TP22 abgeschlossen + WLAN-Roaming repariert (802.11k/v)
TP22 Schritt 5 — Datenmodell as-built aus dem Geraet erhoben (bridge/port, bridge/vlan, bridge/host + ARP/Leases), nicht aus der Doku: - crs326-core von 5 auf 26 Ports; 3 waren "GEPLANT (tentativ)", ether1 zeigte noch auf das tote sw1 #12 - Standort-Fehler: crs326-branch + ap2 standen auf Technik UG, real Technik OG - sw1/sw2/cudy2 -> Decommissioned (Endzustand), cudy1 -> Offline; sw1-Duplikat-Ports (gi*) entfernt - Schritt 4 entschieden: keine Secret-Injection (Governance-Regel 1 deckt es ab) TP21.1/4 — core ether4 geklaert und behoben: dort haengt das Wohnzimmer- Sideboard. Der Port war als ap1-Trunk vorkonfiguriert, pvid=40 nahm untagged an (Upstream ok), Egress war tagged -> TV bekam nichts. Diagnose ueber TX/RX- Asymmetrie + ARP failed bei frischem bound-Lease (ein bound-Lease beweist nur den Upstream: INIT-REBOOT-REQUEST braucht kein ACK). Auf untagged VLAN40 gezogen, Kabel bleibt auf Port 4 (Patchfeld-Nummerierung ist Infrastruktur). TP3.3 — Steering-Regression aus dem TP3-Rebuild behoben: /interface wifi steering war auf BEIDEN APs leer. 802.11r/FT macht die Uebergabe nur schnell, ausgeloest wird sie von 802.11k/v -> sticky client bis zum Abriss. st-main (rrm/wnm, neighbor-group bf-main) wiederhergestellt und ins GC-Template aufgenommen, damit eine Neuprovisionierung es nicht wieder still verliert. Compliance 20/20 -> 63/68 (dieselben 5 bekannten Altlasten): - neue Features wifi-steering, bridge-port, bridge-vlan - der L2-Layer war bisher komplett unueberwacht (core-Zweig hatte gar keine Bridge-Sektion, AP-Zweig nur VLAN ohne Ports) - Bridge-Sektionen bewusst als Literal-Block statt aus DCIM abgeleitet: pvid aus untagged_vlan zu generieren haette die akzeptierten Schiefstaende (core ether3, core ether2, branch ether9-23) zu Dauerdrift gemacht Alle Geraete-Aenderungen liefen ueber Nautobot-GC-ConfigPlans mit /system backup davor, keine Direkt-Writes. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -157,6 +157,16 @@ Kontrolle: MikroMCP (MikroTik) live · ALLNET = Klickanleitungen · Omada → Co
|
||||
- ⏳ **Offene Coverage-Arbeit → ausgelagert nach TP3.3** (Fortsetzung in neuer Session).
|
||||
|
||||
### TP3.3 — WLAN Coverage-Kur ▸ 🔜 TODO (Fortsetzung, neue Session) — `docs/wifi-p750w-coverage-and-map.md`
|
||||
- ✅ **BEHOBEN 2026-08-13, noch am selben Abend (User: „aus Zeitgründen zuerst 11k/v, der nächste Call steht an").** `st-main` (`rrm=yes wnm=yes neighbor-group=bf-main`) auf beiden APs wiederhergestellt und an `cfg-main-5g`/`cfg-main-2g` gehängt — **via GC-ConfigPlan**, bewusst nicht per Direkt-Write: der Push läuft so NAS→Kabel→AP und nicht über die WLAN-Verbindung, die man gerade umkonfiguriert. `/system backup` je AP davor (`ap{1,2}-pre-steering-20260813.backup`). **Gegengeprüft am Gerät** (nicht am Plan-Status): `st-main rrm=true wnm=true ng=bf-main`, beide Main-Configs verweisen darauf.
|
||||
- ⚠️ **Erwartete Nebenwirkung: alle Clients haben kurz reassoziiert** (ap1 25→2, ap2 7→14 unmittelbar danach) — `steering=` auf einer `wifi configuration` zu setzen re-applied die VAPs, auch die nicht angefassten. Nach ~2 Min eingependelt (ap1 15 / ap2 13, VLAN30 = 28 Hosts auf der Core-Bridge). **Nicht während eines Calls machen.**
|
||||
- ✅ **In GC verankert:** Steering steht jetzt im AP-Zweig des Templates (`st-main`/`bf-main` als Konstante — es gibt genau eine Roaming-Domain pro Standort) + neues ComplianceFeature **`wifi-steering`**. Eine künftige Neuprovisionierung kann es damit nicht mehr stillschweigend verlieren — genau das war der Fehler vom 2026-08-08.
