !channel.width !channel.band !channel.skip-dfs-channels. Und bei Kanalarbeit Breite VOR Frequenz ändern, sonst erzeugt man auf dem Weg eine Co-Channel-Kollision. ⚠️ steering=/Channel-Änderungen re-applien alle VAPs und werfen jeden Client kurz raus — nicht während eines Calls deployen, /system backup je AP vorher.

🔬 Messwerkzeug — drei Regeln, jede aus einem Fehlbefund geboren:

  • 🔴 Die cap-wifiN-Nummern sind NICHT stabil. Der Manager vergibt sie in der Reihenfolge, in der sich die CAPs anmelden — nach dem ap1-Rückbau sind cap-wifi1/2 = ap2 und cap-wifi3/4 = ap1, umgekehrt zur früher fest verdrahteten Tabelle. ⇒ Die Zuordnung gehört zum Messlauf, nicht zur Auswertungszeit: tp25-walk-messung.sh friert sie als ap-map.txt ein, die Auswertung lässt die Namen sonst roh — unbeschriftet ist ehrlicher als falsch beschriftet. Läufe vor dem 2026-08-22 sind nicht rekonstruierbar; wer ihre AP-Namen zitiert, prüft sie an der Physik (der AP im Raum liefert dort das stärkste Signal).
  • 🔴 Ein vom Pin abgewiesener Verbindungsversuch ist in Ping-Daten nicht von einem Funkloch zu unterscheiden — und der Manager protokolliert ihn auf info-Ebene gar nicht. Android quittiert die Abweisung mit „Verbindung fehlgeschlagen" und wählt das Netz ab; danach misst der Rest des Rundgangs Stille. Die Klick-Konsole schlägt deshalb Alarm, sobald das gepinnte Gerät nirgends hängt, und schreibt nach 45 s UNERREICHBAR=apX — denn „der Gegen-AP trägt hier nicht" ist das Messergebnis.
  • 📐 Eine Runde, zwei Messpunkte (Christophs Aufbau 2026-08-22): das frei roamende iPhone zeigt, was ein normaler Client wählt — interessant ist der andere. Das S22 wird per access-list auf den Gegen-AP gezwungen (tp25-pin-s22.sh). Gute Referenz + schlechte Sonde = die Abdeckung steht, die Rückfallebene nicht. Memory ref_gegen_ap_messung.
  • ▶️ Start ohne Werkzeugkette: bash docs/tp25-runde.sh [name] — legt den Lauf unter docs/messdaten/tp25-runde-<name>/ an, friert die AP-Karte ein, startet Konsole (Port 3031) und Messung, sagt die vom Interface gelesene Adresse fürs Telefon an und löst beim Beenden den Pin. Auswertung: tp25-gehweg-auswertung.py --dir ….
  • ℹ️ Und das alles passiert TROTZ aktivem 802.11k/v und FT (st-main mit rrm=yes/wnm=yes, ft-over-ds=yes, live geprüft). Die Merkregel ref_ft_is_not_roaming („11k/v fehlen") ist historisch. Bei −48…−55 dBm kostet eine Übergabe 0–2,6 s, meist unter einer halben Sekunde — nicht die Übergabe ist teuer, sondern die schwache Zone.

User-Randbedingung (2026-08-17, wörtlich): „ich weigere mich einen anderen access point zu kaufen solange ich nicht das gefühl habe, wir haben alles aus dem ap rausgeholt." Das ist die Abnahmebedingung dieses TPs — keine Hardware-Empfehlung, bevor die Parameter stimmen. Der Boden ist gelegt (beide APs 18 dBm, überlappungsfrei, 20 MHz auf 2,4 GHz, ap2 auf 2,5 m); was übrig bleibt, ist die Redundanzfrage oben.

