TP23 Stufe 1 (DoH) + TP5 Etappe-2-Nachtrag ausgerollt, Etappe-3-Drop vorbereitet

Drei Skripte aus der Folgesession. Stand am Geraet zum Commit-Zeitpunkt
(per REST gegengeprueft, nicht aus den Dateikoepfen abgeschrieben):

- tp23-stufe1-doh-core.rsc  -> LIVE. use-doh-server auf den
  Cloudflare-Gateway-Resolver, verify-doh-cert=true. Nur der GTS Root R4
  importiert statt eines Bundles: der Core hat ~2,8 MB freien Flash, und die
  Kette endet nachweislich dort. Der Root wurde per SFTP hochgeladen, nicht
  per fetch geholt -- fetch haette check-certificate=no gebraucht und damit
  genau die Pruefung ausgehebelt, die hier aufgebaut wird.
  Schliesst zugleich TP21.1 TODO 1.

- tp5-etappe2-nachtrag.rsc  -> LIVE. 17 TP5-E2-Whitelists (11 + 6).
  Vier Luecken, die der Kollektor ueber dreieinhalb Stunden gezeigt hat:
  Matter (udp/5540, 92 der 119 Zeilen -- die E2-Regel war protocol=tcp und
  liess Matter komplett durchfallen), der Nautobot-Deploy-Pfad (kommt von
  .20.31 = worker, nicht von .20.30 = web; jetzt als address-list, weil der
  scheduler dieselben Jobs faehrt), und zwei Rueckwege aus abgelaufenen
  Conntrack-Eintraegen. Dazu eine Vorratsregel fuer AdGuard, damit das
  spaetere DNS-Umstellen ein reiner DHCP-Change bleibt.

  Korrigiert meine Aussage vom Vortag: "die Log-Regel ist verstummt" beruhte
  auf einem 70-Sekunden-Fenster und war so nicht haltbar. Genau deshalb
  verlangt das Runbook ein mehrtaegiges Fenster.

- tp5-etappe3-drop.rsc  -> VORBEREITET, NICHT AUSGEROLLT. Kein Drop und kein
  Scheduler auf dem Geraet. Der Auto-Revert steht im Skript bewusst VOR dem
  Drop, sonst gibt es ein Fenster ohne Sicherung; der Drop kommt HINTER die
  Log-Regel, damit der Kollektor weiter sieht, was gefressen wird.

Gate fuer Etappe 3: die Log-Regel steht aktuell auf 0 Paketen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
2026-08-18 04:52:40 +02:00
parent 5fd8d4edb1
commit da452ce1f3
3 changed files with 157 additions and 0 deletions

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@@ -0,0 +1,48 @@
# TP23 Stufe 1 — DoH auf crs326-core (schliesst zugleich TP21.1 TODO 1).
#
# WARUM NUR EIN ROOT UND KEIN CA-BUNDLE
# ------------------------------------
# Die Kette von px35ynlol3.cloudflare-gateway.com ist
# Leaf(CN=cloudflare-gateway.com) -> GTS WE1 -> GTS Root R4
# (am 2026-08-17 per openssl s_client verifiziert). Fuer verify-doh-cert=yes
# reicht der Root. Das ist hier kein Geiz, sondern Notwendigkeit: der Core hat
# nur ~2,8 MB freien Flash, ein Mozilla-Bundle (~230 KB) waere Verschwendung
# und muesste gepflegt werden. Der Root laeuft bis 2036, das Leaf rotiert
# darunter ohne Zutun.
#
# Datei liegt schon auf dem Geraet: gtsrootr4.pem (per SFTP hochgeladen statt
# per fetch geholt — fetch haette check-certificate=no gebraucht, also genau
# die Pruefung ausgehebelt, die wir gerade aufbauen wollen).
# SHA-256 des Roots, lokal gegengeprueft:
# 34:9D:FA:40:58:C5:E2:63:12:3B:39:8A:E7:95:57:3C:4E:13:13:C8:3F:E6:8F:93:55:6C:D5:E8:03:1B:3C:7D
#
# servers=1.1.1.1 BLEIBT stehen: RouterOS loest damit den DoH-Hostnamen selbst
# auf (Bootstrap). Ohne das haette man ein Henne-Ei. Alles andere laeuft danach
# ueber DoH.
#
# Push: python3 nautobot/gc-manual-plan.py --device crs326-core \
# --commands-file routeros/tp23-stufe1-doh-core.rsc \
# --change-id TP23-Stufe1-DoH --deploy \
# --assert '/ip/dns|use-doh-server=https://px35ynlol3.cloudflare-gateway.com/dns-query' \
# --assert '/ip/dns|verify-doh-cert=true'
# Backup davor: core-pre-tp23-doh-20260817.backup
#
# Rollback: /ip dns set use-doh-server="" — eine Zeile, sofort wirksam.
# 1) Import. Idempotent: nur wenn der Root noch nicht da ist.
:do { :if ([:len [/certificate find where common-name="GTS Root R4"]] = 0) do={ /certificate import file-name=gtsrootr4.pem passphrase="" } } on-error={ :log info "tp23s1: 01 import warf" }
# 2) Explizit vertrauen. Der Import allein setzt trusted nicht zuverlaessig,
# und ohne trusted=yes scheitert verify-doh-cert=yes stumm.
:do { /certificate set [find where common-name="GTS Root R4"] trusted=yes } on-error={ :log info "tp23s1: 02 trust warf" }
# 3) DoH scharf. verify-doh-cert=yes ist der ganze Punkt der Uebung — ohne
# Pruefung waere DoH nur Verschleierung, kein Vertrauensanker.
:do { /ip dns set use-doh-server=https://px35ynlol3.cloudflare-gateway.com/dns-query verify-doh-cert=yes } on-error={ :log info "tp23s1: 03 doh-set warf" }
# 4) Cache leeren, damit die naechste Antwort nachweislich ueber DoH kommt und
# nicht aus dem Bestand von vorher.
:do { /ip dns cache flush } on-error={ :log info "tp23s1: 04 flush warf" }
# Selbstprotokoll — der Deploy-Job zeigt den Geraete-Output nicht.
:log info ("tp23s1: ENDE roots=" . [:tostr [:len [/certificate find where common-name="GTS Root R4"]]] . " trusted=" . [:tostr [/certificate get [find where common-name="GTS Root R4"] trusted]] . " doh=" . [/ip dns get use-doh-server])

