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bf-infra/docs/transaktionen
Christoph Emsenhuber 6234e61c4e transaktionen: agh-bf1-AdGuardHome als Soll-Zustand fuer TP23 Stufe 2
Die Datei war bereits im Working Tree, aber ohne klaren Zweck -- jetzt
umbenannt auf .snapshot.yaml und mit Marker-Kommentar versehen, der sagt:
- das ist KEINE Transaktions-Akte (kein .json)
- das ist auch KEIN Vor-Zustand zum heutigen nas.emsenhuber.net-Edit
- das ist die AGH-Komplett-Config mit bereits angewandtem Standortsuffix
  (*.bf.emsenhuber.net), die beim Bau des AGH-Paars (110/111) in der
  naechsten Session als Soll-Zustand gilt.

upstream_dns ist auf /bf.emsenhuber.net/ bedingt (Suffix-Form), 26 von
30 Rewrites haben .bf.-Suffix, 4 Public (vw/hass/n8n/gitea) bleiben ohne
Suffix.
2026-08-26 21:01:01 +02:00
..

Transaktionen — Teständerungen mit Ablaufdatum

Hier liegen die Akten offener und geschlossener Config-Transaktionen. Werkzeug: nautobot/gc-transaktion.py.

Wozu

Eine Änderung, die am Gerät steht, aber nicht in der SoT, ist Drift — und Drift sieht bisher immer gleich aus, egal ob er ein Versehen ist oder ein laufender Versuch. Wer testen wollte, hatte die Wahl zwischen „Compliance kaputt" und „gar nicht testen".

Eine Transaktion macht die Absicht sichtbar, ohne die Governance aufzuweichen: der Change geht weiterhin ausschließlich über Golden Config (gc-manual-plan.py), und die Compliance meldet den Drift weiterhin. Neu ist nur, dass status ihn zuordnen kann.

SQL hier
BEGIN Snapshot des Scope-Abschnitts + Akte mit Gerät, Scope, Grund und Ablaufdatum
uncommitted Change ist am Gerät wirksam und im Testumfeld sichtbar, aber nicht in der SoT
COMMIT Template/Config-Context nachziehen → Compliance grün → Akte schließen
ROLLBACK Rückbau-Vorschlag aus dem Snapshot, prüfen, deployen, Akte schließen

Drei Regeln, die das Werkzeug erzwingt

  1. --expires ist Pflicht. Eine offene Transaktion ohne Frist ist undokumentierter Drift mit besserem Gewissen. status markiert überfällige Akten.
  2. Der Scope ist eine ComplianceRule, kein Freibrief. Driftet etwas außerhalb des Scopes, meldet status das ausdrücklich als nicht abgedeckt.
  3. Eine offene Transaktion je Gerät — sonst ist beim Rollback nicht mehr entscheidbar, wohin zurück.

Zwei bewusste Grenzen

  • Der Rollback pusht nicht selbst. Er schreibt einen Vorschlag aus dem Snapshot; add-Zeilen aus einem /export legen neu an, statt zu ändern, und brauchen meist ein set [find …]. Ein Rückbau, den niemand gelesen hat, ist genau die Sorte Automatik, die hier schon zweimal teuer war.
  • Der Snapshot enthält nur den Scope-Abschnitt. Ein voller /export enthält Firewall, Adressen, Benutzerliste und Skriptquellen — nichts davon wird für den Rückbau gebraucht, und diese Akten liegen im Git. Für den Ernstfall gibt es das binäre /system backup auf dem Gerät (--device-backup).

Dateien je Transaktion

Datei Inhalt
<change-id>.json die Akte: Gerät, Scope, Grund, Fristen, Status
<change-id>.snapshot.rsc der Scope-Abschnitt vor der Änderung
<change-id>.commands.rsc was deployt wurde
<change-id>.rollback.rsc erst nach rollback — der Vorschlag zum Prüfen