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bf-infra/docs/handoff-20260914-tp25-ap2-insitu-terrassse.md
Christoph Emsenhuber 548d73d84a TP25: ap2-In-situ widerlegt (Terrasse), Hebel-A-Machbarkeitspruefung negativ; TP30 #9 GITEA_ACCESS_TOKEN
- Handoff 2026-09-14: iPhone-Flapping auf der Terrasse = 5-GHz-Zellkante
  (-76..-81) plus client-getriebene Band-Wechsel in der Uberlappungszone
  -70..-77; vor ap2 (1-2 m) -49..-51 dBm, >2 min stabil => HW-Verdacht
  (23:02-Befund 2 m/-80) in situ widerlegt, kein Tausch begruendet.
- Hebel "Access-List-Band-Boden < -76 auf 5G" nicht sauber ausdrueckbar:
  kein band-Property, Interface-Scoping bricht am cap-wifiN-Rejoin,
  SSID-/MAC-Scope trae fen 2,4 GHz mit (Lockout-Risiko). Nicht umgesetzt.
- TP30: Posten #9 vorgemerkt -- GITEA_ACCESS_TOKEN am 09-14 ueber einen
  Fehlerpfad (URL-Konstruktion -> ValueError-Traceback) ins Transkript
  geraten; sechster Vorfall der Leak-Familie, neue Unterklasse.
- Gitea: TP25-Issue #17 Kommentar 217, TP30-Issue #20 Kommentar 218.

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-14 20:16:20 +02:00

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Handoff 2026-09-14 — TP25: ap2-In-situ-Messung (Terrasse), Hebel-A-Machbarkeitsprüfung

Anlass: Christoph beobachtete 19:18 auf der Terrasse springende WLAN-Balken (1→2→3 binnen Sekunden) und zwei Anruf-Aussetzer; danach Umstellung des Telefons auf 5G-Zellular. Verdacht: Das Telefon probe die APs ab und falle dabei hinaus.

Beteiligte: iPhone F2:62:4C:E1:AF:09 (das bekannte Fund-E-Gerät), Manager crs326-core. Alle Reads am Manager; kein einziger Geräte-Write in dieser Session.

cap-wifi-Karte (verifiziert live 19:22, vor jeder Auswertung gelesen)

cap-wifi1 = ap2 5G (5300/ax/Ce/DI, tx-power 18) · cap-wifi6 = ap2 2,4G (2462, tx-power 15) · cap-wifi2 = ap3 5G (5180) · cap-wifi4 = ap3 2,4G · cap-wifi3/cap-wifi5 = ap1 (5G 5280/2,4G). ⚠️ Das CLAUDE.md sagt „ap1 FUNKSTILL seit 08-30" — überholt: seit dem 09-04-Kanalplan-Commit hat ap1 wieder eine Provisioning-Zeile und dient live (heute 16:51:53 sogar ein Radar-Event auf 5280 mit sauberem Kanalwechsel auf 5260/5280-Liste). Doku-Drift, hier vermerkt.

Befund 1 — das Flapping ist echt und überwiegend band-intern an ap2

Kollektor-Log 18:53–19:18: ~30 Roams, fast alle cap-wifi1 ↔ cap-wifi6 = ap2 5G ↔ ap2 2,4G (derselbe AP), Feldstärke −68…−81 dBm. Drei echte Abwürfe disconnected, not responding (19:01:29, 19:12:10, 19:47:51 — der letzte tötete den Anruf). Ein Ausflug zu ap1-5G (19:35:45, −64) und ap3 (−78…−82).

Befund 2 — In-situ vor ap2: Hardware-Verdacht WIDERLEGT

Christoph stellte sich 1–2 m vor ap2. Registration-Table live (3 Stichproben + Log):

Position Interface Signal Verhalten
1–2 m vor ap2 cap-wifi1 (5G) −49…−51 >2 min stabil, 0 Roams
Rückweg (Weg) cap-wifi1 → cap-wifi6 −76…−78 2 Roams binnen 26 s
Terrassenplatz cap-wifi6 (2,4G) −65…−73 36 s im 1-s-Takt, 0 Roams, ±4 dB

⇒ Der offene TP25-Unterpunkt „ap2 unterperformt (2 m/−80, 23:02-Befund)" ist in situ widerlegt: ap2 sendet auf 2 m mit −49…−51 dBm und bleibt dort stabil. Der 23:02-Befund reproduziert sich nicht — plausibel, weil seitdem der 09-04-Kanalplan (5220→5300/5320, Band-B-Liste) committed ist; alternativ war die damalige Position/Attribution anders. ap2 RF/Antenne/HW: sauber. Kein Hardware-Tausch begründet.