|
||||
- ⏳ **Offen: der Praxistest.** Dieselbe Route noch einmal gehen. Reißt es weiterhin ab, ist es echte Coverage → Dead-Spot-Kartierung.
|
||||
- 🔴 **Der Befund (2026-08-13): Steering war auf BEIDEN APs weg.** `/interface/wifi/steering` = **0 Einträge** auf ap1 *und* ap2 (live geprüft). Vor dem Rebuild war `st-main` mit `rrm=yes wnm=yes` + `neighbor-group=bf-main` auf beiden Main-Configs gesetzt (s. TP3.2 + TP3.1-Interim). Die Neuprovisionierung am 2026-08-08 aus `routeros/.secrets/ap{1,2}-prov-base.rsc` hat es **nicht wieder angelegt**.
|
||||
- **Wirkung:** kein **802.11k** (Neighbor Reports → der Client kennt die Nachbar-APs gar nicht) und kein **802.11v** (BSS Transition → der AP kann den Client nicht wegschicken). Der Client bleibt am sterbenden AP kleben, bis die Verbindung zusammenbricht, und muss dann komplett neu scannen + assoziieren = **harter Abriss statt Übergabe**. Genau das Symptom „einmal durch die Wohnung, WLAN weg" (User-Erlebnis 2026-08-13 während eines Telegram-Videocalls, musste auf 5G ausweichen).
|
||||
- ⚠️ **`ft=yes` ist KEIN Gegenbeweis** (auf beiden APs gesetzt, `ft-mobility-domain` beidseitig leer = gleicher Default, FT selbst also intakt). **802.11r macht die Übergabe schnell, sobald der Client sie beschließt — es bringt ihn nicht dazu, sie zu beschließen.** Ohne 11k/v fällt die Entscheidung viel zu spät. „FT ist an" ≠ „Roaming funktioniert".
|
||||
- **Reihenfolge-Konsequenz:** Diese Regression **vor** der Dead-Spot-Kartierung beheben und dieselbe Route nachlaufen — sonst kartiert man Löcher, die in Wahrheit Roaming-Verhalten sind, und zieht daraus womöglich Hardware-/Platzierungs-Entscheidungen (s. „ap1 ins Sideboard"-Idee unten).
|
||||
- **Weg (Governance):** Steering gehört ins **GC-Template** (`/interface/wifi/steering` + `steering=` an der Main-Configuration) → feature-scoped Deploy. Kein Direkt-Write. Betrifft `wifi-configuration` (bereits Compliance-Feature) + ein neues Feature `wifi-steering`.
|
||||
- 💡 **Idee „ap1 ersetzt den Sideboard-Switch" (User 2026-08-13):** ap1 hat 4 freie Ports (`ether2–5`; `ether3/4/5` sind bereits Bridge-Ports mit `pvid=1`, `ether2` ist seit der ether1-Umstellung **kein** Bridge-Port mehr und müsste wieder aufgenommen werden) → die Wohnzimmer-Multimediageräte könnten direkt an ap1, der Smart-Managed-Switch entfiele. **Technisch machbar** (untagged VLAN40 wie `core ether2`), **aber platzierungsgebunden:** ein Media-Sideboard ist RF-mäßig einer der schlechtesten AP-Standorte (geschlossen, Metallgehäuse der AV-Geräte, niedrig). **User-Vorgabe: Platzierung hat Vorrang vor dem eingesparten Gerät.** Entscheidung daher erst **nach** der Steering-Reparatur + Re-Walk.
|
||||
**Problem:** Kanten/Terrasse grenzwertig — Clients (iPhone/iPad) landen bei **−76..−89 dBm** und springen zwischen
|
||||
allen 4 Main-Radios (ap1-5G/2,4G ↔ ap2-5G/2,4G) → „0–1 Striche + häufiger Abriss"; **Terrasse auch mittags** schlecht.
