# Übergabeprompt — TP16.3 §5: CNAME-Flip auf `bf-public` > **Zum Einfügen in eine frische Session.** Erstellt 2026-08-31, direkt nach §2/§3. > Alles unterhalb der Linie ist der Prompt. --- TP16.3 / TP31 Schritt 5 — **§5 CNAME-Flip** (Repo `~/dev/bf-infra`). Aufgabe: **§5 des Runbooks** `docs/tp16.3-bf-public-ap-connector-runbook.md` ausführen — die vier öffentlichen Namen von den Alttunneln auf `bf-public` umhängen. **§6 (Abbau) gehört NICHT dazu**, frühestens 7 Tage nach dem Flip. ## PFLICHTLEKTÜRE ZUERST, in dieser Reihenfolge 1. `docs/handoff-20260831-tp16.3-paragraph2-3-durch.md` — Ergebnis und Funde der Vorsession 2. `docs/tp16.3-bf-public-ap-connector-runbook.md` **§5** (und §7 Rollback) 3. `docs/teilprojekte.md` (Quick-Index + Ist-Stand + TP16.3-Abschnitt) ## AUSGANGSLAGE — nicht nochmal machen - `bf-public` ist **healthy mit 12 Connectoren** (ap1/ap2/ap3, je ein `cloudflared 2026.6.1`, Container `running`, `start-on-boot=yes`). Tunnel-ID `48d3b0b6-7233-4781-a76a-1de4a5e957ce`. - Ingress steht auf `https://10.40.20.40:443` mit `originServerName` je Regel (Blocker A behoben). - Firewall-Freigabe `vlan99 → vlan20:443` auf `crs326-core` liegt und ist verifiziert (Blocker B). - Caddy antwortet **mit korrektem SNI 200, ohne SNI 000** — gemessen, das ist gesundes Verhalten. - Rollback-Material: `docs/cf-backup/` — Ingress-Configs, CNAMEs **inklusive Record-IDs**, und für drei Tunnel zusätzlich der ältere Stand als `*-vor-hostname-schnitt.json`. ## 🔴 ZUERST ENTSCHEIDEN, BEVOR EIN NAME GEFLIPPT WIRD **Compliance steht auf 128/135.** Sechs `extra`-Drifts, zwei je AP: `ip-address` (`172.17.0.1/24 interface=veth-cf`) und `ip-firewall-nat` (`masquerade`, Kommentar `TP31: cloudflared egress`). Sie sind **inhaltlich richtig** — ohne sie läuft kein Container —, aber sie stehen nicht im Soll, weil Runbook §3.4 Direkt-Writes vorschreibt für Features, die unter Golden-Config-Kontrolle stehen. Der saubere Weg ist, sie ins **Soll** zu heben (AP-Template bzw. ConfigContext `ap-common`). 🔑 **Bewusst KEINE Transaktion:** `gc-transaktion.py` ist für **befristete Versuche** da (so wie `TP25-fund-e-ft-over-ds`). Das `veth`/`masquerade` soll **dauerhaft** gelten — Dauerzustand gehört ins Template, nicht in eine Transaktion mit Ablaufdatum. 🔴 **Kein Re-Baseline** (macht die Drift-Erkennung wertlos), **kein Rückbau** (killt die Tunnel). ⚠️ Dabei mitentscheiden, ob `/interface veth` überhaupt erfasst sein soll — dafür existiert heute keine ComplianceRule, deshalb erzeugt `veth` auch keine Drift. Mit ungeklärter Drift in den Produktivpfad zu gehen ist die eine Sache, die diese Session **nicht** tun sollte. Christoph entscheidet, nicht die Session. 🔴 **Die siebte Drift ist KEINE Drift im Sinne eines Versehens:** `crs326-core` / `wifi-security` (`ft-over-ds=no`) ist **TP25 Fund E, Hebel 1** — am 2026-08-31 um 08:09 bewusst gesetzt und als **offene Transaktion `TP25-fund-e-ft-over-ds`** geführt (Scope `wifi-security`, Ablauf 2026-09-03). Sie gehört einer anderen, laufenden Session; **grün machen würde deren Versuch unsichtbar machen.** ⚠️ **Merkregel:** vor jeder Drift-Bewertung `python3 nautobot/gc-transaktion.py status` lesen. Drift aus einem laufenden Versuch sieht identisch aus wie ein Versehen — genau dafür gibt es das Werkzeug. (Diese Zeile behauptete zuerst, die Drift käme vom 7.24.1-Upgrade. Falsch: der Core wurde erst um 14:36 gehoben, sechseinhalb Stunden nach dem Hebel.)* ## REIHENFOLGE **Erst `test-tp163` (§5.1), dann `n8n` → `gitea` → `hass` → `vw`** — steigende Kritikalität, `vw` zuletzt. Nach **jedem** Namen die Abnahme aus §5.3, erst dann der nächste. ## WICHTIGSTE FALLEN - 🔴 **`healthy` beweist nichts über das Origin.** Der Tunnelstatus sagt nur, dass der Connector mit Cloudflare redet. Die Wildcard-Access-App `*.emsenhuber.net` liefert für **jeden** Namen ein sauberes 302 — ein toter Dienst sieht so monatelang gesund aus (der `grafana`-Fall). Der einzige Streckenbeweis ist §5.1 gegen einen Testnamen. - 🔴 **WARP muss AUS sein.