Files
bf-infra/docs/tp6-monitor-core.sh
Christoph Emsenhuber 3aac2eeb8a TP6 Durchlauf 2 messbar machen: Sampler, gefuehrte Konsole, Treiber
Durchlauf 1 ist gemessen (Ergebnis folgt separat im Runbook). Fuer den Durchlauf
mit laufendem Videocall brauchte es Werkzeug, das es noch nicht gab:

- tp6-monitor-core.sh haengt EINE persistente SSH-Sitzung an den Core und laesst
  dort eine Console-Schleife laufen, die im 2-s-Takt CPU, WAN-Rate und die
  Registration-Table-Werte eines WLAN-Clients als CSV ausgibt. Nur Lesezugriffe.
  Unter CAPsMAN fuehrt der Manager die Tabelle, deshalb wird der Core abgefragt
  und nicht ap1/ap2. Zwei RouterOS-Fallen sind im Code kommentiert: die Console
  parst eine per SSH uebergebene Mehrzeilen-Eingabe zeilenweise, und in der
  Einzeiler-Form braucht jeder do={}-Block ein abschliessendes Semikolon.

- tp6-marker/server.py ist die Konsole fuer die Person am Telefon: Phasenkarte
  mit Klartext-Anweisung, Countdown, Fortschritt, Marker-Buttons und Not-Aus,
  bedienbar vom iPad. Die Buttons sind server-seitig gerenderte Formulare und
  die Anleitung aktualisiert sich notfalls per meta-refresh -- auf dem iPad ist
  das JavaScript ausgefallen, uebrig blieb nur der eine statische Button.

- tp6-call-run.sh fuehrt Durchlauf 2 mit denselben Messparametern wie Durchlauf 1
  (3 Flows x 430 KB/s, 24 Pings, 30 s Settle) und ergaenzt Ruhephasen davor und
  danach, Phasenmarken, eine PID-Datei fuer den Not-Aus und einen Heartbeat.
  Der Heartbeat ist kein Detail: ohne ihn geht der Start-Klick still ins Leere,
  der Call laeuft ohne Last, und "keine Probleme" liest sich wie ein Ergebnis,
  obwohl es eine Nicht-Messung ist -- genau so passiert, 5,5 Minuten lang.

- tp6-auswertung.py schneidet die Sampler-CSV an den Phasenmarken auf und meldet
  neben min/avg/max auch die Ereignisse, die im Mittelwert untergehen: Roaming,
  Re-Assoc und Verschwinden des Clients.

- tp6-bufferbloat-messung.sh schickt jetzt User-Agent und Referer mit. Ohne die
  beantwortet speed.cloudflare.com /__down mit 403 und einem Byte: die Flows
  sind sofort tot, die Ping-Reihe sieht sauber aus, und die Download-Seite gilt
  faelschlich als bufferbloat-frei. Aufgefallen ist es nur, weil der Sampler am
  Core 164 kbit statt 50 Mbit zeigte.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-20 22:51:11 +02:00

