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bf-infra/docs/tp16.1-warp-mesh-native-crs326.md

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# TP16.1 — Private Access via native Cloudflare Mesh (WARP Connector) auf dem CRS326 Core-Switch
> # ✅ **TP16.1 ABGESCHLOSSEN — 2026-08-17**
> Der private Zugang läuft über **natives WireGuard auf `crs326-core`** statt über den cloudflared-QUIC-Proxy.
> **ICMP ist damit repariert: 0 % Loss auf alle BF-VLANs (vorher 100 %)** — genau das Symptom aus dem Incident
> vom 2026-07-16, das dieses TP ausgelöst hat. Die öffentlichen FQDNs blieben unberührt auf dem 3-Tunnel-HA
> (TP16). Auflage aus Ausnahme #4 erfüllt: **68/68 compliant, keine Drifts.**
>
> **Die drei Erkenntnisse, die Zeit gekostet haben und beim nächsten Mal Zeit sparen:**
> 1. Der Blocker war nie der Free-Plan, sondern der **API-Token** (§4.0) — Mesh ist im Free-ZT-Plan erlaubt.
> 2. **`/ip service address=10.40.0.0/16` sperrt das Router-Mgmt aus dem Mesh aus** (§4.5) — Ping geht,
> Management nicht. Für `branch`/`ap1`/`ap2` noch offen.
> 3. **MikroMCP taugt für WireGuard nur halb** (§4.3): kein Privkey möglich, und `endpoint="IP:Port"` wird
> falsch zerlegt → kein Handshake.
>
> ✅ **Nachlauf am selben Tag, ebenfalls abgeschlossen:** die **Mgmt-ACL wurde via Golden Config auf alle vier
> Geräte ausgerollt** (neue Compliance-Feature `ip-service`, **72/72 compliant**) — s. §4.7. Und der
> Dashboard-Schalter ist **recherchiert und bewusst AUS** — s. §4.1 Schritt 2. **TP16.1 hat damit keine
> offenen Punkte mehr**, außer den weiterhin getrennt geführten Fremdthemen (TP16-HA, TP5-Firewall). `POST /warp_connector` erfolgreich:
> **`bf-core-mesh` = `d1da7c8a-2736-4cbb-8af1-32db5393fb9c`**, Register-Token in `mcp/cloudflare/.env`
> (`CF_MESH_REGISTER_TOKEN`, gitignored, `chmod 600`). ➡️ **Die seit 2026-07-17 offene Free-Plan-Frage ist damit
> beantwortet: der Free-ZT-Plan erlaubt Cloudflare Mesh. Der LXC-Fallback (§6) ist vom Tisch.**
> **Am Gerät ist weiterhin nichts angefasst** (kein Backup, kein `cf-mesh`, keine Route) — nächster Schritt ist
> §4.1, und der ist wegen des account-weiten WARP-Reconnects **user-gated**.
>
> *Historie dieses Anlaufs: 2026-08-16 blockiert auf Token-Scope (zwei fehlende Permissions, s. §4.0) →
> 2026-08-17 Token neu aufgesetzt, jetzt account-owned.* `crs326-core` ist seit 2026-08-08 der produktive L3-Router und seit 2026-08-13 in Nautobot adoptiert (68/68 compliant) — die Bedingung „gated bis TP21 den CRS326 abdeckt" ist **erfüllt**. §3 am 2026-08-16 neu gemessen, §4.3 von Platzhalter auf **ausführungsreif** gezogen, **Governance-Ausnahme #4 erteilt** (WG-Zeilen direkt, weil ein Privkey über Golden Config strukturell nicht deploybar ist). Scharfschalten bleibt eine **eigene Session** — es fasst account-weite WARP-Einstellungen an.
> *Historie: Konzept + Runbook 2026-07-16 · Recherche verifiziert + gehärtet 2026-07-17 · Ziel-Device von ap1 auf CRS326 retargeted 2026-07-22.*
> ⚠️ **Retarget-Hinweis (2026-07-22, Stand 2026-08-16 aufgelöst):** Alles unten war ursprünglich für **ap1** geschrieben und wurde auf den **CRS326 Core-Switch** ummünzt. ~~Der CRS326 ist aktuell noch Werkszustand — Management-IP/Interface-Zuordnung TBD, §4.3 ist ein Platzhalter.~~ → **überholt:** `crs326-core` ist produktiver L3-Router mit Mgmt `10.40.99.1`, §4.3 trägt jetzt echte Werte. Grund für den Retarget: TP15-Endstand (kein RB5009, Router bleibt ap1/ap2 rein für L3/WLAN) + TP21s Modell "ganzer Kabel-Fabric via RouterOS" — der CRS326 wird ohnehin Nautobot-verwaltet, ap1 bleibt Public-Edge/WLAN-Anker.
> Selbst-tragend: eine frische Session kann das mit diesem Doc + `docs/cf-tunnel-mapping.md` straight bauen — vorausgesetzt der CRS326-Bring-up (TP15) und die Nautobot-Adoption (TP21) stehen.
> SSoT-Kontext: `docs/cf-tunnel-mapping.md` §13/§14, Memory `project_cf_tunnel_1033`.
> Härtungs-Delta 2026-07-17 (gilt unabhängig vom Zielgerät): Split-Tunnel auf BEIDEN Profilen (§4.1.4), vnet-Gotcha + Weg B beim Route-Umzug (§4.4),
> v4-only-Entscheid (IPv6-site-to-site laut Guide broken), Quellen verifiziert (§2). **Korrektur:** ICMP-Proxy ist bereits AN
> (fm-Ping `10.101.0.0/24` beweist es) — kein To-Do, s. §4.1.5.
## 1. Warum überhaupt / Root Cause
**Incident 2026-07-16 (unterwegs):** keine BF-IPs über WARP. Diagnose:
- **TCP über den CF-WARP-Pfad funktioniert** (SSH, alle Web-UIs, MCP-Endpoints erreichbar) —
- **ICMP ist strukturell kaputt.** Dreiländer-Ping-Befund: fm **36 % Loss** (ICMP-Proxy über QUIC-Connector,
funktioniert aber mies), bf **100 %** (macmini-Connector läuft seit dem http2-Fix von heute = QUIC-los →
ICMP-unfähig; zusätzlich cloudflared-Container ohne Ping-Sockets), dw **100 %** (192.168.0.0/16 steht in der
WARP-Split-Tunnel-Exclude → Pings betreten den Tunnel gar nicht).
**Kernursache:** cloudflared ist **kein** WireGuard, sondern ein QUIC/HTTP2-L7/L4-Proxy. ICMP darüber ist
Zusatz-Gefrickel (Account-ICMP-Flag + QUIC-Transport + `ping_group_range`-sysctl je Host) und war nie
zuverlässig eingerichtet. **Der WARP-Client selbst spricht WireGuard** — die passende Gegenstelle für einen
*sauberen* privaten L3-Zugang ist deshalb **Cloudflare Mesh (WARP Connector)**, ebenfalls WireGuard.
## 2. Entscheidungsweg (was verworfen wurde und warum)
- **WG-Roadwarrior (eigene WG-Peers je Gerät):** ❌ verworfen — User will KEINE Extra-App/kein Profil pro Gerät.
„Ein Client = WARP für alles" bleibt Anforderung.