  • Warum eigener TP: Christoph hat am 2026-08-16/17 sechs konkrete Beobachtungen gemeldet und ausdrücklich einen TP dafür verlangt; sie hängen alle an derselben Ursache-Klasse (Funkparameter, die nicht nach Manual gesetzt sind). TP25 übernimmt den offenen Rest von TP3.3 (Re-Walk, Dead-Spot-Kartierung — mit der Raumkarte vom 08-22 faktisch geleistet). TP3.2/TP3.3 stehen als Historie.
  • Stand bei Sitzungsende 2026-08-22: Pin gelöst, Automatik aus, crs326-core unverändert und transaktionsfrei — die access-list steht unter keiner ComplianceRule, es gab nichts zu committen. (Seit 2026-08-23 gibt es die Rule wifi-access-list, s. TP22-Nachtrag — Fund E wäre ab jetzt transaktionsfähig.)
  • 📋 Übergabe: handoff-tp25-session-20260821.md · Messungen: tp25-wlan-roaming-messung-20260820.md, tp25-runde-20260822-2330-auswertung.md
  • Abh.: TP22 ✅ (GC-Deploy-Pipeline). Verwandt TP3.2 (docs/wifi-p750w-coverage-and-map.md), TP29 (nutzt dieselbe Datenquelle als Sensor). Kein Blocker für irgendetwas.

TP29 — Anwesenheitserkennung fürs Energiesparen ▸ 💡 IDEE, noch nicht auf dem kritischen Pfad (angelegt 2026-08-21)

User-Formulierung (2026-08-21): „Personen im Haus orten mit BT (Shellys), WiFi und Radar. So kommen wir dem Ziel der Energieersparnis ohne Komfortverlust groß näher."

  • Ziel: raumgenaue Anwesenheit als Eingangssignal für Heizung und Licht — sparen, ohne den typischen Komfortverlust („erst kalt, dann warm, wenn jemand da ist").
  • 🔎 Der Entwurfsgedanke sind die komplementären Schwächen der drei Quellen — keine trägt allein:
    Quelle erkennt erkennt nicht
    BLE über die Shellys grobe Zonen, billig, überall vorhanden Menschen ohne getragenes Gerät; Raumgrenzen unscharf
    WLAN (Registration-Table am Manager: Gerät, AP, Signal) wer mit Telefon da ist, inkl. AP-Zuordnung Menschen ohne Telefon; Raum nur so genau wie die AP-Abdeckung
    mmWave-Radar auch die stillsitzende Person ohne Gerät braucht einen Sensor je Raum
  • ✅ Was schon steht: Shellys vollständig auf VLAN30 (TP17 ✅), HA produktiv — und mit docs/tp6-monitor-core.sh existiert seit TP25 bereits ein Sammler, der die WLAN-Präsenzdaten am Manager mitschreibt (Gerät → AP → Signal, im Sekundentakt).
  • ❓ Offene Fragen für die erste Session: Datenpfad ins HA (MQTT oder REST?) · Firewall-Regeln für neue Sensorik (TP5 ist deny-by-default, jeder neue Dienst über eine VLAN-Grenze braucht eine Regel) · Aufbewahrung und Privatsphäre der Ortsdaten · ob Radar-Sensoren auf dirtyvader-iot laufen oder eigene Segmentierung brauchen.
  • Abgrenzung: TP25 misst den Funk, TP29 nutzt ihn als Sensor — dieselbe Datenquelle, anderes Ziel. Die Raumkarten aus TP25 sind für TP29 direkt verwertbar: sie sagen, wie genau die WLAN-Quelle einen Raum überhaupt auflösen kann.
  • Abh.: keine harten. Profitiert von TP25 (Abdeckung/AP-Zuordnung) und TP11 (Monitoring), wenn es dahin kommt. Kein Blocker für irgendetwas.

Abgeschlossene Teilprojekte ▸ teilprojekte-archiv.md

34 abgeschlossene TPs liegen dort im Volltext, unverändert und mit eigenem Inhaltsverzeichnis. 📊 Für einen Statusbaum reicht diese Datei: die Tabelle unten nennt jedes archivierte TP, und die Zeile „✅ Durch (Fundament)" weiter unten führt sie noch einmal mit Abschlussdatum. Das Archiv muss dafür nicht geöffnet werden — es trägt die Begründungen, nicht den Status.

