TP6 geschlossen -- und der kritische Pfad ist leer
Abschluss wie entschieden. CAKE-Queue vom Geraet entfernt, Template-Abschnitt [11]
bleibt als BEGRUENDET LEER stehen: er traegt jetzt die Messreihe und die zwei
Fallen, damit der naechste QoS-Gedanke nicht bei null anfaengt.
ohne CAKE 42,4 ms | 88 % 43,3 | 73 % 44,0 | 52 % der Linerate 44,6 (idle 12,9)
Die ComplianceRule `queue` BLEIBT und bewacht den Abschnitt weiter -- als leer.
Das ist derselbe Gedanke wie bei wifi-access-list: ein leerer Soll-Zustand ist
eine Aussage, kein fehlender Eintrag. 100/100 compliant, keine Drifts.
NEU: TP6.1 -- Saettigung vermeiden statt Bufferbloat bekaempfen.
Christophs Einwand beim Abschluss ("dann koennten wir zumindest den Sync von der
NAS zurueckhalten") trifft eine echte Luecke im TP6-Urteil: die 30 ms Zusatzlatenz
sind nicht wegzushapen, aber sie treten NUR unter Saettigung auf -- im Leerlauf
misst dieselbe Strecke 12,9 ms. Ein NAS-Sync, der bei laufendem Call zurueckweicht,
haelt die Leitung aus der Saettigung. Das ist eine groessere Verbesserung, als
Bufferbloat-Bekaempfung hier je gebracht haette.
Entwurf steht als TP6.1, bewusst NICHT gebaut:
- Global-HTB (in TP6 als wirksam bewiesen) + zwei Prioritaetsklassen
- Prioritaet statt hartem Cap: nimmt dem Sync die Bandbreite nur, solange
jemand anders sie braucht
- src-address=10.40.20.10, NICHT ganz VLAN20 -- dort haengen auch HA, Nautobot
und pve, die nicht pauschal hinten anstehen sollen
- Vorbedingung: /ip firewall mangle steht unter KEINER ComplianceRule
- Abnahme misst den Call, nicht die Queue
- und zuerst pruefen, ob der Fall ueberhaupt auftritt oder DSM schon drosselt
Kritischer Pfad: LEER. deny-by-default steht, Golden Config steht, WLAN steht,
VLAN1 ist weg, TP6 ist beantwortet statt offengelassen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -288,52 +288,31 @@
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/ip address add address=100.96.0.6 comment="TP16.1 Mesh-Overlay" interface=cf-mesh network=100.96.0.6
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/ip route add comment="TP16.1 Mesh" disabled=no distance=1 dst-address=100.96.0.0/12 gateway=cf-mesh
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# [11] QoS / CAKE (TP6, 2026-08-23) — gebaut gegen eine Zahl, nicht gegen ein Ritual.
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# [11] QoS — BEWUSST LEER (TP6 geschlossen 2026-08-23).
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# GEMESSEN am 2026-08-20/21 (tp6-praemisse-messrunbook.md §5), Linerate erstmals
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# dokumentiert: Upload 9,6 Mbit, Download 54,6 Mbit.
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# Hier stand einen Tag lang eine CAKE-Queue. Sie ist entfernt, weil sie GEMESSEN
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# nichts gebracht hat — und das ist die Aussage dieses Abschnitts:
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# idle Upload-Last Download-Last
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# Durchlauf 1 12,9 ms 60,4 ms 41,3 ms
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# Referenz 06-16 12 ms 17,5 ms nie gemessen
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# ohne CAKE 42,4 ms | 88 % 43,3 | 73 % 44,0 | 52 % der Linerate 44,6 (idle 12,9)
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# Der Anstieg liegt in der SENDERICHTUNG bei +28..+47 ms und damit ueber der
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# §3-Schwelle von <=30 ms -> Fall B. Der Download liegt mit +23..+28 ms DARUNTER
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# und ist damit nach demselben Kriterium Fall A.
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# Selbst bei halber Linerate keine Verbesserung. Dort MUSS die Warteschlange im Router
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# liegen — also entsteht die Zusatzlatenz stromabwaerts, im Arris/DOCSIS-Uplink
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# (Request/Grant-Scheduling auf MAC-Layer, gar keine Queue). Kein Shaper hier erreicht das.
