Der Workaround aus TP12.1 ist durchgespielt: dirtyvader-infra temporaer auf ap2, iPhone auf VLAN20, TIMMERFLOTTE per Companion-App angelernt (25,44 C / 53,1 % rF / Batterie 100 %, Technik UG). SSID danach wieder vom Funk; cfg-infra/dp-infra/sec-infra bleiben auf User-Wunsch inaktiv am Manager stehen, damit das naechste Thread-Geraet ein Zweizeiler ist. Beide Akten geschlossen, crs326-core transaktionsfrei. TP12.1 bleibt offen: der Workaround umgeht das fehlende IPv6-Routing, er behebt es nicht. Neuer Gotcha in CLAUDE.md, an dem ich mich heute selbst verrannt habe: slave-configurations zu setzen bewirkt am Funk nichts ohne remote-cap provision -- und zwar in BEIDE Richtungen, auch beim Entfernen. Schlimmer: beim Rueckbau wird der Interface-Kommentar geleert, waehrend der VAP weitersendet. Ich habe auf comment~"dirtyvader-infra" geprueft, nichts gefunden und "weg" gemeldet -- tatsaechlich liefen wifi13/wifi18 mit vlan=20 weiter. Richtige Abnahme ist datapath.vlan-id am CAP. Also wieder: Wirkung messen, nicht Anzeige. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Transaktionen — Teständerungen mit Ablaufdatum
Hier liegen die Akten offener und geschlossener Config-Transaktionen. Werkzeug:
nautobot/gc-transaktion.py.
Wozu
Eine Änderung, die am Gerät steht, aber nicht in der SoT, ist Drift — und Drift sieht bisher immer gleich aus, egal ob er ein Versehen ist oder ein laufender Versuch. Wer testen wollte, hatte die Wahl zwischen „Compliance kaputt" und „gar nicht testen".
Eine Transaktion macht die Absicht sichtbar, ohne die Governance aufzuweichen: der Change geht
weiterhin ausschließlich über Golden Config (gc-manual-plan.py), und die Compliance meldet den
Drift weiterhin. Neu ist nur, dass status ihn zuordnen kann.
| SQL | hier |
|---|---|
BEGIN |
Snapshot des Scope-Abschnitts + Akte mit Gerät, Scope, Grund und Ablaufdatum |
| uncommitted | Change ist am Gerät wirksam und im Testumfeld sichtbar, aber nicht in der SoT |
COMMIT |
Template/Config-Context nachziehen → Compliance grün → Akte schließen |
ROLLBACK |
Rückbau-Vorschlag aus dem Snapshot, prüfen, deployen, Akte schließen |
Drei Regeln, die das Werkzeug erzwingt
--expiresist Pflicht. Eine offene Transaktion ohne Frist ist undokumentierter Drift mit besserem Gewissen.statusmarkiert überfällige Akten.- Der Scope ist eine ComplianceRule, kein Freibrief. Driftet etwas außerhalb des Scopes, meldet
statusdas ausdrücklich als nicht abgedeckt. - Eine offene Transaktion je Gerät — sonst ist beim Rollback nicht mehr entscheidbar, wohin zurück.
Zwei bewusste Grenzen
- Der Rollback pusht nicht selbst. Er schreibt einen Vorschlag aus dem Snapshot;
add-Zeilen aus einem/exportlegen neu an, statt zu ändern, und brauchen meist einset [find …]. Ein Rückbau, den niemand gelesen hat, ist genau die Sorte Automatik, die hier schon zweimal teuer war. - Der Snapshot enthält nur den Scope-Abschnitt. Ein voller
/exportenthält Firewall, Adressen, Benutzerliste und Skriptquellen — nichts davon wird für den Rückbau gebraucht, und diese Akten liegen im Git. Für den Ernstfall gibt es das binäre/system backupauf dem Gerät (--device-backup).
Dateien je Transaktion
| Datei | Inhalt |
|---|---|
<change-id>.json |
die Akte: Gerät, Scope, Grund, Fristen, Status |
<change-id>.snapshot.rsc |
der Scope-Abschnitt vor der Änderung |
<change-id>.commands.rsc |
was deployt wurde |
<change-id>.rollback.rsc |
erst nach rollback — der Vorschlag zum Prüfen |