|
||||
FT kaschierte das bisher als „Roaming" statt „schwache Abdeckung".
|
||||
@@ -571,10 +581,21 @@ FT kaschierte das bisher als „Roaming" statt „schwache Abdeckung".
|
||||
1. **DoH-Cloudflare-Gateway auf core wiederherstellen** (aktuell nur plain 1.1.1.1, keine Filterung/Account-Bindung): CA-Bundle importieren → `use-doh-server=https://px35ynlol3.cloudflare-gateway.com/dns-query verify-doh-cert=yes` (Referenz-Config liegt auf **ap1**).
|
||||
2. **Intended config nach Nautobot zurückschreiben** (die Direkt-Writes liefen unter der CRS326-Cutover-Governance-Ausnahme).
|
||||
3. **branch `192.168.88.1`-Rest verifizieren** (Bootstrap Rev 4 entfernt es in Zeile 70; via MCP noch nicht gegengeprüft, weil Registry-Umstellung MCP-Neustart braucht).
|
||||
4. **core `ether4`** prüfen/geraderücken — laut User evtl. sein NIC (Dock/Monitor), steht aber als tagged Trunk in der Bridge-VLAN-Tabelle.
|
||||
4. ✅ **core `ether4` GEKLÄRT (2026-08-13) — es ist das Wohnzimmer-Sideboard (Smart-Managed-Switch, nur VLAN40-Multimedia), und der Port ist der falsche.** Symptom war „TV meldet, LAN funktioniert nicht".
|
||||
- **Ursache = VLAN-Mismatch, kein Kabeldefekt:** `ether4` hat `pvid=40` (untagged **rein** → VLAN40 ✓), ist in VLAN40 aber **tagged**-Member (untagged sind `ether2`/`ether3`/`ether5`) → alles **raus** ist 802.1Q-getaggt und der untagged Switch/TV verwirft es. Einseitige Kommunikation.
|
||||
- **Belege:** TX 3,4 GB / 16 M Pakete gegen RX 452 KB / 1.338 Pakete, 0 stabil gelernte MACs; TV-Lease `10.40.40.11` (`70:AF:24:B8:C9:86`) **bound, last-seen 1h54m**, gleichzeitig ARP-Status **`failed`** — ein Gerät, das nachweislich sendet, aber nicht antwortet. Der bound-Lease ist kein Gegenbeweis: beim Einschalten macht der TV einen INIT-REBOOT-`REQUEST` auf seine alte IP, RouterOS quittiert mit ACK und markiert bound — **das ACK muss den Client nie erreichen**.
|
||||
- **Herkunft:** `ether4` war als **ap1-Uplink-Trunk vorbereitet** („ap1 wandert #15→#4"); ap1 blieb auf `ether15`, in den übrigen Trunk-Port wanderte das Sideboard-Kabel.
|
||||
- ✅ **BEHOBEN 2026-08-13 — am Port, nicht am Kabel (User-Vorgabe): „Patchfeld 1–10 ist durchnummeriert und komplett gepatcht, die Nummerierung wird nicht wegen einer Config geändert."** Richtig so — die Portnummer ist physische Infrastruktur. Also `ether4` sauber auf **untagged VLAN40** gezogen statt das Kabel zu verschieben.
|
||||
- **Ausgeführt via Nautobot-GC-ConfigPlan** (`plan_type=manual`, 6 Zeilen, change_control_id `TP21.1-4 …`), nicht per Direkt-Write — Governance gewahrt. Vorher `/system backup` = `core-pre-ether4-vlan40-20260813.backup` (Regel 3). `ether4` aus den Tagged-Listen von VLAN 10/20/30/40/50/90 entfernt + als untagged-Member zu VLAN40 ergänzt. **`pvid=40` stand bereits** — das war nie das Fehlende. **Verifiziert:** `vlan40 untagged=ether2,ether3,ether4,ether5`, `tagged=ether1,ether8,ether15`; vlan99 (Mgmt) und vlan100 (WAN) unangetastet. Damit ist auch der Flood-Leak aus IoT/INFRA/MAIN zum Wohnzimmer-Switch weg.
|
||||
- ⏳ **End-to-End-Beweis steht aus:** der TV antwortet nicht (ARP weiter `failed`, letzter Funkkontakt 2,5 h alt) — er ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im Standby. **Beim nächsten Einschalten gegenprüfen:** MAC muss auf `ether4`/vid40 gelernt werden und `ping 10.40.40.11` durchgehen.