- **Alle ZT-Anbieter mit Helper-Host** (CF WARP Connector als Daemon-Host, Tailscale, NetBird, Twingate):
brauchen dauerhaft einen Linux-Host → verletzt „Router = einziger SPOF, keine Abhängigkeit zu anderen Rechnern".
- **Connector als RouterOS-Container:** ❌ nicht möglich — RouterOS-7-Container haben **kein `/dev/net/tun`-
Passthrough**; der WARP-Connector-Daemon braucht ein TUN-Device. Gilt auf **jeder** Router-/Switch-HW (hAP ax²/ax³/CRS326/RB5009 — RB5009 mittlerweile ohnehin nicht mehr geplant, s. TP15).
→ **hAP ax³ löst das NICHT** (und ist zudem Wi-Fi 6, nicht 7 — kein WLAN-Gewinn ggü. ax²). HW-Kauf ist vom
Tunnel-Fix **entkoppelt**.
- **✅ Gewählt: Cloudflare Mesh als NATIVES WireGuard-Interface auf dem CRS326 Core-Switch** (Retarget 2026-07-22, ursprünglich ap1). Cloudflare Mesh spricht WireGuard,
RouterOS kann natives WireGuard (der TP10-Hub auf ap1 *ist* schon einer, Muster überträgt sich). Ein Mesh-Node wird als WG-Peer zu einem
CF-PoP registriert — **kein Container, kein TUN, kein LXC, keine neue HW.** Der CRS326 ist der zentrale Kabel-Fabric-Knoten
und sieht ohnehin alle VLANs; ap1 bleibt Public-Edge/WLAN-Anker, übernimmt aber nicht mehr die Mesh-Node-Rolle. ICMP/TCP/UDP nativ.
Quelle/Vorlage: animmouse „Setup Cloudflare Mesh on MikroTik" + „Setup Cloudflare Mesh using WireGuard".
Ehrliche Einschränkung: **von uns noch nicht gebaut** — starker, technisch schlüssiger Lead; echter Beweis = bauen+pingen.
**✅ Recherche verifiziert (2026-07-17, Primärquellen gelesen + offizielle CF-Docs + OpenAPI-Spec):**
- **Produkt-Status:** „WARP Connector" heißt seit **2026-04-14 offiziell „Cloudflare Mesh"** (Rebranding, kein Migrationszwang);
Node-Limit **50/Account**; neues Dashboard unter **Networking → Mesh** (interaktive Map, Route-Config, Setup-Wizard).
Die API-Pfade heißen weiterhin `/accounts/{id}/warp_connector` — im OpenAPI-Spec bestätigt: POST (create),
GET `…/{tunnel_id}/token` (Register-Token), dazu sogar **HA-Endpoints** (`…/configurations` active-passive-Replicas,
`…/failover`) — für uns nicht nötig (ap1 = bewusster SPOF), aber gut zu wissen.
- **CIDR-Routes für Mesh-Nodes** laufen über dieselbe `teamnet/routes`-API wie cloudflared (`POST {network, tunnel_id: <mesh_node_id>}`,
Token-Scope `Cloudflare One Networks Write` oder `Cloudflare Tunnel Write`) — unser `CF_API_TOKEN`-Pfad passt.
- **animmouse-MikroTik-Rezept bestätigt** (alle Kommandos gegengelesen, s. §4.3): CF-Wellknown-PublicKey, Endpoint-Substitution
`162.159.192.x → 162.159.193.x` (Latenz), MTU 1420, `100.96.0.0/12 → cf-mesh`-Route. Guide nutzt `persistent-keepalive=1m`
(unser Entwurf sagte 25s — beides ok, 25s konservativer hinter NAT; wir sind Public-Edge → 1m reicht).
- **IPv6-Befund (animmouse):** Mesh-site-to-site-IPv6 war beim Guide-Test **broken** (NAT66-Workaround nötig) → **wir bauen bewusst v4-only**
(kein v6 auf `cf-mesh`, kein NAT66 — BF nutzt intern eh kein v6, s. Memory `project_ipv6_state`).
- **Sources:** [Setup Cloudflare Mesh on MikroTik](https://www.animmouse.com/p/setup-cloudflare-mesh-on-mikrotik/) ·
[Setup Cloudflare Mesh using WireGuard](https://www.animmouse.com/p/setup-cloudflare-warp-connector-using-wireguard/) ·
[wgcf-connector (GitHub)](https://github.com/AnimMouse/wgcf-connector) ·
[CF-Changelog „Introducing Cloudflare Mesh"](https://developers.cloudflare.com/changelog/post/2026-04-14-cloudflare-mesh/) ·
[CF-Docs Mesh Routes](https://developers.cloudflare.com/cloudflare-one/networks/connectors/cloudflare-mesh/routes/)
## 3. Ist-Stand Account (**neu gemessen 2026-08-16**, read-only — CF-API + MikroMCP)
> Die Messung vom 2026-07-16 ist auf der **CF-Seite unverändert** geblieben; auf der **Geräteseite** hat
> sich alles geändert (Core-Cutover 2026-08-08, Nautobot-Adoption 2026-08-13). Beides unten getrennt.
**Cloudflare (alle Werte am 2026-08-16 gegengeprüft, identisch zu 2026-07-16):**
- Team-Domain: **`emsenhuber.cloudflareaccess.com`** → Mesh-Node-Identität = `warp_connector@emsenhuber.cloudflareaccess.com`
- **Noch KEIN** `warp_connector`-Tunnel (`GET /accounts/…/warp_connector` = `[]`). Wichtig: der GET **antwortet**
(kein 403) — die Plan-Frage entscheidet sich also erst am `POST` (§4.0).
- `devices/settings`: **`use_zt_virtual_ip: false`** → Unique-Device-IP weiterhin **AUS**, muss für Mesh AN.
`gateway_proxy_enabled: true`, `gateway_udp_proxy_enabled: true` (ICMP-Flag ist Dashboard-only, s. §4.1.5).
- **Genau EIN Device-Profil** (das Default-Profil `0197d1b3-d98a-7c24-b70c-a4d89df7583b`, `service_mode_v2: warp`).
➡️ Der „auf BEIDEN Profilen"-Hinweis in §4.1.4 meint deshalb: **Default jetzt, Mesh-Profil sobald es in Schritt 3
angelegt ist** — es gibt aktuell kein zweites, auf dem man etwas vergessen könnte.
- Split-Tunnel-Modus = **Exclude**; die Liste enthält weiterhin **`100.64.0.0/10`** (schluckt die Mesh-Overlay-Range
`100.96.0.0/12`) und **kein** `10.0.0.0/8` → `10.40.0.0/16` läuft schon heute über WARP (= warum TCP geht).
Nebenbefund: `192.168.0.0/16` steht drin — das ist die Erklärung für die 100 % Ping-Loss nach **dw**, unabhängig von diesem TP.
- vnet-Route `10.40.0.0/16` (vnet `1480b545…` = `vnetemsenhuber`, **default**, Route-ID
**`5546dcb6-5901-4da6-8d91-b17f94703f71`**) zeigt weiterhin auf **cfd_tunnel `bf-pve`** (`f7fdf3a6…`).
Bleibt der **Fallback**, bis Mesh bewiesen ist — vorher nichts löschen.
