# Handoff 2026-09-03 — TP25/TP28: Kanalplan live, In-situ-Messung offen **Kurz:** ap1 haengt jetzt am Sideboard (Trunk auf `ether3`), der TP25-Kanalplan ist am Manager gesetzt (**ap1 5260/5280 + ch1**, **ap2 5300/5320 + ch11**, **ap3 5180 + ch6**), und alle drei APs funken. 35 Clients an der Registration-Table (vorher 30, +5 auf ap1). **Was fehlt: die In-situ-Messung** — Aufstellorte begehen und entscheiden, ob der Zustand Zielzustand wird (dann Template + Commit der Akte) oder ob nachjustiert werden muss. ## Was am 03.09. live gesetzt wurde L2 auf `crs326-core`: - `ether3` als AP-Trunk fuer ap1 (analog `ether15`/`ether21`) — Template gepflegt - Akte `TEST-ether3-trunk-ap1-sideboard-2` (Scope `bridge-vlan`, `state=committed`, expires 2026-09-10) WLAN am Manager (`crs326-core`): - `ch-5g-ap1`: 5180 → **Frequenz-Liste 5260,5280** (DFS Band B, ch52/56) - `ch-5g-ap2`: 5220 → **Frequenz-Liste 5300,5320** (DFS Band B, ch60/64) - Zwei Provisioning-Regeln fuer ap1 neu (radio-mac `E5`=5G, `E6`=2G) — analog ap2/ap3 - `remote-cap provision` auf ap1 und ap2 gefahren - Akte `TP25-kanalplan-ap1-live` (Scope `wifi-channel`, `state=open`, expires 2026-09-10) Live-Verifikation: - ap1: 9/9 Interfaces `running=true` am CAP (Manager-Anzeige `running=false` ist der bekannte Post-Reprovisioning-Gotcha, s. CLAUDE.md — Wahrheit am CAP) - ap2: 9/9 Interfaces `running=true` - ap3: unveraendert - 35 Clients (vor Aenderung 30) ## Was fuer die naechste Session zu tun ist **Fokus = messen, nicht nachjustieren, bis die Aufstellorte belegt sind.** Zwei offene Frage aus TP25/TP28, die vor Ort beantwortet werden muessen: 1. **Aufstellort ap1 (Sideboard)** — Abdeckung akzeptabel? Vorher stand ap1 im Technik UG, jetzt am Sideboard (Test). Signal in den Ecken (Terrasse, Bad, hintere Zimmer) messen. 2. **ap2 unterperformt** (TP25 Rest-Punkt, In-situ 2 m/−80 dBm am 08-31). Vermutung: RF/Antenne/HW, moeglicherweise auch nur `ch149`-Leistungsproblem (jetzt weg, 5300 statt 5220). Die Kanalaenderung koennte das Symptom bereits behoben haben — deshalb **zuerst neu messen**, bevor man an Antennen oder Hardware denkt. ## Aufstellorts-Messplan (Vorschlag, bewusst knapp) Pro Standort (Wohnzimmer, Kueche, Bad, Terrasse, Schlafzimmer, Technik UG): - Signal in dBm auf `dirtyvader-main` (5 GHz) mit App am Handy - Welcher AP wird ausgewaehlt (BSSID am APx-Radio abgleichen — s. Manager-Registration-Table) - Kurz eine Datei ziehen (SpeedTest oder `iperf3` gegen `10.40.20.10`), damit reale Throughput- Zahl da ist, nicht nur RSSI - 2,4 GHz nur pruefen, wenn das 5-GHz-Signal an dem Standort schlecht ist (< −75 dBm) Am Manager parallel: - `/interface wifi registration-table print terse where ssid=dirtyvader-main` — Signal/Rate live - `/interface wifi radio print` gibt aktuelle Frequenz je Radio (5260 vs 5280, 5300 vs 5320 — DFS hat einen der beiden gewaehlt) ## Gotchas fuer die Messsession (aus CLAUDE.md) - **`/interface wifi scan` NUR am Manager**, nicht am CAP (`not allowed`). - **Registration-Table NUR am Manager** — am CAP leer. - **`cap-wifiN`-Karte wandert bei jedem Rejoin.** Vor der Auswertung eines Ereignisses `/interface wifi radio print terse proplist=cap,radio-mac,interface` am Manager lesen; wenn zwischen Ereignis und Auswertung ein Rejoin liegt, Zuordnung als **unbekannt** behandeln. - **`list_wifi_interfaces` leakt PSKs** — nicht benutzen; stattdessen `/interface wifi radio print` bzw. `/interface wifi print terse where master=yes proplist=...`. - **Ein `caps,info`-Burst ist Infrastruktur, ein Client-MAC-Burst ist ein Client** — vor jeder Client-Diagnose `/system resource get uptime` am Core lesen und `grep " caps,"` im TP5-Log. - **DFS-CAC** dauert beim ersten Einschalten eines DFS-Kanals ~60 s. Bei einem Radar-Event wechselt der Kanal automatisch auf den Zweitwert (5260↔5280 bzw. 5300↔5320) — deshalb steht im Channel-Objekt eine **Liste**, kein Einzelwert. ## Rollback (falls die Messung schlecht ausfaellt) Der Snapshot `docs/transaktionen/TP25-kanalplan-ap1-live.snapshot.rsc` haelt den Vorher-Zustand (ap1=5180, ap2=5220, keine ap1-Provisioning-Regeln). Rollback per: ``` python3 nautobot/gc-transaktion.py rollback --change-id TP25-kanalplan-ap1-live ``` Der Trunk auf `ether3` (physischer Umbau) muss separat via `TEST-ether3-trunk-ap1-sideboard-2` behandelt werden. ## Commit-Weg (falls die Messung gut ausfaellt) Zwei Sachen ins Template `nautobot/mikrotik_routeros.j2`: 1. Zeilen 206–207: `frequency=5180`/`5220` → Frequenz-Listen `5260,5280`/`5300,5320` 2. Nach den bestehenden Provisioning-Zeilen fuer ap2/ap3 die zwei ap1-Regeln einfuegen (radio-mac `D0:EA:11:4D:40:E5` = 5G, `D0:EA:11:4D:40:E6` = 2G) — Slave-Set analog ap2/ap3 Danach: ``` python3 nautobot/gc-transaktion.py commit --change-id TP25-kanalplan-ap1-live ``` Skript verweigert den Commit, solange die SoT nicht nachgezogen ist — der Ablauf funktioniert nur in dieser Reihenfolge. ## Ein-Scope-Grenze der Akte (wichtig, wenn Compliance-Status gelesen wird) Die Akte deckt formell **nur `wifi-channel`**. Die zwei ap1-Provisioning-Adds fallen unter `wifi-provisioning` — das begin-Skript erlaubt aber **nur eine offene Akte je Geraet** (Regel 3). Deshalb steht im `commands.rsc` der Akte ein Header, der beides zusammenfuehrt. Im naechsten Compliance-Run wird `wifi-provisioning` als „fremd" (nicht durch die aktive Akte gedeckt) gemeldet werden — das ist **erklaerbarer, nicht undokumentierter Drift**. Beim Commit gehoert BEIDES ins Template. ## Aufraeumkandidat, wenn alles glatt geht - TP25-Ist-Stand-Block: Punkt „ap2 unterperformt" als geloest markieren (falls Messung das bestaetigt). - TP28-Ist-Stand-Block: „ap1 funkstill" ausbauen — ist mit 09-03 erledigt. - Quick-Index-Zeile TP25 kann bei erfolgreichem Commit auf `✅` gesetzt werden.