FM-Cutover-Versuch gescheitert: .conf importiert, Handshake grün, IPsec voreilig deaktiviert -> FM unerreichbar. Diagnose-Fehler: nur FB-eigene .254 gepingt (FB antwortet aus Tunnel-IP 10.255.255.2 -> OS verwirft); echte FM-LAN-Hosts nie getestet -> NAT-These unbewiesen. Research (Bouni) bestätigt FB<->MikroTik LAN-LAN ohne NAT ist machbar. FM auf IPsec zurückgestellt; ap1-WG-Hub bleibt inert. - routeros/fritzbox-wg-lanlan-klickanleitung.md: Diagnose->Fix->Verify, Echt-Host- Test ZUERST (10.101.0.10, nicht .254), IPsec bleibt Sicherheitsnetz. - teilprojekte.md / tp10-vpn-migration.md: Status ⏸ + Incident dokumentiert. Spoke-.conf mit Private-Keys bleiben gitignored in routeros/.secrets/ (die ungetrackten Duplikate in routeros/ Root sind bewusst NICHT committet). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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FritzBox WireGuard als LAN-LAN-Kopplung (FM-Spoke → ap1-Hub) — Klick-Anleitung
Methode: Claude erklärt Absicht + Klickpfad, du klickst an der FritzBox. FB = FM-Standort (
10.101.0.0/24, GW10.101.0.254), aktuell wieder produktiv über IPsec. Hub = ap1 (BF). ⚠️ FRITZ!OS-Labels sind versionsabhängig — wo ich unsicher bin, steht die Absicht dabei; nimm das passende Menü, nicht das wörtliche Label. Bezieht sich auf FRITZ!OS 7.5x/8.x (WireGuard).
Was wir wollen (in einem Satz)
Die FM-FritzBox so per WireGuard an den ap1-Hub koppeln, dass echte LAN-Hosts (10.101.0.x) und
das BF-LAN (10.40.0.0/16) sich gegenseitig mit ihren realen IPs erreichen — kein NAT/Masquerade,
echtes Site-to-Site-Routing. Das war beim letzten Versuch vermutlich genau die Lücke („NetBIOS ging nicht").
⚠️ Bevor du klickst — Sicherheit (FM ist produktiv!)
- IPsec bleibt an — das ist das Sicherheitsnetz. Erst abschalten, wenn der Echt-Host-Test (Teil 4) grün ist.
- WG läuft parallel zu IPsec (anderer Mechanismus, kein Konflikt). Wir testen WG, ohne IPsec zu opfern.
- ap1-Seite ist fertig und verifiziert (Hub
wg-hubUDP 51821, Peerpeer1, Route, Firewall) — hier nichts ändern außer der einen Route in Teil 3.
Eckdaten (zum Eintragen)
| Feld | Wert |
|---|---|
| Hub-Endpoint | xvbeo64jqlqd9gfo.myfritz.net:51821 |
| Hub-Public-Key | P/bztIk13cAmLHbN6oHGGnWAKLZsqR5TXAbFP+NGGBk= |
| FM-Tunnel-IP (diese FB) | 10.255.255.2/32 |
| Remote-Netz (BF, „erreichbare Netze") | 10.40.0.0/16 (+ Tunnelnetz 10.255.255.0/24) |
| MTU / Keepalive | 1412 / 25 |
FM-Spoke-.conf (vorbereitet) |
routeros/.secrets/wg-fm.conf |
Teil 0 — Erst messen, ob überhaupt was kaputt ist (WICHTIG)
Beim letzten Versuch haben wir nur die FB-eigene IP 10.101.0.254 gepingt — die antwortet aus der Tunnel-IP
10.255.255.2, was das OS verwirft. Das beweist keinen Fehler. Echt-Host-Test zuerst:
- WG an der FM-FB wieder aktivieren (die in Teil 1 inspizierte/erstellte Verbindung), IPsec an lassen.
- Von einem BF-VLAN10/20-Host (Gateway = ap1) einen realen FM-LAN-Host ansprechen — nicht die
.254:- z.B.
ping 10.101.0.10oder im Browser/Explorer\\10.101.0.10(SMB per IP).
- z.B.
