# TP16.3 / TP31 Schritt 5 — Runbook: `bf-public`-Connector auf ap1 / ap2 / **ap3**, CNAME-Flip, Abbau > **§1–§3 AUSGEFÜHRT 2026-08-31.** Drei Connectoren laufen, `bf-public` healthy/12. > §2.2, §3.4 und §3.5 sind unten **korrigiert** — die ursprüngliche Fassung war an drei > Stellen falsch (Flash-Budget, `docker save`-Format, `envs`-Parametername). > ✅ **§5 (Flip) AUSGEFÜHRT 2026-09-01** — alle vier Namen auf `bf-public`. > Offen bleibt nur **§6 (Abbau)**. > **Löst [`tp31-schritt5-runbook.md`](tp31-schritt5-runbook.md) ab** (Stand 08-27). Jenes Dokument > kennt ap3 nicht, unterstellt einen Registry-Pull (geht bei `fetch: no` nicht) und enthält **eine > nachweislich falsche Freigabe-Behauptung** (§8 Falle 2). Es bleibt als Historie liegen, ist aber > **nicht mehr auszuführen**. **Charakter:** Vor-Ort-Session. Der `device-mode`-Wechsel verlangt an **jedem** der drei APs eine **physische** Bestätigung — ap1 + ap3 in **Technik UG**, ap2 in **Technik OG**. --- ## §0 Ist-Stand (live gelesen 2026-08-30, ~20:45) ### Die drei APs — **sie sind NICHT gleich** | AP | IP | Modell | Arch | ROS **live** | Flash frei | RAM frei | `device-mode` | `container` | `fetch` | |---|---|---|---|---|---|---|---|---|---| | **ap1** | 10.40.99.11 | hAP ax² (`C52iG`) | arm64 | **7.24.1** | 95 MB / 128 | 712 MB | `home` | ❌ `no` | ❌ `no` | | **ap2** | 10.40.99.12 | hAP ax² (`C52iG`) | arm64 | **7.24.1** | 95 MB / 128 | 699 MB | `home` | ❌ `no` | ❌ `no` | | **ap3** | 10.40.99.13 | **cAP ax** (`cAPGi`) | arm64 | **7.24.1** | 96 MB / 128 | 689 MB | **`basic`** | ❌ `no` | ✅ `yes` | *(Versionsspalte am **2026-08-31** nachgelesen: Christoph hat alle fünf MikroTik auf **7.24.1** gehoben, RouterBOOT mitgezogen. Bis 08-30 liefen ap1/ap2 auf 7.24 — daher stand hier vorher eine Zwei-Dateien-Regel.)* ✅ **Seit dem Upgrade auf 7.24.1 (2026-08-31) reicht EINE `.npk` für alle drei APs** — alle sind `arm64` und alle auf derselben Version. Die frühere Zwei-Dateien-Regel war **rein versionsbedingt**, nicht modellbedingt: `cAP ax` und `hAP ax²` teilen sich die `arm64`-Pakete. 🔴 **Die Regel dahinter gilt weiter:** ein `container.npk` **muss exakt zur RouterOS-Version passen** — sonst bleibt es nach dem Reboot deaktiviert. Wer künftig einen AP einzeln hebt, hat wieder zwei Dateien. 🟡 **Ein Unterschied bleibt:** - **ap3 steht auf `device-mode=basic`**, nicht `home` — dort sind `fetch`/`scheduler` bereits erlaubt. Das ändert am `container`-Flag nichts (auch dort `no`, auch dort physische Bestätigung), macht ap3 aber zum einzigen AP, der theoretisch aus der Registry ziehen könnte. **Wir nutzen das bewusst nicht** — gleicher `.tar`-Weg auf allen dreien, damit alle drei dasselbe Image fahren. *(Auf ap3 lief zum Lesezeitpunkt 4 h Uptime — frisch in Betrieb. Uplink laut Registry `core ether21`.)* ### Cloudflare | Tunnel | ID | Status | Connectoren | |---|---|---|---| | **bf-public** | `48d3b0b6-7233-4781-a76a-1de4a5e957ce` | **inactive** | **0** ← Ziel dieser Session | | bf-mm | `7a322261-380a-447b-97d2-8ebce99f5ed1` | healthy | 8 | | bf-nas | `220c9958-401b-4111-9451-f3db09bba2d5` | healthy | 8 | | bf-pve | `f7fdf3a6-b67d-4567-93b1-b0f273794d09` | healthy | 8 | | `fm.emsenhuber.net` | `b697d124-…` | healthy | 4 | 🚫 **Standort FM — nicht anfassen** | | `terpene-db` | `b83b68f0-…` | healthy | 4 | 🚫 **anderes Projekt — nicht anfassen** | **Heutige Wege der vier öffentlichen Namen** (alle noch **an Caddy vorbei**, direkt aufs Backend): | Name | CNAME → Tunnel | Ingress-Ziel | |---|---|---| | `n8n` | bf-mm | `http://10.40.20.167:5678` | | `gitea` | bf-nas | `http://10.40.20.157:3000` | | `vw` | bf-nas | `http://10.40.20.127` | | `hass` | bf-pve | `http://10.40.20.105:8123` | **`bf-public` hat bereits alle vier Ingress-Regeln** → `http://10.40.20.40:80` (Caddy) + Catch-all 404. ⚠️ Genau dieses `:80` ist Blocker A, siehe §1.1. ### Caddy (`caddy-bf1`, LXC 130, `10.40.20.40`) — gemessen | Name | `:80` | `:443` (SNI korrekt) | |---|---|---| | `vw` / `hass` / `n8n` / `gitea` | **308 → `https://…`** | **200** | ### Die sechs Container, die am Ende weg müssen — alle drei Hosts verifiziert | Host | Zugang | Container | |---|---|---| | LXC 400 (pve) | `ssh root@10.40.20.100` → `pct exec 400 -- docker` | `cloudflared-bfmm`, `cloudflared-bfnas` | | macmini | `ssh macmini` | `cloudflared-bfpve`, `cloudflared-bfnas` | | NAS DS923 | Portainer `endpointId=14` | `cloudflared-bfpve`, `cloudflared-bfmm` | 🚫 **`terpene-cloudflared` auf LXC 400 bleibt** (Tunnel `terpene-db`, anderes Projekt). Steht im `docker ps` **direkt neben** den beiden zu löschenden — beim Löschen den Namen lesen, nicht die Zeile zählen. ### Rollback-Material (2026-08-30 **neu angelegt**, es gab es vorher nicht) ``` docs/cf-backup/bf-public-ingress-20260830-vor-tp16.3-schnitt.json docs/cf-backup/bf-mm-ingress-20260830-vor-tp16.3-schnitt.json docs/cf-backup/bf-nas-ingress-20260830-vor-tp16.3-schnitt.json docs/cf-backup/bf-pve-ingress-20260830-vor-tp16.3-schnitt.json docs/cf-backup/cnames-tunnel-20260830-vor-tp16.3-schnitt.json # inkl. Record-IDs für den Flip-Rollback ``` --- ## §1 Drei Blocker — ✅ **ALLE ERLEDIGT 2026-08-31 (remote)** > ✅ **Nichts davon ist vor Ort noch zu tun.