Kurzorientierung, wo was zu finden ist:

Thema TPs im Archiv
Fundament / Fabric TP1 ALLNET-Core (Gerät ausgebaut) · TP2/TP2.1 Omada (ausgebaut) · TP15 HW-Refresh CRS326 · TP21.1 Core-Cutover-Recovery · TP4 Router-Cutover (Rolle seit 08-08 auf dem Core)
WLAN TP3 (historisch) · TP3.1 · TP3.2 · TP3.3 (in TP25 aufgegangen) · TP28 CAPsMAN auf dem Core · TP25-Langfassung
Firewall / QoS TP5 deny-by-default · TP26 ip-firewall-filter unter Drift-Kontrolle · TP6 CAKE (geschlossen statt gebaut) · TP6.1 Upload-Priorisierung
Discovery / Media TP7 mDNS · TP7.1 SSDP-Relay · TP7.2 HA↔Sonos
Hosts / Migration TP14 (+.1/.2/.2a/.3/.5) VLAN20-Cutover · TP17 Shelly→VLAN30 · TP19 VLAN1-Retirement
Control-Plane TP20 Platform-Postgres · TP21 Nautobot GC · TP22 Adoption + Compliance-Push · TP27 RouterBOOT 7.24 · TP-R Capabilities-Sweep
Zugang TP10 Multi-Site-VPN (offen nur der DDNS-Updater, s. Follow-ups) · TP16.1 natives CF-Mesh
Verworfen TP9 Gateway-HA (User-Entscheid 2026-08-08)

Reihenfolge / Abhängigkeiten

🎯 Kritischer Pfad (Stand 2026-08-23) — LEER

TP5 E1 ✅ ─► E2 ✅ ─► E2-Nachtrag ✅ ─► E3 Drop ✅ ─► E4 input+MGMT ✅ ─► E5 MAIN→IOT ✅ ─► TP6 ✅ GESCHLOSSEN

                        🎯 DER KRITISCHE PFAD IST LEER (2026-08-23).
              Das Projekt ist in seinem Kern fertig: deny-by-default steht, Golden Config
              steht, WLAN steht, VLAN1 ist weg, und TP6 ist beantwortet statt offengelassen.
              Was jetzt kommt, entscheidet Christoph — nichts blockiert mehr etwas.

➡️ Update 2026-08-22 (Sitzungsende): TP25 hat den Pfad seit dem 08-20 blockiert und ist im Kern erledigt — die Terrasse ist repariert, der Dead Spot weg, Fund E abgestuft. Damit ist TP6 wieder der einzige Punkt auf dem kritischen Pfad, und seine Prämisse ist inzwischen gemessen (tp6-praemisse-messrunbook.md §5): formal Fall B (+28…47 ms in der Senderichtung), aber durch sechs Lastphasen mit laufendem Videocall kein einziger Problem-Klick. Die nächste Sitzung entscheidet daher bauen oder begründet schließen — sie misst nicht neu. Übergabe mit den Sitzungszuschnitten: handoff-20260822-naechste-schritte.md.

🟢 Update 2026-08-23 (Endstand): TP6 ist beantwortet — und der kritische Pfad damit leer. Gebaut wurde, wie entschieden. Der erste Anlauf (/queue tree parent=vlan100) war wirkungslos, aber nicht aus dem zuerst notierten Grund: nicht der Switch-Chip, sondern die MikroTik-dokumentierte Regel, dass Interface-HTB bei hw-offloadetem out-interface nicht greift. Ueber parent=global + Mangle-Mark funktioniert CAKE einwandfrei (zaehlt 6 MB, drosselt 9,3 → 7,78 Mbit). Und genau deshalb ist das Ergebnis belastbar: die Latenz unter Last bessert sich trotzdem nicht — bei keiner Bandbreite, auch nicht bei 52 % der Linerate (42,4 / 43,3 / 44,0 / 44,6 ms). Der Puffer sitzt im DOCSIS-Uplink, nicht im Router. ⇒ TP6 schliessen: nicht mangels Nutzen, sondern weil das Werkzeug nicht an die Ursache reicht. Details im TP6-Abschnitt oben, Merkregeln in ref_queue_htb_platzierung_docsis.

🔴 Korrektur wenige Stunden spaeter (2026-08-23, TP6.1): die DOCSIS-Erklaerung oben ist FALSCH. Der Puffer sitzt nicht unabaenderlich im Uplink — er loest sich auf, sobald der Verkehr in getrennte Klassen faellt: NAS-Bulk priority=8 gegen interaktiv priority=1 bringt dieselbe Strecke unter derselben Saettigung von 40,8 auf 11,0 ms (−73 %). Der Fehler steckte in der Messmethode — Last und Messung liefen vom selben Host, ein Shaper kann eine Queue nicht priorisieren, in der nur eine Klasse liegt. ⇒ TP6 bleibt geschlossen (CAKE war das falsche Werkzeug), aber nicht aus dem dort notierten Grund. Der Rest steht in TP6.1 (Archiv) und in ref_queue_htb_platzierung_docsis.