** Mit aktivem WARP läuft der Test über den Mesh und beweist den öffentlichen Weg nicht — dieselbe Fehldiagnose-Klasse wie der ICMP-Fall 2026-08-13. Testen von außerhalb des LAN, über Mobilfunk. - 🔴 **`vw` = Bitwarden läuft auf Access-Bypass.** **Vor** dem Flip prüfen, dass die Bypass-Policy für `vw.emsenhuber.net` steht — sonst sperrt der Flip alle Bitwarden-Clients aus. - 🔴 **`gitea`: Access gilt nur der Web-UI**, Git-/API-Pfade laufen daran vorbei. Push von außen **vor** und **nach** dem Flip testen, nicht nur die UI. - 🔴 **`hass`: die Companion-App kann kein Access-Login.** Nach dem Flip die App auf dem Handy über Mobilfunk prüfen, nicht nur den Browser. - ⚠️ **`ERR_TOO_MANY_REDIRECTS` nach einem Flip = Blocker A ist zurück** (Ingress auf `:80` statt `:443`, oder `originServerName` fehlt). Sofort zurückflippen, nicht debuggen während der Name tot ist. - ⚠️ **`~/.secrets/credentials.env` lässt sich in zsh nicht sourcen** (rohe WireGuard-Zeilen ab ~Zeile 69) — Variablen bleiben still leer, das sieht aus wie ein ungültiger Token. **Immer `bash -c`.** - 🔴 **Maskierung: Muster auf den Schlüsselnamen ankern, nie auf ein Trennzeichen.** `grep -n "TOKEN" datei | sed 's/:.*TOKEN/…/'` maskiert **nicht** — `grep -n` stellt `:` voran, und das matcht das Muster. So sind in der Vorsession zwei Nautobot-Tokens ins Transkript geraten. Sicher ist nur `sed -E 's/(TOKEN|PASSWORD|SECRET|KEY|PASS)=.*/\1=/'`. ## GOVERNANCE - Config-Änderungen an MikroTik-Geräten **ausschließlich** über Nautobot Golden Config (`nautobot/gc-manual-plan.py`), nicht per Direkt-Write. Nautobot: **`http://10.40.20.30:8080`** (Port 8080, **nicht** 80 — der Runbook-Stand nannte lange nur den Host), Token in `docs/nas-vlan20/stacks/210-nautobot.yml` (gitignored, nur im Haupt-Checkout). - Cloudflare-Änderungen sind **outward-facing**: DNS-Flip und Ingress-Edits vor der Ausführung mit Christoph bestätigen, einer nach dem anderen. - **MCP-Lifecycle aktiv melden**, falls sich daran etwas ändert. ## OFFENE PUNKTE, DIE NICHT IN DIESE SESSION GEHÖREN 1. **Rotation zweier Nautobot-Tokens** (`NAUTOBOT_SUPERUSER_API_TOKEN`, `NAUTOBOT_GITEA_TOKEN`) — in der Vorsession ins Transkript geraten, als verbrannt zu behandeln. Gehört zu **TP30**. 2. **`crs326-core` / `wifi-security` / `ft-over-ds`** — offene Transaktion `TP25-fund-e-ft-over-ds` einer laufenden TP25-Session. **Nicht anfassen, nicht grün machen**, Ablauf 2026-09-03. 3. **`mcp/mikromcp/config/routers.yaml`** meldet `rosVersion: "7.24"` für alle fünf, live ist `7.24.1` — kosmetisch, gehört auf `main`. 4. **§6 Abbau** (sechs Container, drei Alttunnel) — frühestens 7 Tage nach dem Flip. 🚫 `terpene-cloudflared` (LXC 400) und `fm.emsenhuber.net` bleiben, sie stehen im `docker ps` direkt neben den zu löschenden. **Namen lesen, nicht Zeilen zählen.** ## ABNAHME DIESER SESSION - [ ] Entscheidung zu den sechs Drifts getroffen und umgesetzt (Compliance erklärt oder bereinigt) - [ ] `test-tp163` von außerhalb des LAN ohne WARP: Access-Login, **keine** Redirect-Schleife - [ ] Testname **und** Testregel danach wieder entfernt - [ ] Alle vier Namen geflippt, je einzeln mit 15 min Beobachtung, kein 530/1033 - [ ] `gitea`-Push von außen funktioniert nach dem Flip - [ ] `hass`-Companion-App über Mobilfunk funktioniert nach dem Flip - [ ] `vw` Bitwarden-Clients funktionieren nach dem Flip - [ ] Caddy-Log zeigt die Requests (`ssh root@10.40.20.100 'pct exec 130 -- journalctl -u caddy -n 20'`) ## ARBEITSWEISE Bestandsaufnahme vor Plan. Eine große Fragenrunde statt vieler kleiner. Bei Abweichungen zwischen Doku und Live-Stand: **Drift melden, nicht stillschweigend korrigieren.** Vor jedem Flip den Rollback-Weg (§7, Record-IDs in `docs/cf-backup/cnames-tunnel-*.json`) parat haben.