** Abschnitt bleibt als Nachweis stehen; die Fixes sind > gemessen, nicht nur abgesetzt. **Vor Ort startet die Arbeit bei §2/§3.** > > | Blocker | Stand | Nachweis | > |---|---|---| > | **A** Redirect-Schleife (`:80`) | ✅ behoben | Ingress zeigt auf `https://10.40.20.40:443`, `originServerName` je Regel gesetzt | > | **B** Freigabe `vlan99 → vlan20:443` | ✅ behoben | Regel via Nautobot GC deployt, Plan `Completed`, am Gerät verifiziert, **135/135 compliant, 0 Drifts** | > | **C** `ROUTER_AP3_PASS` | ✅ behoben | in `~/.secrets/credentials.env` (`chmod 600`), REST-Auth gegen ap3 = **HTTP 200** | ### 1.1 ✅ Blocker A — `bf-public` zeigte auf `:80`, und Caddy antwortet dort mit 308 > **Erledigt 2026-08-31.** Ingress zurückgelesen: alle vier Namen → `https://10.40.20.40:443`, > `SNI` = der jeweilige Hostname. Der `PUT` unten ist der ausgeführte Stand, nicht mehr eine Aufgabe. Gemessen: `curl -H "Host: vw.emsenhuber.net" http://10.40.20.40/` → **`308` → `Location: https://vw.emsenhuber.net/`**. Der Weg wäre also: Browser → CF → Tunnel → Caddy `:80` → **308 zurück auf denselben öffentlichen Namen** → CF → Tunnel → Caddy `:80` → … ⇒ **`ERR_TOO_MANY_REDIRECTS`**, für alle vier Namen. Das fällt heute niemandem auf, weil die drei Alttunnel **an Caddy vorbei** direkt aufs Backend gehen (§0) — die Schleife entsteht **erst** mit dem Umstieg auf Caddy als Origin. **Fix:** Origin auf `https://10.40.20.40:443` mit **`originServerName` je Regel** (Caddy hält für alle vier Namen gültige LE-Zertifikate ⇒ **kein** `noTLSVerify` nötig, die Kette bleibt geprüft): ```bash bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a TID=48d3b0b6-7233-4781-a76a-1de4a5e957ce curl -s -X PUT -H "Authorization: Bearer $CF_API_TOKEN" -H "Content-Type: application/json" \ "https://api.cloudflare.com/client/v4/accounts/$CF_ACCOUNT_ID/cfd_tunnel/$TID/configurations" \ -d "{\"config\":{\"ingress\":[ {\"hostname\":\"vw.emsenhuber.net\",\"service\":\"https://10.40.20.40:443\",\"originRequest\":{\"originServerName\":\"vw.emsenhuber.net\"}}, {\"hostname\":\"hass.emsenhuber.net\",\"service\":\"https://10.40.20.40:443\",\"originRequest\":{\"originServerName\":\"hass.emsenhuber.net\"}}, {\"hostname\":\"n8n.emsenhuber.net\",\"service\":\"https://10.40.20.40:443\",\"originRequest\":{\"originServerName\":\"n8n.emsenhuber.net\"}}, {\"hostname\":\"gitea.emsenhuber.net\",\"service\":\"https://10.40.20.40:443\",\"originRequest\":{\"originServerName\":\"gitea.emsenhuber.net\"}}, {\"service\":\"http_status:404\"}]}}" | jq -r ".success"' ``` **Abnahme:** `.success == true`, danach Ingress zurücklesen und die vier `https://…:443` sehen. ### 1.2 ✅ Blocker B — die Firewall liess MGMT → Caddy **nicht** durch > **Erledigt 2026-08-31 über Nautobot Golden Config** (`gc-manual-plan.py --device crs326-core --deploy`, > Change-ID `TP16.3-BlockerB`, Plan `23e5b667-…` **Completed**), **nicht** per Direkt-Write — `ip-firewall-filter` > steht unter Drift-Kontrolle (TP26). Backup vorher: `core-pre-tp16.3-blockerB-20260831.backup` (TP22-Regel 3). > Danach `ingest-core-firewall.py --apply` (Re-Baseline) + `--refresh-compliance` ⇒ **135/135, 0 Drifts.** > **Position verifiziert:** die Regel sitzt direkt **vor** `TP5: log-only` und `TP5: deny-by-default`. > **Funktional verifiziert:** `/tool fetch` von ap3 auf `https://10.40.20.40` erreicht Caddy und bekommt > einen **TLS-Alert von Caddy selbst** — ein Alert kann nur vom Server kommen, das Paket ist also da. > Der Alert ist die **SNI-Abweisung** (Gegenprobe: ohne SNI `000`, mit korrektem SNI `200`) und genau > der Grund, warum `originServerName` in §1.1 gesetzt ist. **Kein Fehler, sondern der Beweis.** Die `forward`-Kette des Core wurde vollständig gelesen (36 Regeln, Nr. 35 = `TP5: deny-by-default`). **Es gibt keine Regel `vlan99 → vlan20` für 80/443.** Die einzige Regel in dieser Richtung ist ``` 26 TP5-E2: MGMT->INFRA api-rueckweg chain=forward accept protocol=tcp in-interface=vlan99 out-interface=vlan20 src-port=8728 ``` — ein **Rückweg** der RouterOS-API, `src-port`, nicht `dst-port`. Sie trägt den Connector nicht. 