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bf-infra/routeros/tp23-stufe1-doh-core.rsc
Christoph Emsenhuber da452ce1f3 TP23 Stufe 1 (DoH) + TP5 Etappe-2-Nachtrag ausgerollt, Etappe-3-Drop vorbereitet
Drei Skripte aus der Folgesession. Stand am Geraet zum Commit-Zeitpunkt
(per REST gegengeprueft, nicht aus den Dateikoepfen abgeschrieben):

- tp23-stufe1-doh-core.rsc  -> LIVE. use-doh-server auf den
  Cloudflare-Gateway-Resolver, verify-doh-cert=true. Nur der GTS Root R4
  importiert statt eines Bundles: der Core hat ~2,8 MB freien Flash, und die
  Kette endet nachweislich dort. Der Root wurde per SFTP hochgeladen, nicht
  per fetch geholt -- fetch haette check-certificate=no gebraucht und damit
  genau die Pruefung ausgehebelt, die hier aufgebaut wird.
  Schliesst zugleich TP21.1 TODO 1.

- tp5-etappe2-nachtrag.rsc  -> LIVE. 17 TP5-E2-Whitelists (11 + 6).
  Vier Luecken, die der Kollektor ueber dreieinhalb Stunden gezeigt hat:
  Matter (udp/5540, 92 der 119 Zeilen -- die E2-Regel war protocol=tcp und
  liess Matter komplett durchfallen), der Nautobot-Deploy-Pfad (kommt von
  .20.31 = worker, nicht von .20.30 = web; jetzt als address-list, weil der
  scheduler dieselben Jobs faehrt), und zwei Rueckwege aus abgelaufenen
  Conntrack-Eintraegen. Dazu eine Vorratsregel fuer AdGuard, damit das
  spaetere DNS-Umstellen ein reiner DHCP-Change bleibt.

  Korrigiert meine Aussage vom Vortag: "die Log-Regel ist verstummt" beruhte
  auf einem 70-Sekunden-Fenster und war so nicht haltbar. Genau deshalb
  verlangt das Runbook ein mehrtaegiges Fenster.

- tp5-etappe3-drop.rsc  -> VORBEREITET, NICHT AUSGEROLLT. Kein Drop und kein
  Scheduler auf dem Geraet. Der Auto-Revert steht im Skript bewusst VOR dem
  Drop, sonst gibt es ein Fenster ohne Sicherung; der Drop kommt HINTER die
  Log-Regel, damit der Kollektor weiter sieht, was gefressen wird.

Gate fuer Etappe 3: die Log-Regel steht aktuell auf 0 Paketen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-18 04:52:40 +02:00

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Plaintext

# TP23 Stufe 1 — DoH auf crs326-core (schliesst zugleich TP21.1 TODO 1).
#
# WARUM NUR EIN ROOT UND KEIN CA-BUNDLE
# ------------------------------------
# Die Kette von px35ynlol3.cloudflare-gateway.com ist
# Leaf(CN=cloudflare-gateway.com) -> GTS WE1 -> GTS Root R4
# (am 2026-08-17 per openssl s_client verifiziert). Fuer verify-doh-cert=yes
# reicht der Root. Das ist hier kein Geiz, sondern Notwendigkeit: der Core hat
# nur ~2,8 MB freien Flash, ein Mozilla-Bundle (~230 KB) waere Verschwendung
# und muesste gepflegt werden. Der Root laeuft bis 2036, das Leaf rotiert
# darunter ohne Zutun.
#
# Datei liegt schon auf dem Geraet: gtsrootr4.pem (per SFTP hochgeladen statt
# per fetch geholt — fetch haette check-certificate=no gebraucht, also genau
# die Pruefung ausgehebelt, die wir gerade aufbauen wollen).
# SHA-256 des Roots, lokal gegengeprueft:
# 34:9D:FA:40:58:C5:E2:63:12:3B:39:8A:E7:95:57:3C:4E:13:13:C8:3F:E6:8F:93:55:6C:D5:E8:03:1B:3C:7D
#
# servers=1.1.1.1 BLEIBT stehen: RouterOS loest damit den DoH-Hostnamen selbst
# auf (Bootstrap). Ohne das haette man ein Henne-Ei. Alles andere laeuft danach
# ueber DoH.
#
# Push: python3 nautobot/gc-manual-plan.py --device crs326-core \
# --commands-file routeros/tp23-stufe1-doh-core.rsc \
# --change-id TP23-Stufe1-DoH --deploy \
# --assert '/ip/dns|use-doh-server=https://px35ynlol3.cloudflare-gateway.com/dns-query' \
# --assert '/ip/dns|verify-doh-cert=true'
# Backup davor: core-pre-tp23-doh-20260817.backup
#
# Rollback: /ip dns set use-doh-server="" — eine Zeile, sofort wirksam.
# 1) Import. Idempotent: nur wenn der Root noch nicht da ist.
:do { :if ([:len [/certificate find where common-name="GTS Root R4"]] = 0) do={ /certificate import file-name=gtsrootr4.pem passphrase="" } } on-error={ :log info "tp23s1: 01 import warf" }
# 2) Explizit vertrauen. Der Import allein setzt trusted nicht zuverlaessig,
# und ohne trusted=yes scheitert verify-doh-cert=yes stumm.
:do { /certificate set [find where common-name="GTS Root R4"] trusted=yes } on-error={ :log info "tp23s1: 02 trust warf" }
# 3) DoH scharf. verify-doh-cert=yes ist der ganze Punkt der Uebung — ohne
# Pruefung waere DoH nur Verschleierung, kein Vertrauensanker.
:do { /ip dns set use-doh-server=https://px35ynlol3.cloudflare-gateway.com/dns-query verify-doh-cert=yes } on-error={ :log info "tp23s1: 03 doh-set warf" }
# 4) Cache leeren, damit die naechste Antwort nachweislich ueber DoH kommt und
# nicht aus dem Bestand von vorher.
:do { /ip dns cache flush } on-error={ :log info "tp23s1: 04 flush warf" }
# Selbstprotokoll — der Deploy-Job zeigt den Geraete-Output nicht.
:log info ("tp23s1: ENDE roots=" . [:tostr [:len [/certificate find where common-name="GTS Root R4"]]] . " trusted=" . [:tostr [/certificate get [find where common-name="GTS Root R4"] trusted]] . " doh=" . [/ip dns get use-doh-server])