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bf-infra/docs/transaktionen
Christoph Emsenhuber e8f58b0e5e TP25/TP28 Kanalplan live: ap1 am Sideboard, ap2+ap1 auf DFS Band B
Sideboard-Test fuer ap1 (TP28) plus Umsetzung des TP25-Kanalplans
in einem Zug am Manager (crs326-core):

L2 (TEST-ether3-trunk-ap1-sideboard-2, bridge-vlan, committed):
- ether3 zum AP-Trunk fuer ap1 hinzugefuegt (analog ether15/ether21)
- Template mikrotik_routeros.j2 nachgezogen: ether3 in allen VLAN-Zeilen

WLAN (TP25-kanalplan-ap1-live, wifi-channel, OFFEN bis 2026-09-10):
- ch-5g-ap1: 5180 -> Frequenz-Liste 5260,5280 (DFS Band B, ch52/56)
- ch-5g-ap2: 5220 -> Frequenz-Liste 5300,5320 (DFS Band B, ch60/64)
- Neue Provisioning-Regeln fuer ap1 (radio-mac E5=5G, E6=2G), analog ap2/ap3
- remote-cap provision fuer ap1 und ap2

Live-Ergebnis (35 Clients an der Registration-Table, vorher 30):
- ap1: 5260/5280 + 2412 (ch1), 9/9 Interfaces up
- ap2: 5300/5320 + 2462 (ch11), 9/9 up
- ap3: 5180 + 2437 (ch6), unveraendert
- Keine 5-GHz-Kollisionen mehr, 2,4-GHz sauber auf ch1/6/11

Follow-up in naechster Session: In-situ-Messungen an den Aufstellorten;
bei ok Template auf Frequenz-Listen + ap1-Provisioning-Regeln erweitern
und die offene Akte committen. Snapshot fuer Rollback liegt bereit.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 18:53:01 +02:00
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Transaktionen — Teständerungen mit Ablaufdatum

Hier liegen die Akten offener und geschlossener Config-Transaktionen. Werkzeug: nautobot/gc-transaktion.py.

Wozu

Eine Änderung, die am Gerät steht, aber nicht in der SoT, ist Drift — und Drift sieht bisher immer gleich aus, egal ob er ein Versehen ist oder ein laufender Versuch. Wer testen wollte, hatte die Wahl zwischen „Compliance kaputt" und „gar nicht testen".

Eine Transaktion macht die Absicht sichtbar, ohne die Governance aufzuweichen: der Change geht weiterhin ausschließlich über Golden Config (gc-manual-plan.py), und die Compliance meldet den Drift weiterhin. Neu ist nur, dass status ihn zuordnen kann.

SQL hier
BEGIN Snapshot des Scope-Abschnitts + Akte mit Gerät, Scope, Grund und Ablaufdatum
uncommitted Change ist am Gerät wirksam und im Testumfeld sichtbar, aber nicht in der SoT
COMMIT Template/Config-Context nachziehen → Compliance grün → Akte schließen
ROLLBACK Rückbau-Vorschlag aus dem Snapshot, prüfen, deployen, Akte schließen

Drei Regeln, die das Werkzeug erzwingt

  1. --expires ist Pflicht. Eine offene Transaktion ohne Frist ist undokumentierter Drift mit besserem Gewissen. status markiert überfällige Akten.
  2. Der Scope ist eine ComplianceRule, kein Freibrief. Driftet etwas außerhalb des Scopes, meldet status das ausdrücklich als nicht abgedeckt.
  3. Eine offene Transaktion je Gerät — sonst ist beim Rollback nicht mehr entscheidbar, wohin zurück.

Zwei bewusste Grenzen

  • Der Rollback pusht nicht selbst. Er schreibt einen Vorschlag aus dem Snapshot; add-Zeilen aus einem /export legen neu an, statt zu ändern, und brauchen meist ein set [find …]. Ein Rückbau, den niemand gelesen hat, ist genau die Sorte Automatik, die hier schon zweimal teuer war.
  • Der Snapshot enthält nur den Scope-Abschnitt. Ein voller /export enthält Firewall, Adressen, Benutzerliste und Skriptquellen — nichts davon wird für den Rückbau gebraucht, und diese Akten liegen im Git. Für den Ernstfall gibt es das binäre /system backup auf dem Gerät (--device-backup).

Dateien je Transaktion

Datei Inhalt
<change-id>.json die Akte: Gerät, Scope, Grund, Fristen, Status
<change-id>.snapshot.rsc der Scope-Abschnitt vor der Änderung
<change-id>.commands.rsc was deployt wurde
<change-id>.rollback.rsc erst nach rollback — der Vorschlag zum Prüfen