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@@ -0,0 +1,65 @@
# TP5 Etappe 2 — NACHTRAG. Vier Luecken, die der Kollektor nach dem ersten
# Etappe-2-Deploy gezeigt hat, plus eine Vorratsregel.
#
# QUELLE: /opt/tp5-syslog/log/tp5-would-drop.log auf dem Docker-LXC,
# Fenster 2026-08-17 15:00 .. 18:38 (nach dem E2-Deploy um 14:17:16).
# 119 Zeilen, aggregiert:
# 92 vlan30->vlan20 udp 10.40.30.227:5540 -> 10.40.20.105
# 18 vlan20->vlan99 tcp 10.40.20.31 -> .99.2/.99.11/.99.12:22
# 8 vlan99->vlan20 tcp .99.x:8728 -> 10.40.20.105
# 1 vlan30->vlan20 tcp 10.40.30.225:80 -> 10.40.20.105
#
# Die Behauptung "die Log-Regel ist verstummt" stammte aus einem 70-Sekunden-
# Fenster. Ueber dreieinhalb Stunden gemessen stimmt sie nicht. Das ist genau
# der Grund, warum das Runbook ein mehrtaegiges Fenster verlangt.
#
# BLOCKIERT NICHTS: ausschliesslich action=accept.
#
# Push: python3 nautobot/gc-manual-plan.py --device crs326-core \
# --commands-file routeros/tp5-etappe2-nachtrag.rsc \
# --change-id TP5-Etappe2-Nachtrag --deploy \
# --assert '/ip/firewall/filter?comment=TP5-E2: IOT->INFRA Matter|count=1'
# ---------------------------------------------------------------------------
# 1) MATTER. 92 der 119 Zeilen. 10.40.30.227 = SwitchBot-Stehlampe (DHCP-
# Reservierung "SwitchBot-floor-lamp"), die per Matter ueber udp/5540 an HA
# pusht. Die E2-Regel "IOT->INFRA Dienste" ist protocol=tcp — Matter faellt
# komplett durch. Ohne diese Zeile toetet Etappe 3 die Matter-Anbindung.
:do { :if ([:len [/ip firewall filter find comment="TP5-E2: IOT->INFRA Matter"]] = 0) do={ /ip firewall filter add chain=forward action=accept in-interface=vlan30 out-interface=vlan20 protocol=udp dst-port=5540 comment="TP5-E2: IOT->INFRA Matter" place-before=[/ip firewall filter find comment="TP5: log-only, Vorstufe zum deny-by-default"] } } on-error={ :log info "tp5n: 01 Matter warf" }
# 2) NAUTOBOT-DEPLOY-PFAD. Der Netmiko-Deploy kommt NICHT von 10.40.20.30
# (Web-Container), sondern von 10.40.20.31 = nautobot-worker. Beleg: die
# E2-Regel "Nautobot->MGMT ssh" auf .20.30 steht auf 0 Paketen, waehrend im
# Log 18 SYNs von .20.31 auf .99.{2,11,12}:22 stehen.
# Address-List statt Einzel-IP, weil der scheduler (.20.32) dieselben Jobs
# faehrt und ein Stack-Redeploy die Rollen tauschen kann.
# ⚠️ Ohne diese Zeile sperrt Etappe 3 den einzigen legitimen Config-Weg aus —
# also genau das Werkzeug fuer den Rueckzieher.
:do { :if ([:len [/ip firewall address-list find list=nautobot address=10.40.20.30]] = 0) do={ /ip firewall address-list add list=nautobot address=10.40.20.30 comment="nautobot web" } } on-error={ :log info "tp5n: 02a al-30 warf" }
:do { :if ([:len [/ip firewall address-list find list=nautobot address=10.40.20.31]] = 0) do={ /ip firewall address-list add list=nautobot address=10.40.20.31 comment="nautobot worker = der Deploy-Pfad" } } on-error={ :log info "tp5n: 02b al-31 warf" }
:do { :if ([:len [/ip firewall address-list find list=nautobot address=10.40.20.32]] = 0) do={ /ip firewall address-list add list=nautobot address=10.40.20.32 comment="nautobot scheduler" } } on-error={ :log info "tp5n: 02c al-32 warf" }