⚠️ **Neu zu wissen:** `bf-pve` fährt aktuell nur **einen** Connector (statt zwei, s. TP16-HA-Befund 2026-08-16) —
der private Pfad hängt damit heute an einem einzelnen cloudflared-Prozess. Ein weiteres Argument für das Mesh,
aber **kein** Ersatz für die HA-Reparatur der öffentlichen Tunnel.
- `CF_API_TOKEN` ist `active` (verify OK). Ob er die separate Permission **„Cloudflare One Connector: WARP"** trägt,
lässt sich nur durch den `POST` in §4.0 feststellen — genau dort schlug es am 2026-07-17 mit `10000` fehl.
**Geräteseite — die alten Zeilen hier waren überholt, Neufassung 2026-08-16:**
- ~~„CRS326 = Werkszustand, keine WireGuard-Config, keine Management-IP"~~ → **falsch seit dem Core-Cutover.**
`crs326-core` ist der **produktive L3-Router** (RouterOS 7.19.5): Mgmt `10.40.99.1` (vlan99), Gateway `.1` in
**jedem** VLAN, WAN `vlan100` mit der öffentlichen `90.146.33.177`, NAT, DHCP, DNS.
- ~~„ap1-WireGuard: 1 Interface `wg-hub`"~~ → **wg-hub liegt seit 2026-08-08 auf dem Core**, nicht mehr auf ap1
(listen 51821, MTU 1412, Peers `fm` 10.101.0.0/24 + `dw` 10.95.10.0/24, beide handshaken). Das ist TP10 und
bleibt unangetastet — aber es ist jetzt das **direkte Vorbild auf demselben Gerät**: das Mesh-Interface entsteht
daneben, nicht auf einem fremden Blatt.
- ✅ **Die offene Frage „Rückweg-Routing TBD" aus §4.3 ist damit beantwortet:** der Core *ist* der L3-Router aller
VLANs, Rückverkehr aus `10.40.0.0/16` zum Mesh-Interface braucht **keine** Zusatzroute.
- `crs326-core` ist seit 2026-08-13 in Nautobot adoptiert und compliance-verwaltet (68/68) — damit ist das
Gate „gated bis TP21 den CRS326 abdeckt" **erfüllt**.
## 4. Runbook (nächste Session — Reihenfolge)
### 4.0 Plan-Probe (billig, reversibel) — ZUERST
`POST /accounts/{account_id}/warp_connector {name:"bf-ap1-mesh"}` via `CF_API_TOKEN` (curl/Bearer — der `cloudflare`-
MCP ist read-only, s. §11 der Mapping-Doc). Erfolgt der Create → Mesh ist im Free-ZT-Plan erlaubt. Scheitert er mit
Plan-/Auth-Fehler → **Stopp, Fallback = LXC-auf-pve-WARP-Connector** (alter Plan, ebenfalls dokumentiert).
Token danach: `GET /accounts/…/warp_connector/{tunnel_id}/token` → das ist das `eyJhIjoi…In0=`-Register-Token.
**🔴 STAND 2026-08-16: Plan-Probe erneut ausgeführt — identisch gescheitert, Blocker jetzt vollständig vermessen.**
`POST /accounts/…/warp_connector {"name":"bf-core-mesh"}` → `{"success":false,"errors":[{"code":10000,
"message":"Authentication error"}]}`, HTTP **403**. Der Token (`455e4f8e…`) ist `active`. Gegenproben mit
**demselben** Token, um Scope von Plan-Gate zu trennen:
| Endpoint | Methode | Ergebnis | Bedeutet |
|---|---|---|---|
| `warp_connector` | GET | **200** (`[]`) | Endpoint existiert für den Account, Feature nicht wegge-403-t |
| `warp_connector` | POST | **403** `10000` | ⛔ §4.0 — Permission `Cloudflare One Connector: WARP` fehlt |
| `cfd_tunnel` | GET | 200 | `Cloudflare Tunnel`-Scope vorhanden (TP16-Strang unberührt) |
| `teamnet/routes` | GET | 200 | §4.4-Pfad grundsätzlich da (PATCH-Edit 2026-07-17 bewiesen) |
| `devices/settings` | GET | **403** `9109` | ⛔ **NEU: §4.1 ist ebenfalls blockiert** — `Zero Trust`-Scope fehlt |
| `user/tokens/{id}` · `tokens/permission_groups` | GET | 403 `9109` | Token kann sich selbst nicht introspizieren → Scope-Liste nur im Dashboard |
⚠️ **Der wichtigste neue Befund: das Runbook nannte bisher NUR die eine fehlende Permission (§4.0).** Die Probe
zeigt, dass auch **§4.1 komplett scheitern würde** — `devices/settings` ist für den Token schon lesend dicht.
Ohne diesen Nachtrag hätte die Scharfschalt-Session den Token **zweimal** nachziehen müssen. Beides in **einem**
Edit erledigen.
**Gegenprobe, dass es NICHT das Free-Plan-Gate ist:** derselbe `devices/settings`-GET liefert über den
`cloudflare`-**MCP** (OAuth, read-only, volle Account-Sicht) sauber `200` mit
`{gateway_proxy_enabled:true, gateway_udp_proxy_enabled:true, use_zt_virtual_ip:false}`. Der Account *kann* das
also — nur der Token darf nicht. ➡️ **Die Free-Plan-Frage aus §4.0 bleibt damit weiterhin unentschieden**: sie
beantwortet sich erst beim Retry des `POST` mit korrekt gescoptem Token. Erst ein dann *immer noch* fehlschlagender
POST wäre das Plan-Gate und würde den LXC-Fallback (§6) auslösen.
**✅ AUFGELÖST 2026-08-17 — Token neu aufgesetzt, alle Proben 200.** Der Weg dahin hatte zwei Stolpersteine, die
man kennen muss, weil beide *aussehen* wie „Token kaputt", es aber nicht sind:
1. **Der neue Token ist ACCOUNT-OWNED** (id `9984078812bc18d4ebb6a64b570144f2`, gültig bis **2027-01-09** ⏰).
Account-Tokens verifizieren an einem **anderen** Endpoint: `GET /accounts/{account_id}/tokens/verify`.
⚠️ Am alten `GET /user/tokens/verify` antwortet ein gültiger Account-Token mit **`1000 "Invalid API Token"`/401** —
zeitgleich liefern *alle* echten Endpoints 200. **Nicht als abgelaufen fehldeuten.**
2. **Dashboard-Fehler `"Account tag in access policy must match tag in request uri"`** (real erlebt, mehrfach):
tritt auf, wenn eine **Zone**-Permission (hier `DNS`) in dieselbe Policy-Zeile gepackt wird, die **Account**-
Ressourcen trägt. Zone-Permissions brauchen eine **eigene Policy-Zeile** mit Zone-Ressourcen. Halb richtig
gesetzt = Permission sichtbar, aber jede Zone `403`, weil keine Zone eingeschlossen ist.
