TP5 Etappe 1: Log-Lauf live auf crs326-core

Log-only-Regel am Ende der forward-Kette (blockiert nichts) plus Syslog-
Kollektor, ausgerollt ueber Nautobot GC als manual Config Plans.

- routeros/tp5-etappe1-log-lauf.rsc: der ausgerollte Endzustand + die am
  Geraet belegten Lehren aus dem Rollout
- nautobot/gc-manual-plan.py: Push-Werkzeug (assertet plan.device, liest
  Plan-Status statt Job-Status, strippt Kommentarzeilen)

Zwei Korrekturen an bisherigen Annahmen:
- Ein gescheiterter Netmiko-Deploy hinterlaesst einen TEIL-Zustand. Die
  TP22-Notiz "sauberer Fehlschlag" galt dem NAPALM-Weg.
- Bindestriche in name= werden von RouterOS abgelehnt, Quoten hilft nicht.
  Die zuerst notierte target=/remote=-Erklaerung war falsch und ist raus.

Die Log-Regel steht auf out-interface-list="!WAN": bare fing sie auch allen
Internet-Verkehr. LAN->WAN ist eine garantierte Whitelist-Zeile, also
Rauschen - und ein Merkposten fuer Etappe 3, wo der Drop aus demselben
Grund nicht bare stehen darf.

D2 entschieden: iPhone .30.201 wird ins MAIN-SSID umgehaengt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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@@ -205,7 +205,11 @@ FT kaschierte das bisher als „Roaming" statt „schwache Abdeckung".
- Abh.: TP1 ✅. TP3-Abhängigkeit entfällt (WLAN läuft weiterhin über FB bis TP3).
- **Ermöglicht jetzt:** PVID-Fix in Omada-Profilen (MAIN→PVID10, INFRA→PVID20), untagNetworkIds-Bereinigung, DHCP-Reservierungen für NAS/macmini/pve auf neue VLAN-Subnetze migrieren.
### TP5 — Firewall & Inter-VLAN-Policy ▸ ⏳ TEIL-LIVE auf `crs326-core` (Holes + WAN-Seal re-verifiziert 2026-08-14; Deny-by-default steht aus) — **jetzt das nächste Arbeitspaket, Session vorbereitet** — 📋 `docs/tp5-deny-by-default-runbook.md`
### TP5 — Firewall & Inter-VLAN-Policy ▸ ⏳ **ETAPPE 1 LÄUFT** (Log-Lauf seit 2026-08-14 live auf `crs326-core`) — 📋 `docs/tp5-deny-by-default-runbook.md`
- ✅ **Etappe 1 ausgerollt 2026-08-14** (über Nautobot GC, manual Config Plans; Backups `core-pre-/post-tp5-etappe1-20260814.backup`). Auf dem Gerät: `forward`-Regel `action=log log-prefix="TP5-WOULD-DROP"` am Kettenende, Syslog-Action `tp5syslog` → **Kollektor `10.40.20.18:514`** (syslog-ng-Container `tp5-syslog` auf dem Docker-LXC, Logs `/opt/tp5-syslog/log/`, 10-Minuten-Cron kappt bei 500 MB — der LXC hat nur ~2,5 GB frei). `firewall` ist aus dem Memory-Ring genommen (`topics=info,!firewall`), sonst wäre der On-Box-Log tagelang unbrauchbar. **Blockiert nichts.** Artefakte: `routeros/tp5-etappe1-log-lauf.rsc`, Push-Werkzeug `nautobot/gc-manual-plan.py`. Compliance danach **16/17** (der eine Rotpunkt `ip-address` = bekannte VLAN1-Bring-up-IP `10.40.41.211` aus dem TP22-Backlog, **keine neue Drift**).
- 🔴 **Fund aus dem Log-Lauf, der Etappe 3 bestimmt: die Regel fing anfangs auch allen Internet-Verkehr** (`out:vlan100`, ~¼ der Zeilen in einer ruhigen Minute, unter Last mehr). Die Log-Regel steht deshalb jetzt auf `out-interface-list="!WAN"`. **Konsequenz für den späteren Drop: er darf NICHT bare ans Kettenende** — davor gehört `accept out-interface-list=WAN`, sonst ist das ganze Haus offline. Diese Whitelist-Zeile ist damit bekannt und muss nicht aus dem Log wiederentdeckt werden.