|
||||
- 🔴 **INCIDENT + Lehre (2026-08-13): Der erste Deploy lief gegen das FALSCHE GERÄT (ap1 statt core).** Ich hatte 4 Device-UUIDs mit einer Sammelabfrage geholt und die **Reihenfolge angenommen**; die Nautobot-REST-API sortiert aber **alphabetisch** → `ap1, ap2, crs326-branch, crs326-core`. Der ConfigPlan trug damit ap1.
|
||||
- **Schaden: keiner.** RouterOS wies jedes `set` ab (`invalid value for argument interface`), weil `ether8/13/15` auf einem 5-Port-hAP nicht existieren; die Ablehnung ist **pro Kommando atomar** → kein Teilzustand. ap1 nachgeprüft: VLAN-Tabelle vollständig, 25 WLAN-Clients, Mgmt `.99.11`. **Das war Glück, kein Können** — bei einem auf beiden Geräten *gültigen* Kommando (z.B. `tagged=ether1`) hätte es ap1s VLAN-Tabelle zerlegt.
|
||||
- **Regel daraus: Device-UUIDs IMMER einzeln per Name auflösen, nie aus einer Sammelabfrage positional zuordnen** — und vor dem Deploy `plan.device.display` gegen den Zielnamen assert'en (im Skript jetzt so gemacht).
|
||||
- **Bestätigt zum zweiten Mal:** der Deploy-**Job** meldete `SUCCESS` und der **Plan** `Completed`, obwohl auf dem Gerät nichts ankam. **Weder Job- noch Plan-Status sind ein Wirksamkeitsnachweis — nur die Gegenprüfung am Gerät zählt.** Der Fehl-Plan wurde gelöscht (irreführender Datensatz).
|
||||
- ✅ **Lücke geschlossen (2026-08-13, User: „compliance rules! die Änderung machen wir"):** `/interface bridge port` + `/interface bridge vlan` sind jetzt für **alle drei Geräteklassen** im Template und als ComplianceFeatures scharf — s. TP22.
|
||||
5. **`ap1`/`ap2` Neuprovisionierung** (WLAN-Rebuild, eigene Session) — ap1 ist Werksreset; danach greifen die `.99.11`/`.99.12`-Registry-Einträge.
|
||||
|
||||
### TP22 — Device-Adoption + Golden-Config Compliance-Push (RouterOS-Fleet) ▸ ⏳ **AKTUELL IN ARBEIT** (User-Entscheid 2026-08-13, nächstes Paket; aus TP21 ausgelagert 2026-08-08)
|
||||
### TP22 — Device-Adoption + Golden-Config Compliance-Push (RouterOS-Fleet) ▸ ✅ **DURCH (2026-08-13)** — alle 5 Schritte erledigt (Schritt 4 per Entscheid „keine Secret-Injection"); Rest = Compliance-Backlog, gehört fachlich zu TP19 (aus TP21 ausgelagert 2026-08-08)
|
||||
- **Ziel:** die 4 Live-Geräte (crs326-core, crs326-branch, ap1, ap2) real unter **Nautobot Golden Config** nehmen — Backup → Compliance/Drift → intended → **Push (`enable_deploy`)**. Damit greift der Governance-Entscheid „Config exklusiv über Nautobot" operativ. Macht die aktuellen `routeros/.secrets/*.rsc`-Handoffs mittelfristig überflüssig.
|
||||
- **Stand aus TP21:** Plattform + Datenmodell + Git-Template + intended-config für core stehen; ap1/ap2 als reine APs zurückgeschrieben (`nautobot/ingest-ap-rebuild.py`, 2026-08-08). `enable_plan`/`enable_deploy` in `nautobot_config.py` noch **bewusst aus** (pull/read-only).
|
||||
- ✅ **Schritt 0 DURCH (2026-08-13) — Backup-Scrubbing + Repo-Neuanlage.** Vorgezogen aus Schritt 4, weil ohne Scrubbing jedes weitere Backup Secrets geleakt hätte.
|
||||
@@ -604,11 +625,25 @@ FT kaschierte das bisher als „Roaming" statt „schwache Abdeckung".
