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bf-infra/routeros
Christoph Emsenhuber f7d26db7a6 TP28 ap3: Bring-up in zwei Phasen geteilt (Werks-WLAN traegt Phase 1)
tp28-ap3-bringup.rsc + tp28-ap3-lifeline-abbau.rsc ersetzt durch
tp28-ap3-phase1-erreichbar.rsc + tp28-ap3-phase2-cap.rsc.

Der Schnitt liegt dort, wo der Zugangsweg wechselt:
- Phase 1 laeuft ueber das Werks-WLAN MikroTik-FF169F und fasst das WLAN
  bewusst NICHT an -- wer dort WLAN-Objekte abraeumt, saegt den Ast ab, auf
  dem die Sitzung sitzt. Sie macht ap3 auf 10.40.99.13/24 (vlan99) erreichbar.
- Phase 2 laeuft ueber vlan99, weil dort das Werks-WLAN stirbt. Sie macht aus
  dem Standalone-Werksgeraet einen reinen CAP und schaltet vlan-filtering
  ZULETZT scharf.

Grund fuer die Teilung, live gemessen ueber crs326-core ether21: am Werks-
cAP-ax steht ether1 in der Interface-Liste WAN. Folge -- Discovery aus (kein
MNDP/CDP/LLDP, unsichtbar in /ip neighbor), Input-TCP zu (22/80/8291/8728),
aber ICMP erlaubt. Das Geraet PINGT also und wird leicht als "erreichbar"
fehlgelesen. Die WAN-Listen-Mitgliedschaft faellt deshalb als erste Zeile.

Nebenbefund im Kopf festgehalten: ein DHCP-Lease blieb auf `offered` und ARP
auf `failed`, weil der Port in der TAGGED-Liste von VLAN99 stand -- pvid=99
regelt nur den Eingang, die Antwort ging getaggt raus, und das versteht ein
Werksgeraet nicht. Merkregel: pvid ist Ingress, tagged/untagged ist Egress.

Der Lifeline-Abbau braucht keine eigene Datei mehr: ether2 (PoE-out, haengt
nichts) wird in Phase 2 aus der Bridge genommen und abgeschaltet, wie ap1/ap2
es mit ihrem PoE-Port halten.

Kein Secret in den Dateien: das admin-Passwort steht als Platzhalter
__ADMIN_PW__ und wird zur Laufzeit aus ~/.secrets/ap3-factory.env gezogen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-30 16:03:01 +02:00
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hAP ax² Setup — CAPsMAN + VLAN (Design & Plan, REVIEW vor Apply)

Stand: beide auf RouterOS 7.23.1 + RouterBOOT 7.23.1. Namen/IPs gesetzt: ap1 = 10.40.41.1 (künftiges Gateway/Router) · ap2 = 10.40.41.2 (CAP). Default-Bridge (ether2–5+wifi, vlan-filtering aus).

⚠️ Status: NUR PLAN. An den Geräten bisher nur: Firmware 7.23.1, Identity ap1/ap2, Stray-IP weg, Mgmt-IP→.1/.2. Exakte 7.23-Syntax (wifi/capsman/provisioning/scheduler) wird vor Apply gegen das Gerät validiert.

Hardware-Realität

  • WiFi 6 (ax), dual-band 2,4+5 GHz. MLO ist NICHT verfügbar (MLO = WiFi 7/802.11be → bräuchte hAP be³). „MLO wenn möglich" entfällt.

Rollen

  • ap1 = CAPsMAN-Manager + AP (später zusätzlich Router — L3/DHCP/DNS/NAT/CAKE = separater Cutover, NICHT hier).
  • ap2 = CAP (zieht Wireless-Config von ap1 @ 10.40.41.1).

⚠️ Topologie / Verkabelung (Klärungsbedarf)

  • ap1 → Core-Switch Port 2 (direkt). ✓ Guter Trunk-Kandidat.
  • ap2 → hinter TP-Link TL-SG108E → Core-Switch Port 8. Damit ap2 die VLANs getaggt bekommt, müsste auch der TP-Link trunken (kann 802.1Q, aber fummelige UI). Empfehlung: ap2 im Wartungsfenster direkt an einen freien Core-Port (z.B. Port 3) → sauberer Trunk, keine TP-Link-VLAN-Config.
  • ether1 = WAN — Achtung: Für ap1 (Router) ist ether1 = WAN zur FB (Internet); der LAN-Trunk zum Core bleibt ether2 → ap1 braucht 2 Kabel. Für ap2 (reiner AP) gibt es kein WAN; ein Uplink (Trunk) genügt. → Den LAN-Trunk auf ether1 zu legen wäre für den Router falsch. Finale Verkabelung bitte bestätigen.

Bridge-VLAN-Layout (beide APs)

  • Uplink ether2 = Trunk: tagged 10,20,30,40,90,99,100 + native/untagged vlan1 (= aktuelles Mgmt-Netz, .1/.2).
  • Mgmt bleibt erreichbar (untagged vlan1), solange der Switch-Port native vlan1 untagged bleibt.
  • vlan-filtering=yes zuletzt — mit Auto-Rollback (5 min) gegen Lockout.

WLAN (SSID → VLAN via CAPsMAN-Datapath)

SSID VLAN Security
BF-Main 10 (MAIN) WPA3-only
BF-IoT 30 (IOT) WPA2/WPA3-PSK
BF-Guest 90 (GUEST) WPA2/WPA3-PSK
Beide Bänder (2,4+5 GHz ax). Temp-Passphrase (Platzhalter BFtest-2026-tmp) — User setzt echte in Ruhe.

VLAN-SSIDs bekommen erst nach dem Router-Cutover DHCP/Gateway. Sofort-Test optional via Temp-SSID auf native vlan1 (FB-DHCP).

Apply-Reihenfolge (wenn freigegeben)

  1. Switch: AP-Uplink-Port(s) → Trunk (tagged 10,20,30,40,90,99,100 + native vlan1). [ap2 erst sinnvoll, wenn direkt am Core ODER TP-Link trunkt]
  2. ap1: Bridge-VLAN → CAPsMAN-Manager → (Auto-Rollback) vlan-filtering=yes.
  3. ap2: Bridge-VLAN → CAP enable (manager=10.40.41.1).
  4. Verifizieren: ap2 im Manager; SSIDs auf beiden Radios; Mgmt erreichbar. Rollback canceln.

Safety — Auto-Rollback

/system scheduler add name=vlan-rollback interval=5m \
  on-event="/interface bridge set [find name=bridge] vlan-filtering=no; /system scheduler remove vlan-rollback"

Offene Punkte (User)

  • Finale Verkabelung bestätigen (ap1: ether1→FB-WAN, ether2→Core-Trunk; ap2: direkt an Core vs. TP-Link trunken).
  • Switch-Mgmt-IP: .3 oder .239 (da .2 jetzt = ap2).
  • Echte WLAN-Passphrasen (später).

Dateien

  • routeros/ap1-manager.rsc · routeros/ap2-cap.rsc