🔴 **Der Vorgänger-Runbook behauptet in §0 wörtlich, „Regel 27 `MGMT→INFRA TCP` deckt `vlan99→vlan20:80` bereits ab ✅". Das ist falsch** — Regel 27 ist `IOT->INFRA http-rueckweg` (`in-interface=vlan30`). Ohne die Regel unten läuft der Connector in Regel 34 (`TP5-WOULD-DROP`, Log) und Regel 35 (Drop). **Fix** (vor die Log-Regel setzen, nicht ans Ende): ``` /ip firewall filter add chain=forward action=accept protocol=tcp \ in-interface=vlan99 out-interface=vlan20 dst-address=10.40.20.40 dst-port=443 \ comment="TP31: AP-cloudflared -> caddy-bf1" \ place-before=[find comment~"TP5: log-only"] ``` Über MikroMCP: `plan_changes` mit `dryRun:true`, dann `apply_plan`. **Was NICHT gebraucht wird:** - **Egress zu Cloudflare** (QUIC udp/7844): Regel 13 `TP5-E2: LAN->WAN` (`out-interface-list=WAN`, ohne `in-interface`-Einschränkung) deckt das ab. ✅ - **DNS für den Container**: Regeln 30–33 erlauben `LAN → 10.40.20.36/.37:53` aus **jedem** VLAN. ✅ ⇒ im Container `dns=10.40.20.36` setzen. ⚠️ **Damit die Regel greift, muss der Container-Verkehr auch wirklich als `vlan99` ankommen** — das `veth`-Netz `172.17.0.0/24` ist dem Core unbekannt und hätte keinen Rückweg. Deshalb ist das `masquerade` in §3.4 **nicht optional**, sondern die Voraussetzung dieser Regel. ### 1.3 ✅ Blocker C — `ROUTER_AP3_PASS` fehlte in `~/.secrets/credentials.env` > **Erledigt 2026-08-31.** `ROUTER_AP3_USER`/`_PASS` nachgetragen, Datei `chmod 600`, > Sicherung `~/.secrets/credentials.env.bak-20260831`. Funktionsbeweis: REST-Auth gegen ap3 = **HTTP 200**. Vorhanden sind `ROUTER_AP1_PASS`, `ROUTER_AP2_PASS`, `CRS326_CORE_PASS`, `CRS326_BRANCH_PASS`. Das **ap3-Passwort steht nur in `~/.claude.json`** (MCP-Env) — gegen die globale Konvention (`~/.secrets` ist der Credential-Store) **und** ein Problem für §3.2: der Reboot-Weg liest `SSHPASS` aus `~/.secrets`. ```bash # Wert aus ~/.claude.json übernehmen und ergänzen — Wert dabei NICHT auf stdout bringen: printf 'ROUTER_AP3_USER=admin\nROUTER_AP3_PASS=%s\n' "$(python3 -c " import json;print(json.load(open('$HOME/.claude.json'))['mcpServers']['mikromcp']['env']['ROUTER_AP3_PASS'])")" \ >> ~/.secrets/credentials.env chmod 600 ~/.secrets/credentials.env grep -c '^ROUTER_AP3_PASS=' ~/.secrets/credentials.env # muss 1 sein ``` ⚠️ **`~/.secrets/credentials.env` ist kein sauberes `KEY=VALUE`-File** — ab Zeile ~69 stehen rohe WireGuard-Zeilen (`Endpoint:`, `AllowedIPs:`, `PersistentKeepalive:`). In **zsh** bricht `source` daran ab und lässt die Variablen **leer**, ohne Fehler. Alle Snippets hier laufen deshalb in `bash -c '…'`. **Wer das übersieht, jagt einen „ungültigen Token", der in Wahrheit ein leerer ist.** --- ## §2 Vorbereitung am Schreibtisch (vor der Fahrt, mit Internet) ### 2.1 Die `container.npk` holen — **eine Datei für alle drei APs** ```bash mkdir -p ~/tp16.3 && cd ~/tp16.3 curl -fLO https://download.mikrotik.com/routeros/7.24.1/all_packages-arm64-7.24.1.zip unzip -o -j all_packages-arm64-7.24.1.zip 'container-7.24.1-arm64.npk' ls -la container-7.24.1-arm64.npk ``` *(URL am 2026-08-30 mit `HTTP 200` verifiziert.)* ⚠️ **Vor dem Upload gegenprüfen, dass das Gerät wirklich auf 7.24.1 steht** (`/system resource print`). Stimmt die Version nicht, ist die Datei die falsche — und das merkt man erst nach dem Reboot. ### 2.2 cloudflared als `.tar` bauen — 🔴 **KORRIGIERT 2026-08-31, die alte Fassung funktioniert nicht** Zwei Gründe, warum `docker save` des offiziellen Images hier scheitert: 1. **Es passt nicht ins Flash.** Entpackt misst `cloudflare/cloudflared:2026.6.1` **72.926.208 B = 69,5 MiB** (`docker export | wc -c`), nicht die früher hier genannten 28 MB — das ist die *komprimierte* Archivgrösse. RouterOS braucht beim Import **Tar und entpacktes Abbild gleichzeitig**: 26,2 + 69,5 = **95,7 MiB gegen ~90 MiB frei**. ⚠️ **`docker image inspect .Size` lügt hier** (meldet 27.463.950); `docker history` summiert korrekt auf ~70 MB. 2. **Das Format stimmt nicht.** Seit Docker 25 (containerd-Image-Store) schreibt `docker save` ein **OCI-Layout** (`blobs/sha256/`, gzip-Layer). RouterOS will docker-v1 und meldet **`no config found in manifest`** — klingt nach kaputtem Image, ist aber das Format. **Stattdessen: Minimal-Image aus dem Binary bauen.** Das Binary im offiziellen Image ist **statisch gelinkt** und 36,8 MB gross; die restlichen ~33 MB sind distroless-Debian, das cloudflared nicht braucht. ```bash # Binary + CA-Bundle aus dem gepinnten Upstream-Image ziehen ssh macmini 'docker pull --platform linux/arm64 \ cloudflare/cloudflared@sha256:6d91c121b803126f7a5344005d17a9324788fc09d305b6e2560ec6040a7ae283 \ && docker tag cloudflare/cloudflared@sha256:6d91c121b803126f7a5344005d17a9324788fc09d305b6e2560ec6040a7ae283 cfd:2026.6.1' ssh macmini 'C=$(docker create cfd:2026.6.1); \ docker cp "$C":/usr/local/bin/cloudflared /tmp/cfd-bin; \ docker cp "$C":/etc/ssl/certs/ca-certificates.crt /tmp/cfd-ca.crt; docker rm -f "$C"' scp macmini:/tmp/cfd-bin ~/tp16.3/cloudflared-linux-arm64 scp macmini:/tmp/cfd-ca.crt ~/tp16.3/ca-certificates.crt # docker-v1-Archiv direkt bauen (kein Docker-Umweg -> Format haengt nicht am Image-Store) python3 tools/build-cfd-image.py ~/tp16.3/cloudflared-linux-arm64 \ ~/tp16.3/ca-certificates.crt ~/tp16.3/cfd-min-arm64.tar ``` **Ergebnis: 35,3 MiB Archiv, 35,3 MiB entpackt, Spitzenbedarf 70,6 MiB** — passt mit ~20 MiB Reserve, nach dem Löschen des Tars bleiben **54–55 MiB** frei. 