**Verifiziertes Soll-Set (alle am 2026-08-17 mit 200 gegengeprüft) — Dashboard sagt „Edit", die API sagt „Write":**
| Dashboard | API-Name | Permission-ID | braucht |
|---|---|---|---|
| Cloudflare One Connector: WARP → Edit | `Cloudflare One Connector: WARP Write` | `5b5c774a5d174ca88d046c8889648b3f` | §4.0 |
| Zero Trust → Edit | `Zero Trust Write` | `b33f02c6f7284e05a6f20741c0bb0567` | §4.1 |
| Cloudflare One Networks → Edit | `Cloudflare One Networks Write` | `e2980d9241cf4939bbbd74fdc43b9651` | §4.4 |
| Cloudflare Tunnel → Edit | `Cloudflare Tunnel Write` | `c07321b023e944ff818fec44d8203567` | TP16 |
| Access: Apps and Policies → Edit | `Access: Apps and Policies Write` | — | Bestand |
| Access: Organizations, IdP, and Groups → Edit | `… Write` | — | Bestand |
| **Zone** DNS → Edit (`emsenhuber.net`) | `DNS Write` | — | Tunnel-CNAMEs |
⚠️ **Namensfalle:** `Cloudflare One Connectors Write` (Plural, Sammelgruppe) ist **nicht** die Mesh-Permission.
Ebenso heißt „Cloudflare Tunnel" in neueren Listen zusätzlich „Cloudflare One Connector: cloudflared" — beide
Gruppen existieren parallel. Vollständige Liste (396 Gruppen) via MCP: `GET /user/tokens/permission_groups`.
<details><summary>Historischer Klickpfad (2026-08-16, vor der Auflösung)</summary>
**➡️ Was zu tun ist (Dashboard, nur der User — Token-Bearbeitung ist keine Agent-Aktion):**
`dash.cloudflare.com` → My Profile → API Tokens → Token `455e4f8e…` → Edit → **Account**-Permissions ergänzen:
1. **„Cloudflare One Connector: WARP" → Edit** (§4.0: `POST /warp_connector` + `/token`)
2. **„Zero Trust" → Edit** (§4.1: `devices/settings` PATCH, `devices/policy` POST, Split-Tunnel PUT)
3. **„Cloudflare One Networks" → Edit** (§4.4 Routes/vnets — GET geht heute, Edit war 2026-07-17 ok; sicherheitshalber mitnehmen)
Danach neuen Wert nach `mcp/cloudflare/.env` **und** `~/.secrets/credentials.env` (beide tragen `CF_API_TOKEN`).
</details>
**⚠️ Token-Permission-Gotcha (2026-07-17, real erlebt — Ursachenanalyse, weiterhin gültig):** `POST /warp_connector` schlug mit `code 10000
"Authentication error"` (HTTP 403) fehl, obwohl der `CF_API_TOKEN` gültig ist und `teamnet/routes` PATCHen kann.
Ursache: Cloudflare hat beim WARP-Connector→Mesh-Rebranding (2026-04-14) eine **eigene, separate Permission-Group**
eingeführt — `Cloudflare One Connector: WARP` (Read/Edit) — „Grants write access to Cloudflare Mesh nodes". Das ist
**nicht** dasselbe wie `Cloudflare Tunnel Write` (nur für cloudflared) oder `Cloudflare One Connectors Write`
(Sammel-Permission, deckt aber laut Doku nicht zuverlässig Mesh ab). Verifiziert gegen
`developers.cloudflare.com/fundamentals/api/reference/permissions/` (aktuelle Tabelle, nicht die älteren
tunnel-spezifischen Doc-Seiten, die noch die alten Namen zeigen). Im Token-Editor unter **Account**-Permissions nach
**„Cloudflare One Connector: WARP"** suchen (nicht „Tunnel"), **Edit** wählen. Für §4.4 zusätzlich
**„Cloudflare One Networks"** → Edit (Routes/vnets).
### 4.1 CF-Prerequisites — ✅ **ERLEDIGT 2026-08-17, bis auf einen Dashboard-Klick**
| Schritt | Stand |
|---|---|
| 1. Unique Device IP | ✅ `use_zt_virtual_ip: true` gesetzt (PATCH `devices/settings`) |
| 2. „Allow all Cloudflare One traffic to reach enrolled devices" | ✅ **entschieden: bleibt AUS** — nicht nötig (s.u.) |
| 3. Device-Profil „Cloudflare Mesh" | ✅ `4d3c0f57-a717-49ac-ab92-b420e33e6380`, match `identity.email == "warp_connector@emsenhuber.cloudflareaccess.com"`, `tunnel_protocol=wireguard`, precedence 100 |
| 4. Split-Tunnel-Exclude | ✅ auf **beiden** Profilen: `100.64.0.0/10` raus, `100.64.0.0/11` + `100.112.0.0/12` rein (14→15 bzw. 16→15 Einträge) |
| 5. ICMP-Proxy | ✅ war schon an, nichts zu tun (s. §4.1.5) |
> ✅ **Schritt 2 — recherchiert 2026-08-17, Entscheid: bleibt AUS.** Die CF-**Settings-Referenz** führt ihn unter
> „Global device client settings" (also **global**, nicht per Profil — die Mesh-Get-Started-Seite behauptet das
> Gegenteil, **die Docs widersprechen sich**). Verfügbar in **allen Plänen**, alle OS, Client-Mode „Traffic and
> DNS". **Was er tut:** er lässt Traffic aus Mesh/WAN **zu den eingebuchten Geräten hin** — Zugriff auf
> *Device-IPs*, also die **Client↔Client**-Richtung. **Unser Anwendungsfall ist die andere Richtung**
> (Gerät → Mesh-Node → `10.40.0.0/16`), und der funktioniert bewiesenermaßen ohne ihn (§4.5). Die CF-Docs
> nennen **keinen** Menüpfad, und es gibt **kein API-Feld** (Spec, `devices/settings`-PATCH und Profil-GET
> gegengeprüft). **Nach User-Vorgabe „im Zweifel ohne Schalter" nicht gesetzt.** Erst dann relevant, wenn
> Zugriff **auf ein Endgerät** statt auf das Netz gebraucht wird.
<details><summary>Ursprüngliche Handlungsanweisung (vor der Recherche)</summary>
> 🔴 **Schritt 2 ist der einzige verbliebene Handgriff und NUR im Dashboard machbar.** Weder
> `PATCH /devices/settings` noch `POST /devices/policy` kennen ein entsprechendes Feld — im OpenAPI-Spec **und** in
> der GET-Antwort des Default-Profils taucht es nicht auf (gegengeprüft 2026-08-17). Es verhält sich damit genau
> wie das ICMP-Flag: Dashboard-only. **CF-Docs führen es als Mesh-Prerequisite („Mesh connectivity")**, es ist also
> nicht optional. Pfad: **Team & Resources → Devices → Device settings → Profil → „Allow all Cloudflare One traffic
> to reach enrolled devices"** einschalten. ⚠️ Laut CF-Doc ist das eine **Profil**-Einstellung — unser Runbook
> führte sie fälschlich als Account-Einstellung („gleiche Seite" wie Unique Device IP).
</details>
### 4.7 Mgmt-ACL via Golden Config auf alle vier Geräte — ✅ **ERLEDIGT 2026-08-17, `72/72 compliant`**
Der `/ip service`-Fix aus §4.5 war zunächst nur am Core und **direkt** gesetzt. Nachgezogen als sauberer
GC-Rollout auf **alle vier** Geräte.