- 🔍 **Erste Befunde nach 60 s** (Rate nach Einengung ~166 Zeilen/min): **76 % des Inter-VLAN-Verkehrs ist `vlan20 → bridge`, also INFRA nach VLAN1** — ein Monitoring-Host `10.40.20.151` scrapet ~10 tote/alte `10.40.41.x`-Ziele, HA `.20.105` zieht auf `10.40.41.100:8006` (pve unter seiner **alten** VLAN1-Adresse, real `.20.100`), `.20.107` auf `10.40.41.10:8080`. **Das ist TP19-Material, das TP5 gerade sichtbar macht.** Weiter: `vlan20 → vlan99:8728` (MikroTik-API auf branch/ap1/ap2 = **der Management-Pfad selbst**, muss in die Whitelist, betrifft D4), `vlan20 → vlan30` (HA → Drucker `.30.5:631`, Shelly, Nuki `.30.244:8080`), `vlan10 ↔ vlan20` (Synology Drive `6690`, Apple-Continuity `udp/3722`).
- ✅ **D2 entschieden (User 2026-08-14): iPhone wird ins MAIN-SSID umgehängt.** Faktenlage war: `10.40.30.201`, dynamische Lease, Hostname `iPhone`, MAC `12:99:A6:AC:B0:CB` = iOS Private Wi-Fi Address, aktiv auf `dirtyvader-iot` mit 748 MB rx. Die statische Reservierung `10.40.10.196` „iPhone" (andere private MAC — iOS vergibt **pro SSID** eine eigene) belegt, dass es dasselbe Telefon ist. **Umhängen ist die Hands-on-Aufgabe von Christoph** (SSID am Gerät wechseln + `dirtyvader-iot` vergessen lassen); technisches Argument: eine Whitelist auf eine rotierende Private MAC wäre ohnehin instabil.
- 📋 **Session-Runbook liegt (2026-08-14): `docs/tp5-deny-by-default-runbook.md`** — Ist-Stand live erhoben, **beobachtete Inter-VLAN-Flow-Matrix** (conntrack + Counter), 6 offene Entscheidungen (D1–D6), 4 Etappen mit Absicherung, Verifikation + Rollback. **Kernansatz: Etappe 1 ist ein reiner Log-Lauf ohne Blockierung** (`action=log` ans Ende von `forward`) — die Whitelist wird aus dem Log abgeleitet, nicht am Schreibtisch geraten. Drei Funde, die vorab eine Entscheidung brauchen: ein **iPhone sitzt in VLAN30**, ein **ICMP-Dauersweep von `.10.82` auf alle Shellys**, und **vlan99 ist Mitglied der `LAN`-Liste** (→ `seal-lan` erlaubt Mgmt-Input aus jedem VLAN). **VLAN50/90 tragen null Inter-VLAN-Verkehr** → Internet-only-Pinning ist dort risikofrei.
- **Deny-by-default + least-privilege** (Ziel). MAIN→INFRA nur Whitelist-Dienste; MAIN↔MEDIA allow (+mDNS); UNTRUSTED/GUEST nur Internet; MGMT isoliert; Router-input gehärtet.
- ⚠️ **Gerätewechsel beachten (2026-08-14 nachgetragen):** der ✅-Block unten war ursprünglich **auf ap1** verifiziert (2026-07-02) — ap1 ist seit 2026-08-08 Werksreset und reiner AP. Die Regeln sind beim Core-Cutover (TP21.1) mitgewandert, waren am neuen Gerät aber **nie gegengeprüft**. Am **2026-08-14 auf `crs326-core` live nachverifiziert** (`list_firewall_rules`, chains `forward` 13 Regeln / `input` 12 Regeln): **alle unten gelisteten Regeln existieren, sind enabled, tragen ihre `TP5:`/`TP10-seal-`-Kommentare und zählen Traffic.** Merkregel: nach jedem Rollenwechsel eines Geräts gilt eine Verifikation vom Vorgänger nicht weiter.