🔑 **Der Pin ist die Binary-SHA256 `e93824f677eb2f072b0a42b7ad8b57e1ed76c6aed51b13ed805a6064a82d424e`.** cloudflared gibt sie beim Start selbst aus (`Version 2026.6.1 (Checksum e93824f6…)`) — damit ist im Log nachweisbar, dass alle drei APs dasselbe Binary fahren. ⚠️ **Gegenprobe vor dem Ausrollen:** `docker load -i` + `docker run --rm version` auf dem macmini. Ein Formatfehler fällt dort in Sekunden auf, auf dem AP erst nach einem 35-MiB-Upload. ### 2.3 Tunnel-Token bereitlegen Der Token liegt bereits als `BF_PUBLIC_TUNNEL_TOKEN` in `~/.secrets/credentials.env`. Frisch ziehen (z. B. nach Token-Rotation) — **Ausgabe nie in eine Kommandozeile oder ins Transkript**: ```bash bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a TID=48d3b0b6-7233-4781-a76a-1de4a5e957ce T=$(curl -s -H "Authorization: Bearer $CF_API_TOKEN" \ "https://api.cloudflare.com/client/v4/accounts/$CF_ACCOUNT_ID/cfd_tunnel/$TID/token" | jq -r .result) echo "Token-Länge: ${#T}" # nur die Länge, nie der Wert printf "%s" "$T" > ~/tp16.3/bf-public.token; chmod 600 ~/tp16.3/bf-public.token' ``` ### 2.4 Backups je AP ```bash # je AP, über MikroMCP oder SSH: /system backup save name=vor-tp16.3-ap1 # bzw. -ap2 / -ap3 /export file=vor-tp16.3-ap1 ``` --- ## §3 Vor Ort — **je AP einzeln, komplett durchziehen, dann der nächste** > **Reihenfolge: ap3 → ap2 → ap1.** > ap3 zuerst, weil dort am wenigsten hängt (frisch in Betrieb, 4 h Uptime) — wenn der Ablauf > irgendwo klemmt, klemmt er am unkritischsten Gerät. **ap1 zuletzt**, weil an ihm die > `crs326-core`-Seite des WLAN hängt. > > ⚠️ **Jeder Schritt hier trennt kurzzeitig das WLAN dieses APs** (zwei Reboots). Die CAPs holen > sich ihre Config nach dem Boot vom Manager (`crs326-core`) per **L2-Discovery auf `vlan99`** — > das kommt von selbst zurück, braucht aber ~1–2 min. **Nicht ungeduldig nachprovisionieren.** ### 3.1 `.npk` hochladen | AP | Datei | |---|---| | ap1 (`.99.11`) | `container-7.24.1-arm64.npk` | | ap2 (`.99.12`) | `container-7.24.1-arm64.npk` | | ap3 (`.99.13`) | `container-7.24.1-arm64.npk` | ✅ **Seit 2026-08-31 dieselbe Datei überall** (alle drei `arm64` + 7.24.1). ```bash cd ~/tp16.3 bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a SSHPASS="$ROUTER_AP3_PASS" sshpass -e scp -O container-7.24.1-arm64.npk admin@10.40.99.13:' ``` 🔴 **Niemals `sshpass -p`** — das schreibt das Passwort in die Kommandozeile und damit in `ps` und jeden argv-Trace. **Genau so ist am 2026-08-22 das Core-Passwort in ein Transkript geraten.** `-e` hält es in der Umgebung des Kindprozesses. Gegenprobe vor dem Reboot — **die Datei muss wirklich liegen**, sonst rebootet man umsonst: ``` /file print where name~"container" ``` ### 3.2 Reboot (installiert das Paket) 🔴 **Der Reboot geht NICHT über MikroMCP.** Das `reboot`-Tool sendet einen `delay`-Parameter, den die REST-API auf ROS 7.24 nicht kennt (`unknown parameter delay`); `run_command` ist für `/system reboot*` per Deny-Policy gesperrt. Der Weg ist SSH: ```bash bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a SSHPASS="$ROUTER_AP3_PASS" sshpass -e ssh -o StrictHostKeyChecking=accept-new \ admin@10.40.99.13 "/system reboot"' ``` **Abnahme nach ~90 s:** ``` /system package print # muss jetzt DREI Pakete zeigen: routeros, wifi-qcom, container — alle gleiche Version ``` ⚠️ **Steht `container` da mit abweichender Version oder `disabled=yes`, war es die falsche `.npk`.** Dann: Datei löschen, richtige hochladen, erneut rebooten. Nicht weitermachen. ### 3.3 `device-mode` — **der physische Schritt** 🔴 **Reihenfolge ist Pflicht: erst der Paket-Reboot (§3.2), dann `device-mode`.** Der Bestätigungs-Boot **installiert keine Pakete** — er verbraucht eine wartende `.npk`, ohne sie zu installieren. Am 2026-08-31 wurde auf ap1 versucht, beides in einem Stromzyklus zu erledigen (um einen Gang zu sparen): danach stand `container: yes`, die Datei war weg und `/system package print` zeigte **zwei** Pakete. Nachholen ging per SSH-Reboot, aber die Abkürzung spart nichts. ``` /system device-mode update container=yes ``` Die Session **bricht danach ab** und RouterOS wartet auf eine Bestätigung **am Gerät** mit einer Frist (typisch **5 Minuten**, die Konsole nennt die genaue Deadline). Bestätigt wird durch: **Weg A — Kaltstart (empfohlen, eindeutig):** > **Stecker ziehen, ~5 Sekunden warten, wieder einstecken.** 🔴 **Wichtig: die APs hängen NICHT an PoE aus den Switches** — beide CRS326 haben nachweislich gar kein PoE-Menü (`bad command name poe`). Es gibt also **keinen** Weg, das aus der Ferne zu tun; der Strom kommt vom jeweiligen Netzteil bzw. Injektor am AP. **Weg B — Taster:** > **Reset-Knopf am laufenden Gerät kurz drücken und loslassen.