**Der Befund war das Gegenteil der Erwartung.** §4.5 schloss mit „für `branch`/`ap1`/`ap2` noch offen — die
haben eigene `/ip service`-Beschränkungen". **Falsch:** sie hatten **gar keine** — `ssh`, `www`, `winbox`,
`api`, `ftp`, `telnet` alle aktiv und **ohne** Address-Beschränkung. Die dynamischen Einträge zeigten sogar
`REMOTE 100.96.0.1`, waren also längst per Mesh erreichbar. Und **`winbox` war auf allen vier offen**, auch am
Core. Damit wurde aus dem erwarteten Erreichbarkeits-Fix eine **Härtung**.
| | Sollzustand (einheitlich, im Template) |
|---|---|
| `ssh` · `www` · `winbox` · `api` | `address=10.40.0.0/16,100.96.0.0/12` |
| `ftp` · `telnet` · `api-ssl` | `disabled=yes` |
- **Neue Compliance-Feature `ip-service`** (`match_config=/ip service`, `config_type=cli`,
`config_ordered=false`) → 17→18 Regeln, **68→72 Checks**. Ohne die Regel stünde die ACL zwar im Template,
würde aber **nie verglichen** — der Rollout wäre nicht durchsetzbar.
- **Ablauf regelkonform:** `/system backup` auf allen Zielen → `--job mgmt-acl` (Dry-Run) →
`--apply --no-deploy` → **gestaffelter** Deploy: erst `ap2`, am Gerät gegengeprüft, dann `ap1`/`branch`/`core`
→ Geräte-Gegenprobe → `--refresh-compliance`.
- **Kein Lockout-Risiko:** der Deploy läuft von Nautobot (`10.40.20.30`) aus, also aus `10.40.0.0/16` — in jeder
gesetzten ACL enthalten. RouterOS wendet `address=` ohnehin erst auf **neue** Verbindungen an.
- ⚠️ **Scope-Erweiterung, bewusst:** `ftp`/`telnet`/`api-ssl` auf branch/ap1/ap2 **abgeschaltet**. Die
Alternative wäre gewesen, „telnet aktiv" als **Sollzustand** in die SoT zu schreiben. Nichts hier nutzt sie
(der ALLNET-Telnet-Runner ist Archiv, das Gerät ausgebaut).
- 📌 **Schreibweise:** `/ip service set ssh …` mit dem **Dienstnamen**, NICHT `[find name=ssh]` — letzteres
trifft auch den dynamischen Verbindungs-Eintrag → `failure: this is configured elsewhere`.
- 🧪 **Mess-Falle am Rande:** `[/ip service get … address]` in einem `:put`-Ausdruck verketten erzeugt bei
**zwei** ACL-Einträgen das **Kreuzprodukt** (16 Zeilen statt 1) — `address` ist eine Liste. Zum Prüfen
`/ip service print detail` nehmen, nicht String-Verkettung.
Job liegt als `mgmt-acl` in `nautobot/gc-configplan.py` (idempotent, wiederholbar).
> 📎 **Nachtrag zu Schritt 3/4 aus den CF-Docs (gelesen 2026-08-17):** CF empfiehlt für Mesh-*Nodes* eigentlich ein
> Profil im **Include**-Modus mit `100.96.0.12` — das gilt für Nodes, die den **Cloudflare One Client** fahren.
> Unser Node ist **natives RouterOS-WireGuard** und konsumiert überhaupt kein Device-Profil; für ihn zählt
> ausschließlich die Routing-Config aus §4.3. Das Profil legen wir trotzdem an (Guide-konform, schadet nicht).
> Relevant ist die Exclude-Korrektur für die **Client**-Geräte (MacBook/iPhone) — und die ist gesetzt.
<details><summary>Ursprüngliche Schrittliste</summary>
### 4.1 CF-Prerequisites setzen (⚠️ account-weit, trifft LIVE-Geräte → 1× kurzer WARP-Reconnect einplanen)
1. **Unique Device IP AN:** `PATCH /accounts/…/devices/settings {use_zt_virtual_ip:true}` (Dashboard: Team & Resources →
Devices → Management → „Assign a unique IP address to each device").
2. **„Allow all Cloudflare One traffic to reach enrolled devices" AN** (gleiche Seite).
3. **Device-Profile „Cloudflare Mesh"** anlegen: Match `identity.email == warp_connector@emsenhuber.cloudflareaccess.com`,
Tunnel-Protokoll = **WireGuard** (`POST /accounts/…/devices/policy`).
4. **Split-Tunnel-Exclude anpassen** (`PUT /accounts/…/devices/policy/exclude` — ⚠️ ersetzt die GANZE Liste, erst GET,
dann editiert zurückschreiben): `100.64.0.0/10` **raus**, dafür `100.64.0.0/11` + `100.112.0.0/12` **rein**
(= 100.64/10 minus 100.96/12 → Mesh-Overlay `100.96.0.0/12` läuft nun durch WARP statt als „local" behandelt zu werden).
⚠️ **Auf BEIDEN Profilen** (Default **und** dem neuen „Cloudflare Mesh"-Profil aus Schritt 3 — per-Profile-Endpoint
`…/devices/policy/{policy_id}/exclude`); animmouse macht das explizit auf beiden.
5. **ICMP-Proxy — ✅ bereits AN, KEIN To-Do** (Korrektur 2026-07-17, User): Die offiziellen Mesh-Docs listen „Gateway proxy
mit TCP, UDP, ICMP" als Prerequisite. TCP+UDP sind an (`gateway_proxy_enabled`/`gateway_udp_proxy_enabled`=true);
**ICMP ist ebenfalls schon angehakt** — **Beweis: `ping` ins FM-Netz `10.101.0.0/24` funktioniert** (über den fm-QUIC-Connector).
Das ICMP-Flag ist nur nicht im public OpenAPI-Spec sichtbar (Dashboard-only), daher hatte ich es fälschlich als „fehlt" geführt.
→ **Nichts zu klicken.** Dass bf-Ping im Incident 100 % verlor lag NICHT am Flag, sondern daran, dass die macmini-Connectoren
nach dem http2-Fix QUIC-los sind (cloudflared-ICMP-Proxy braucht QUIC). Mit dem nativen WG-Mesh-Node ist ICMP ohnehin
nativ (kein Gateway-ICMP-Proxy im Pfad). **Trotzdem: nach dem Scharfschalten Ping gegengeprüft** (§4.5) — falls wider
Erwarten doch tot, hier zuerst schauen.
</details>
### 4.4 Route-Umzug — ✅ **ERLEDIGT 2026-08-17, Weg A hat funktioniert**
`PATCH /teamnet/routes/5546dcb6-5901-4da6-8d91-b17f94703f71 {tunnel_id: d1da7c8a-…}` → `success: true`.
**Der befürchtete vnet-Gotcha ist NICHT eingetreten** — CF hat den PATCH auf einen `warp_connector`-Tunnel
anstandslos angenommen, obwohl die Route am vnet `1480b545…` hängt. Weg B (DELETE+POST) war nicht nötig und
bleibt nur als Fallback dokumentiert. `10.40.0.0/16` zeigt jetzt auf **`bf-core-mesh`** statt auf `bf-pve`.
**Rollback** unverändert 1 PATCH zurück auf `f7fdf3a6…` — `bf-pve` läuft weiter, nichts gelöscht.
### 4.2 WireGuard-Config extrahieren (einmalig, ephemer) — ✅ erledigt 2026-08-17
> **As-built:** gelaufen in **LXC 400 auf pve** (x86_64; der macmini ist arm64 — bei den cloudflared-Connectoren
> hatten wir dort schon eine arm64-Leiche). Ergebnis s. §4.3. Der `.conf` mit dem PrivateKey wurde nach dem
> Auslesen auf dem LXC **geshreddert** (`shred -u`) — der Schlüssel liegt jetzt nur noch in
> `mcp/cloudflare/.env` (`CF_MESH_PRIVKEY`, gitignored, `chmod 600`) und am Gerät.
