# Handoff — TP16.3 §5 durch: alle vier Namen auf `bf-public`, plus ein 10-Sekunden-Fund > **2026-08-31/09-01.** Nachfolger von > [`handoff-20260831-tp16.3-paragraph2-3-durch.md`](handoff-20260831-tp16.3-paragraph2-3-durch.md). > **Nicht** Teil dieser Session: §6 (Abbau). --- ## 1. Was jetzt steht **Alle vier öffentlichen Namen laufen über `bf-public`** — der öffentliche Verkehr geht damit erstmals über **Caddy** statt an ihm vorbei. | Name | Nachweis von außen | Origin bewiesen? | |---|---|---| | `gitea` | 200, `i_like_gitea`-Cookie = echte Gitea-Antwort | ✅ | | `hass` | 200 + `manifest.json` 200 + **WebSocket `101 Switching Protocols`** | ✅ inkl. Companion-App-Pfad | | `vw` | `/`, `/alive`, `/api/config` je 200; WS-Hub `401` **von Vaultwarden** | ✅ | | `n8n` | 302 zum Access-Login (vor *und* nach dem Flip) | ❌ — vom User im Browser bestätigt | Antwortzeiten vorher/nachher unverändert ⇒ **Caddy im Pfad kostet nichts Messbares.** 🚫 **Die drei Alttunnel stehen bewusst weiter** (`bf-mm`/`bf-nas`/`bf-pve`, je healthy/8) — sie sind die Rückfallebene. Rückweg je Name = ein `PATCH` auf die alte Tunnel-ID. **Schicht davor, ebenfalls durch:** die sechs AP-Drifts sind ins Soll gehoben, **Compliance 139/140** (28 Regeln × 5 Geräte). Übrig bleibt genau `crs326-core`/`wifi-security` = offene Transaktion `TP25-fund-e-ft-over-ds`. Neu: ComplianceRule **`interface-veth`** + zwei `ConfigReplace`-Regeln, die die gerätevergebenen veth-MACs normalisieren (`nautobot/ingest-veth-rule.py`). --- ## 2. 🔴 Der eigentliche Fund der Nacht: ein 10-Sekunden-Zoll auf drei Diensten `gitea` hing bei ~10 % der Anfragen **exakt 10,1 s** — quer über Web-UI, `/api/healthz` **und** den Git-Pfad. **Ursache:** MariaDB (LXC **302**) hatte `skip-name-resolve` auskommentiert und machte bei **jeder neuen Verbindung** einen Reverse-Lookup, während ihr `/etc/resolv.conf` auf den **toten** `10.40.41.254` zeigte. Gemessen: **10.010 ms je Lookup**. **An derselben DB hängen `Vaultwarden` (.127), `Home Assistant` (.105) und `gitea` (.157)** — über die Verbindungstabelle belegt. **Fix (User-Freigabe, Wartungsfenster):** `pct set --nameserver 10.40.20.1` + Reboot für `302 mariadb`, `102 mqtt5`, `106 influxdb2`, `107 redis`, `150 iob-exposed`. **Nachher: Lookup 21–24 ms; gitea 0 von 25 Proben langsam**, langsamste 75 ms. ✅ **Beseitigt 2026-09-01:** `skip-name-resolve` aktiviert (Drop-in `/etc/mysql/mariadb.conf.d/90-skip-name-resolve.cnf`, `@@skip_name_resolve=1`). `mysql.user` vorher geprüft — **kein Hostname-Grant**, alle `%`/IP/`localhost`, also gefahrlos. Wirkung: gitea/vw/hass je 0 von 12 frischen Anfragen langsam, max 0,25 s. Der Reverse-Lookup ist damit nicht mehr schnell, sondern **abgeschafft**. 🔴 **Dabei ist das root-DB-Passwort ins Transkript geraten** (`.my.cnf` mit `password ` ohne `=`, Maskierung ankerte auf `=`) — **TP30 Posten #6**, zu rotieren. Ausserdem: **LXC 302 war 100 % voll**, `+30G` online ⇒ 95 GB / 69 %; die Ursache (HA-Recorder, 41 GB `states`) ist **TP40**. --- ## 3. ✅ Latenter Fund — gefunden UND behoben: vier Container überlebten keinen Reboot sauber `networking.service` und `ifupdown-wait-online.service` sind in **`101`, `102`, `106`, `107`** fehlgeschlagen. Folge: alles mit `After=network-online.target` startet nach einem Reboot **nicht** — **influxdb2 kam nicht hoch**, Unit `enabled`, **kein Startversuch im Journal**. Von Hand sofort ok. 🔑 **Nicht von dieser Session verursacht:** `101` wurde vor dem Fix nie angefasst und zeigte dieselben Units. Die Container liefen nur 13+ Tage ohne Neustart, deshalb war es unsichtbar. ✅ **Behoben 2026-09-01.** **Ursache — dieselbe Altlast wie beim Resolver:** tote `auto`-Stanzas in `/etc/network/interfaces` aus dem **alten VLAN1-Schema** (`eth0` → `10.40.41.x`) und aus früheren Versuchen (`veth16`, `veth24`, Tippfehler `eth01`), alle auf **nicht existierende** Interfaces. `ifup -a` scheiterte daran, während `veth20` sauber hochkam. Entfernt wurden ausschliesslich Stanzas, deren Interface in `ip -br link` fehlt; Backup je Container `/etc/network/interfaces.bak-20260901`. 