📜 Die folgende Fassung stammt vom 2026-08-18 und ist erledigt — die Praemisse ist am 08-20/21 gemessen, TP6 am 08-23 geschlossen. Bewusst erhalten, weil sie zeigt, warum nicht gebaut, sondern zuerst gemessen wurde:

TP5 ist am 2026-08-18 abgeschlossen. Damit steht rechnerisch nur noch TP6 auf dem kritischen Pfad — 🟠 aber dessen Prämisse ist offen: eine Messung von 2026-06-16 (docs/call-quality-diagnosis.md) bescheinigt dem Netz bereits A/A+ und hält CAKE für „marginal". Der nächste Schritt ist deshalb ein Bufferbloat-Test gegen den heutigen Edge, nicht der Bau einer Queue. Fällt er gut aus, ist der kritische Pfad leer und das Projekt in seinem Kern fertig — dann entscheidet Christoph, was das neue Ziel ist. Alles andere läuft nebenher und blockiert nichts.

  1. ✅ TP5 Etappe 1–4 — komplett durch (2026-08-16 bis 2026-08-18). Details im TP5-Abschnitt oben. Die Wartezeit-Position, die hier bis 2026-08-17 als eigener Schritt stand, ist eingeloest: statt eines mehrtaegigen Fensters wurde der Nachtrag aus einem dreieinhalbstuendigen Fenster abgeleitet und der Drop mit Auto-Revert plus weiterlaufender Log-Regel abgesichert. Die Vorbedingung D2 (iPhone .30.201) ist gegenstandslos: das Geraet hing dort bewusst zum Anlernen eines IoT-Geraets (User 2026-08-17). Wer im IOT-SSID sitzt, ist im selben VLAN wie das Geraet und beruehrt die forward-Kette gar nicht; fuer Ad-hoc-Zugriffe aus MAIN gibt es jetzt die selbstverfallende Gruppe jit-admin.
  2. ✅ TP6 — QoS/CAKE ▸ GESCHLOSSEN 2026-08-23. Gebaut, gemessen, wieder ausgebaut. CAKE ist auf diesem Geraet baubar (Global-HTB + Mangle) und wirkt technisch — verbessert die Latenz unter Last aber bei keiner Bandbreite, auch nicht bei 52 % der Linerate. Der Puffer sitzt im DOCSIS-Uplink, nicht im Router (⚠️ widerlegt von TP6.1 am selben Tag — s. Korrektur oben). Queue und Template-Block sind entfernt, die ComplianceRule queue bleibt und bewacht den Abschnitt als leer. Damit ist der kritische Pfad leer. 💡 Aus dem Abschluss ist TP6.1 entstanden (Saettigung vermeiden statt Bufferbloat bekaempfen) — Christophs Gedanke, den NAS-Sync zurueckzuhalten. Steht als Vorschlag, nicht auf dem Pfad. ✅ Am selben Tag gebaut und gemessen: 40,8 → 11,0 ms. Das eigentliche Projektziel; keine offenen Blocker mehr. Korrigiert 2026-08-19: kein Blocker, aber eine offene Prämisse — der Satz oben und dieser Punkt widersprachen sich seit dem 18. Richtig ist: der nächste Schritt ist eine Messung, kein Bau. Runbook liegt bereit: docs/tp6-praemisse-messrunbook.md. Fällt sie A/A+ aus, wird TP6 geschlossen statt gebaut — dann ist der kritische Pfad leer und das Projekt in seinem Kern fertig.

Eine harte Reihenfolge-Regel dazwischen: TP5 darf die DNS-Bypass-Sperre erst schließen, wenn TP23s Ausnahme-Oberfläche steht — der bisherige Workaround „Client von Hand auf 1.1.1.1" ist genau dieser Bypass. Alles andere aus TP5 ist davon unabhängig und kann vorher laufen.

