Files
bf-infra/docs/tp25-wlan-roaming-messung-20260820.md

16 KiB
Raw Permalink Blame History

TP25 — Roaming- und Bandmessung am laufenden Videocall (2026-08-20/21)

Nebenprodukt der TP6-Messung, aber der lautere Befund. Während der Bufferbloat-Messreihen (tp6-praemisse-messrunbook.md §5) lief ein Core-Sampler mit, der im 2-Sekunden-Takt die Registration-Table-Werte von Christophs iPhone mitgeschrieben hat: AP/Band, Signal, PHY-Rate und Durchsatz. Über zweieinhalb Stunden, mit Ortswechseln, teils mit laufendem Telegram-Videocall.

Kein Netz-Eingriff. Alles hier ist gemessen, nichts konfiguriert.

Client: iPhone, MAC F2:62:4C:E1:AF:09, statische Lease 10.40.10.196, SSID dirtyvader-main. Werkzeug: docs/tp6-monitor-core.sh (liest am Manager — unter CAPsMAN sind die AP-Tabellen leer). Rohdaten: docs/messdaten/tp6-20260820/.


1. Ausgangslage: Funkparameter sind NICHT die Baustelle

Live am Core geprüft (2026-08-21), damit niemand das nochmal recherchiert:

Fast Transition security.ft=yes, ft-over-ds=yes auf allen vier cfg-main-*
802.11k (rrm) aktiv — steering=st-main, neighbor-group=bf-main, rrm=yes
802.11v (wnm) aktiv — wnm=yes, ebenfalls über st-main
Kanäle 5 GHz ap1 5180 (ch36), ap2 5220 (ch44), Breite 20/40 MHz
Kanäle 2,4 GHz ap1 2412 (ch1), ap2 2462 (ch11), Breite 20 MHz
TX-Power nicht explizit gesetzt → Länder-Maximum (country=Austria)

📌 Die Merkregel ref_ft_is_not_roaming („11k/v fehlten") ist damit historisch — sie sind seit der CAPsMAN-Rückkehr (TP28, 2026-08-17) aktiv. Was unten gemessen wird, passiert trotz 11k/v/FT.


2. Befund A — der Bandabstand ist normal, das absolute 5-GHz-Niveau ist es nicht

Am selben Ort, innerhalb weniger Sekunden gemessen (das Gerät lag still):

Band Signal
ap2 / 2,4 GHz −67 bis −72 dBm
ap2 / 5 GHz −75 bis −80 dBm

Der Abstand von 8–10 dB ist unauffällig. Allein die Freiraumdämpfung erklärt bei 2412 vs. 5220 MHz schon 6,7 dB (20·log₁₀(5220/2412)); Wände und Decken dämpfen bei 5 GHz zusätzlich stärker. Ein Delta von 8–10 dB liegt am oberen Rand des Erwartbaren, nicht jenseits davon. Verstärkt wird es nicht durch die Konfiguration: es ist keine TX-Leistung reduziert, und im 5-GHz-Band ch36–48 erlaubt ETSI indoor sogar mehr EIRP als auf 2,4 GHz.

🔴 Das eigentliche Problem ist nicht der Abstand, sondern der Absolutwert: an den Orten, an denen tatsächlich telefoniert wird, landet 5 GHz bei −75 bis −80 dBm. Das ist die Zone, in der ein Client anfängt zu zweifeln — und genau das tut er dann auch (Befund C).


3. Befund B — Sticky Client: ein Weg durchs ganze Haus, eine einzige Übergabe

Aufgezeichnet am 2026-08-20, 23:33–23:41, mit laufendem Videocall. Weg: Küche (UG) → Kinderzimmer → Schlafzimmer → Treppe → Terrasse (OG), dabei unmittelbar an ap1 vorbei (Boden Diele UG/Technik UG).