** Am hAP ax² sitzt er an der > Unterseite, am cAP ax unter der Abdeckung an der Rückseite. ⚠️ **Weg B nur am LAUFENDEN Gerät und nur kurz.** Den Reset-Knopf **während des Bootens** gedrückt zu halten ist etwas völlig anderes — das setzt die Konfiguration zurück bzw. geht nach Netinstall. Wer unsicher ist, nimmt **Weg A**; ein Kaltstart kann nicht versehentlich zum Werksreset werden. Verstreicht die Frist ohne Bestätigung, passiert **nichts** — die Änderung verfällt, das Gerät bleibt wie es war. Dann einfach neu absetzen. **Abnahme:** ``` /system device-mode print # container: yes ``` ### 3.4 Container-Netz anlegen ``` /interface veth add name=veth-cf address=172.17.0.2/24 gateway=172.17.0.1 /ip address add address=172.17.0.1/24 interface=veth-cf /ip firewall nat add chain=srcnat action=masquerade src-address=172.17.0.0/24 \ comment="TP31: cloudflared egress" ``` Das `masquerade` ist **Pflicht**, nicht Kosmetik — siehe §1.2: ohne es kommen die Pakete mit `172.17.0.2` am Core an, wo weder Route noch Firewall-Regel sie kennt. ✅ **Seit 2026-08-31 stehen diese drei Zeilen im SOLL** (AP-Template Block `[7]`, Werte aus dem ConfigContext `ap-common` → `ap.container`). Wer sie hier direkt setzt, erzeugt daher **keine Drift mehr** — aber auch keinen Bedarf: bei einem neuen AP rendert Golden Config sie mit. ### 3.5 Image importieren und Container bauen ```bash # .tar hochladen (~28 MB) bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a SSHPASS="$ROUTER_AP3_PASS" sshpass -e scp -O ~/tp16.3/cloudflared-arm64.tar admin@10.40.99.13:' ``` Auf dem AP: ``` /container config set tmpdir=tmp /container add file=cloudflared-arm64.tar interface=veth-cf root-dir=cf \ dns=10.40.20.36 logging=yes start-on-boot=yes \ cmd="tunnel --no-autoupdate run --token=" ``` 🔑 **Token-Handling.** 🔴 **Die Eigenschaft heisst auf ROS 7.24.1 `list=`, NICHT `name=`** — mit `name=` antwortet das Gerät `bad parameter name` bzw. die REST-API `unknown parameter name`. (Das MikroMCP-Tool `manage_container_env` benutzt `name=` und ist damit hier unbrauchbar.) Der Token darf weder in eine Kommandozeile (→ `ps`) noch ins Sitzungstranskript. Deshalb per Datei: ```bash T=$(cat ~/tp16.3/bf-public.token) TMP=$(mktemp /tmp/cfdenv.XXXXXX.rsc); chmod 600 "$TMP" { printf '/container/envs/add list=cfd key=TUNNEL_TOKEN value="%s"\n' "$T" printf '/container/envs/add list=cfd key=TUNNEL_TRANSPORT_PROTOCOL value="quic"\n'; } > "$TMP" SSHPASS="$PW" sshpass -e scp -O "$TMP" admin@:cfdenv.rsc && rm -f "$TMP" ``` Auf dem AP: `/import file=cfdenv.rsc`, danach **`/file/remove [find name="cfdenv.rsc"]`** — die Datei enthält den Token im Klartext. Gegenprobe ohne Wert-Ausgabe: ``` :foreach e in=[/container/envs/find] do={:put ([/container/envs/get $e list] . " / " . \ [/container/envs/get $e key] . " / len=" . [:len [/container/envs/get $e value]])} ``` ⚠️ **Niemals `/container/envs/print`** — das gibt den Token aus. Starten und aufräumen: ``` /container start [find root-dir=cf] /container print # status: running /file remove [find name~"cloudflared-arm64.tar"] # ~28 MB Flash zurückholen ``` ⚠️ **Platzrechnung (korrigiert 2026-08-31, gemessen):** ~90 MiB frei − 35,3 MiB `.tar` − 35,3 MiB entpacktes Abbild ≈ **20 MiB** in der Spitze, nach dem Löschen des Tars **54–55 MiB** frei. 🔴 **Mit dem offiziellen Image wären es 95,7 MiB Bedarf gegen 90 MiB frei — es passt schlicht nicht.** Auch mit dem Minimal-Image gilt weiter: **ein Container pro AP**, kein zweiter. ### 3.6 Abnahme **auf diesem AP** ``` /log print where message~"cloudflared" or message~"tunnel" # erwartet: "Registered tunnel connection" (mehrfach, je CF-Edge) ``` Und **die Strecke zu Caddy separat prüfen** — sie ist der Teil, den Blocker B betraf: ``` /tool fetch url="https://10.40.20.40/" check-certificate=no output=none ``` *(Auf ap1/ap2 ist `fetch` per `device-mode=home` gesperrt — dort stattdessen aus dem Container heraus oder über den Drop-Log gegenprüfen, siehe §8.)* **Der Drop-Log ist das erste Diagnosewerkzeug, nicht das letzte:** `10.40.20.18:514`, Dateien auf dem Docker-LXC unter `/opt/tp5-syslog/log/`, Präfix `TP5-WOULD-DROP`. Taucht dort `10.40.99.13 → 10.40.20.40:443` auf, fehlt die Regel aus §1.2. ### 3.7 Erst wenn dieser AP sauber ist: nächster AP --- ## §4 Abnahme des Tunnels (nach allen drei APs) ```bash bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a curl -s -H "Authorization: Bearer $CF_API_TOKEN" \ "https://api.cloudflare.com/client/v4/accounts/$CF_ACCOUNT_ID/cfd_tunnel/48d3b0b6-7233-4781-a76a-1de4a5e957ce" \ | jq "{status:.result.status, conns:(.result.connections|length)}"' ``` **Kriterium: `status: "healthy"`, `conns` > 0** (erfahrungsgemäß 4 CF-Edge-Verbindungen je Connector, bei drei APs also Richtung 12). 