|
||||
- 🔴 **Kernbefund: `napalm-ros` ist ein READ-ONLY-Treiber.** Der Default-Dispatcher wählt NAPALM (weil `Platform.network_driver_mappings` `napalm: ros` enthält) → Backup (`get_config`) geht, **`merge_config` scheitert grundsätzlich**, mit leerer Fehlermeldung (`E1015 … ``). **Fix:** in den Golden-Config-Settings (nicht in den Nornir-Settings!) `custom_dispatcher: {"mikrotik_routeros": "nornir_nautobot.plugins.tasks.dispatcher.mikrotik_routeros.NetmikoMikrotikRouteros"}` — dieser Dispatcher pusht via `netmiko_send_config`. Danach lief der Deploy sofort.
|
||||
- ⚠️ **Gescheiterter Deploy = sauberer Fehlschlag:** das Gerät blieb beim NAPALM-Versuch vollständig unverändert (kein Teilzustand). Zusätzlich meldet der Deploy-**Job** `SUCCESS`, obwohl der **Plan** auf `Failed` steht — wie beim Backup gilt: **nur der Objekt-Status zählt, nicht der Job-Status.**
|
||||
- ✅ **Pilot-Deploy: die DNS-Statics auf dem Core.** Vorher `/system backup` (`core-pre-tp22-first-deploy-20260813.backup`). ⚠️ **`config_set` eines generierten Plans ist schreibgeschützt**, und `plan_type=missing` erzeugt **nur `add`** — das hätte Duplikate ergeben (`ap1.bf.lan` gleichzeitig auf `.99.3` und `.99.11`). Deshalb **manueller Plan mit Purge-vor-Add**. Ergebnis verifiziert: `ap1→.99.11`, `ap2→.99.12`, `branch→.99.2`, weiterhin 11 Einträge, keine Duplikate. **Compliance 51/56.**
|
||||
- ✅ **Schritt 5 DURCH (2026-08-13) — Datenmodell-Nachträge, `nautobot/ingest-tp22-datamodell.py`.** Quelle war durchgehend **das Gerät**, nicht die Doku: `bridge/port` (pvid), `bridge/vlan` (tagged/untagged), `bridge/host` (gelernte MACs je Port+VID) plus ARP/DHCP-Leases zur Identifikation der Gegenstellen.
|
||||
- **`crs326-core`: von 5 auf 26 Ports.** Vorher waren 3 davon als „GEPLANT (tentativ)" modelliert und `ether1` zeigte auf das tote `sw1 #12`. Belegt (MAC-hart): `ether8`→crs326-branch, `ether13`→pve `.20.100`, `ether14`→Sonoff `.30.250`, `ether15`→ap1, `ether16`→Arris/WAN, `ether5`/`ether6`→Sonos Schlafzimmer `.195`/`.193`. Die Trunk-Sets sind **exakt wie am Gerät** übernommen, inkl. Schiefstände (z.B. trägt `ether1` kein VLAN20/99) — bewusst nicht geradegezogen.
|
||||
- **`crs326-branch`:** `ether1`-Ziel `sw1 #8` → `crs326-core ether8`; `ether5`/`ether6` = Sonos Arbeitszimmer (aktuell kein Link, die Schlafzimmer-Paare hängen am Core); `ether9–23`+sfp waren als „disabled" modelliert, sind live aber **enabled** (Bootstrap Rev4) → korrigiert.
|
||||
- **Standort-Fehler gefunden:** `crs326-branch` **und** `ap2` standen in Nautobot auf *Technik UG*, real *Technik OG* (die Doku war richtig, das Modell falsch) → korrigiert.
|
||||
- **Status-Endzustände:** sw1/sw2/cudy2 → **Decommissioned** (physisch ausgebaut; „Decommissioning" heißt *Prozess läuft*). Nautobot liefert diesen Status mit, aber nur für `circuits.circuit` → `content_types` um `dcim.device` erweitert statt einen zweiten gleichnamigen anzulegen. `cudy1` → **Offline** (core `ether11` hat kein Link; der endgültige Teardown bleibt TP19). sw1s 4 Duplikat-Ports (`gi8/gi11/gi15/gi16` neben `GE*`) entfernt.