⚠️ Und eine zweite, aus TP16.1/TP16.3: der Drop braucht cf-mesh explizit — steht seit Etappe 2 als TP5-E2: mesh->LAN / LAN->mesh drin. Ohne diese zwei Zeilen sperrt Etappe 3 den Fernzugang aus, also genau den Weg, über den man den Fehler zurücknehmen wollte.

Follow-ups nebenher (blockieren nichts)

  • TP25 — WLAN-Stabilisierung (NEU 2026-08-17): Audit durch, 6 Funde (2,4 GHz fährt 40 MHz statt der profilierten 20; ap2 sendet auf 5 GHz mit 9 statt 18 dBm, weil ch149 unter ETSI leistungsbegrenzt ist; 80 MHz kostet Randabdeckung; unzulässiger Channel-Override auf w2-iot; keine access-list; 5-Minuten-Takt bei IoT-Trennungen offen). Umsetzung in 6 Schritten, alles via GC. Übernimmt den offenen Rest von TP3.3.
  • TP16.3 — cloudflared-Reduktion (NEU 2026-08-17): Recherche durch. Der Mesh ist schon der private Datenpfad (im TP5-Log mit 137 Zeilen belegt); Container braucht nur noch der öffentliche Ingress. Vorschlag: nautobot als Probe aus dem CF-Ingress nehmen.
  • DoH-Cloudflare auf crs326-core ✅ erledigt 2026-08-18 (TP23 Stufe 1 = TP21.1 TODO 1).
  • TP6.1 — Saettigung vermeiden ✅ LIVE 2026-08-23: 40,8 → 11,0 ms unter Last (−73 %). NAS-Sync weicht bei Last zurueck, ComplianceRule ip-firewall-mangle angelegt, 104/104.
  • TP24 — DC-USV (seit 2026-08-16 eigener TP, aus TP15 herausgelöst).
  • TP19 — VLAN1-Client-Retirement / cudy-Teardown ✅ geschlossen 2026-08-18 (VLAN1-ARP = 0). Die zwei Reste sind dorthin verschoben, wo sie hingehören: tote CF-Tunnel → TP16, HA-Portainer setup_retry → TP11.
  • TP3.3 — WLAN-Coverage-Kur → in TP25 aufgegangen (2026-08-17). 802.11k/v ist repariert (08-13); Re-Walk + Dead-Spot-Kartierung laufen als Schritt 5 von TP25 — und zwar erst nach den Funkparameter-Fixes, weil vorher gemessene Werte wertlos sind.
  • TP10 — DDNS-Auto-Updater für bf4.emsenhuber.net (auf dem Core möglich, device-mode erlaubt scheduler).
  • 🔑 Admin-Passwort der vier MikroTik rotieren (offen seit 2026-08-22, User: „machen wir, aber erst später"). ⏭️ Nachgelagert seit 2026-08-23: erst TP17.1, dann rotieren. Revidiert noch am selben Tag (User): beides läuft PARALLEL. Der Passphrase-Override je MAC (s.u.) macht den Flag-Day überflüssig, damit war die Reihenfolge nie technisch nötig — nur ökonomisch. Regel für die Parallelität: ein Gerät, das ohnehin auf Thread/Zigbee wandert, bekommt den neuen PSK gar nicht, sondern nur einen Übergangs-Eintrag in der access-list. ⚠️ Der Entscheid betrifft beide Passwörter: der IoT-WLAN-PSK steht im Klartext im TP17-Text (Archiv) und damit auch in der Git-Historie — bleibt auf User-Entscheid 2026-08-23 vorerst unverändert, weil Redigieren ihn nicht aus der Historie holt und Rotieren heute ~22 Shellys kostet. Nach TP17.1 sind es deutlich weniger. Anlass: das Core-Passwort ist bei einer Debug-Ausgabe im Klartext in ein Sitzungstranskript geraten. Ursache war sshpass -p, das es in die Kommandozeile schreibt — sichtbar in ps und in jedem argv-Trace. docs/tp6-marker/server.py ist auf sshpass -e umgestellt (Passwort nur in der Umgebung des Kindprozesses); docs/tp6-monitor-core.sh und docs/tp25-pin-s22.sh haben dieselbe Schwäche noch und gehören vor der Rotation nachgezogen — sonst ist die Rotation nach dem nächsten Messlauf wieder wertlos. Weg: manage_user set-password (⚠️ /user set* ist per Deny-Policy blockiert), danach ~/.secrets/credentials.env (ROUTER_*_PASS/CRS326_*_PASS) und ~/.claude.json nachziehen. Es ist ein Passwort für alle vier Geräte — die „Überlebensversicherung" aus CLAUDE.md.