- Sag mir den Host — ich schaue parallel auf ap1 mit
torch wg-hub+ sourced/ping 10.101.0.10 src-address=10.40.20.1und prüfe die Quell-IP der Rückpakete:- Reale
10.101.0.X→ es war nie kaputt, nur das.254-Artefakt → direkt zu Teil 4 (Cutover). 10.255.255.2→ echtes NAT/Forward-Problem → Teil 1–3 abarbeiten.
- Reale
Teil 1 — Bestehende WG-Verbindung inspizieren
Klickpfad: Internet → Freigaben → Reiter „VPN (WireGuard)" → die FM-Verbindung auswählen/bearbeiten.
Prüfe drei Dinge:
- Modus = Netzwerk-Kopplung, nicht Einzelgerät. Absicht: Die Verbindung darf nicht „dieses eine Gerät einwählen + gesamten Internetverkehr" sein. → Falls es eine Option „gesamten Internetverkehr über die VPN-Verbindung senden" gibt: AUS.
- Erreichbare/erlaubte Netze (AllowedIPs).
Es muss
10.40.0.0/16(BF) +10.255.255.0/24(Tunnel) enthalten — nicht nur die Hub-IP oder0.0.0.0/0. Wenn die FB beim Import die AllowedIPs gekürzt hat → das ist die Ursache. - Public-Key der FM-FB notieren (steht in der Verbindungs-/Schlüsselansicht).
→ Den brauche ich, falls die FB einen eigenen Key erzeugt hat (statt dem aus unserer
.conf). Schick ihn mir; ich gleichepeer1auf ap1 ab.
Wenn alles oben schon stimmt und Teil 0 trotzdem
10.255.255.2zeigte → die FB routet ihr LAN nicht in den Tunnel. Dann Verbindung in Teil 2 sauber neu anlegen.
Teil 2 — WG-Verbindung als LAN-LAN neu/korrekt anlegen
Nur nötig, wenn Teil 1 einen falschen Modus/AllowedIPs zeigt.
- Alte FM-WG-Verbindung löschen.
Internet → Freigaben → VPN (WireGuard) → „Verbindung hinzufügen".- Verbindungstyp wählen, der zwei Netze koppelt (LAN-LAN / „Netzwerk koppeln"), nicht „Einzelnes Gerät".
- Falls FRITZ!OS nur den FB↔FB-Assistenten anbietet: stattdessen eigene/importierte Konfiguration nutzen
und die Datei
routeros/.secrets/wg-fm.confimportieren (enthält die korrekten AllowedIPs10.40.0.0/16).
- Falls FRITZ!OS nur den FB↔FB-Assistenten anbietet: stattdessen eigene/importierte Konfiguration nutzen
und die Datei
- Falls manuell statt Import — Werte aus „Eckdaten" oben eintragen:
Endpoint, Hub-Public-Key, Tunnel-IP
10.255.255.2, erreichbare Netze10.40.0.0/16+10.255.255.0/24, Keepalive 25, MTU 1412. - „Gesamten Internetverkehr über VPN" AUS. Speichern.
- Public-Key der neuen Verbindung notieren → mir geben (für
peer1-Abgleich auf ap1).
Teil 3 — ap1-Begleitänderung (mache ich)
Damit ap1 auch die Tunnel-IPs selbst adressieren kann (Diagnose + saubere Rückwege):
- Route
10.255.255.0/24 → wg-hubauf ap1 ergänzen. - Falls FB neuen Key hat:
peer1-Public-Key aktualisieren.
Sag Bescheid — das sind zwei nicht-disruptive Befehle, die ich per MikroMCP setze.
Teil 4 — Verifizieren, dann erst IPsec abschalten
- Echt-Host-Test wie Teil 0 → muss reale
10.101.0.Xzeigen, beide Richtungen:- BF-Host → FM-Host (Ping + SMB/445 per IP).
- FM-Host → BF-Host (z.B. NAS) per IP.
- Namensauflösung per IP/DNS testen, nicht über Netzwerkumgebung/Broadcast (NetBIOS routet nicht).
- Erst wenn beide Richtungen grün sind: IPsec für FM auf der BF-FritzBox deaktivieren → erneut testen.
- Bleibt es grün → FM ist migriert. DW läuft danach nach demselben Muster (CGNAT → wählt ausgehend, Keepalive).
Rollback
- Jederzeit: WG an der FM-FB deaktivieren + IPsec wieder aktivieren → Ausgangszustand.
- ap1-Seite unverändert lassen (inert ohne aktive Spoke-Gegenstelle).