docs/routerboot-firmware-klickanleitung.md: Schritt-fuer-Schritt fuer WinBox.
RouterOS ist auf allen vier bereits 7.24, nur der Bootloader haengt zurueck
(core/branch 7.19.5, ap1/ap2 7.23.2 -- live erhoben). Der Weg geht per Hand,
weil `/system routerboard upgrade` interaktiv nachfragt: MikroMCP blockt ihn per
Deny-Policy, und Netmiko bekommt den Prompt statt einer Antwort und quittiert mit
E3001 bei LEERER Fehlermeldung. Auf core/branch waere ein Scheduler-Umweg
moeglich, auf den APs nicht (device-mode=home sperrt ihn).
Reihenfolge ap1 -> ap2 -> core -> branch mit Ausfall je Geraet; branch zuletzt,
weil der Arbeitsplatz per Kabel daran haengt. Dazu Gegenprobe-Einzeiler fuer alle
vier und die Falle, dass ohne Schritt 7 (Reboot) `Current Firmware` alt bleibt.
Aus der Parallelsession dazugekommen:
- TP5 Etappe 3 UND 4 sind abgenommen, beide Auto-Reverts abbestellt. Die
Abnahmen stehen in den Skriptkoepfen: forward-Drop hat in der Testphase 11
Pakete gefressen, ausschliesslich die eigene pve->branch:22-Sonde; beim
input-Drop war es reines Broadcast-Rauschen (NetBIOS, SSDP). Der GC-Deploy-Pfad
wurde als Pfadbeweis mitgetestet (nautobot-worker -> ap2:22 = SUCCESS).
- E4-Nachtrag: MNDP und CAPWAP muessen in den input. Die CAPs finden ihren
Manager per Layer-2-Discovery (`current-caps-man-address` ist eine MAC, keine
IP) -- bestehende Sitzungen laufen ueber seal-est weiter, der Bruch schluege
also erst beim naechsten AP- oder Manager-Neustart zu.
- TP19 NTP: alle drei Nicht-Core-Geraete fragten einen Zeitserver, den es nicht
gab (`status=waiting`, branch hatte gar keinen). ap2 war 17 Stunden nach und
hat einen Logeintrag von 04:57 als 12:19 gestempelt -- geraeteuebergreifende
Korrelation war damit wertlos. Core wird Zeitquelle, die drei werden Clients.
- Template: `/ip service` exportiert `available-from=`, nicht `address=`. Das
Soll war falsch und das Geraet hatte recht -- vier Dauer-Drifts. Und
`hw-offload` fliegt aus dem Firewall-Renderer, weil REST es meldet und
/export es weglaesst.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Bis heute gab es nur ip-firewall-nat. "72/72 compliant" sagte ueber die
Firewall gar nichts — und TP5 Etappe 3 wollte dort einen Deny-by-default
setzen, der dann als einzige Regel im Netz unbeobachtet gewesen waere.
Umsetzung datengetrieben statt als Templatezeilen: die 36 Regeln liegen in
local_config_context_data.firewall_filter, das Template rendert sie nur.
36 Regeln fest ins Jinja zu schreiben hiesse, dass jede TP5-Etappe einen
Template-Edit braucht — genau die Reibung, wegen der die Governance in
Verruf geraten ist. Neue Regel = ein Listeneintrag.
ingest-core-firewall.py ist ein RE-BASELINE-Werkzeug, kein Sync: es erklaert
den Ist-Stand zum Soll und macht blind ausgefuehrt die Drift-Erkennung
wertlos. Darum nur nach einer bewusst verifizierten Aenderung laufen lassen.
Drei Formatfallen beim Nachbau des /export-Formats, alle durch Vergleich mit
dem echten Geraete-Export bzw. durch die neue Rule selbst gefunden:
- REST liefert Booleans als STRINGS. `if rule.get("dynamic")` ist fuer
"false" wahr und filterte erst alle 36 Regeln weg (0 statt 36).
- REST sagt hw-offload=true, /export schreibt yes. Und "!" bzw. Kommas
werden NICHT gequotet (connection-nat-state=!dstnat, dst-port=8123,1883).
Quoting nur bei Leerzeichen.
- /export laesst Default-Werte weg: `disabled=no` steht nie drin,
`disabled=yes` dagegen schon. Das schlug beim ersten Lauf der neuen Rule
als 75/76 auf — die Rule hat ihren Zweck damit sofort erfuellt.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>