    • 🔎 Nachtrag 2026-08-23 (Recherche-Session, read-only — kein Eingriff): der PSK in der Doku ist noch der LIVE konfigurierte. Gegengeprüft am Manager crs326-core (/interface wifi security, Profil sec-iot → cfg-iot → SSID dirtyvader-iot, datapath.vlan-id=30, wpa2-psk,wpa3-psk) — und zwar per Fingerprint statt Klartext (Länge + drei Zeichenpaare), damit der Wert nicht ein zweites Mal in ein Transkript wandert. Diese Methode ist die Merkregel daraus: einen Verdacht auf Übereinstimmung prüft man mit Stichproben, nicht durch Ausgeben.
    • ✅ User-Entscheid 2026-08-23 zur Git-Historie: belassen, im Nachtrag dokumentieren — kein git filter-repo. Begründung trägt: genau eine getrackte Fundstelle (Archiv), drei Commits (e76289c Ersteintrag 2026-07-11, f0d1ff9 08-08, 7ee64b5 Doku-Split 08-23), Remote ausschließlich gitea.emsenhuber.net, ein lokaler Klon. Eine History-Rewrite hätte hier also nichts gerettet, was nicht ohnehin nur auf der eigenen Infrastruktur liegt — und den Preis (alle Hashes neu) für nichts bezahlt.
    • 📊 Warum die Rotation heute teuer ist — live gemessen 2026-08-23: 26 der 27 WLAN-Clients des gesamten Netzes hängen auf dirtyvader-iot (dirtyvader-main 1, MEDIA/UNTRUSTED/GUEST je 0). VLAN30 führt 41 Leases/Reservierungen (5 aktuell bound, der Rest sind statische Reservierungen ausgeschalteter Geräte). Neben den ~26 Shellys hängen dort P750W (Drucker), Airfryer (espressif, .180), SwitchBot floor-lamp, Twinkly .228, DTUBI .8, SONOFF-NSPanelPro und ein iPhone .177. ⇒ Ein Passwortwechsel ist heute eine Batch-Aktion über ~26 Geräte, und das ist genau die Rechnung, die TP17.1 verkleinert.
    • 🔧 Zwei Umsetzungshinweise fürs spätere Rotations-Paket: (a) mcp/shelly/migrate.py hat kein Rotate-Kommando (nur migrate/deanchor/auth/ table) — es bräuchte eine kleine Variante über denselben set_sta-Pfad. (b) Ein Flag-Day ist vermeidbar: RouterOS 7 kann in /interface wifi access-list Passphrase-Overrides je MAC. Also neuer PSK aufs Profil, Altgeräte übergangsweise per MAC mit dem alten weiter, danach die Liste leeren. 💡 Nebeneffekt: der TP25-Befund „keine access-list" bekäme damit endlich einen Zweck — und seit dem 08-23 gibt es die ComplianceRule wifi-access-list, die Einträge dort auch sichtbar macht.
    • Mitzuziehen bei der Rotation (legitime, gitignorete Ablagen desselben Werts): ~/.secrets/credentials.env (+ .bak-20260808), routeros/.secrets/wlan-psks.env, mcp/shelly/.env.
  • TP14.4 — CF-Access-Service-Token rotieren.
  • Doku-Aufräumen (docs/doku-cleanup-session.md) ✅ abgeschlossen 2026-08-23. Punkte A–D (08-16), E (08-18/19) und F — der Split (08-23) sind durch: abgeschlossene TPs liegen jetzt in teilprojekte-archiv.md, TP25 ist von 394 auf ~100 Zeilen kondensiert, diese Datei ist von 2217 auf ~760 Zeilen. Die Regel dahinter bleibt gültig: ⚠️ während einer Doku-Session teilprojekte.md nicht parallel bearbeiten (in der Nacht auf den 18. viermal committet, das kollidiert sonst) — und ein TP wandert erst dann ins Archiv, wenn nichts mehr daran zu tun ist.

