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TP25 — Rundgang 2026-08-22, 23:30–23:41: der Terrassen-Vergleich
Rohdaten: messdaten/tp25-runde-terrasse-vergleichbash/
· erster Lauf mit beiden Ping-Strecken (3 065 / 3 067 Antworten), beide-telefone.csv,
eingefrorener ap-map.txt, per Stopp-Knopf beendet.
Vorgänger (Worst-Corner-Runde, 22:43): tp25-runde-20260822-auswertung.md.
✅ Die Terrasse ist repariert — das Anheben von ap2 auf 2,5 m hat gewirkt
| 2026-08-21 (ap2 tief) | 2026-08-22 (ap2 auf 2,5 m) | |
|---|---|---|
| Verlust | 43 % | 9 % |
| längste Lücke | 20,4 s | 1,0 s |
| Signal | −72 dBm | −69,0 dBm ⌀ |
Beide Male dasselbe Gerät in derselben Rolle (iPhone, frei roamend). 1,0 s liegt unter der Schwelle, ab der eine Unterbrechung im Videocall hörbar wird (~2 s). Der Dead Spot, der TP25 seit dem 08-20 getragen hat, ist damit weg.
⚠️ Einschränkung: unterschiedliche Wege und Standzeiten, kein Laborvergleich. Aber 20,4 s → 1,0 s ist zu groß, um Messrauschen zu sein.
Die Rückfallebene dort bleibt dünn: ap1 liefert auf der Terrasse −78,7 dBm und 19 % Verlust.
🔎 Der strukturelle Befund: das Netz ist gut, die Redundanz ist es nicht
Die Referenz (iPhone, frei roamend) ist in 17 von 21 Raumabschnitten bei 0 % Verlust; der schlechteste Wert im ganzen Haus sind die 9 % auf der Terrasse. Im Alltag ist die Abdeckung also in Ordnung — überall.
Der Gegen-AP dagegen trägt fast nirgends:
| Raum | Referenz | Gegen-AP |
|---|---|---|
| Schlafzimmer | −68,1 · 4 % | −84,6 · 38 % |
| Bad | −61,8 · 0 % | −82,3 · 24 % |
| Küche | −71,1 · 1 % | −82,0 · 23 % |
| Terrasse | −69,0 · 9 % | −78,7 · 19 % |
| Wohnzimmer | −60,6 · 0 % | −73,9 · 14 % |
| Kinderzimmer | −59,0 · 0 % | −79,7 · 14 % |
Im UG trägt ap2 durchgehend nur noch 2,4 GHz, im OG erreicht ap1 die Terrasse nur über 2,4 GHz. Fällt einer der beiden APs aus, ist die halbe Wohnung unbrauchbar — nicht offline, sondern im Zustand „verbunden, aber tot".
Korrektur zum Vorlauf: die Küche
Der Lauf vom 22:43 ergab „die Küche ist ein Loch für BEIDE APs" (iPhone 89 s getrennt, S22 57 % Verlust). Das reproduziert sich hier nicht: die Referenz hat in der Küche 1 % Verlust bei −71,1 dBm. Der Unterschied ist der Weg — der 22:43-Lauf ging ausdrücklich „allen Mauern entlang in die totesten Winkel", dieser nicht.
⇒ Richtig ist: ap1 versorgt die Küche im normalen Aufenthaltsbereich gut; in der äußersten Ecke bricht sie weg, und ap2 kann sie dort nicht auffangen. Beide Aussagen gelten, sie messen verschiedene Orte.
Was das für die offenen Punkte bedeutet
Dritter AP: nach Christophs eigener Randbedingung derzeit NICHT begründet. „Kein neuer AP, solange nicht alles aus den vorhandenen rausgeholt ist" — die Alltagsabdeckung ist gut, der Dead Spot ist weg. Ein dritter AP würde jetzt Redundanz kaufen, keine Abdeckung. Das ist eine andere, teurere Frage, und sie ist Christophs.
Fund E (signal-range-Boden): weiter abgestuft. Der Sticky-Client-Befund vom 08-20 hat sich
in diesem Lauf nicht reproduziert — auf der Treppe wechselt die Referenz sauber von ap2/5 GHz
auf ap1/5 GHz, 0 % Verlust über 57 s. Ein Boden bliebe wirkungslos bis schädlich, weil es in den
schwachen Räumen keinen besseren AP gibt, auf den er steuern könnte. Nicht umsetzen, bevor ein
Sticky-Fall erneut gemessen ist. (Ein Lauf widerlegt Fund B nicht — er zeigt nur, dass es nicht
der Normalfall ist.)
5 GHz auf 20 MHz (+3 dB): die letzte offene Funkmaßnahme. Sie würde vor allem die dünne Rückfallebene stärken, nicht die Alltagsabdeckung — die braucht sie nicht mehr.
Werkzeug-Nachtrag
Die Auswertung beschriftete die größte Lücke der Sonde auf der Treppe als „⚠️ eher Ruhezustand" (4,6 s). Das war unser eigener Eingriff: um 23:35:10 wechselte der Pin von ap1 auf ap2, das S22 war daraufhin von 23:35:12 bis 23:35:16 abgemeldet. Ein Messartefakt als „Gerät war erreichbar, wollte nur nicht antworten" auszuweisen, ist doppelt falsch — die Auswertung erkennt Pin-Wechsel jetzt und schreibt „⚠️ Pin-Wechsel".
Die jserrors.log des Laufs enthält nur Script error. und einen window.ethereum-TypeError —
das kommt von einer Browser-Erweiterung auf dem Telefon, nicht aus der Konsole. Ohne Belang.