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bf-infra/routeros
Christoph Emsenhuber 65a61f7fb6 TP28 ap3 phase2: Selbstabnahme ins Log + Abnahme-Anleitung fuer den Manager
Das Skript endete bisher mit `vlan-filtering=yes` und einer Log-Zeile -- ohne
jede Pruefung, ob der CAP wirklich CAP geworden ist.

Neu, Punkt (6) VOR dem Scharfschalten: das Skript zaehlt seine eigenen
wifi-Objekte und schreibt das Ergebnis per `:log info`. Bewusst nicht `:put`
und bewusst nicht danach -- nach `vlan-filtering=yes` kann die Sitzung
abreissen, eine Konsolenausgabe waere dann verloren. Das Log ueberlebt und
ist ueber `/log print where message~"tp28-ap3"` nachlesbar.

Sollwerte am Geraet gemessen, nicht angenommen (ap3 live, 2026-08-30):
  security=0  configuration=0  channel=0  datapath=1  radios-mit-manager=2
🔴 Erwartet ist ausdruecklich NICHT "alles 0": datapath MUSS 1 sein
(dp-caps-slaves). Ein CAP mit 0 Datapaths ist der 14-Stunden-Ausfall vom
2026-08-18 -- Clients assoziieren und bekommen nie DHCP.

security/configuration/channel=0 ist der harte Beleg, dass die Werks-Inline-
Overrides weg sind: CAPsMAN haelt die Credentials, das Geraet haelt nichts.
Gegenprobe am Bestand: ap2 zeigt dieselben 0/0.

Dazu ein Abnahmeblock am Dateiende mit dem Schritt, der sich nicht im Skript
pruefen laesst: `/interface wifi radio print` AM MANAGER muss zwei Zeilen mit
CAP ap3@... zeigen (live: cap-wifi5 + cap-wifi6). Ohne diesen Schritt ist die
Abnahme wertlos, denn `remote-cap print` meldet state=Ok schon beim blossen
Verbinden -- ap1 steht seit 2026-08-30 genau so da: verbunden, gelistet, und
trotzdem funkstill, weil keine Provisioning-Regel matcht.

Am Geraet gegengeprueft: RouterOS kennt KEINEN ternaeren Operator, `a ? b : c`
ist ein syntax error. Verdikt laeuft deshalb ueber :if/:set. Der komplette
Block wurde am ap3 mit :put durchlaufen und meldet "=> OK".

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-30 20:44:45 +02:00
..

hAP ax² Setup — CAPsMAN + VLAN (Design & Plan, REVIEW vor Apply)

Stand: beide auf RouterOS 7.23.1 + RouterBOOT 7.23.1. Namen/IPs gesetzt: ap1 = 10.40.41.1 (künftiges Gateway/Router) · ap2 = 10.40.41.2 (CAP). Default-Bridge (ether2–5+wifi, vlan-filtering aus).

⚠️ Status: NUR PLAN. An den Geräten bisher nur: Firmware 7.23.1, Identity ap1/ap2, Stray-IP weg, Mgmt-IP→.1/.2. Exakte 7.23-Syntax (wifi/capsman/provisioning/scheduler) wird vor Apply gegen das Gerät validiert.

Hardware-Realität

  • WiFi 6 (ax), dual-band 2,4+5 GHz. MLO ist NICHT verfügbar (MLO = WiFi 7/802.11be → bräuchte hAP be³). „MLO wenn möglich" entfällt.

Rollen

  • ap1 = CAPsMAN-Manager + AP (später zusätzlich Router — L3/DHCP/DNS/NAT/CAKE = separater Cutover, NICHT hier).
  • ap2 = CAP (zieht Wireless-Config von ap1 @ 10.40.41.1).

⚠️ Topologie / Verkabelung (Klärungsbedarf)

  • ap1 → Core-Switch Port 2 (direkt). ✓ Guter Trunk-Kandidat.
  • ap2 → hinter TP-Link TL-SG108E → Core-Switch Port 8. Damit ap2 die VLANs getaggt bekommt, müsste auch der TP-Link trunken (kann 802.1Q, aber fummelige UI). Empfehlung: ap2 im Wartungsfenster direkt an einen freien Core-Port (z.B. Port 3) → sauberer Trunk, keine TP-Link-VLAN-Config.
  • ether1 = WAN — Achtung: Für ap1 (Router) ist ether1 = WAN zur FB (Internet); der LAN-Trunk zum Core bleibt ether2 → ap1 braucht 2 Kabel. Für ap2 (reiner AP) gibt es kein WAN; ein Uplink (Trunk) genügt. → Den LAN-Trunk auf ether1 zu legen wäre für den Router falsch. Finale Verkabelung bitte bestätigen.

Bridge-VLAN-Layout (beide APs)

  • Uplink ether2 = Trunk: tagged 10,20,30,40,90,99,100 + native/untagged vlan1 (= aktuelles Mgmt-Netz, .1/.2).
  • Mgmt bleibt erreichbar (untagged vlan1), solange der Switch-Port native vlan1 untagged bleibt.
  • vlan-filtering=yes zuletzt — mit Auto-Rollback (5 min) gegen Lockout.

WLAN (SSID → VLAN via CAPsMAN-Datapath)

SSID VLAN Security
BF-Main 10 (MAIN) WPA3-only
BF-IoT 30 (IOT) WPA2/WPA3-PSK
BF-Guest 90 (GUEST) WPA2/WPA3-PSK
Beide Bänder (2,4+5 GHz ax). Temp-Passphrase (Platzhalter BFtest-2026-tmp) — User setzt echte in Ruhe.

VLAN-SSIDs bekommen erst nach dem Router-Cutover DHCP/Gateway. Sofort-Test optional via Temp-SSID auf native vlan1 (FB-DHCP).

Apply-Reihenfolge (wenn freigegeben)

  1. Switch: AP-Uplink-Port(s) → Trunk (tagged 10,20,30,40,90,99,100 + native vlan1). [ap2 erst sinnvoll, wenn direkt am Core ODER TP-Link trunkt]
  2. ap1: Bridge-VLAN → CAPsMAN-Manager → (Auto-Rollback) vlan-filtering=yes.
  3. ap2: Bridge-VLAN → CAP enable (manager=10.40.41.1).
  4. Verifizieren: ap2 im Manager; SSIDs auf beiden Radios; Mgmt erreichbar. Rollback canceln.

Safety — Auto-Rollback

/system scheduler add name=vlan-rollback interval=5m \
  on-event="/interface bridge set [find name=bridge] vlan-filtering=no; /system scheduler remove vlan-rollback"

Offene Punkte (User)

  • Finale Verkabelung bestätigen (ap1: ether1→FB-WAN, ether2→Core-Trunk; ap2: direkt an Core vs. TP-Link trunken).
  • Switch-Mgmt-IP: .3 oder .239 (da .2 jetzt = ap2).
  • Echte WLAN-Passphrasen (später).

Dateien

  • routeros/ap1-manager.rsc · routeros/ap2-cap.rsc