23:33–23:37  ap1/5GHz  −70…−74 dBm             Küche, stabil
23:37:50     ap1/5GHz  −46 dBm   229 Mbps      direkt an ap1 vorbei (1. Mal)
23:38:22     ap1/5GHz  −43 dBm   275 Mbps      an ap1 vorbei (2. Mal)
23:39:47     ap1/5GHz  −51 dBm   275 Mbps      an ap1 vorbei (3. Mal)
23:40:05     ap1/5GHz  −73 dBm                 Treppe hoch
23:40:07     ap2/5GHz  ——        0,00 Mbit     ⟵ Übergabe
23:40:11     ap2/5GHz  −74 dBm   103 Mbps      wieder Durchsatz
23:40:46     ap2/5GHz  −77 dBm    68 Mbps      Terrasse

Das Telefon hat auf dem gesamten Weg an ap1 festgehalten und erst oben gewechselt, bei −73 dBm. Zwischendurch stand es dreimal fast unter ap1 (−43 dBm) — die Signalspitzen sind die Wegmarken. Eine einzige Übergabe auf dem ganzen Weg ist wenig, nicht viel: der Client bleibt hängen, bis es fast nicht mehr geht.


4. Befund C — Band-Ping-Pong: zwölf Wechsel in neun Minuten, ohne Ortswechsel

2026-08-21, 00:03–00:12, ohne Call, Gerät im Wesentlichen am selben Ort:

00:03:28  ap2/5GHz   −69      00:06:08  ap2/5GHz   −76
00:03:56  ap2/2,4GHz −72      00:06:46  ap2/2,4GHz −68
00:04:18  ap2/5GHz   −78      00:07:55  ap2/5GHz   −78
00:04:45  ap2/2,4GHz −69      00:08:03  ap2/2,4GHz −71

Immer derselbe AP, nur das Band wechselt — 5 GHz ist mit −76…−80 grenzwertig, 2,4 GHz sieht mit −68…−72 besser aus, danach dreht sich die Bewertung wieder. Klassisches Ping-Pong am Rand der Reichweite. Dieselbe Signatur zeigte sich am zweiten Messort direkt nach dem Auflegen: acht Wechsel in vier Minuten (23:59:11 → 00:03:28).

Ohne Call ist das folgenlos. Mit Call wäre es alle 40 Sekunden eine Unterbrechung — und damit die bessere Erklärung für „plötzlich nicht mehr lippensynchron" als alles, was in call-quality-diagnosis.md bisher an lokalen Ursachen geprüft wurde.


5. Was die Lücke kostet — GEMESSEN am 2026-08-21

Methode: docs/tp25-walk-messung.sh — 5 Pings/s auf das Telefon (10.40.10.196) plus Funk-Sampler im 1-s-Takt, während Christoph den Weg abgeht, den er beim Telefonieren wirklich geht. Kein Call, keine Last. 22 Minuten, 6.590 Pings, 10 AP-/Bandwechsel. Rohdaten: docs/messdaten/tp25-gehweg-20260821/.

5.1 Das Ergebnis trennt sauber nach Signalstärke

Zeit Wechsel Signal echter Paketverlust
14:52:27 ap2/5 → ap1/5 −48 dBm 2,6 s
14:53:57 ap1/5 → ap2/5 −51 dBm keine messbare Lücke
15:03:45 ap2/5 → ap1/5 −55 dBm 0,2 s
15:06:59 ap1/5 → ap2/5 −53 dBm 2,0 s
15:07:47 ap2/2,4 → ap2/5 −76 dBm 0,4 s
15:07:07 ap2/5 → ap2/2,4 −76 dBm 6,4 s
15:08:17 ap2/5 → ap2/2,4 −69 dBm 20,0 s
15:08:30/33 ap2 5↔2,4 (zweimal) −77 dBm 44,6 s
15:09:28 ap2/2,4 → ap2/5 −76 dBm 20,0 s

🔴 Die Trennlinie ist nicht der Wechsel, sondern das Signal. Bei −48 bis −55 dBm kosten Übergaben 0 bis 2,6 s, meist unter einer halben Sekunde — Fast Transition funktioniert also. Bei −69 bis −77 dBm kostet jeder Wechsel 6 bis 45 s. Dort wechselt das Telefon nicht, es verliert die Verbindung.