🔴 **`healthy` heißt „der Connector redet mit Cloudflare" — nicht „das Origin antwortet".** Der Beweis für die Strecke bis Caddy ist §5.1, nicht diese Zahl. Genau diese Verwechslung hat beim `grafana`-Fall monatelang einen toten Dienst gesund aussehen lassen. --- ## §5 CNAME-Flip — ✅ **AUSGEFÜHRT 2026-09-01** (einzeln, mit Abnahme dazwischen) **Reihenfolge: `n8n` → `gitea` → `hass` → `vw`** (steigende Kritikalität; `vw` zuletzt). Zone-ID `1b5bc02fdf61b6b989afde543f3f4134`. ### 5.1 Vorab: Testname statt Produktivname ```bash bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a Z=1b5bc02fdf61b6b989afde543f3f4134 curl -s -X POST -H "Authorization: Bearer $CF_API_TOKEN" -H "Content-Type: application/json" \ "https://api.cloudflare.com/client/v4/zones/$Z/dns_records" \ -d "{\"type\":\"CNAME\",\"name\":\"test-tp163\",\"content\":\"48d3b0b6-7233-4781-a76a-1de4a5e957ce.cfargotunnel.com\",\"proxied\":true}" | jq -r .success' ``` Dazu **eine Ingress-Regel** für `test-tp163.emsenhuber.net` → `https://10.40.20.40:443` mit `originServerName: vw.emsenhuber.net` in `bf-public` ergänzen. Dann **von außerhalb des LAN, ohne WARP** aufrufen. 🔑 **Das Erfolgskriterium ist praeziser, als es hier bis 2026-08-31 stand — und die frühere Fassung war zweideutig.** Gemessen am 2026-08-31 gegen `10.40.20.40`: | Antwort | Bedeutung | |---|---| | Access-Login, danach **`200` mit LEEREM Body** und Header **`server: Caddy`** | ✅ **Strecke bewiesen.** Caddy hat geantwortet; es gibt für `test-tp163` nur kein Site-Block, und genau so antwortet Caddy auf einen unbekannten Host. | | **`404`** | ❌ Die Ingress-Regel greift nicht — das ist der **Catch-all** von `bf-public` (`http_status:404`). | | **`ERR_TOO_MANY_REDIRECTS`** | ❌ Blocker A ist zurück (Ingress auf `:80` oder `originServerName` fehlt). Sofort abbrechen. | ⚠️ **Ohne diese Tabelle liest man das leere 200 als „kaputt" und das 404 als „Caddy sagt nichts" — beide Male falsch herum.** Der zweite, unabhängige Beweis ist immer das Caddy-Log (§5.3). ⇒ Erst wenn das steht, wird ein Produktivname angefasst. Danach Testname + Testregel wieder entfernen. ### 5.2 Flip je Name ```bash bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a Z=1b5bc02fdf61b6b989afde543f3f4134 N=n8n # danach: gitea, hass, vw ID=$(curl -s -H "Authorization: Bearer $CF_API_TOKEN" \ "https://api.cloudflare.com/client/v4/zones/$Z/dns_records?name=$N.emsenhuber.net" | jq -r ".result[0].id") curl -s -X PATCH -H "Authorization: Bearer $CF_API_TOKEN" -H "Content-Type: application/json" \ "https://api.cloudflare.com/client/v4/zones/$Z/dns_records/$ID" \ -d "{\"content\":\"48d3b0b6-7233-4781-a76a-1de4a5e957ce.cfargotunnel.com\",\"proxied\":true}" | jq -r .success' ``` ### 5.3 Abnahme je Name — **von außerhalb des LAN, WARP AUS** - [ ] Aufruf über Mobilfunk (oder anderer Standort) → Access-Login → **200** - [ ] **Kein** `ERR_TOO_MANY_REDIRECTS` (das wäre Blocker A) - [ ] 15 min beobachten, kein 530/1033 🔴 **KORRIGIERT 2026-09-01 — der frühere Punkt „Caddy sieht den Request: `journalctl -u caddy -n 20`" funktioniert NICHT.** Im `Caddyfile` steht keine `log`-Direktive; im Journal landen nur `info`/`warn`. Ein **erfolgreicher** Request hinterlässt dort **nichts**, und die leere Ausgabe liest sich wie „kam nie an". *(Dass der öffentliche Reverse Proxy überhaupt keine Requests protokolliert, ist eine eigene Lücke — gehört zu TP31/TP34.)* **Was stattdessen funktioniert — und 2026-09-01 auch benutzt wurde:** | Werkzeug | Beweist | |---|---| | `curl --resolve :443:188.114.96.10` | Erzwingt den **öffentlichen** Weg. 🔴 **Pflicht**, denn der Haus-Resolver liefert für alle vier Namen direkt `10.40.20.40` (Split-Horizon) — ein Test von zuhause sieht Cloudflare **nie**. | | Verbindungstabelle am Core (`/ip firewall connection`) | Zeigt `10.40.99.x → 10.40.20.40` = ein AP-Connector redet mit Caddy. **Der Zähler der Blocker-B-Regel taugt dafür NICHT**: `cloudflared` hält die Origin-Verbindung offen, es entstehen kaum neue — der Zähler steht still, obwohl alles läuft. | | Antwort-Fingerabdruck | z.B. `i_like_gitea`-Cookie = echte Gitea-Antwort, nicht CF/Caddy. | | WebSocket-Handshake **mit `--http1.1`** | `101 Switching Protocols` = der Companion-App-Pfad steht. ⚠️ Über HTTP/2 gibt es keinen klassischen Upgrade — ein `400` ist dann der eigene Testfehler, nicht der Dienst. | ⚠️ **Access antwortet je nach Standort verschieden, beides gesund:** `n8n` liefert aus dem Haus **200** (die `bf4`-Policy trägt die WAN-IP), von außen **302** zum Login. `hass`/`vw`/`gitea` stehen auf **`bypass`** (App `hass, vw, gitea`, alle drei in `self_hosted_domains`) — dort kommt **nie** ein Login. Ein Service-Token für die Wildcard-App gibt es nicht (**TP14.4**), deshalb ist `n8n` von außen **nicht** bis zum Origin prüfbar — das musste der User im Browser bestätigen. 