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3aac2eeb8a TP6 Durchlauf 2 messbar machen: Sampler, gefuehrte Konsole, Treiber
Durchlauf 1 ist gemessen (Ergebnis folgt separat im Runbook). Fuer den Durchlauf
mit laufendem Videocall brauchte es Werkzeug, das es noch nicht gab:

- tp6-monitor-core.sh haengt EINE persistente SSH-Sitzung an den Core und laesst
  dort eine Console-Schleife laufen, die im 2-s-Takt CPU, WAN-Rate und die
  Registration-Table-Werte eines WLAN-Clients als CSV ausgibt. Nur Lesezugriffe.
  Unter CAPsMAN fuehrt der Manager die Tabelle, deshalb wird der Core abgefragt
  und nicht ap1/ap2. Zwei RouterOS-Fallen sind im Code kommentiert: die Console
  parst eine per SSH uebergebene Mehrzeilen-Eingabe zeilenweise, und in der
  Einzeiler-Form braucht jeder do={}-Block ein abschliessendes Semikolon.

- tp6-marker/server.py ist die Konsole fuer die Person am Telefon: Phasenkarte
  mit Klartext-Anweisung, Countdown, Fortschritt, Marker-Buttons und Not-Aus,
  bedienbar vom iPad. Die Buttons sind server-seitig gerenderte Formulare und
  die Anleitung aktualisiert sich notfalls per meta-refresh -- auf dem iPad ist
  das JavaScript ausgefallen, uebrig blieb nur der eine statische Button.

- tp6-call-run.sh fuehrt Durchlauf 2 mit denselben Messparametern wie Durchlauf 1
  (3 Flows x 430 KB/s, 24 Pings, 30 s Settle) und ergaenzt Ruhephasen davor und
  danach, Phasenmarken, eine PID-Datei fuer den Not-Aus und einen Heartbeat.
  Der Heartbeat ist kein Detail: ohne ihn geht der Start-Klick still ins Leere,
  der Call laeuft ohne Last, und "keine Probleme" liest sich wie ein Ergebnis,
  obwohl es eine Nicht-Messung ist -- genau so passiert, 5,5 Minuten lang.

- tp6-auswertung.py schneidet die Sampler-CSV an den Phasenmarken auf und meldet
  neben min/avg/max auch die Ereignisse, die im Mittelwert untergehen: Roaming,
  Re-Assoc und Verschwinden des Clients.

- tp6-bufferbloat-messung.sh schickt jetzt User-Agent und Referer mit. Ohne die
  beantwortet speed.cloudflare.com /__down mit 403 und einem Byte: die Flows
  sind sofort tot, die Ping-Reihe sieht sauber aus, und die Download-Seite gilt
  faelschlich als bufferbloat-frei. Aufgefallen ist es nur, weil der Sampler am
  Core 164 kbit statt 50 Mbit zeigte.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-20 22:51:11 +02:00
f3d8779c96 TP6-Messung ausfuehrbar machen: Skript + Anleitung fuer den Messenden
Das Messrunbook beschreibt die Methode, war aber nichts, das man jemandem in
die Hand druecken kann. Dazu jetzt zwei Artefakte:

- tp6-bufferbloat-messung.sh reproduziert die Methode von 2026-06-16
  (3 Flows Saettigung, 24 Pings idle/Last) und misst zusaetzlich die
  Download-Richtung, die damals nie gemessen wurde. Es prueft vorab die zwei
  Vorbedingungen, an denen die Messung sonst still scheitert: Default-Route
  ueber utun* = WARP-Verdacht, und mehr als eine 10.40er-Adresse = dual-homed.
  Beides nur als Warnung -- die definitive WARP-Kontrolle ist das
  Menueleisten-Icon, das kein Skript sehen kann.
  Es misst ausschliesslich und aendert nichts am Netz.

- tp6-messung-tutorial.md ist die Anleitung fuer die Person am Kabel (Geli),
  getrennt in den einfachen Browser-Weg und den exakten Skript-Weg. Das Warum
  bleibt im Runbook, hier steht nur das Machen.

Beide verweisen fuer die Auswertung auf tp6-praemisse-messrunbook.md §3/§5,
damit das Abbruchkriterium an genau einer Stelle steht.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-20 10:49:05 +02:00