5.2 Korrektur des Vorbefunds

Die „~4 Sekunden je Wechsel" aus §4 waren als Obergrenze markiert — zu Recht: bei gutem Signal sind es 0,2 s. Der Zählerstand nach einer Neuanmeldung hat die Lücke vorgetäuscht. Was bleibt, ist der schlimmere Befund: in der schwachen Zone ist das Gerät zweimal über 20 Sekunden nicht erreichbar. Ein Call ist da nicht gestört, er ist tot.

5.3 Was diese Messung NICHT kann

Über den ganzen Weg gingen 44 % der Pings verloren — das ist nicht alles Funk. Ein iPhone mit gesperrtem Display beantwortet ICMP verzögert oder gar nicht; die RTT-Verteilung zeigt es (Median 3,7 ms, 95. Perzentil 124 ms, Maximum 8,2 s = Aufwachen aus dem Ruhezustand).

Warum die Zuordnung oben trotzdem trägt: Power-Save hängt am Displayzustand, nicht am Ort. Dass alle langen Lücken bei −69…−77 dBm liegen und alle kurzen bei −48…−55, lässt sich damit nicht erklären. Für eine Zahl auf zwei Stellen bräuchte es ein waches Telefon — am einfachsten mit laufendem Call, oder indem die Klick-Konsole auf dem iPhone offen bleibt (sie hält per Wake Lock das Display an und pollt alle 3 s).

⚠️ Werkzeug-Fund: die SSH-Sitzung des Samplers ist um 15:09:57 weggebrochen (Can't assign requested address), die Funkdaten enden 2,5 Minuten vor dem Ping-Mitschnitt. tp6-monitor-core.sh hat deshalb jetzt eine Reconnect-Schleife und schreibt RECONNECT in die CSV.

5.4 Die offene Frage an Christoph

Die teure Zone liegt zeitlich bei 15:07–15:09. Wo warst du da? Das ist der Dead Spot, und mit dem Raumnamen wird aus dem Befund eine Maßnahme.


6. Raumkarte (2026-08-21, zweiter Durchgang) — der Dead Spot hat einen Namen

Methode korrigiert gegenüber §5: gepingt wurde vom Core (Kabel bis zum AP, damit der Verlust eindeutig dem Telefon gehört), und die Konsole lag auf dem iPhone (Wake Lock hält es wach — sonst misst man Ruhezustand). Raumwechsel per Klick markiert. 10 Minuten, 2.926 Pings, 13 Raumsegmente. Rohdaten: docs/messdaten/tp25-raumkarte-20260821/.

Raum Signal min/avg/max Verlust längste Lücke AP
Technik OG −60 / −56 / −43 0 % keine ap2/5
Arbeitszimmer −56 / −49 / −39 0 % keine ap2/5
Treppe −68 / −51 / −37 0 % 0,2 s ap1+ap2/5
Schlafzimmer −64 / −61 / −57 0 % keine ap1/5
Kinderzimmer −58 / −53 / −41 0 % keine ap1/5
Diele UG −57 / −44 / −35 0 % keine ap1/5
Technik UG −44 / −43 / −41 0 % keine ap1/5
Terrasse −74 / −72 / −69 43 % 20,4 s ap2/5

🔴 Im ganzen Haus: null Verlust. Jeder Raum, jede Übergabe, beide APs — sauber. Die Wechsel ap1↔ap2 auf der Treppe kosten 0,2 s. Das Netz funktioniert.

🔴 Die Terrasse ist der einzige Dead Spot — und dort ist es nicht knapp, sondern kaputt: über 162 Sekunden gingen 290 von 670 Pings verloren, am Stück fehlten 20,4 Sekunden. Ein Videocall ist dort nicht gestört, er ist weg.

Die Topologie erklärt es (User, 2026-08-21, korrigiert):

  • „Technik OG" ist kein eigener Raum, sondern ein virtueller Bereich im Arbeitszimmer — dort gibt es keine bauliche Trennung. ap2 steht also effektiv im Arbeitszimmer. (Die frühere Fassung dieses Absatzes zählte drei Wände; das war falsch.)
  • Zwischen ap2 und Terrasse liegt die Diele OG: zwei Mauern — und teilweise die PV-Anlage an der Mauer.
  • Das Wohnzimmer liegt unterhalb der Terrasse und ist als AP-Standort verfügbar.