🔴 **WARP muss aus sein.** Mit aktivem WARP läuft der Test über den Mesh und beweist den öffentlichen Weg **nicht** — dieselbe Klasse Fehldiagnose wie beim ICMP-Fall 2026-08-13. **Namensspezifisch:** - **`gitea`** — Access gilt **nur der Web-UI**, Git-/API-Pfade laufen daran vorbei. **Vor** dem Flip einen Push von außen testen, **nach** dem Flip denselben Push wiederholen. - **`hass`** — die Companion-App kann kein Access-Login. Nach dem Flip App auf dem Handy **über Mobilfunk** prüfen, nicht nur den Browser. - **`vw`** — Bitwarden läuft auf **Access-Bypass**. **Vor** dem Flip prüfen, dass die Bypass-Policy für `vw.emsenhuber.net` steht; sonst sperrt der Flip alle Bitwarden-Clients aus. --- ## §6 Abbau — ✅ **AUSGEFÜHRT 2026-09-01** (7-Tage-Frist vom User aufgehoben) > ✅ **Durch.** 7 Container entfernt (inkl. `terpene-cloudflared`, weil `420.teilzeitladen.xyz` nun > über Caddy/CF läuft — vor der Tunnel-Löschung mit echtem Origin-Inhalt belegt), 4 Tunnel gelöscht > (`bf-mm`/`bf-nas`/`bf-pve`/`terpene-db`). Übrig: nur `bf-public` + `fm`. Reihenfolge Container→Tunnel > eingehalten. Der Rest dieses Abschnitts bleibt als Referenz stehen. ### (Original-Anleitung, Referenz) > Die drei Alttunnel sind die Rückfallebene. Solange sie stehen, ist jeder Flip eine > Ein-Feld-Änderung zurück. **Nicht am selben Abend abbauen.** ### 6.1 Erst die Container stoppen, dann die Tunnel löschen Umgekehrt genommen läuft man in 530er von Connectoren, die auf einen gelöschten Tunnel zeigen. ```bash # LXC 400 auf pve — terpene-cloudflared NICHT anfassen ssh root@10.40.20.100 'pct exec 400 -- docker rm -f cloudflared-bfmm cloudflared-bfnas' ssh root@10.40.20.100 'pct exec 400 -- docker ps --format "{{.Names}}"' # terpene-cloudflared muss bleiben # macmini ssh macmini 'docker rm -f cloudflared-bfpve cloudflared-bfnas && docker ps --format "{{.Names}}"' ``` NAS (DS923, Portainer `endpointId=14`, Key aus `mcp/portainer/.env`): ```bash bash -c 'set -a; . ~/dev/bf-infra/mcp/portainer/.env; set +a K="${PORTAINER_API_KEY:-$PORTAINER_TOKEN}"; U="${PORTAINER_URL:-https://10.40.20.126:9443}" for c in cloudflared-bfpve cloudflared-bfmm; do ID=$(curl -sk -H "X-API-Key: $K" "$U/api/endpoints/14/docker/containers/json?all=true" \ | jq -r ".[]|select(.Names[0]==\"/$c\")|.Id") curl -sk -X DELETE -H "X-API-Key: $K" "$U/api/endpoints/14/docker/containers/$ID?force=true" echo "removed $c" done' ``` ⚠️ Sind es **Stacks** statt einzelner Container, kommen sie sonst beim nächsten Stack-Deploy zurück — dann den Stack-Eintrag entfernen, nicht nur den Container. ### 6.2 Dann die drei Tunnel löschen ```bash bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a for T in 7a322261-380a-447b-97d2-8ebce99f5ed1 220c9958-401b-4111-9451-f3db09bba2d5 f7fdf3a6-b67d-4567-93b1-b0f273794d09; do curl -s -X DELETE -H "Authorization: Bearer $CF_API_TOKEN" \ "https://api.cloudflare.com/client/v4/accounts/$CF_ACCOUNT_ID/cfd_tunnel/$T" | jq -r "{id:\"$T\",ok:.success}" done' ``` 🚫 **Nicht in dieser Schleife und nirgends sonst:** `b697d124-…` (`fm.emsenhuber.net`, Standort FM) und `b83b68f0-…` (`terpene-db`). **IDs vor dem Absetzen einzeln gegen §0 prüfen.** ### 6.3 Schlusskontrolle ```bash bash -c 'set -a; . ~/.secrets/credentials.env; set +a curl -s -H "Authorization: Bearer $CF_API_TOKEN" \ "https://api.cloudflare.com/client/v4/accounts/$CF_ACCOUNT_ID/cfd_tunnel?is_deleted=false" \ | jq -r ".result[]|\"\(.name)\t\(.status)\tconns=\(.connections|length)\""' ``` **Soll:** `bf-public healthy`, `fm.emsenhuber.net healthy`, `terpene-db healthy` — sonst nichts. --- ## §7 Rollback | Lage | Rückweg | |---|---| | Ein Name kaputt nach Flip | CNAME zurück auf die alte Tunnel-ID — Werte in `cnames-tunnel-20260830-…json` (inkl. Record-ID) | | `bf-public`-Ingress kaputt | `PUT …/configurations` mit `bf-public-ingress-20260830-…json` | | Container auf einem AP stört | `/container stop` + `/container remove`, WLAN läuft davon unabhängig | | AP-Config verkorkst | `/system backup load name=vor-tp16.3-apX` | | Firewall-Regel unerwünscht | `/ip firewall filter remove [find comment~"TP31: AP-cloudflared"]` | **`device-mode=container:yes` ist nicht Teil des Rollbacks.** Zurückdrehen ginge nur mit erneutem physischem Gang. Es schadet nicht — ohne laufenden Container ist es ein gesetztes Flag, sonst nichts. --- ## §8 Fallen 1. **`container.npk` ist versionsgebunden.** Seit 08-31 sind alle drei APs auf 7.24.1 ⇒ **eine** Datei. Weicht ein Gerät später ab, braucht es wieder seine eigene. Falsche Datei ⇒ Paket bleibt nach dem Reboot **inaktiv, ohne Fehler**. **Nach jedem Reboot `/system package print` lesen**, nicht annehmen. 2. **Die Freigabe `vlan99 → vlan20:443` existiert nicht** — entgegen der Behauptung im Vorgänger-Runbook. Ohne §1.2 landet der Connector im `TP5-WOULD-DROP`-Log. **Erst dort nachsehen.