|
||||
- ✅ **Compliance-neutral verifiziert:** Generate-Intended + Compliance über alle 4 Geräte neu gelaufen → weiterhin **51/56** mit exakt denselben 5 bekannten Drifts. Grund: der core-Zweig des Templates iteriert nur Interfaces mit Präfix `vlan` und hält die Bridge-VLAN-Tabelle als Jinja-Konstante. **Umkehrschluss als Dauerregel: die `vlanXX`-Descriptions auf dem Core sind NICHT kosmetisch** — sie landen als `comment=` in der intended config.
|
||||
- 🔍 **Nebenbefund, halbkonfigurierte Ports (NICHT angefasst, gehört zu TP19/TP5):** `core ether11` (cudy1) hat `pvid=10` ohne VLAN10-Membership → funktionslos; `core ether3` hat `pvid=1` bei untagged-VLAN40-Membership; `core ether2` ist gleichzeitig statisches untagged-Member von VLAN1 **und** VLAN40; `branch ether9–23` tragen `pvid=20` ohne jede Membership. Alles Bring-up-Reste, betriebsneutral (kein Link), aber sie gehören in die VLAN1-Aufräumrunde.
|
||||
- ✅ **Nachtrag 2026-08-13 — Compliance-Abdeckung erweitert auf 68 Checks (63/68 grün).** Drei neue ComplianceFeatures, alle auf Anhieb grün:
|
||||
- **`wifi-steering`** (`/interface wifi steering`) — sichert die TP3.3-Reparatur ab.
|
||||
- **`bridge-port`** + **`bridge-vlan`** (`/interface bridge port` / `/interface bridge vlan`) — der **L2-Layer war bis dahin komplett unüberwacht**: der core-Zweig emittierte gar keine Bridge-Sektion, der AP-Zweig nur die VLAN-Tabelle ohne Ports. Jetzt für alle drei Geräteklassen im Template.
|
||||
- 🔑 **Bewusst als Literal-Block, nicht aus DCIM abgeleitet.** Der As-built trägt akzeptierte Schiefstände (`core ether3` ist untagged-Member von VLAN40, hat aber `pvid=1`; `core ether2` hängt zusätzlich in VLAN1; `branch ether9–23` haben `pvid=20` ohne Membership). Würde man `pvid` aus `untagged_vlan` generieren, meldete die Compliance genau diese bekannten Altlasten als Dauerdrift. Der Literal-Block liefert das, was hier gebraucht wird: **Drift-Erkennung gegen den Ist-Zustand**.
|
||||
- ⚠️ **`/interface bridge` selbst bleibt außen vor** — trägt die gerätespezifische `admin-mac`, wäre pro Gerät verschieden und ist kein Fleet-Standard.
|
||||
- 🐞 **Falle dabei: Compliance vergleicht gegen das letzte BACKUP, nicht gegen das Live-Gerät.** Nach dem Steering-Deploy meldete sie erst Drift auf `wifi-configuration`/`wifi-steering`, weil das Backup vom Nachmittag stammte. **Reihenfolge nach jeder Geräteänderung: Backup → Intended → Compliance.**
|
||||
- 📋 **Compliance-Backlog (5 verbleibende Drifts, alle ECHTE Altlasten — bewusst NICHT eigenmächtig entfernt, weil es potenzielle Rettungspfade sind):** ap1+ap2 `/ip dns static 192.168.88.1 router.lan` (Werks-defconf); `crs326-branch` `vlan10 "TEMP Mgmt VLAN10"` + `10.40.10.2` (Bring-up-Interim, CLAUDE.md-dokumentiert); `crs326-core` `10.40.41.211` (VLAN1-Bring-up-IP). Aufräumen gehört fachlich zu **TP19** (VLAN1-Retirement) und braucht eine bewusste Entscheidung.
