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82c8f0e828 TP25: Raumkarte -- der Dead Spot ist die Terrasse, das Haus ist sauber
Zweiter Gehweg-Durchgang, diesmal methodisch sauber: Ping vom Core statt vom
Laptop, Konsole auf dem iPhone (Wake Lock haelt es wach, sonst misst man
Ruhezustand), Raumwechsel per Klick markiert.

Das Ergebnis ist eindeutig und macht die Roaming-Geschichte klein. Im ganzen Haus
null Paketverlust -- Technik UG und OG, Diele, Kinder-, Schlaf- und
Arbeitszimmer, Treppe, alle 0 %, und die Uebergaben ap1<->ap2 auf der Treppe
kosten 0,2 s. Auf der Terrasse dagegen 43 % Verlust ueber 162 Sekunden, am Stueck
fehlen 20,4 Sekunden, bei -72 dBm. Dort ist ein Call nicht gestoert, sondern weg.

Die Topologie erklaert es vollstaendig: ap2 steht in Technik OG, das nur ueber
das Arbeitszimmer zugaenglich ist -- zur Terrasse liegen Technik OG,
Arbeitszimmer, Diele OG und die Aussenwand dazwischen.

Das dreht die Massnahmen um. Ein signal-range-Boden (Fund E) wuerde die Terrasse
VERSCHLECHTERN, weil es dort keinen besseren AP gibt, auf den er steuern koennte
-- er wuerde nur rauswerfen. Stattdessen: 5 GHz auf 20 MHz (+3 dB, ein Wort im
Template), dann ap2 von Technik OG in die Diele OG umhaengen, die an Terrasse,
Arbeitszimmer und Treppe grenzt. Kein neuer AP noetig, damit ist auch die
User-Randbedingung erfuellt.

Konsole nachgezogen: Marker werden URL-dekodiert und behalten ihre Gross- und
Kleinschreibung (aus "RAUM=Diele OG" wurde "RAUM%3DDIELE%20OG"), Diele OG ist
ergaenzt, und das Raumraster steht jetzt oben -- ohne JavaScript laedt die Seite
nach jedem Klick neu, und dann muss der naechste Raum ohne Scrollen erreichbar
sein.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 15:43:33 +02:00
41809fe43b Gehweg-Konsole: Raum-Buttons und Auswertung pro Raum
Die Gehweg-Messung erzeugte bisher eine Zeitachse, aus der niemand ablesen
konnte, WO es schlecht war -- der teure Abschnitt von gestern liegt bei
"15:07 bis 15:09", und das ist kein Satz, aus dem eine Massnahme folgt.

Die Konsole bekommt deshalb ein Raster mit einem Button je Raum; der aktive Raum
wird hervorgehoben und die Verweildauer mitgezaehlt. Die Liste steht per
TP25_ROOMS in der Umgebung, damit ein fehlender Raum kein Codeeingriff ist.

tp25-gehweg-auswertung.py verbindet die drei Mitschnitte -- Ping aufs Telefon,
Funkwerte vom Manager, Raum-Marken -- zu einer Tabelle mit Signal, Paketverlust
und laengster Luecke je Raum, samt AP, auf dem der Client dort haengt.

Dazu die Lehre aus dem ersten Durchgang, diesmal als Anleitung statt als Fussnote:
die Konsole gehoert waehrend der Messung auf DAS TELEFON. Der Wake Lock haelt das
Display an und das Polling das Geraet wach -- ohne das beantwortet ein iPhone die
Pings verzoegert oder gar nicht, und 44 % Verlust sind Ruhezustand statt Funk.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 15:23:43 +02:00
3aac2eeb8a TP6 Durchlauf 2 messbar machen: Sampler, gefuehrte Konsole, Treiber
Durchlauf 1 ist gemessen (Ergebnis folgt separat im Runbook). Fuer den Durchlauf
mit laufendem Videocall brauchte es Werkzeug, das es noch nicht gab:

- tp6-monitor-core.sh haengt EINE persistente SSH-Sitzung an den Core und laesst
  dort eine Console-Schleife laufen, die im 2-s-Takt CPU, WAN-Rate und die
  Registration-Table-Werte eines WLAN-Clients als CSV ausgibt. Nur Lesezugriffe.
  Unter CAPsMAN fuehrt der Manager die Tabelle, deshalb wird der Core abgefragt
  und nicht ap1/ap2. Zwei RouterOS-Fallen sind im Code kommentiert: die Console
  parst eine per SSH uebergebene Mehrzeilen-Eingabe zeilenweise, und in der
  Einzeiler-Form braucht jeder do={}-Block ein abschliessendes Semikolon.

- tp6-marker/server.py ist die Konsole fuer die Person am Telefon: Phasenkarte
  mit Klartext-Anweisung, Countdown, Fortschritt, Marker-Buttons und Not-Aus,
  bedienbar vom iPad. Die Buttons sind server-seitig gerenderte Formulare und
  die Anleitung aktualisiert sich notfalls per meta-refresh -- auf dem iPad ist
  das JavaScript ausgefallen, uebrig blieb nur der eine statische Button.

- tp6-call-run.sh fuehrt Durchlauf 2 mit denselben Messparametern wie Durchlauf 1
  (3 Flows x 430 KB/s, 24 Pings, 30 s Settle) und ergaenzt Ruhephasen davor und
  danach, Phasenmarken, eine PID-Datei fuer den Not-Aus und einen Heartbeat.
  Der Heartbeat ist kein Detail: ohne ihn geht der Start-Klick still ins Leere,
  der Call laeuft ohne Last, und "keine Probleme" liest sich wie ein Ergebnis,
  obwohl es eine Nicht-Messung ist -- genau so passiert, 5,5 Minuten lang.

- tp6-auswertung.py schneidet die Sampler-CSV an den Phasenmarken auf und meldet
  neben min/avg/max auch die Ereignisse, die im Mittelwert untergehen: Roaming,
  Re-Assoc und Verschwinden des Clients.

- tp6-bufferbloat-messung.sh schickt jetzt User-Agent und Referer mit. Ohne die
  beantwortet speed.cloudflare.com /__down mit 403 und einem Byte: die Flows
  sind sofort tot, die Ping-Reihe sieht sauber aus, und die Download-Seite gilt
  faelschlich als bufferbloat-frei. Aufgefallen ist es nur, weil der Sampler am
  Core 164 kbit statt 50 Mbit zeigte.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-20 22:51:11 +02:00