Eine Aenderung, die am Geraet steht, aber nicht in der SoT, ist Drift -- und Drift sieht bisher immer gleich aus, egal ob er ein Versehen ist oder ein laufender Versuch. Wer testen wollte, hatte die Wahl zwischen "Compliance kaputt" und "gar nicht testen". gc-transaktion.py macht die Absicht sichtbar, ohne die Governance aufzuweichen: der Change geht weiterhin ausschliesslich ueber Golden Config, die Compliance meldet den Drift weiterhin -- neu ist, dass `status` ihn zuordnen kann, "erwartet (offene Transaktion)" statt "unerklaert". Und dass er ein Ablaufdatum hat. Drei Regeln erzwingt das Werkzeug: --expires ist Pflicht (eine unbefristete Ausnahme ist undokumentierter Drift mit besserem Gewissen), der Scope ist eine ComplianceRule und kein Freibrief (Drift ausserhalb wird ausdruecklich als nicht abgedeckt gemeldet), und es gibt genau eine offene Transaktion je Geraet -- sonst ist beim Rollback nicht mehr entscheidbar, wohin zurueck. Der Commit wird verweigert, solange der Scope noch driftet: dann waere die SoT gar nicht nachgezogen worden. Zwei bewusste Grenzen: der Rollback pusht nicht selbst, sondern schreibt einen Vorschlag zum Pruefen (add-Zeilen aus einem /export legen neu an, statt zu aendern), und der Snapshot enthaelt nur den Scope-Abschnitt. Der Vollexport enthielt Firewall, Adressen, Benutzerliste und Skriptquellen -- nichts davon braucht der Rueckbau, und die Akten liegen im Git. Erste Akte ist der ether3-Trunk: ap1 haengt testweise am Sideboard auf core ether3, und dieser Port traegt bisher keines der sieben VLANs. Deploy steht noch aus -- er wurde in dieser Session vom Berechtigungs-Klassifikator blockiert. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2.5 KiB
2.5 KiB
Transaktionen — Teständerungen mit Ablaufdatum
Hier liegen die Akten offener und geschlossener Config-Transaktionen. Werkzeug:
nautobot/gc-transaktion.py.
Wozu
Eine Änderung, die am Gerät steht, aber nicht in der SoT, ist Drift — und Drift sieht bisher immer gleich aus, egal ob er ein Versehen ist oder ein laufender Versuch. Wer testen wollte, hatte die Wahl zwischen „Compliance kaputt" und „gar nicht testen".
Eine Transaktion macht die Absicht sichtbar, ohne die Governance aufzuweichen: der Change geht
weiterhin ausschließlich über Golden Config (gc-manual-plan.py), und die Compliance meldet den
Drift weiterhin. Neu ist nur, dass status ihn zuordnen kann.
| SQL | hier |
|---|---|
BEGIN |
Snapshot des Scope-Abschnitts + Akte mit Gerät, Scope, Grund und Ablaufdatum |
| uncommitted | Change ist am Gerät wirksam und im Testumfeld sichtbar, aber nicht in der SoT |
COMMIT |
Template/Config-Context nachziehen → Compliance grün → Akte schließen |
ROLLBACK |
Rückbau-Vorschlag aus dem Snapshot, prüfen, deployen, Akte schließen |
Drei Regeln, die das Werkzeug erzwingt
--expiresist Pflicht. Eine offene Transaktion ohne Frist ist undokumentierter Drift mit besserem Gewissen.statusmarkiert überfällige Akten.- Der Scope ist eine ComplianceRule, kein Freibrief. Driftet etwas außerhalb des Scopes, meldet
statusdas ausdrücklich als nicht abgedeckt. - Eine offene Transaktion je Gerät — sonst ist beim Rollback nicht mehr entscheidbar, wohin zurück.
Zwei bewusste Grenzen
- Der Rollback pusht nicht selbst. Er schreibt einen Vorschlag aus dem Snapshot;
add-Zeilen aus einem/exportlegen neu an, statt zu ändern, und brauchen meist einset [find …]. Ein Rückbau, den niemand gelesen hat, ist genau die Sorte Automatik, die hier schon zweimal teuer war. - Der Snapshot enthält nur den Scope-Abschnitt. Ein voller
/exportenthält Firewall, Adressen, Benutzerliste und Skriptquellen — nichts davon wird für den Rückbau gebraucht, und diese Akten liegen im Git. Für den Ernstfall gibt es das binäre/system backupauf dem Gerät (--device-backup).
Dateien je Transaktion
| Datei | Inhalt |
|---|---|
<change-id>.json |
die Akte: Gerät, Scope, Grund, Fristen, Status |
<change-id>.snapshot.rsc |
der Scope-Abschnitt vor der Änderung |
<change-id>.commands.rsc |
was deployt wurde |
<change-id>.rollback.rsc |
erst nach rollback — der Vorschlag zum Prüfen |