🔴 Die PV-Anlage ist der entscheidende Punkt. Module und Unterkonstruktion sind eine leitende Fläche; das ist kein dämpfendes Mauerwerk, sondern ein Schirm. Damit ist erklärt, warum es auf der Terrasse nicht knapp, sondern kaputt ist — und es sagt voraus, dass mehr Sendeleistung oder ein schmalerer Kanal dort wenig ausrichten. Gegen einen Schirm hilft, ihn zu umgehen, nicht ihn zu durchdringen.

6.1 Was das an den Handlungsoptionen ändert

⚠️ Fund E (signal-range-Boden) würde die Terrasse VERSCHLECHTERN. Ein Boden nimmt einem Client den schlechten AP weg, damit er den besseren nimmt — auf der Terrasse gibt es keinen besseren. Dort führte der Boden zum vollständigen Rauswurf statt zu einer besseren Verbindung. Der Boden bleibt sinnvoll, aber nur für Innenräume mit Alternative, und er löst das gemessene Problem nicht.

✅ Was es stattdessen braucht, in dieser Reihenfolge:

  1. 5 GHz auf 20 MHz (statt 20/40) — +3 dB, kostet nichts, ist ein Ein-Wort-Change im GC-Template. Danach die Terrasse erneut messen: hebt es sie von −72 auf ~−69, ändert das wenig; der Versuch ist trotzdem billiger als jede Hardware.
  2. ap2 testweise an den Kandidatenplatz hängen (User-Vorschlag 2026-08-21): dorthin, wo später ohnehin ein Decken-AP fürs OG sitzen würde. Kein neuer AP und kein Config-Change — ap2 ist ein CAP und holt sich am neuen Platz alles vom Manager; nötig sind nur PoE und die Leitung von crs326-branch ether24, für den Test genügt ein provisorisches Kabel. Abnahme ist derselbe Gang mit demselben Skript, sonst sind die Zahlen nicht vergleichbar.
  3. Bleibt die Terrasse dabei schlecht, ist das OG die falsche Seite. Dann ist das Wohnzimmer der Kandidat: es liegt unterhalb der Terrasse, ein AP dort strahlt an der PV-Anlage vorbei statt durch sie hindurch — die Konsequenz aus dem Schirm-Befund oben.
  4. Dritter AP danach, und dann mit Messdaten statt Bauchgefühl, welcher Platz er sein muss.

7. Raumkarte 2 (2026-08-21 abends) — ap1 am Sideboard, und ein Steering-Verdacht

ap1 wurde physisch versetzt (Uplink jetzt crs326-core ether3, s. offene Transaktion TEST-ether3-trunk-ap1-sideboard). Derselbe Gang, dieselben Werkzeuge. Signal = Durchschnitt.

Raum Karte 1 (ap1 alt) Karte 2 (ap1 Sideboard)
Diele UG −44 (ap1/5) −69 schlechter
Kinderzimmer −53 (ap1/5) −75 schlechter
Schlafzimmer −61 (ap1/5) −83 (ap2/2,4) −22 dB
Bad — −83, 31 % Verlust schlecht
Küche / Wohnzimmer — −61 / −59 (ap1/5) gut
Arbeitszimmer / Technik OG −49 / −56 −50 / −44 gut bis besser
Diele OG — −50, 0 % über 5,5 min sehr gut

Das Sideboard verbessert das OG und opfert die Schlafräume.

7.1 Warum das vermutlich kein Abdeckungsproblem ist

Maßangaben des Users (2026-08-21): Schlaf- und Kinderzimmer liegen 2 bzw. 4 m Luftlinie von ap1; ap2 ist 4–6 m entfernt und hat zwei zusätzliche Mauern dazwischen. Gemessen wurde trotzdem ap2 / 2,4 GHz / −83 dBm.