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# 🔴 Deshalb wird hier NUR die Senderichtung geshaped. Das ist keine Sparsamkeit,
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# sondern dasselbe Abbruchkriterium in beide Richtungen angewandt: eine Queue fuer
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# den Download waere gegen ein Problem gebaut, das die Messung nicht gezeigt hat.
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# Ingress-Shaping kostet auf RouterOS ausserdem Mangle-Umwege, weil man die
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# Gegenstelle nicht kontrolliert -- Aufwand fuer einen unbelegten Nutzen.
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# 🔴 Zwei Dinge, die beim naechsten QoS-Gedanken Zeit sparen:
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# 1. `/queue tree parent=<interface>` ist auf diesem Geraet WIRKUNGSLOS — MikroTik:
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# "Interface HTB will not work correctly when the out-interface is hardware offloaded
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# and the bridge Fast Path is not active." Der Weg ist `parent=global` + ein
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# `mangle chain=postrouting out-interface=vlan100 action=mark-packet`. So gebaut
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# zaehlt und drosselt es nachweislich (9,3 -> 7,78 Mbit bei cake-bandwidth=7M).
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# 2. Eine Simple Queue auf `10.40.0.0/16` taugt hinter NAT NICHT als Probe: src-nat
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# laeuft VOR der Simple Queue, das Target matcht nie.
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# Merkregeln: Memory `ref_queue_htb_platzierung_docsis`.
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# 🔴 parent=vlan100, NICHT target=10.40.0.0/16. Eine simple queue auf das
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# LAN-Supernetz wuerde auch INTER-VLAN-Verkehr erfassen (NAS <-> MAIN laeuft
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# geroutet ueber dieselbe CPU) und ihn auf WAN-Tempo drosseln. vlan100 traegt
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# ausschliesslich WAN-Verkehr, der Rest bleibt unberuehrt.
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# Bandbreite = 8,5 Mbit ~= 88 % der gemessenen 9,6. CAKE muss die Warteschlange
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# selbst halten koennen; bleibt der Puffer beim ISP, regelt es nichts. Der Preis
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# sind ~1,1 Mbit Spitzendurchsatz und er ist im A/B-Nachweis sichtbar.
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# cake-nat=yes ist hier kein Beiwerk: hinter srcnat saehe CAKE sonst nur EINE
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# Adresse und koennte die Hosts nicht gegeneinander fair halten -- genau das ist
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# aber der Zielfall ("jemand laedt hoch, waehrend jemand telefoniert").
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# cake-diffserv=diffserv4 trennt dabei latenzkritisch von bulk.
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# ⚠️ Fasttrack ist auf diesem Geraet faktisch tot (accept steht vor fasttrack,
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# 0 von 445 Verbindungen) und BLEIBT es -- Entscheid 2026-08-19, §4.2. Fasttrack
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# umgeht Queues; fuer CAKE ist der Zustand die guenstigere Ausgangslage. Wer die
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# Regelreihenfolge je "repariert", setzt diese Queue mit ausser Kraft.
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# ⚠️ FORMAT: RouterOS exportiert `cake-bandwidth=8.5Mbps`, nicht `8500000` (gleiche
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# Klasse wie `hw-offload=true` vs `yes`), UND schiebt vor die Tree-Zeile eine eigene
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# Hinweiszeile. Dadurch flacht der Backup-Normalisierer `/queue tree` nicht ab: die
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# add-Zeile steht ohne Pfad-Praefix da. Beide Eigenheiten muessen hier nachgebaut
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# werden, sonst meldet die Compliance einen Dauer-Drift, bei dem das GERAET recht hat.
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/queue type add cake-bandwidth=8.5Mbps cake-diffserv=diffserv4 cake-nat=yes kind=cake name=cake-wan-up
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/queue tree
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# CAKE type with bandwidth setting detected, configure traffic limits within queue itself
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add comment="TP6: CAKE auf der Senderichtung (WAN-Egress)" name=qos-wan-up parent=vlan100 queue=cake-wan-up
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# ⚖️ Was hier sehr wohl ginge und offen ist: nicht Bufferbloat bekaempfen, sondern
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# Saettigung VERMEIDEN (Bulk-Uploads zuruecknehmen, damit ein Call gar nicht erst in
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# die Saettigung geraet). Das ist ein anderes Ziel und steht als TP6.1.
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# Die ComplianceRule `queue` BLEIBT — sie bewacht diesen Abschnitt weiter als leer.
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{% elif obj.role.name == "Switch" %}
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# L2-Switch (crs326-branch) — Sollzustand des Mgmt-Layers.
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