:do { :if ([:len [/ip firewall filter find comment="TP5-E2: Nautobot->MGMT ssh (list)"]] = 0) do={ /ip firewall filter add chain=forward action=accept src-address-list=nautobot out-interface=vlan99 protocol=tcp dst-port=22 comment="TP5-E2: Nautobot->MGMT ssh (list)" place-before=[/ip firewall filter find comment="TP5: log-only, Vorstufe zum deny-by-default"] } } on-error={ :log info "tp5n: 02d regel warf" }
# 3) RUECKRICHTUNG DES MGMT-PFADS. .99.x:8728 -> HA, als connection-state:new
# im Log. Das sind Pakete einer TCP-Sitzung, deren Conntrack-Eintrag
# abgelaufen ist, waehrend HA weiterpollt. Ein blanker Drop wuerde sie
# verschlucken und die mikrotik-Integrationen ins Timeout laufen lassen.
:do { :if ([:len [/ip firewall filter find comment="TP5-E2: MGMT->INFRA api-rueckweg"]] = 0) do={ /ip firewall filter add chain=forward action=accept in-interface=vlan99 out-interface=vlan20 protocol=tcp src-port=8728 comment="TP5-E2: MGMT->INFRA api-rueckweg" place-before=[/ip firewall filter find comment="TP5: log-only, Vorstufe zum deny-by-default"] } } on-error={ :log info "tp5n: 03 api-rueckweg warf" }
# 4) SHELLY-ANTWORT auf demselben Muster (tcp/80 -> HA, als new gesehen).
# Nur 1 Zeile im Fenster, aber dieselbe Ursache wie 3 und bei 22 gepollten
# Shellys jederzeit wieder faellig.
:do { :if ([:len [/ip firewall filter find comment="TP5-E2: IOT->INFRA http-rueckweg"]] = 0) do={ /ip firewall filter add chain=forward action=accept in-interface=vlan30 out-interface=vlan20 protocol=tcp src-port=80 comment="TP5-E2: IOT->INFRA http-rueckweg" place-before=[/ip firewall filter find comment="TP5: log-only, Vorstufe zum deny-by-default"] } } on-error={ :log info "tp5n: 04 http-rueckweg warf" }
# 5) VORRATSREGEL DNS -> AdGuard (10.40.20.16).
# AGH ist per Christophs Vorgabe eingerichtet, aber NICHT scharf geschaltet:
# die DHCP-Scopes liefern weiter 10.40.X.1 aus. Diese Zeile aendert daran
# nichts. Sie sorgt dafuer, dass das spaetere Umstellen ein reiner
# DHCP-Change bleibt und die dann scharfe Firewall nicht angefasst werden
# muss. Ohne sie waere die Reihenfolge eine Falle: DNS umgestellt, Drop
# scharf, Haus ohne Namensaufloesung.
:do { :if ([:len [/ip firewall filter find comment="TP5-E2: LAN->AGH dns (Vorrat)"]] = 0) do={ /ip firewall filter add chain=forward action=accept dst-address=10.40.20.16 protocol=udp dst-port=53 comment="TP5-E2: LAN->AGH dns (Vorrat)" place-before=[/ip firewall filter find comment="TP5: log-only, Vorstufe zum deny-by-default"] } } on-error={ :log info "tp5n: 05a dns-udp warf" }
:do { :if ([:len [/ip firewall filter find comment="TP5-E2: LAN->AGH dns-tcp (Vorrat)"]] = 0) do={ /ip firewall filter add chain=forward action=accept dst-address=10.40.20.16 protocol=tcp dst-port=53 comment="TP5-E2: LAN->AGH dns-tcp (Vorrat)" place-before=[/ip firewall filter find comment="TP5: log-only, Vorstufe zum deny-by-default"] } } on-error={ :log info "tp5n: 05b dns-tcp warf" }
# Zaehlzeile: 17 TP5-E2-Regeln erwartet (11 aus Etappe 2 + 6 hier).
:log info ("tp5n: ENDE e2-regeln=" . [:tostr [:len [/ip firewall filter find comment~"TP5-E2:"]]] . " nautobot-liste=" . [:tostr [:len [/ip firewall address-list find list=nautobot]]])