** 3. **Caddy antwortet auf `:80` mit 308.** Ein Ingress auf `:80` erzeugt eine Redirect-Schleife — und zwar **erst** beim Umstieg auf Caddy, weil die Altwege am Proxy vorbeigehen. 4. **`healthy` ≠ „Dienst erreichbar".** Der Tunnelstatus sagt nichts über das Origin; die Wildcard-Access-App `*.emsenhuber.net` liefert für **jeden** Namen ein sauberes 302. Ein toter Dienst sieht so monatelang gesund aus (der `grafana`-Fall). 5. **Kein `sshpass -p`.** Nur `-e` mit `SSHPASS` aus der Umgebung. 6. **`~/.secrets/credentials.env` in zsh sourcen schlägt still fehl** (rohe WireGuard-Zeilen ab ~Z. 69) — Variablen bleiben **leer**, die API meldet einen „ungültigen Token". Immer `bash -c`. 7. **`terpene-cloudflared` steht direkt neben den zu löschenden Containern.** Namen lesen. 8. **Ein Container pro AP, keiner mehr.** Nach dem Import bleiben ~39 MB. Caddy oder AGH gehören nicht dazu (die eine Config ändert sich ständig, die andere schreibt dauernd auf NAND). 9. **Reboot nie über MikroMCP** (`unknown parameter delay`), sondern per SSH. 10. **WLAN-Abnahme ist eine frische DHCP-Lease je SSID, nicht die Registration-Table.** ⚠️ Ergänzung 08-31: `media`/`untrusted`/`guest` haben im Normalbetrieb **null** Clients — dort ist gar kein Lease-Nachweis zu holen. Das ist kein Fehler, aber auch kein Beleg; nicht als „grün" buchen. 11. 🔴 **Das offizielle `cloudflared`-Image passt nicht ins Flash** (69,5 MiB entpackt gegen ~90 MiB frei, Tar kommt obendrauf). Minimal-Image bauen, s. §2.2. **Flash-Budgets mit `docker export` messen, nie mit `docker image inspect .Size`.** 12. 🔴 **`docker save` liefert seit Docker 25 OCI statt docker-v1** → `no config found in manifest`. 13. 🔴 **`/container/envs` nimmt `list=`, nicht `name=`.** 14. 🔴 **Der `device-mode`-Bestätigungs-Boot installiert keine Pakete** — Reihenfolge s. §3.3. 15. ✅ **ERLEDIGT 2026-08-31 — §3.4 kollidierte mit der GC-Governance:** `ip address` und `ip firewall nat` stehen unter Drift-Kontrolle, direkt gesetzt ergab das **zwei `extra`-Drifts je AP**. Sie sind jetzt **ins Soll gehoben** (AP-Template Block `[7]` + ConfigContext `ap.container`), **nicht** als Transaktion geführt: ein Dauerzustand gehört ins Template. Dazu kam die **28. ComplianceRule `interface-veth`** — vorher war das veth das tragende Stück **ohne jede Überwachung**. 🔴 **Falle darin:** der veth-Export trägt zwei gerätevergebene MACs; ohne Normalisierung (`ConfigReplace` `60-`/`61-veth-*`) erzeugt die Regel Dauer-Drift auf allen drei APs. Stand danach: **139/140**, übrig nur die offene TP25-Transaktion. 16. 🔴 **Ein Golden-Config-Job meldet `SUCCESS` und kann trotzdem halb durchgelaufen sein.** Am 2026-08-31 fehlte nach dem ersten Compliance-Lauf genau **ein** Eintrag (`crs326-core`/`interface-veth`), Job-Status `SUCCESS`, im Job-Log dagegen `RENDER COMPLIANCE TASK GROUP failed: Broken pipe`. **Abnahme ist deshalb nicht die Konformitätsquote, sondern die ANZAHL der Einträge = Regeln × Geräte.** 139 statt 140 sieht aus wie „die neue Regel greift nicht" und ist ein halb gelaufener Job. Zweiter Lauf reichte. 17. 🟡 **`A - AVAILABLE` in `/system package print` ist ein Download-Katalog**, kein Paket auf dem Gerät — `enable` würde einen Internet-Fetch auslösen (auf ap1/ap2 gesperrt). `.npk` bleibt der Weg. 18. 🟡 **MikroMCPs `export_config` exportiert unvollständig** (301 B statt 6,2 KiB). Für Backups `/export file=…` per SSH verwenden. Nach zwei Reboots je AP lohnt der Blick — die Tabelle zeigte beim CAPsMAN-Ausfall 14 h lang zufriedene Clients ohne Adresse. --- ## §9 Ehrliche Einschränkung — was diese Session **nicht** kauft Solange Caddy **nur** auf `caddy-bf1` (LXC 130, pve) läuft, ist das Origin aller drei Connectoren **derselbe Rechner**. Drei Connectoren auf drei APs kaufen damit **Hardware-Diversität am Eingang, aber keine Verfügbarkeit**: fällt pve aus, sind alle vier öffentlichen Dienste weg — mit drei Connectoren genauso vollständig wie mit einem. **Der Gewinn ist real, aber begrenzt:** kein Docker-Host mehr im öffentlichen Pfad (die APs sind eigene Maschinen ⇒ die macvlan/ipvlan-Blindheit kann dort prinzipiell nicht auftreten), sechs Container werden drei, und die Host→Origin-Zuordnung lebt nur noch im `caddy/Caddyfile`. **Der echte Verfügbarkeitsgewinn kommt erst mit `caddy-bf2` (LXC 131)** und einer zweiten Ingress-Regel. ⚠️ Für `vw` gilt dabei die TP20.1-Bremse: zwei Caddys an verschiedenen Standorten würden die Hälfte der **Schreib**zugriffe auf einen read-only Standby schicken — das #1033-Muster, diesmal mit Datenverlust. **Automatisches Ingress-Failover erst, wenn der DB-Teil es trägt.** Bis dahin ist die Reserve die manuelle: derselbe Connector kann über eine zusätzliche Ingress-Regel **direkt** auf ein kritisches Backend zeigen, an Caddy vorbei.