Nachgelagert / research-getrieben

TP8 (Identity/802.1X) · TP11 (Monitoring) · TP12 (IPv6) · TP13 (Botschafts-WLANs) · TP16.2 (Härtung bypass-Dienste) · TP18 (Garage-Objektspeicher) · TP20.1 (Vaultwarden → Platform-PG) · TP23 (DNS-Policy, s. Regel oben). (TP17.1 — Shelly Gen4 → Thread, aktiviert 2026-08-23 — läuft nicht hier, sondern im HA-Projekt ~/dev/ha-xstate; netzseitig ist nichts zu bauen. Es blockt bewusst die PSK-Rotation.) (TP16.1 stand hier bis 2026-08-17 fälschlich als offen — es ist seit demselben Tag ✅ abgeschlossen und steht unten unter „Durch" (Volltext im Archiv). Nachfolger ist TP16.3, das oben unter Follow-ups läuft.)

✅ Durch (Fundament — nicht mehr planen, nur nachschlagen)

📚 Alle folgenden TPs stehen seit 2026-08-23 im Archiv — im Volltext, mit Inhaltsverzeichnis. Diese Zeile bleibt als Landkarte: sie sagt, was fertig ist; das Archiv sagt, wie es dazu kam.

TP1 · TP2 · TP2.1 · TP3 (Rebuild 2026-08-08) · TP3.1 · TP4 (Rolle seit 08-08 auf dem Core) · TP7 · TP7.2 · TP10 (Kern) · TP14 (+14.1/14.2/14.2a/14.3/14.5) · TP15 · TP16 (Kern) · TP17 · TP19.1 · TP20 · TP21 · TP21.1 · TP22 · TP-R · TP3.2 (08-17) · TP5 (08-18) · TP7.1 (08-18) · TP19 (08-18) · TP23 Stufe 1 (08-18) · TP6 (08-23, geschlossen statt gebaut) · TP6.1 (08-23, Upload-Prio live) · TP26 (08-17) · TP27 (08-17/18) · TP28 (08-17, GC-Modell 08-18). Verworfen: TP9 (Gateway-HA, User-Entscheid 2026-08-08). Obsolet: Omada-PVID-Fix (User-Entscheid 2026-07-22 — „nie wieder aufgreifen").

📜 Historische Fassung dieses Abschnitts (bis 2026-08-14 fortgeschrieben, hier bewusst erhalten)