Auf macmini oder pve (Docker vorhanden):
```
docker run --rm -v $(pwd):/app/output ghcr.io/animmouse/wgcf-connector <REGISTER_TOKEN>
```
→ erzeugt `wgcf-connector-<registration_id>.conf` mit: **PrivateKey**, **Address** (`100.96.x.y/32` **+ eine IPv6** —
ignorieren, wir bauen v4-only), **DNS** (CF-Resolver — ignorieren, ap1 hat eigenes DNS), **MTU 1420**, Peer-**PublicKey**
(= CF-Wellknown `bmXOC+F1FxEMF9dyiK2H5/1SUtzH0JuVo51h2wPfgyo=`), **Endpoint** (`162.159.193.x:2408`).
Registriert den Node via CF-API (macht Netz-Call), läuft danach nie wieder. **PrivateKey nach `mcp/cloudflare/.env`
o. `~/.secrets`** (nicht committen).
### 4.3 `crs326-core` nativ konfigurieren — ✅ **AS-BUILT 2026-08-17**
**Ist-Stand am Gerät (verifiziert):**
| | |
|---|---|
| Interface | `cf-mesh`, MTU **1420**, `running`, listen-port 13279 (auto) |
| PublicKey (Gerät) | `vGkiAuQt8iHGtNkllTxMxjlgQhN9RtSTjC8qHwnccAw=` |
| Mesh-IP | **`100.96.0.6/32`** (v4-only, die mitgelieferte v6 `2606:4700:cf1:1000::6/128` bewusst ignoriert) |
| Peer | `bmXOC+F1FxEMF9dyiK2H5/1SUtzH0JuVo51h2wPfgyo=` @ **`162.159.193.2:2408`**, allowed `0.0.0.0/0`, keepalive 25s |
| Handshake | ✅ steht (`last-handshake` < 10s, rx/tx laufen) |
| Route | `100.96.0.0/12 → cf-mesh`, Flags **`A s`** (active/static) |
| Registrierung | `reg_id 01a00f2d-2316-12f6-90f6-c3f344469fb3`, CF-Node-Status **healthy**, 1 Connection |
| Backup vor dem Eingriff | `pre-tp16.1-mesh-20260817.backup` (Auflage Ausnahme #4 ✅) |
**Endpoint-Hinweis erledigt:** die Config lieferte direkt `162.159.193.2` — die im Guide beschriebene
Substitution `162.159.192.x → 162.159.193.x` war **nicht nötig**.
> ⚠️ **Zwei Werkzeug-Fallen, beide real getroffen — für die nächste WG-Arbeit wichtig:**
>
> 1. **MikroMCPs `manage_wireguard_interface` kann prinzipiell KEINEN privaten Schlüssel annehmen**
> („RouterOS generates the private key on create — it is never passed in"). Bei CF Mesh kommt der Key aber
> **von CF** — das Tool ist für diesen Fall also strukturell ungeeignet. Weg: `sshpass`+SSH mit
> `$CF_MESH_PRIVKEY` aus der gitignoreten `.env` **interpoliert**, damit der Schlüssel weder durch den
> Agent-Kontext noch ins MCP-Journal wandert; Fehlerausgabe vorher durch `sed` maskieren (Memory
> `feedback_redact_router_passwords_in_tracebacks`). Peer/IP/Route liefen danach regulär über
> `plan_changes` → `apply_plan`.
> 2. **`manage_wireguard_peer` verarbeitet `endpoint: "IP:Port"` falsch:** es schreibt den *ganzen* String nach
> `endpoint-address` und lässt `endpoint-port=0` → **kein Handshake**, rx/tx bleiben 0. Das sieht aus wie ein
> Netz-/Firewall-Problem, ist aber ein Parameter-Bug. Fix: `/interface/wireguard/peers/set [find …]
> endpoint-address=<IP> endpoint-port=<Port>`. **Nach jedem Peer-Add per MikroMCP `print detail` gegenlesen.**
> 3. Ebenso ohne Parameter im Tool: **`persistent-keepalive`** → separat per `run_command` setzen.
<details><summary>Ursprünglicher Plan (Stand 2026-08-16)</summary>
> Der frühere Platzhalter-Vorbehalt („Management-IP/Interface-Zuordnung fehlt") ist erledigt: Zielgerät ist
> **`crs326-core`** (Mgmt `10.40.99.1`, MikroMCP-routerId `crs326-core`). Offen bleibt nur, was erst zur Laufzeit
> existiert: der PrivateKey und die `100.96.x.y`-Adresse aus §4.2.
```
/interface wireguard add name=cf-mesh mtu=1420 private-key="<PrivateKey aus .conf>" comment="TP16.1 Cloudflare Mesh"
/interface wireguard peers add interface=cf-mesh name=cf-pop \
public-key="bmXOC+F1FxEMF9dyiK2H5/1SUtzH0JuVo51h2wPfgyo=" \
endpoint-address=162.159.193.1 endpoint-port=2408 \
allowed-address=0.0.0.0/0,::/0 persistent-keepalive=25s
/ip address add address=<100.96.x.y>/32 interface=cf-mesh comment="TP16.1 Mesh-Overlay"
/ip route add dst-address=100.96.0.0/12 gateway=cf-mesh comment="TP16.1 Mesh"
```
- **Endpoint:** falls die Config `162.159.192.x` liefert → `162.159.193.x` nehmen (Latenz-Tuning laut Guide).
- **MTU:** 1420 aus dem Guide. Direkter Vergleichswert steht jetzt **auf demselben Gerät**: `wg-hub` läuft mit
**1412**. Bei Path-MTU-Symptomen (TCP baut auf, große Transfers hängen) zuerst auf 1412 angleichen.
- ✅ **Rückweg-Routing — erledigt, keine Zusatzarbeit.** `crs326-core` ist der L3-Router **aller** VLANs
(`vlan10/20/30/40/50/90/99` mit `.1`), Rückverkehr nach `10.40.0.0/16` läuft also ohne Zusatzroute. Das war
beim ursprünglichen CRS326-Retarget die einzige echte Unbekannte.
- **Namenskollision vermeiden:** auf dem Gerät existiert bereits `wg-hub` (TP10). Das neue Interface heißt
`cf-mesh` — ⚠️ **Bindestrich in `name=` hat RouterOS beim GC-Push schon einmal abgelehnt** (Memory
`ref_gc_push_gotchas_routeros`); beim Direkt-Write über MikroMCP war das nie ein Problem, aber falls die Zeilen
später doch durch die GC laufen, ist `cfmesh` der sichere Name.
- **Firewall:** die `forward`-Kette endet derzeit **ohne Drop** (TP5 steht aus) → der Mesh-Verkehr passiert ohne
Zutun. ⚠️ **Für TP5 vormerken:** sobald deny-by-default greift, braucht es explizit
`forward accept 100.96.0.0/12 ↔ 10.40.0.0/16`, sonst kappt die Firewall den privaten Zugang. Gehört in die
TP5-Whitelist, nicht hierher.