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@@ -89,7 +89,7 @@ Beispiel: `INFRA→MEDIA` hat 178.142 Pakete auf dem Zähler, stand aber im Snap
| # | Frage | Vorschlag |
|---|---|---|
| **D1** | MAIN→INFRA: welche Dienste? | Beobachtet: NAS `6690`, pve-mcp `3000`, macmini `49152`, `3722`. Vorschlag: **erst mit dem Log-Lauf (Etappe 1) vervollständigen**, dann Whitelist — nicht jetzt raten. |
| **D2** | iPhone `.30.201` in IOT | Ins MAIN-SSID holen (sauber) **oder** bewusst als Ausnahme dulden. Empfehlung: umhängen. |
| **D2** | ~~iPhone `.30.201` in IOT~~ | ✅ **ENTSCHIEDEN (2026-08-14): ins MAIN-SSID umhängen.** Hands-on bei Christoph (SSID wechseln + `dirtyvader-iot` vergessen lassen). Beleg, dass es dasselbe Telefon ist: die statische Reservierung `10.40.10.196` „iPhone" trägt eine *andere* private MAC — iOS vergibt **pro SSID** eine eigene Private Address. Genau darum wäre eine Whitelist auf `.30.201` instabil. |
| **D3** | ~~ICMP-Sweep `.10.82`→IOT~~ | ✅ **ENTSCHIEDEN (2026-08-14): `lanscan.app`, Ad-hoc vom Arbeitsplatz.** Keine Dauerregel — läuft über die **JIT-Admin-Gruppe** (selbstverfallend). Deckt sich mit D4. |
| **D4** | Wer darf auf VLAN99-Mgmt? | Vorschlag: nur MAIN (`vlan10`), Rest drop. `seal-lan` entsprechend verengen. |
| **D5** | IOT→INFRA-Whitelist | Doku nennt MQTT 1883/8883, HA-API, Influx 8086. Beobachtet real: **`8123` (HA), `5540/udp` (Matter)**. Vorschlag: die beobachteten + MQTT. |
@@ -104,19 +104,69 @@ Beispiel: `INFRA→MEDIA` hat 178.142 Pakete auf dem Zähler, stand aber im Snap
> Vor **jedem** Push `/system backup` auf dem Core (Regel 3). Und: **nur die Gegenprüfung am Gerät zählt**,
> Job- und Plan-Status sind kein Wirksamkeitsnachweis (zweimal belegt, TP21.1/TP22).
### Etappe 1 — Log-Lauf (blockiert nichts, Dauer: einige Tage)
#### Push-Werkzeug + Fallen (aus dem Etappe-1-Rollout, 2026-08-14 am Gerät belegt)
Eine einzige Regel **ans Ende von `forward`**, `action=log` statt `drop`:
Werkzeug: `nautobot/gc-manual-plan.py --device <name> --commands-file <datei> --change-id <id> [--dry-run|--deploy]`.
Es legt den manual Plan an, prüft `plan.device` gegen den Namen, gibt frei, deployt und liest
**den Plan-Status** zurück (nicht den Job-Status). Kommentar-/Leerzeilen werden abgestreift.
1. 🔴 **Bindestriche in `name=` werden abgelehnt.** `add name="tp5-remote"` und `add name="tp5-abc"`
werfen, `add name="tp5syslog"` geht — **Quoten hilft nicht.** Das hat vier Deploys gekostet, weil die
naheliegende Erklärung („`remote=` darf nicht ins selbe `add` wie `target=remote`") *falsch* war:
`set remote=… remote-port=…` in einem Statement läuft anstandslos. Bei neuen benannten Objekten
also **Namen ohne Bindestrich** wählen, oder das Gegenteil erst beweisen.
2. 🔴 **Ein gescheiterter Netmiko-Deploy hinterlässt einen TEIL-Zustand.** Die TP22-Notiz
„gescheiterter Deploy = sauberer Fehlschlag" galt dem **NAPALM**-Weg, der scheiterte, *bevor* er das
Gerät anfasste. Netmiko schickt Zeile für Zeile und lässt Abgesetztes stehen: der erste Push hier
hinterließ Zeile 3+4 ohne 1+2. **Nach jedem Fehlschlag den Ist-Stand am Gerät prüfen.**
3. **Keine `print`-Zeilen in einen Config Plan.** Ein `/system identity print` als Kanarienzeile hat die
unmittelbar folgende Zeile verschluckt und eine Fehldiagnose erzeugt.