|
||||
- 🔒 **GOVERNANCE — verbindliche Deploy-Regeln (festgeschrieben 2026-08-13, VOR dem Scharfschalten von `enable_deploy`):**
|
||||
1. **Config Plans werden ausschliesslich feature-/manual-scoped erzeugt, NIEMALS als „full intended".** Ein Voll-Push schriebe wörtlich `passphrase="<<REDACTED>>"` auf die APs (= alle WLAN-Clients raus, inkl. ~26 Shellys) bzw. `private-key="<<REDACTED>>"` auf den Core (= WG-Hub tot, FM/DW-Spokes weg). **Jede Sektion, die `<<REDACTED>>` enthält (`/interface wifi security`, `/interface wireguard`), ist vom Push generell ausgeschlossen.**
|
||||
2. **Das AP-Template wird NIE zeilenweise auf ein laufendes Gerät gepusht.** Die Provisionierung setzt zwischenzeitlich `vlan-filtering=no` → das reisst den vlan99-Mgmt-Pfad ab, die restlichen Zeilen kämen über dieselbe SSH-Session nie an (halb konfigurierter AP). Voll-Reprovisionierung ausschliesslich per Datei-Upload + `/import` (`routeros/.secrets/ap{1,2}-prov-base.rsc`). Verschärfend: `device-mode=home` blockt auf den hAPs `scheduler`/`fetch` → die übliche Auto-Revert-Absicherung steht dort **nicht** zur Verfügung; der VLAN1-untagged-Rettungspfad darf nie wegoptimiert werden.
|
||||
3. **Vor jedem Push ein `/system backup` auf dem Zielgerät.** Das GC-Backup ist wegen des Scrubbings **kein** vollwertiges Restore-Artefakt.
|
||||
- ✅ **Schritt 4 ENTSCHIEDEN (User 2026-08-13): Variante (a) — keine Secret-Injection, bleibt wie es ist.** Ursprünglich geplant war „WLAN-PSKs + WG-Privkey via Nornir-Secrets injizieren"; die **Governance-Regel 1** (unten) hat das überholt: Sektionen mit `<<REDACTED>>` sind vom Push generell ausgeschlossen, die Secrets werden also nie gebraucht. **Konsequenz, bewusst akzeptiert:** Secrets bleiben dauerhaft außerhalb von Modell und Push, DR läuft weiter über `~/.secrets/` + `routeros/.secrets/*` + `routeros/ap1-wg-hub.privkey`; „Gerät vollständig aus dem Modell wiederherstellbar" gilt nur *ohne* Secrets. Die verworfene Alternative (b) hätte Regel 1 aufweichen müssen — ein Render-Fehler hätte dann WLAN bzw. WG-Hub abgeschossen. **Damit ist TP22 inhaltlich abgeschlossen.**
|
||||
- **Schritte:** (1) **AP-GC-Template**: `mikrotik_routeros.j2` um `role == "Wireless AP"`-Zweig erweitern (Bridge/vlan-filtering/ether1-Trunk/vlan99-Mgmt/6 SSIDs **ohne** PSK/L3) → APs komplett aus GC generierbar; (2) **Nornir/NAPALM-Adoption** aller 4 (SecretsGroup „RouterOS Nornir"; **einheitliches Admin-PW seit 2026-08-08 vereinfacht das**), Backup/Compliance-Job grün; (3) **`enable_plan`+`enable_deploy`** scharf — erst Dry-Run/Plan, dann kontrollierter Push; (4) **Secret-Handling** WG-Privkey (core) + WLAN-PSKs (bleiben aus dem Git-Template, via Nornir-Secrets injizieren); (5) Datenmodell-Nachträge: branch/core-Ports final, sw1 (außer Betrieb) + cudy1-Status.
|
||||
- **Nutzen:** Drift-Erkennung + reproduzierbarer Rebuild jedes Geräts aus dem Modell.
|
||||
- **Abh.:** TP21 ✅ (Plattform/Modell/Templates), TP20 ✅, einheitliches Admin-PW ✅. **Danach ist der kritische Pfad frei für TP5 (Deny-by-default) → TP6 (CAKE).**
|
||||
@@ -624,7 +659,7 @@ FT kaschierte das bisher als „Roaming" statt „schwache Abdeckung".