- ✅ **Governance — Ausnahme #4 erteilt (User, 2026-08-16).** Die frühere Zeile („läuft regulär über Nautobot GC")
trägt **nicht mehr**: TP22-Regel 1 schließt jede Sektion mit `<<REDACTED>>` generell vom Push aus, und
`/interface wireguard` ist genau so eine Sektion — ein Privkey ist über GC gar nicht deploybar. Diese vier Zeilen
dürfen daher **direkt** (MikroMCP `plan_changes` dryRun → `apply_plan`). **Auflage wie bei Ausnahme #2:** danach
Ist-Stand als intended config zurück nach Nautobot. **Scope:** nur der Mesh-Bring-up auf `crs326-core`, nicht
spätere WG-Änderungen, nicht andere Geräte. Vorher `/system backup` (TP22-Regel 3).
</details>
#### Und wie hält man Secrets langfristig aus der Config raus?
Die Ausnahme soll ein **einmaliger Bootstrap** bleiben, kein Dauerzustand. Der Denkfehler, den man vermeiden
muss, ist, einen privaten Schlüssel als *Konfiguration* zu behandeln — er ist **Geräte-Identität**, wie ein
SSH-Hostkey. Die branchenübliche Regel:
> Der private Teil entsteht auf dem Gerät und verlässt es nie. Nur der **öffentliche** Teil geht in die Source of
> Truth — und wird von dort in die Configs der **Gegenstellen** gerendert.
| Was | Klasse | Wo verwaltet |
|---|---|---|
| PrivateKey | Geräte-Identität | nur am Gerät — nie in Git, nie in der intended config, nie in einem ConfigPlan |
| PublicKey | öffentliche Information | Nautobot (Custom Field/Data) → in die Peer-Configs gerendert |
| `listen-port`, `mtu`, `comment`, Peers, `allowed-address`, Routen, Firewall | Konfiguration | Golden Config, ganz normal |
RouterOS unterstützt das direkt: `/interface wireguard add` **erzeugt den Privkey selbst**, `print` gibt den
Pubkey aus. Compliance bleibt trotzdem grün, weil die `ConfigReplace`-Regel aus TP22 Schritt 0 den Privkey im
Backup auf **byte-identisch dieselbe** Maske normalisiert, die das Template emittiert.
⚠️ **Vorbehalt genau hier:** bei Cloudflare Mesh erzeugt **CF** das Schlüsselpaar (§4.2 holt es per `wgcf-connector`).
Wenn der Flow keinen eigenen Pubkey akzeptiert, fällt die On-Device-Erzeugung weg — das Prinzip („nie in Git, nie
in der intended config") hält trotzdem, der Key wird dann einmalig eingespielt und lebt danach nur am Gerät.
**Stufe 2, falls Secrets doch verwaltet werden müssen** (mehr Geräte, Rotation, PSKs): `nautobot-secrets-providers`
nachinstallieren (Vault/AWS SM/Azure KV/1Password; Core kann schon Env-Var + Text-File) und den echten Wert erst
**bei der ConfigPlan-Erzeugung** einsetzen — gespeicherte intended config behält den Platzhalter, der Plan wird
nach dem Deploy gelöscht. Preis: Klartext liegt transient in Postgres, braucht Retention-Disziplin. Bei vier
Geräten und einem Key lohnt das nicht; **das ist ein TP für die Zeit nach TP18/TP20.1.**
*(Nicht verwechseln: `CredentialsNautobotSecrets` + SecretsGroup „RouterOS Nornir" sind schon im Einsatz — das
sind die **Login**-Credentials für Nornir, nicht Secrets *im Config-Inhalt*.)*
**Sofort fälliger Modellierungs-Nachzug, unabhängig vom Mesh:** die WG-Peers `fm` und `dw` stehen heute mit
hartkodierten `public-key="…"`-Werten im Jinja-Template (`nautobot/mikrotik_routeros.j2`). Public Keys sind Daten,
keine Templatezeilen — die gehören nach Nautobot und von dort gerendert.
### 4.4 Subnetz-Route + vnet-Route umziehen
- Ziel: die CIDR-Route `10.40.0.0/16` zeigt auf den **neuen Mesh-Node** statt auf `bf-pve`.
- **Weg A (zuerst versuchen):** `PATCH /accounts/…/teamnet/routes/5546dcb6… {tunnel_id: <warp_connector_id>}` —
gleiche `teamnet/routes`-API wie cloudflared, per CF-Docs auch für Mesh-Nodes gültig.
- ⚠️ **Neu-Fund vnet-Gotcha:** CF-Docs sagen „**Virtual networks are only supported for cloudflared tunnels**" —
unsere Route hängt am vnet `1480b545…` (`vnetemsenhuber`, ist aber das **default**-vnet des Accounts). Möglich,
dass der PATCH auf einen `warp_connector`-Tunnel deshalb mit 4xx abgelehnt wird.
**Weg B (Fallback):** `DELETE` der alten Route `5546dcb6…` + `POST /teamnet/routes {network:"10.40.0.0/16",
tunnel_id:<mesh_node_id>}` **ohne** vnet-Angabe (landet im default). Kurze Lücke (Sekunden) dazwischen ist ok —
Reihenfolge DELETE→POST zwingend (CIDR-Kollision verhindert POST-vor-DELETE).
- **Rollback jederzeit:** PATCH (bzw. DELETE+POST) zurück auf `f7fdf3a6…` (bf-pve) — cloudflared/bf-pve bleibt die
ganze Zeit bestehen. **Wichtig fürs Remote-Arbeiten:** alle CF-API-Writes laufen über die öffentliche API
(api.cloudflare.com), NICHT über WARP → Rollback funktioniert auch, wenn der private Pfad gerade tot ist.
### 4.5 Verifikation — ✅ **BESTANDEN 2026-08-17** (MacBook am iPhone-Hotspot, WARP connected)
**Ping — der eigentliche Zweck des TPs. Vorher 100 % Loss, jetzt:**
| Ziel | VLAN | Loss | avg RTT |
|---|---|---|---|
| `10.40.10.1` | 10 | **0 %** | 47 ms |
| `10.40.20.105` (HA) | 20 | **0 %** | 56 ms |
| `10.40.99.12` (ap2) | 99 | **0 %** | 57 ms |
| `10.40.20.10` (NAS) | 20 | **0 %** | 63 ms |
| `10.40.99.1` (core) | 99 | **0 %** | 58 ms |
**TCP-Gegenprobe (echter Datenfluss, nicht nur Connect):** `https://10.40.20.100:8006` → 200 ·
`http://10.40.20.30:8080` → 302 · `ssh macmini` → ok. **FQDN-Smoke** (gitea/hass/pve/nautobot/vw über
`*.emsenhuber.net`): 200/200/302/302/200 in 0,2–0,3 s → **der cloudflared-Public-Teil blieb unberührt.**
*(`10.40.20.10:5000/5001` antwortet nicht — die DSM-Web-Ports lauschen dort schlicht nicht; SSH und 443 auf
demselben Host sind offen. Kein Mesh-Befund.)*
> 🔴🔴 **DIE FALLE DIESES TPs — `/ip service` sperrt das Router-Management aus dem Mesh aus.**
>
> Unmittelbar nach dem WARP-Connect war **`crs326-core` mgmt-seitig tot**: MikroMCP brach mit
> `Connection lost before handshake` ab, SSH mit `kex_exchange_identification: Connection reset`, REST mit
> **HTTP 502** — **während Ping zu genau derselben IP verlustfrei lief** und alle Hosts *hinter* dem Core
> (pve, Nautobot, macmini) normal antworteten.