85 lines
3.5 KiB
Bash
Executable File

#!/usr/bin/env bash
#
# TP6 — Core-Sampler (read-only)
#
# Haengt EINE persistente SSH-Sitzung an crs326-core und laesst dort eine Console-Schleife
# laufen, die im festen Takt eine CSV-Zeile ausgibt: Core-CPU, WAN-Rate auf vlan100 und
# — optional — die Registration-Table-Werte EINES WLAN-Clients.
#
# 🔴 Ausschliesslich Lesezugriffe (get / find / monitor-traffic once). Kein Write, kein
# /system script, kein /system logging. Aendert nichts am Netz.
#
# 🔴 Unter CAPsMAN fuehrt der MANAGER die Registration-Table — deshalb wird der CORE
# abgefragt und nicht ap1/ap2, wo die Tabelle leer waere.
#
# Aufruf:
# bash docs/tp6-monitor-core.sh --out /pfad/sampler.csv # nur CPU/WAN
# bash docs/tp6-monitor-core.sh --out /pfad/sampler.csv --mac F2:62:4C:E1:AF:09
#
# Beenden: Ctrl-C (oder kill auf die PID).
set -uo pipefail
MAC=""
INTERVAL=2
OUT=""
ROUTER_IP="10.40.99.1"
while [[ $# -gt 0 ]]; do
case "$1" in
--mac) MAC="${2:-}"; shift 2 ;;
--interval) INTERVAL="${2:-2}"; shift 2 ;;
--out) OUT="${2:-}"; shift 2 ;;
--ip) ROUTER_IP="${2:-}"; shift 2 ;;
*) echo "unbekanntes Argument: $1" >&2; exit 2 ;;
esac
done
[[ -n "$OUT" ]] || { echo "--out fehlt" >&2; exit 2; }
# Passwort aus dem Credential-Store. Wird NIE ausgegeben.
PW="$(grep -m1 '^CRS326_CORE_PASS=' ~/.secrets/credentials.env | cut -d= -f2- | sed 's/^["'"'"']//; s/["'"'"']$//')"
[[ -n "$PW" ]] || { echo "CRS326_CORE_PASS nicht in ~/.secrets/credentials.env gefunden" >&2; exit 1; }
# RouterOS-Schleife. Platzhalter werden unten ersetzt (RouterOS nutzt $ selbst, daher kein
# Shell-Interpolieren im Schleifenkoerper).
read -r -d '' ROS <<'ROS_EOF'
:local m "__MAC__";
:while (true) do={
:local cpu [/system resource get cpu-load];
:local w [/interface monitor-traffic vlan100 once as-value];
:local line ([/system clock get time] . "," . $cpu . "," . ($w->"rx-bits-per-second") . "," . ($w->"tx-bits-per-second"));
:if ([:len $m] > 0) do={
:local id [/interface/wifi/registration-table find where mac-address=$m];
:if ([:len $id] = 0) do={
:set line ($line . ",absent,,,,,,");
} else={
:local r [/interface/wifi/registration-table get [:pick $id 0]];
:set line ($line . "," . ($r->"interface") . "," . ($r->"signal") . "," . ($r->"tx-rate") . "," . ($r->"rx-rate") . "," . ($r->"tx-bits-per-second") . "," . ($r->"rx-bits-per-second") . "," . ($r->"uptime") . "," . ($r->"last-activity"));
};
};
:put $line;
:delay __DELAY__s;
}
ROS_EOF
ROS="${ROS//__MAC__/$MAC}"
ROS="${ROS//__DELAY__/$INTERVAL}"
# 🔴 Die RouterOS-Console parst eine per SSH uebergebene Mehrzeilen-Eingabe ZEILENWEISE
# ("expected closing brace"). Das Skript muss deshalb als EINE Zeile ankommen —
# und jeder do={}-Block braucht dann ein abschliessendes ";", sonst kommt
# "expected end of command".
ROS="$(printf '%s' "$ROS" | tr '\n' ' ')"
echo "ts_epoch,ts_local,ros_time,cpu,wan_rx_bps,wan_tx_bps,sta_iface,sta_signal,sta_tx_rate,sta_rx_rate,sta_tx_bps,sta_rx_bps,sta_uptime,sta_last_activity" > "$OUT"
echo "Sampler laeuft -> $OUT (Takt ${INTERVAL}s${MAC:+, Client $MAC})"
# Lokaler Zeitstempel beim Eintreffen der Zeile. Bewusst kein awk: das BSD-awk auf macOS
# kennt systime()/strftime() nicht (das ist gawk).
sshpass -p "$PW" ssh -o StrictHostKeyChecking=no -o ConnectTimeout=8 \
-o ServerAliveInterval=15 "admin@${ROUTER_IP}" "$ROS" 2>"${OUT%.csv}.stderr.log" \
| while IFS= read -r line; do
printf '%s,%s,%s\n' "$(date +%s)" "$(date +%H:%M:%S)" "$line" >> "$OUT"
done