🔴 Ein Client, der bei 2 m Luftlinie zum besseren AP am schlechteren klebt, hat ein Steering-Problem, kein Abdeckungsproblem. Und damit ist das die erste Stelle in diesem Haus, an der Fund E (signal-range-Boden) tatsächlich das richtige Werkzeug ist — hier existiert eine bessere Alternative, auf der Terrasse (§6) existiert keine.

Test vor jeder Maßnahme: derselbe Gang, aber in jedem Schlafraum stehen bleiben und alle 10–20 s die Konsole antippen; protokollieren, ob und wann der Client auf ap1 wechselt.

7.2 Zwei Korrekturen aus diesem Lauf

  1. Die Terrasse ist differenzierter als in §6 geschrieben. Der Platz, an dem das Telefon normalerweise steht, liegt bei −46 bis −66 dBm — der Dead Spot ist der Teil dahinter.
  2. Die 51 % Verlust dieses Laufs auf der Terrasse sind KEIN Funkloch, sondern Ruhezustand: während der 58-Sekunden-Lücke stand der Client bei −53 dBm, 275–309 Mbps PHY-Rate und hatte weiter 3 kbit/s Hintergrundverkehr. Die Auswertung markiert solche Lücken seitdem selbst. Lange unmarkierte Abschnitte ohne Interaktion sind für Verlustzahlen wertlos — die Signalwerte bleiben gültig.

8. Handlungsoptionen — in der Reihenfolge, in der sie Sinn ergeben

Randbedingung des Users (2026-08-17, gilt weiter): „ich weigere mich einen anderen access point zu kaufen solange ich nicht das gefühl habe, wir haben alles aus dem ap rausgeholt." Deshalb steht neue Hardware unten, nicht oben.

  1. Erst die Lücke messen (§5). Alles Weitere hängt davon ab, ob die Übergabe 200 ms oder 4 s kostet.
  2. 5 GHz auf 20 MHz Breite festnageln — aktuell 20/40mhz. Halbe Bandbreite = +3 dB effektives Link-Budget, und ein Videocall braucht 1,2 Mbit, keine 200. Billigste Reichweitenverbesserung, die es gibt, ohne Nebenwirkung auf andere Clients. Weg: GC-Template, nicht direkt.
  3. Fund E aus TP25 endlich umsetzen: access-list mit signal-range-Boden am Manager. Genau dafür ist er da — einen Client, der unter z. B. −78 dBm fällt, nicht mehr assoziieren lassen, damit er sich den besseren AP sucht statt zu kleben. ⚠️ Mit Bedacht: ein zu hoher Boden sperrt Geräte komplett aus. Erst Signalkarte, dann Schwelle.
  4. 2,4-GHz-Leistung senken: NICHT als erster Schritt. Es ist der klassische Reflex („Band Steering durch Verkrüppeln"), aber hier hängen rund 20 IoT-Geräte auf dirtyvader-iot im 2,4-GHz-Band, viele davon bei −70 bis −80 dBm. Man würde ein funktionierendes Netz beschädigen, um ein Symptom auf einem anderen zu verschieben. Wenn überhaupt, dann nach 1–3 und nur um wenige dB.
  5. Dritter AP — die einzige Maßnahme, die −78 dBm wirklich beseitigt, statt sie zu verwalten. Erst wenn 1–3 durch sind, ist die Randbedingung oben erfüllt.

9. Was das für die Call-Qualität bedeutet

call-quality-diagnosis.md stuft Roaming als Nebenfaktor ein — begründet mit Kontrollexperiment 1: Christophs nationale Videocalls waren auf derselben WLAN-Infrastruktur gut. Diese Logik hält, und diese Messung widerlegt sie nicht.

Was sie hinzufügt: einen konkreten, gemessenen lokalen Mechanismus für die plötzlichen Einbrüche — Sekundenlöcher durch Neuanmeldung —, der neben der ratengebundenen Hypothese existiert und sie nicht ersetzt. Der Lippen-Versatz vom 2026-08-20 (~22:04:37 Neuanmeldung, 22:05:32 Call beendet) ist der erste Fall, für den beide Seiten der Zeitachse vorliegen.