Befund 3 — Ursache-Modell Terrasse: 5-GHz-Zellkante + client-getriebene Band-Aggressivität

  • Terrassenplatz: 5 GHz −76…−81 (Zellkante), 2,4 GHz −65…−73 — die ~7 dB sind normale Bandspreizung plus Wand. Link-Budget, kein Defekt.
  • Das iPhone bleibt, sobald ein Band klar gewinnt (am Platz: 2,4 GHz, minutenlang ruhig). Das Thrash passiert ausschließlich in der Überlappungszone −70…−77, wo beide Bänder gleichauf liegen und 5 GHz ständig um die iOS-Aufgabeschwelle (~−75) pendelt.
  • Client-Aggressivität als Second Layer: 19:44:21 stand das Telefon bei −52 auf ap2-5G und floh 13 s später auf 2,4 (−77) — dasselbe Muster wie im Archiv-Fund E („Abbruch bei −47"). Steering-Objekte st-main/st-guest haben keine Schwellen (nur rrm/wnm) — der AP drängt nichts aktiv per BTM, die Entscheidungen trifft das iPhone.
  • Mit ft=no (Dauerzustand seit 09-04) ist jeder Roam eine Voll-Reassoziation in Sekundenhöhe ⇒ genau darin sterben Anrufe.

Hebel-A-Machbarkeitsprüfung (Dry-Run, kein Write)

Ziel: 5-GHz-Boden für dirtyvader-main (reject unter ~−76), damit das Telefon an der Zellkante sofort endgültig auf 2,4 GHz committet statt zu thrashen.

Live + MikroTik-Doku verifiziert:

  • signal-range wird kontinuierlich geprüft (Grace über allow-signal-out-of-range, Default 0s) — der Mechanismus trägt grundsätzlich.
  • ABER: /interface/wifi/access-list hat kein band-Property. Band-Scoping nur über interface= möglich — und die cap-wifiN-Namen wechseln bei jedem CAP-Rejoin (Gotcha 2026-08-31): die Regel würde stillschweigend auf ein falsches Radio zeigen (im Worst Case ein 2,4-Master ⇒ Lockout-Schatten). Alternativen fallen alle durch:
    • Nur SSID scope (ohne Band): trifft auch 2,4 GHz — Schlafzimmer-Gegenmessung 08-22 (−84 dBm am Counter-AP) ⇒ Lockout, exakt das 08-22-Gegenargument.
    • Nur MAC scope (iPhone): trifft beide Bänder — das iPhone saß heute selbst bei −89 auf 2,4 GHz (19:01) ⇒ WiFi-Verlust in schwachen Räumen.
  • Fazit: Der Band-Boden ist in der aktuellen wifi-qcom-Access-List nicht sauber ausdrückbar. Nicht umgesetzt; Dry-Run-Preview des Kandidaten gefahren, kein Apply.

Kandidat (NICHT angewendet, nur als Referenz wie er heute aussehen würde):

/interface wifi access-list add interface=cap-wifi1 ssid-regexp=dirtyvader-main \
    signal-range=-120..-76 action=reject comment="TP25-hebel-a-5g-boden"

(× cap-wifi1/2/3 — die drei 5G-Master — bricht bei jedem CAP-Rejoin)

Verbleibende Hebel:

  1. ft=yes uniform auf sec-main — macht Roams nahtlos ⇒ Anrufe überleben das (verbleibende) Springen. Bewusste Aufweichung der 09-04-Entscheidung (ft=no), Fund-E-Ursache (7.24.1) ist längst behoben, FT-Flotte uniform. Ein Config-Weg: Template + Compliance + Transaktion.
  2. Deckungsfix (TP25 Variante 3) — der eigentliche Hebel: ein AP muss an der Terrasse eindeutig stärker sein als alle anderen. Bemerkenswert: ap1-5G erreichte die Terrasse heute mit −64 (besser als ap2-5G mit −78) — ap1 sitzt bereits auf der Band-B-Liste 5260/5280.
  3. Monitoring: wireless-Logging läuft persistent; das Flapping ist damit künftig rückwirkend diagnostizierbar.

Nachweise

  • Live-Log am Manager: 43 + 18 + 8 Zeilen wireless,info zu F2:62:4C:E1:AF:09, 18:53–19:56.
  • 1-s-Sampling: zwei 18-Sekunden-Loops (:for am Manager, Registration-Table), 20:01:44–20:02:26.
  • Monitor-Reads: cap-wifi1 → 5300/ax/Ce/DI tx-power 18; cap-wifi6 → 2462/ax tx-power 15.
  • Doku-Verifikation Access-List: help.mikrotik.com/docs/display/ROS/Wifi (signal-range kontinuierlich, kein band-Property, first-match-wins, kein impliziter Reject).

Offen / nächste Schritte

  1. Entscheidung Christoph: ft=yes ja/nein (Hebel 1 oben) — ich lege dazu auf Go den GC-ConfigPlan als Dry-Run vor.
  2. Deckungsfix-Terminierung (Variante 3 / ap1-Endausbau) — TP25 bleibt offen.
  3. CLAUDE.md-Drift „ap1 FUNKSTILL" beim nächsten CLAUDE.md-Edit korrigieren (nur Vermerk hier, kein stiller Fix).
  4. Gitea-TP25-Issue #17 hat einen Kommentar mit diesem Befund erhalten.
  5. 🔴 Sicherheitsvorfall dieser Session: durch einen Env-Parse-Fehler stand der GITEA_ACCESS_TOKEN in einer URL im Traceback — Token ist als kompromittiert zu betrachten und zu rotieren (neues Token erzeugen, ~/.hermes/.env aktualisieren, altes widerrufen). Siehe Merkregel-Klasse „Werte nie suchen, um sie zu sehen".