🔴 **Abnahme war ein echter Reboot, nicht der Servicestatus:** `106` neu gestartet ⇒ **influxdb kam nach 5 s von selbst hoch**, `networking active`, null fehlgeschlagene Units. Endstand: **alle 13 LXCs auf `dns=10.40.20.1`, `networking` überall sauber.** Rest ohne Netzbezug: `run-rpc_pipefs.mount` (101, 150), `proxmox-regenerate-snakeoil.service` (108). --- ## 4. Drei Messfallen, die diese Session Zeit gekostet haben 1. **Split-Horizon:** der Haus-Resolver liefert für alle vier Namen direkt `10.40.20.40` — ein Test von zuhause sieht Cloudflare **nie**. Prüfen nur mit `curl --resolve :443:188.114.96.10` oder von außerhalb. *(Guter Nebeneffekt: ein misslungener Flip bricht intern nichts.)* 2. **Access antwortet je nach Standort verschieden:** `n8n` aus dem Haus 200 (`bf4`-Policy), von außen 302. `hass`/`vw`/`gitea` stehen auf **`bypass`** — dort **nie** ein Login. ⚠️ Die App `hass, vw, gitea` heisst **zu Recht** so: sie führt alle drei in `self_hosted_domains`, das Feld `domain` zeigt nur den ersten. Ein Rename wäre eine Verschlechterung gewesen. 3. 🔴 **„Der Host ist ausgefallen" war der eigene Standortwechsel.** Ping/SSH/Caddy waren tot, weil die Session-Maschine auf einen **Hotspot** gewandert war (`route -n get default` = `172.20.10.1`). Daraufhin wurde ein **bereits erfolgreicher `n8n`-Flip grundlos zurückgerollt**. **Merkregel: vor jeder Ausfallmeldung die eigene Default-Route lesen.** Dazu zwei Werkzeug-Befunde: **der Zähler der Blocker-B-Firewallregel taugt nicht als Wegbeweis** (cloudflared hält die Origin-Verbindung offen ⇒ kaum neue Verbindungen ⇒ Zähler steht still, obwohl alles läuft; richtig ist die **Verbindungstabelle**), und **Caddy führt gar kein Access-Log** ⇒ der alte §5.3-Punkt „Caddy sieht den Request" konnte nie funktionieren. --- ## 5. Nächste Schritte 1. **§6 Abbau** — sechs Container + drei Alttunnel. Frühestens nach störungsfreiem Betrieb; Christoph hat den **Flip** vorgezogen freigegeben, **nicht** den Abbau. 🚫 `terpene-cloudflared` (LXC 400) und `fm.emsenhuber.net` bleiben. **Namen lesen, nicht Zeilen zählen.** 2. **TP39** (angelegt 2026-09-01, User-Okay) fasst die zwei Restpunkte aus §2 und §3 zusammen: `skip-name-resolve` auf der MariaDB (vorher `mysql.user` gegen Hostname-Grants prüfen, DB-Zugang fehlt). **Punkt 2 (`networking.service`) ist am 2026-09-01 bereits erledigt** — offen bleiben `skip-name-resolve` und der Resolver-Sweep als **wiederkehrende** Kontrolle, auch über die NAS-Container. 3. **TP30:** Nautobot-Tokens (#5) + **MariaDB-root-Passwort (#6, neu 09-01)** rotieren. 4. **TP40:** HA-Recorder-Retention — die 41-GB-`states`-Tabelle beschneiden (angelegt 09-01). 5. **TP14.4:** ohne Service-Token für die Wildcard-App ist `n8n` von außen nicht bis zum Origin prüfbar. 6. **Caddy-Access-Log** (TP31/TP34): der öffentliche Reverse Proxy protokolliert keine Requests. 7. `mcp/mikromcp/config/routers.yaml` meldet weiter `rosVersion: "7.24"`, live ist `7.24.1`. --- ## 6. Nachtrag 2026-09-01 abends: §6 Abbau vorgezogen und durch — TP16.3 GESCHLOSSEN Der User zog §6 vor („es wird nichts mehr sein"). Reihenfolge Container→Tunnel eingehalten. - **7 Container entfernt:** die sechs BF-cloudflared (LXC 400 / macmini / NAS ep14) **plus `terpene-cloudflared`** — Letzterer auf zusätzlichen Entscheid, weil `420.teilzeitladen.xyz` jetzt über Caddy/CF läuft. Kein Stack dahinter. - **Beweis vor der Tunnel-Löschung:** `420.teilzeitladen.xyz` lieferte mit bereits entferntem `terpene-cloudflared` echten Origin-Inhalt (assetlinks-JSON, 200). - **4 Tunnel gelöscht:** `bf-mm`, `bf-nas`, `bf-pve`, `terpene-db` (jede ID gegen die Behalten-Liste `bf-public`/`fm` geprüft). - **Schlusskontrolle:** nur noch `bf-public` (12) + `fm` (4) healthy; alle vier BF-Namen und `420` weiterhin 200. **TP16.3 ist damit vollständig abgeschlossen** (Status ✅ 2026-09-01, wandert ins Archiv).