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Reihenfolge / Abhängigkeiten
|
||||
> 🎯 **AKTUELLER KRITISCHER PFAD (Stand 2026-07-16, überschreibt die Reihenfolge unten): TP20 (Platform-Postgres) → TP21 (Nautobot) — Ziel: fertig vor CRS326-Produktivsetzung, spätestens Montag 2026-07-20.** TP18 (Garage-S3) und die Komodo-Abhängigkeit wurden am selben Tag als Blocker entfernt/entkoppelt (s. TP20), um diese Deadline zu halten — beide werden später nachgezogen, nicht mehr vorher abgewartet. **➡️ Stand-Update 2026-08-08:** TP20/TP21-Plattform steht, Core-Cutover (TP21.1) + WLAN-Rebuild (TP3) + VLAN20-Migration (TP14) sind durch. Neuer Rest-Pfad: **TP22 (Device-Adoption + Compliance-Push) → TP5 (Deny-by-default) → TP6 (CAKE, das Ziel).** Kleine Follow-ups davor: DoH-Cloudflare auf core, USV (TP15). **➡️ Stand-Update 2026-08-13 (User-Entscheid): TP22 ist jetzt aktiv das nächste Arbeitspaket** — TP17 (Shelly-Migration) ist parallel dazu vollständig abgeschlossen (alle Shellys auf VLAN30, User-bestätigt). Grund für den Nautobot-First-Ansatz: Governance-Entscheid „Config exklusiv über Nautobot" (s. oben) macht Nautobot zur Voraussetzung für praktisch jede weitere Router-/Switch-Änderung. Die Punkte 3-4 unten (Omada-PVID-Fix etc.) sind **obsolet** (User-Entscheid 2026-07-22 — Omada spielt seit TP15-Korrektur keine Rolle mehr, nie wieder aufgreifen) — ganze Liste braucht mal eine Aufräum-Session, hier nur der aktuelle Fokus vorangestellt.
|
||||
> 🎯 **AKTUELLER KRITISCHER PFAD (Stand 2026-07-16, überschreibt die Reihenfolge unten): TP20 (Platform-Postgres) → TP21 (Nautobot) — Ziel: fertig vor CRS326-Produktivsetzung, spätestens Montag 2026-07-20.** TP18 (Garage-S3) und die Komodo-Abhängigkeit wurden am selben Tag als Blocker entfernt/entkoppelt (s. TP20), um diese Deadline zu halten — beide werden später nachgezogen, nicht mehr vorher abgewartet. **➡️ Stand-Update 2026-08-08:** TP20/TP21-Plattform steht, Core-Cutover (TP21.1) + WLAN-Rebuild (TP3) + VLAN20-Migration (TP14) sind durch. Neuer Rest-Pfad: **TP22 (Device-Adoption + Compliance-Push) → TP5 (Deny-by-default) → TP6 (CAKE, das Ziel).** Kleine Follow-ups davor: DoH-Cloudflare auf core, USV (TP15). **➡️ Stand-Update 2026-08-13 (Abschluss): TP22 ist DURCH** (alle 5 Schritte; Fleet adoptiert, Deploy-Pipeline scharf, Datenmodell as-built, Secret-Handling entschieden) → **kritischer Pfad jetzt: TP5 (Deny-by-default) → TP6 (CAKE)**. Kleine Follow-ups davor: DoH-Cloudflare auf core, Kabel `core ether4`→`ether2` (Sideboard/TV), DC-USV (TP15). Historisch: **TP22 war das nächste Arbeitspaket** — TP17 (Shelly-Migration) ist parallel dazu vollständig abgeschlossen (alle Shellys auf VLAN30, User-bestätigt). Grund für den Nautobot-First-Ansatz: Governance-Entscheid „Config exklusiv über Nautobot" (s. oben) macht Nautobot zur Voraussetzung für praktisch jede weitere Router-/Switch-Änderung. Die Punkte 3-4 unten (Omada-PVID-Fix etc.) sind **obsolet** (User-Entscheid 2026-07-22 — Omada spielt seit TP15-Korrektur keine Rolle mehr, nie wieder aufgreifen) — ganze Liste braucht mal eine Aufräum-Session, hier nur der aktuelle Fokus vorangestellt.
|
||||
> ✅ **TP16 (CF-Tunnel Round-Robin/macvlan-Host-Isolation → reziprokes 3-Tunnel-HA)** KERN UMGESETZT 2026-07-10 (#1033 strukturell weg). Offen nur Access-Strang (WARP/`vw`) = user-gated. As-Built `docs/cf-tunnel-mapping.md §10`.
|
||||
1. ~~**TP1 (GE8) → TP2 (Omada Controller).**~~ ✅ erledigt 2026-06-15.
|
||||
2. ~~**TP4 (Router-Cutover L3-Infra + WAN-Edge).**~~ ✅ erledigt 2026-06-15 (L3) + 2026-07-01 (Edge-Cutover, FB physisch weg).
|
||||
|
||||
Reference in New Issue
Block a user