>
> **Ursache:** auf dem Core steht `/ip service set ssh,www address=10.40.0.0/16`. Der Mesh-Client kommt aus
> **`100.96.0.0/12`** und fällt aus der ACL. ICMP kennt keine Service-ACL → geht. Und `nc -z` meldete
> „offen", weil der **CF-Gateway-Proxy** den TCP-Handshake terminiert, bevor das Origin überhaupt antwortet —
> ein TCP-Connect ist über WARP also **kein** Reachability-Beweis.
>
> **Fix:** `/ip service set [find name=ssh] address=10.40.0.0/16,100.96.0.0/12` (analog `www`).
> Danach SSH und REST über den Mesh sauber. **Merkregel: wer per Mesh ans Netz kommt, ist noch lange nicht
> am Router.** Jede Mgmt-ACL, die auf `10.40.0.0/16` steht, muss die Mesh-Range mitnehmen —
> für `crs326-branch`/`ap1`/`ap2` ist das noch **offen** (die haben eigene `/ip service`-Beschränkungen).
>
> ⚠️ Zwei Fehlspuren, die ich unterwegs verfolgt habe und die man sich sparen kann: (1) **MTU** — große Pings
> ab ~1350 B scheitern, das ist aber das **WARP-Client-Interface** (`utun` MTU 1380), nicht `cf-mesh`;
> normaler TCP-Verkehr ist davon nicht betroffen. (2) **SSH-Session-Erschöpfung** — naheliegend bei
> `Connection reset`, war es aber nicht. Der Test, der es entschied: **Banner-Grab vom macmini aus**
> (`nc 10.40.99.1 22` → `SSH-2.0-ROSSSH`) — von innen gesund, also Pfad/ACL statt Gerät.
>
> ℹ️ Nebenbefund beim Setzen: `/ip service set [find name=ssh] …` trifft **auch den dynamischen
> Verbindungs-Eintrag** (`D c ssh … local 10.40.99.1`) und quittiert mit `failure: this is configured
> elsewhere`. **Harmlos** — der statische Eintrag wird trotzdem gesetzt. Nicht als Fehlschlag werten.
### 4.6 Auflage Ausnahme #4 — ✅ **ERLEDIGT 2026-08-17: Ist-Stand ist intended config, 68/68 compliant**
Ablauf: `--refresh-compliance` zeigte zuerst **65/68** mit drei `extra`-Drifts (interface-wireguard,
ip-address, ip-route) — exakt die Mesh-Zeilen. Die Zeilen **byte-genau aus dem Nautobot-Backup** (nicht aus
dem Runbook!) ins Jinja-Template übernommen, ins GC-Repo `bf-golden-config` gepusht, Repo-Sync, erneut
compliance: **68/68, keine Drifts.**
- Der Privkey bleibt draußen: das Template emittiert `private-key="<<REDACTED>>"` — byte-identisch zur
`ConfigReplace`-Maske aus TP22 Schritt 0, genau wie bei `wg-hub`. Secret-Gegenprobe vor jedem Push gelaufen.
- ⚠️ **Gotcha beim Push:** Nautobot schreibt Backups *und* intended configs in **dasselbe** Repo → der zweite
Push wurde `rejected (fetch first)`, weil die Compliance-Läufe dazwischen committen. `git pull --rebase`
vor jedem Push einplanen.
- `/ip service` steht **nicht** im Template → die ACL-Erweiterung erzeugt keine Drift, ist damit aber auch
**nicht** in der SoT abgebildet. Bewusst so belassen; gehört zu TP5, wenn die Mgmt-Ebene modelliert wird.
<details><summary>Ursprüngliche Abnahme-Kriterien</summary>
### 4.5 Verifikation (Abnahme)
- MacBook, WARP **connected**: `ping 10.40.20.105`, `ping 10.40.10.1`, `ping 10.40.99.12` → **verlustfrei**
(Regressions-Gegenprobe zu heute: fm 36 % / bf 100 %).
- TCP-Gegenprobe inkl. NAS-macvlan-IP direkt: `ssh 10.40.20.167`, `https://10.40.20.100:8006`, `10.40.20.157:3000`
(gitea) mehrfach → Beweis „keine Blindheit".
- FQDN-Smoke (Stichprobe gitea/hass/pve über `*.emsenhuber.net`) → der cloudflared-Public-Teil (3-Tunnel-HA) blieb unberührt.
</details>
## 5. Danach (Cleanup, teils ins „vertagt"-Gespräch)
- Nach Mesh-Beweis: `warp-routing` auf bf-nas/bf-pve/bf-mm ggf. auf `false` (Hygiene — Public-Tunnel bedienen keine
privaten Netze mehr). CF-vnet-Route-Historie bereinigen.
- **Vertagt (User „müssen wir noch reden, hat Zeit"):** 4 tote Tunnel (TeilzeitCharlie/coolify/johnny2/openclaw),
Ghost-Connector-Session bf-pve (arm64-Leiche vom 12.07.), `gateway-dw`-CNAME.
## 6. Risiken / Fallbacks
- Einziger Eingriff mit Nutzer-Impact = vnet-Route-Umzug → Rollback = 1 PATCH zurück auf bf-pve.
- CF-Prerequisites sind account-weit (Unique-IP-ReIP, Split-Tunnel) → 1× kurzer WARP-Reconnect; alle reversibel.
- Plan-Gate: wenn `warp_connector`-Create scheitert → LXC-auf-pve-WARP-Connector als Fallback (TUN-Passthrough
`c 10:200 rwm`, `warp-cli connector new`, ap1-Static-Route `100.96.0.0/12`→LXC).
- ax³/ZeroTier/Tailscale = separate Eval-Fußnoten, nicht Teil dieses Fixes.
---
## Nachtrag 2026-08-25 — „Connector als RouterOS-Container ❌" galt dem TUN-Bedarf, nicht jedem Container
§2 schließt „Connector als RouterOS-Container" aus, weil **RouterOS-7-Container kein `/dev/net/tun`
durchreichen** und der WARP-Connector-Daemon ein TUN-Device braucht. **Das stimmt weiterhin — für den
WARP-Connector.**
🔴 **Es wurde damals aber nicht getrennt, und die Verallgemeinerung hat sich festgesetzt:**
**`cloudflared` braucht kein TUN.** Es ist ein Userspace-HTTP/QUIC-Proxy und läuft in einem
RouterOS-Container problemlos — auf arm64 oder x86, `container`-Paket und `device-mode` vorausgesetzt.
**Live gemessen 2026-08-25:** ap1/ap2 sind **arm64** mit **95 MB freiem Flash** und **690 MB freiem RAM**
— genug für einen Connector. `crs326-core` ist **arm 32-bit mit 2,9 MB frei von 16 MB** und kommt für
Container **nie** in Frage.
⇒ Die Zeile „verletzt *Router = einziger SPOF, keine Abhängigkeit zu anderen Rechnern*" trug für den
privaten Strang — für den **öffentlichen** hat sie nie jemand geprüft. Genau das holt **TP31** nach.