🎯 AKTUELLER KRITISCHER PFAD (Stand 2026-07-16, überschreibt die Reihenfolge unten): TP20 (Platform-Postgres) → TP21 (Nautobot) — Ziel: fertig vor CRS326-Produktivsetzung, spätestens Montag 2026-07-20. TP18 (Garage-S3) und die Komodo-Abhängigkeit wurden am selben Tag als Blocker entfernt/entkoppelt (s. TP20), um diese Deadline zu halten — beide werden später nachgezogen, nicht mehr vorher abgewartet. ➡️ Stand-Update 2026-08-08: TP20/TP21-Plattform steht, Core-Cutover (TP21.1) + WLAN-Rebuild (TP3) + VLAN20-Migration (TP14) sind durch. Neuer Rest-Pfad: TP22 (Device-Adoption + Compliance-Push) → TP5 (Deny-by-default) → TP6 (CAKE, das Ziel). Kleine Follow-ups davor: DoH-Cloudflare auf core, USV (TP24). ➡️ Stand-Update 2026-08-13 (Abschluss): TP22 ist DURCH (alle 5 Schritte; Fleet adoptiert, Deploy-Pipeline scharf, Datenmodell as-built, Secret-Handling entschieden) → kritischer Pfad jetzt: TP5 (Deny-by-default) → TP6 (CAKE). Kleine Follow-ups davor: DoH-Cloudflare auf core, DC-USV (TP24), Doku-Aufräumen (docs/doku-cleanup-session.md, vorbereitet 2026-08-14 — dieses Dokument beschreibt an mehreren Stellen noch die Topologie vor dem Core-Cutover). ➡️ Neu 2026-08-14: TP23 (DNS-Policy & Self-Service) hängt an TP5 — und zwar in beide Richtungen: TP23 braucht TP5s Firewall, TP5 darf aber die DNS-Bypass-Sperre erst schließen, wenn TP23s Ausnahme-Oberfläche steht (der bisherige Workaround „Client auf 1.1.1.1" ist dieser Bypass). Ebenfalls in TP5 gezogen: TP7.1 (SSDP-Reflector für die macOS-Sonos-App). Kabel core ether4→ether2 (Sideboard/TV) entfällt (2026-08-14): gelöst wurde am Port, nicht am Kabel (User-Vorgabe „Patchfeld-Nummerierung wird nicht wegen einer Config geändert") — ether4 steht seit 08-13 auf untagged VLAN40, End-to-End-Beweis am 08-14 erbracht, s. TP21.1 Punkt 4. Historisch: TP22 war das nächste Arbeitspaket — TP17 (Shelly-Migration) ist parallel dazu vollständig abgeschlossen (alle Shellys auf VLAN30, User-bestätigt). Grund für den Nautobot-First-Ansatz: Governance-Entscheid „Config exklusiv über Nautobot" (s. oben) macht Nautobot zur Voraussetzung für praktisch jede weitere Router-/Switch-Änderung. Die Punkte 3-4 unten (Omada-PVID-Fix etc.) sind obsolet (User-Entscheid 2026-07-22 — Omada spielt seit TP15-Korrektur keine Rolle mehr, nie wieder aufgreifen) — ganze Liste braucht mal eine Aufräum-Session, hier nur der aktuelle Fokus vorangestellt. ✅ TP16 (CF-Tunnel Round-Robin/macvlan-Host-Isolation → reziprokes 3-Tunnel-HA) KERN UMGESETZT 2026-07-10 (#1033 strukturell weg). Offen nur Access-Strang (WARP/vw) = user-gated. As-Built docs/cf-tunnel-mapping.md §10.

  1. TP1 (GE8) → TP2 (Omada Controller). ✅ erledigt 2026-06-15.
  2. TP4 (Router-Cutover L3-Infra + WAN-Edge). ✅ erledigt 2026-06-15 (L3) + 2026-07-01 (Edge-Cutover, FB physisch weg).
  3. Jetzt: Omada-PVID-Fix — Omada Access-Profile korrigieren (PVID 10/20, untagNetworkIds bereinigen, sicher P3/P5/P6 zuerst), dann IP-Migration NAS/macmini/pve auf VLAN-Subnetze + DNS-Einträge updaten. IP-Migration NAS/pve = TP14 (NAS ✅ 2026-07-10, pve 🔜 Session B).
  4. Dann: TP5 (Deny-by-default fertigziehen — Sonos-/HA-/mDNS-Holes + WAN-Input-Seal stehen bereits; TP5.1 = DNS-Redirect + Live-Torch für Low-Trust-Geräte/Airfryer hängt dran) → TP6 (QoS/CAKE). TP7 (mDNS) ✅ 2026-07-02 (inkl. HA/vlan20), TP3 (WLAN/CAPsMAN) ✅ 2026-06-18, TP3.1 (ap2-VLAN-Trunk) ✅ 2026-07-01, TP3.2 (P750W/Discovery) ✅ 2026-07-02, Sonos-Migration ✅ 2026-07-02 (alle 10 auf VLAN 40). ⏳ TP3.3 (WLAN-Coverage-Kur) offen — Fortsetzung neue Session (docs/wifi-p750w-coverage-and-map.md).
  5. TP10 (VPN) ✅ Kern durch (2026-06-27) + Edge-Cutover (2026-07-01) → DURCH. Offen nur: DDNS-Auto-Updater.
  6. Nachgelagert/Research-getrieben: TP8 (Access), TP9 (HA), TP11 (Monitoring + CF-Tunnel-Track-B/C), TP12 (IPv6), TP13 (Spaß).
  7. Foundation (2026-07-14): TP15 (MikroTik-Switching / Omada-WLAN, 2× CRS326 bestellt) ∥ TP20 (Platform-Postgres, single-site replication-ready) → TP21 (Nautobot Golden Config) ∥ TP20.1 (Vaultwarden→PG + 2-Site-HA). TP20 hängt an TP18 ① (Garage-Bucket für pgBackRest).