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@@ -0,0 +1,44 @@
# TP5 Etappe 3 — Deny-by-default am Ende von forward.
#
# WAS HIER PASSIERT
# -----------------
# Die forward-Kette endet heute nach der Log-Regel ohne Drop: alles, was keine
# Whitelist trifft, laeuft trotzdem durch. Diese Datei schliesst genau das.
# Der Drop kommt HINTER die Log-Regel, nicht an ihre Stelle — dann protokolliert
# der Kollektor weiter exakt das, was der Drop frisst. Ohne diese Sicht waere
# jede spaetere Fehlersuche Raten.
#
# VORBEDINGUNGEN, die am 2026-08-18 erfuellt sind:
# - 17 Whitelist-Regeln (11 aus Etappe 2 + 6 aus dem Nachtrag) stehen VOR der
# Log-Regel; Positionen 14..30, Log auf 31, live gegengeprueft.
# - Der Nachtrag hat die vier Luecken geschlossen, die der Kollektor nach dem
# ersten E2-Deploy gezeigt hat (Matter, nautobot-worker .20.31, die beiden
# Rueckwege). Ohne sie haette dieser Drop den GC-Deploy-Pfad selbst gekappt.
#
# ⚠️ REIHENFOLGE IM SKRIPT IST ABSICHT: erst der Auto-Revert-Scheduler, DANN der
# Drop. Andersherum gibt es ein Fenster, in dem der Drop scharf ist und die
# Sicherung noch nicht steht.
#
# 🛟 AUTO-REVERT: schaltet den Drop nach 10 Minuten selbst wieder ab und entfernt
# sich. Wer zufrieden ist, loescht den Scheduler von Hand — dann bleibt der Drop.
# Name OHNE Bindestrich: RouterOS lehnt "tp5-autorevert" ab (bekannte Falle,
# hat schon vier Deploys gekostet).
#
# Push: python3 nautobot/gc-manual-plan.py --device crs326-core \
# --commands-file routeros/tp5-etappe3-drop.rsc \
# --change-id TP5-Etappe3-Drop --deploy
# Backup davor: core-pre-tp5-etappe3-20260818.backup
#
# Rollback sofort: /ip firewall filter set [find comment="TP5: deny-by-default"] disabled=yes
# ---------------------------------------------------------------------------
# 1) Sicherung zuerst.
:do { :if ([:len [/system scheduler find name="tp5autorevert"]] = 0) do={ /system scheduler add name="tp5autorevert" interval=10m on-event="/ip firewall filter set [find comment=\"TP5: deny-by-default\"] disabled=yes; /system scheduler remove [find name=\"tp5autorevert\"]; :log warning \"tp5e3: AUTO-REVERT hat den Drop abgeschaltet\"" } } on-error={ :log info "tp5e3: 01 scheduler warf" }
# 2) Der Drop. Hinter die Log-Regel, damit der Kollektor weiterlaeuft.
# KEIN place-before: ein add haengt ans Kettenende an, und dort steht die
# Log-Regel bereits als letzte. Ein place-before auf die Log-Regel wuerde den
# Drop DAVOR setzen -- dann sieht der Kollektor nie wieder, was gedroppt wird.
:do { :if ([:len [/ip firewall filter find comment="TP5: deny-by-default"]] = 0) do={ /ip firewall filter add chain=forward action=drop comment="TP5: deny-by-default" } } on-error={ :log info "tp5e3: 02 drop warf" }
:log info ("tp5e3: ENDE drop=" . [:tostr [:len [/ip firewall filter find comment="TP5: deny-by-default"]]] . " autorevert=" . [:tostr [:len [/system scheduler find name="tp5autorevert"]]])