4. **Selbstprotokollierende Pläne sind die Diagnosemethode.** Der Deploy-Job liefert nur
`E1028: found bad/failed/failure in output` und zeigt den Geräte-Output **nicht**. Jedes Kommando in
`:do {…} on-error={ :log info "…" }` wickeln und danach eine Zählzeile
`:log info ("… count=" . [:tostr [:len [… find …]]])` setzen — anschließend per `get_log` zeilengenau
auslesen. Damit ist Root-Cause-Analyse **ohne Direkt-Write** möglich.
### Etappe 1 — Log-Lauf (blockiert nichts, Dauer: einige Tage) ▸ ✅ **AUSGEROLLT 2026-08-14, läuft**
Ausgerollt über Nautobot GC (manual Config Plans, `nautobot/gc-manual-plan.py`), Quelle
`routeros/tp5-etappe1-log-lauf.rsc`. Auf dem Gerät:
```
/ip firewall filter add chain=forward action=log log-prefix="TP5-WOULD-DROP" comment="TP5: log-only, Vorstufe zum deny-by-default"
/ip firewall filter add chain=forward action=log log-prefix="TP5-WOULD-DROP" \
comment="TP5: log-only, Vorstufe zum deny-by-default" out-interface-list="!WAN"
```
Das protokolliert exakt die Pakete, die der spätere Drop treffen würde — inklusive der Dinge, an die
niemand denkt (Drucker-Discovery, Backup-Jobs, ein Gerät, das nur einmal pro Woche funkt). **Diese Liste
ist die Whitelist**, nicht eine am Schreibtisch ausgedachte. Danach D1/D3/D5 final beantworten.
ist die Whitelist**, nicht eine am Schreibtisch ausgedachte. Danach D1/D5 final beantworten.
⚠️ Log-Ziel vorher setzen (`/system logging`), sonst läuft nur der Speicher-Ringpuffer mit.
**Log-Ziel steht:** syslog-ng-Container `tp5-syslog` auf dem Docker-LXC, **`10.40.20.18:514`**,
Dateien unter `/opt/tp5-syslog/log/` (`tp5-would-drop.log` gefiltert + Host-Dateien).
Auf dem Core: Action `tp5syslog` + `logging add topics=firewall action=tp5syslog`.
Disk-Logging auf dem Core scheidet aus (**nur ~3 MB freier Flash**), der Memory-Ring (1000 Zeilen)
wickelt sich in Minuten um. `firewall` ist aus dem Memory-Ring genommen (`topics=info,!firewall`),
damit der On-Box-Log während des mehrtägigen Laufs für andere Fehlersuche brauchbar bleibt —
**am Ende von Etappe 1 auf `topics=info` zurückbauen.**
⚠️ Der LXC hat nur ~2,5 GB frei; `/usr/local/bin/tp5-log-guard.sh` (Cron, alle 10 min) kappt bei 500 MB
je Datei per Truncate-in-place. Ein vollgelaufenes Dateisystem risse dort auch adguard/cloudflared mit.
#### 🔴 `out-interface-list="!WAN"` — warum die Regel nicht bare steht
Bare gefasst fing sie **auch den gesamten Internet-Verkehr** (`out:vlan100`): in einer ruhigen Minute
242 Zeilen/min, davon ¼ WAN-bound, unter Last deutlich mehr. LAN→WAN ist aber eine **garantierte**
Whitelist-Zeile — ohne sie hat kein VLAN Internet, auch die „Internet-only"-VLANs 50/90 nicht.
Es wäre also Rauschen genau in der Matrix, die Etappe 2 ableiten soll.
**Merkposten für Etappe 3:** der Drop darf aus demselben Grund **nicht** bare ans Kettenende —
`accept out-interface-list=WAN` gehört davor, sonst ist das ganze Haus offline. Diese Zeile ist
bekannt und braucht keinen Beleg aus dem Log.
#### Auswertung
```bash
ssh root@10.40.20.100 'pct exec 400 -- grep -o "in:vlan[0-9]* out:[a-z0-9]*" /opt/tp5-syslog/log/tp5-would-drop.log | sort | uniq -c | sort -rn'
```
### Etappe 2 — Whitelists bauen (noch immer ohne Drop)